Yahoo! Fire Eagle: Live Geo-Positioning für Web-Dienste
Posted on | April 2, 2009 | 1 Comment
Live Lifestreaming kommt dem “live” immer näher: mit Twitter haben wir ja schon ein Tool, das sehr schnell sehr aktuelle Zustandsdaten ins Web – und damit auf verschiedene persönliche und soziale Anwendungen – liefert. Eine weitere Ergänzung solcher Daten ist neben Text auch die aktuelle Geo-Position in der Welt (siehe z.B. bliin) oder deutsch: wo halte ich mich gerade auf? Abseits aller Datenschutzüberlegungen ist das natürlich eine faszinierende Sache: nicht nur, dass ich meine aktuelle Position an einen ausgewählten Personenkreis mitteilen kann, sondern dass ich damit auch eine Art Positionsarchiv aufbaue.

Geo-Positionierung erfolgt mit Hilfe von GPS-Geräten (exakt) oder über die (manuelle) Angabe einer Adresse (Stadt, Straße, Hausnummer). Eine nette Idee ist übrigens der Tiny Geo Coder, der Ortsangaben in Geo-Koordinaten umwandeln kann. Hier gibt es verschiedene Lösungen, die Zukunft gehört aber GPS, da immer mehr Geräte GPS-fähig werden. Das ist ja bei Mobiltelefonen schon recht häufig (z.B. iPhone) der Fall. Andere Geräte folgen (z.B. Fotokameras). Will man Geo-Daten also nicht manuell in einen Dienst wie MyLoki übertragen, so wäre es fein, wenn wir das automatisch tun könnten, wenn diese Daten eh schon vorliegen. Und genau das macht Fire Eagle von Yahoo! – es nutzt bereits genierte Geo-Daten und verbreitet diese an andere, mit Geo-Daten arbeitende Dienste.
Ein klassisches Szenario wäre: ich nehme mit dem iPhone ein Bild auf, schicke es an Flickr (inkl. den im Bild enthaltenen Geo-Koordinaten), und Fire Eagle holt sich die Daten von Flickr und überträgt sie automatisch in mein MyLoki und auf mein Facebook-Account. Da im gemachten Foto auch die Aufnahmezeit integriert ist, weiss man auch, wann ich wo war.
Sie sehen, da kommt in der Zukunft noch einiges auf uns zu!
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One Response to “Yahoo! Fire Eagle: Live Geo-Positioning für Web-Dienste”
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July 22nd, 2009 @ 11:58 am
Yahoo hat ja doch mal des öfteren sehr gute Ideen. Nur irgendwie scheint da schon seit Jahren niemand mehr so richtig Notiz von zu nehmen, was aber sicher deren eigene Schuld ist. Die haben ihr image einfach nicht richtig gepflegt und bekommen jetzt die Rechnung dafür. Mal sehen, was die neue Unternehmensführung noch so ändern kann. Das hier scheint ja schonmal ganz zukunftsweisend zu sein.