MBI Blog

Web-Analyse über API: Apigee

Posted on | February 20, 2013 | No Comments

Apigee ist ein globaler Player im Bereich Bereitstellung von APIs, also definierten Schnittstellen zwischen Software, um Mashups zu kreieren. Ein Abfallprodukt dieser Schnittstelle sind Daten über Nutzer, die hier zwangsläufig anfallen. Apigee nutzt dies und bietet eine neue Art der Web-Analyse an, die sich auf die Nutzung einer App spezialisiert. Im Klartext: bietet man eine App einem Publikum an, und möchte mehr über die Nutzung dieser App erfahren, so bietet Apigee nicht nur Daten direkt aus und um die App an, sondern aus dem breiten Kontext – dazu werden weitere Quellen wie GitHub und Google Analytics herangezogen.

Und hier noch ein Buchtipp zum Thema Web-Analyse…

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Wer liest meine Facebook-Beiträge?

Posted on | June 18, 2012 | 1 Comment

Bibliotheken, Kleinstunternehmer, Großkonzerne – “jeder” ist auf Facebook, und “jeder” betreibt eine eigene Page. Wie immer stellt sich am Ende des Tages die Frage, was bringt’s? In zahlreichen Gesprächen stelle ich immer wieder fest: die einzige Größe, die man wahrnehmen tut (oder will), ist die Anzahl der “Gefällt mir”-Kontakte. Dabei bietet Facebook auch ein paar eigene Statistikauswertungen. Leider sind diese nicht sehr aussagekräftig.

Wer etwas tiefer eintauchen möchte in die Welt der FB-Analytics, und auch gut 100 US$ pro Monat dafür ausgeben kann, dem sei PageLever zum Testen angeraten. PageLever zeigt nicht nur, wer was gelesen hat, sondern auch wer dies nicht tut. Durch FB’s EdgeRank Mechanismus bleibt ein Großteil der eigenen Posts auch für “Fans” unsichtbar. Soviel zum Multiplikator-Effekt. PageLever bietet aber noch mehr – es ist ein Analysetool, aus dem sich vieles lernen kann: Woher kommen meine Leser? Wann lesen sie? Welche Inhalte sind interessant? …

Wer mehr über Web Analyse lernen möchte, der kann sich gerne bei mir melden: ich führe Seminare wie Coachings zu diesem Thema durch.

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Gazehawk: Eyetracking für ein besseres User-Verstehen

Posted on | March 21, 2012 | No Comments

Gazehawk ist ein Web-Anbieter, welcher Studien im Bereich der Usability und Website-Analyse anbietet. Dabei wird mit Hilfe von Eyetracking das Scan-Verhalten von Nutzern aufgezeichnet und analysiert. Der Dienst, welcher kostenpflichtig ist, bedient sich dabei der in den meisten Notebooks eingebauter Webcam und einer Software, die die Augenbewegung aufzeichnet und auf die Webseite überträgt. Interessant für alle, die Usability-Studien ihrer Webseite erstellen möchten.

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Kissmetrics: ein alternatives Web-Analyse-Tool

Posted on | July 29, 2010 | No Comments

Kissmetrics ist spezialisiert im Bereich der Conversion-Analyse. Conversion heißt, wieviele meiner Besucher tatsächlich jenen Weg gehen und jenes Ziel ansteuern, dass ich für meine Seite definiert habe. Ein solches Ziel könnte z.B. das Abonnieren des RSS-Feeds sein, oder der Verkauf einer Dienstleistung, oder ein Kontakt-Formular.

In der Architektur einer Seite wird auf diesen Weg (“Funneling” – Link öffnet pdf) geachtet. Er ist für die Zielperson definiert und so gestaltet, dass diese auch dem Weg intuitiv folgen kann und will. Am Ende steht das oben beschriebene Ziel, welches man mit einer Webseite für diese eine Person erreichen möchte. Die Analyse der Besuche, die diesen Weg beschreiten, ist auch mit Tools wie Google Analytics möglich, aber Kissmetrics hat sich gerade auf diesen Bereich eingeschworen. Ein wesentlicher Unterschied zu den Mitbewerbern von Kissmetrics besteht darin, dass bei dieser Anwendung nicht Besucher, sondern die User getrackt werden. D.h., dass Besucher in retrospektive zu ihren anderen Besuchen analysiert werden können. Das geht nur, wenn Nutzer sich auch authentifizieren, aber bei den meisten Zielen (Abo, Kauf) muss eine Art von Authentifizierung erfolgen. Hier wird aber sofort in der Vergangenheit die Historie des bis dahin unbekannten Users eingesammelt und verglichen – was ging damals (bei den Abbrüchen) schief, was ging diesmal (Kauf) gut?

Mehr zu Web-Analyse Tools auch hier….

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Welche Web-Analyse Programme sind legal?

Posted on | July 7, 2010 | 1 Comment

Im Bereich der Web-Analyse herrscht “große” Unklarheit darüber, welche Daten Seitenbetreiber sammeln und auswerten können und welche nicht. Betroffen sind davon auf der einen Seite die Nutzer, von denen Profile bzw. Trends erstellt werden. Auf der anderen Seite aber auch die Seitenbetreiber, weil der Markt an Webanalyse Werkzeugen – geht man von einer aktuellen Untersuchung von Xamit (öffnet pdf) aus – gerade ein bis drei Möglichkeiten ausweist, die den deutschen Datenschutzbestimmungen entsprechen.

Und hier fängt das Dilemma an:

  • Datenschutz ist nationales Recht, d.h. es ist in Ö, D, CH und anderen Ländern teilweise völlig anders geregelt.
  • Webseiten-Betreiber, die bis dato Daten zu ihrer Webseite gesammelt haben, können nicht einfach so auf einen anderen Webanalyse-Betreiber wechseln, weil die Daten dann teilweise nicht mehr vergleichbar bleiben
  • “Kleine” Webseiten haben oft nicht das notwendige Know-How bzw. die Personalstärke, um entsprechende Individualverträge mit Webanalyse-Tool-Betreibern datenschutzrechtlich konform abzuschließen

Die Studie von Xamit zeigt, dass einzig eTracker (in seiner kostenpflichtigen Version) Einstellungen bereit hält, die der Administrator einstellen kann, um Datenschutzkonformität zu erreichen. eTracker hat einen Marktanteil von rund 7% in Deutschland (beide Versionen zusammengerechnet), das bedeutet, dass mehr als 90% deutscher Webseiten mit Webanalyse-Tools nicht konform gehen mit den entsprechenden Datenschutzregelungen. Demnach ist auch Google Analytics (Marktanteil ca. 78%) in Deutschland nicht legal.

Welche Konsequenzen hat das für eine Webseite wie das MBI Blog? Da der Server in Deutschland liegt, muss ich mich nach diesen Datenschutzregelungen richten. Ich werde mal eTracker prüfen und gegebenenfalls umsteigen. Google Analytics werde ich abdrehen müssen. Mehr zu WebAnalyse auch in meinem Seminar bzw. hier ein Buchtipp.

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Social Media: Tracking der eigenen Bemühungen

Posted on | April 9, 2010 | 1 Comment

Social Media (Facebook, Twitter, YouTube u.ä.) gewinnt enorm an Bedeutung, ob wir es in der Werbung, der Distribution oder zur Community Bildung nutzen. Umso wichtiger ist es, unsere Bemühungen auch zu lenken, damit sie die gesteckten Erwartungen auch erfüllen. Monitoring (siehe auch: das Web Analyse Seminar) heißt wieder einmal das Zauberwort, und was viele im Zusammenhang mit Prozessmanagement, QM und Controlling nicht gerne sehen – nämlich die oft manuelle Arbeit des Dokumentierens und Zusammentragens von statistischen Materials, das fällt im Web unter die Rubrik “intelligente Systeme für sich arbeiten lassen”.

Ein solches Werkzeug ist uberVU. Gewiss ein seltsamer Name, doch dahinter steckt nichts anderes als ein personalisiertes Interface zur Beobachtung von Social Media metrics: wichtige Kennzahlen der eigenen oder fremden (je nach Zusammenstellung) Quellen und Kanäle.

Das Tool liefert Real-Time Ergebnisse, bietet ein übersichtliches, funktionelles Interface und hilft, in wenigen Minuten die wichtigsten Aspekte des Social Media Marketings aufzuschnappen. Das Tool ist kostenpflichtig, es kann aber ohne Registrierung auch kostenlos ausprobiert werden.

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StatsMix: Web-Analysen “united”

Posted on | November 20, 2009 | No Comments

Web-Analyse-Werkzeuge sind eine sinnvolle Ergänzung für das eigene Marketing, um mehr über Vorlieben, Suchstrategien und Ströme von Besuchern zu lernen. Im Bereich des Online Marketing ist aber auch von Interesse zu verstehen, woher Besucher auf die eigenen Dienste aufmerksam werden und wie mein Content im Web wo gelesen wird (siehe auch ViralHeat). Anstatt nun viele verschiedene Webstatistik-Quellen einzeln zu konsultieren, kann ich mit StatsMix eine Schnittstelle nutzen, die mir alle diese Web-Daten auf einer Seite präsentiert.

Statsmix ist definitionsgemäß personalisierbar – sprich das Dashboard kann nach Belieben zusammengestellt werden. Der Dienst ist kostenlos, ein täglicher Bericht wird per eMail zugestellt. Allerdings habe ich keinen Hinweis finden können, wo diese Tracking-Daten zwischengespeichert werden bzw. von wem sie einsehbar sind.

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Dataopedia: was man schon immer über Websites wissen wollte

Posted on | January 14, 2009 | No Comments

Dataopedia ist ein kostenloser Dienst, welcher Daten über Webseiten komfortabel zugänglich macht. Diese Daten beziehen sich z.B. auf Inhalte, Besucherströme, Links aus dem Web, Nennungen in Bookmarking und anderen Social Software Anwendungen etc. Für einen ersten Überblick finde ich den Dienst recht brauchbar. Andere Analyse-Tools wären beispielsweise Nedstat, VisitorVille und Clicktale.

Also, einfach die URL einer Webseite eingeben, und schon kann man sich durch Datenanalysen durchwühlen.

[Technorati Tags: - Webstatistik ]

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