Kissmetrics: ein alternatives Web-Analyse-Tool
Posted on | July 29, 2010 | No Comments
Kissmetrics ist spezialisiert im Bereich der Conversion-Analyse. Conversion heißt, wieviele meiner Besucher tatsächlich jenen Weg gehen und jenes Ziel ansteuern, dass ich für meine Seite definiert habe. Ein solches Ziel könnte z.B. das Abonnieren des RSS-Feeds sein, oder der Verkauf einer Dienstleistung, oder ein Kontakt-Formular.

In der Architektur einer Seite wird auf diesen Weg (“Funneling” – Link öffnet pdf) geachtet. Er ist für die Zielperson definiert und so gestaltet, dass diese auch dem Weg intuitiv folgen kann und will. Am Ende steht das oben beschriebene Ziel, welches man mit einer Webseite für diese eine Person erreichen möchte. Die Analyse der Besuche, die diesen Weg beschreiten, ist auch mit Tools wie Google Analytics möglich, aber Kissmetrics hat sich gerade auf diesen Bereich eingeschworen. Ein wesentlicher Unterschied zu den Mitbewerbern von Kissmetrics besteht darin, dass bei dieser Anwendung nicht Besucher, sondern die User getrackt werden. D.h., dass Besucher in retrospektive zu ihren anderen Besuchen analysiert werden können. Das geht nur, wenn Nutzer sich auch authentifizieren, aber bei den meisten Zielen (Abo, Kauf) muss eine Art von Authentifizierung erfolgen. Hier wird aber sofort in der Vergangenheit die Historie des bis dahin unbekannten Users eingesammelt und verglichen – was ging damals (bei den Abbrüchen) schief, was ging diesmal (Kauf) gut?
Mehr zu Web-Analyse Tools auch hier….
Tags: analytics > online marketing > Web-Analyse
Comments
Welche Web-Analyse Programme sind legal?
Posted on | July 7, 2010 | 1 Comment
Im Bereich der Web-Analyse herrscht “große” Unklarheit darüber, welche Daten Seitenbetreiber sammeln und auswerten können und welche nicht. Betroffen sind davon auf der einen Seite die Nutzer, von denen Profile bzw. Trends erstellt werden. Auf der anderen Seite aber auch die Seitenbetreiber, weil der Markt an Webanalyse Werkzeugen – geht man von einer aktuellen Untersuchung von Xamit (öffnet pdf) aus – gerade ein bis drei Möglichkeiten ausweist, die den deutschen Datenschutzbestimmungen entsprechen.

Und hier fängt das Dilemma an:
- Datenschutz ist nationales Recht, d.h. es ist in Ö, D, CH und anderen Ländern teilweise völlig anders geregelt.
- Webseiten-Betreiber, die bis dato Daten zu ihrer Webseite gesammelt haben, können nicht einfach so auf einen anderen Webanalyse-Betreiber wechseln, weil die Daten dann teilweise nicht mehr vergleichbar bleiben
- “Kleine” Webseiten haben oft nicht das notwendige Know-How bzw. die Personalstärke, um entsprechende Individualverträge mit Webanalyse-Tool-Betreibern datenschutzrechtlich konform abzuschließen
Die Studie von Xamit zeigt, dass einzig eTracker (in seiner kostenpflichtigen Version) Einstellungen bereit hält, die der Administrator einstellen kann, um Datenschutzkonformität zu erreichen. eTracker hat einen Marktanteil von rund 7% in Deutschland (beide Versionen zusammengerechnet), das bedeutet, dass mehr als 90% deutscher Webseiten mit Webanalyse-Tools nicht konform gehen mit den entsprechenden Datenschutzregelungen. Demnach ist auch Google Analytics (Marktanteil ca. 78%) in Deutschland nicht legal.
Welche Konsequenzen hat das für eine Webseite wie das MBI Blog? Da der Server in Deutschland liegt, muss ich mich nach diesen Datenschutzregelungen richten. Ich werde mal eTracker prüfen und gegebenenfalls umsteigen. Google Analytics werde ich abdrehen müssen. Mehr zu WebAnalyse auch in meinem Seminar bzw. hier ein Buchtipp.
Tags: analytics > datenschutz > Web-Analyse
Comments
Social Media: Tracking der eigenen Bemühungen
Posted on | April 9, 2010 | 1 Comment
Social Media (Facebook, Twitter, YouTube u.ä.) gewinnt enorm an Bedeutung, ob wir es in der Werbung, der Distribution oder zur Community Bildung nutzen. Umso wichtiger ist es, unsere Bemühungen auch zu lenken, damit sie die gesteckten Erwartungen auch erfüllen. Monitoring (siehe auch: das Web Analyse Seminar) heißt wieder einmal das Zauberwort, und was viele im Zusammenhang mit Prozessmanagement, QM und Controlling nicht gerne sehen – nämlich die oft manuelle Arbeit des Dokumentierens und Zusammentragens von statistischen Materials, das fällt im Web unter die Rubrik “intelligente Systeme für sich arbeiten lassen”.
Ein solches Werkzeug ist uberVU. Gewiss ein seltsamer Name, doch dahinter steckt nichts anderes als ein personalisiertes Interface zur Beobachtung von Social Media metrics: wichtige Kennzahlen der eigenen oder fremden (je nach Zusammenstellung) Quellen und Kanäle.

Das Tool liefert Real-Time Ergebnisse, bietet ein übersichtliches, funktionelles Interface und hilft, in wenigen Minuten die wichtigsten Aspekte des Social Media Marketings aufzuschnappen. Das Tool ist kostenpflichtig, es kann aber ohne Registrierung auch kostenlos ausprobiert werden.
Tags: online marketing > social media > web analytics > Web-Analyse
Comments
StatsMix: Web-Analysen “united”
Posted on | November 20, 2009 | No Comments
Web-Analyse-Werkzeuge sind eine sinnvolle Ergänzung für das eigene Marketing, um mehr über Vorlieben, Suchstrategien und Ströme von Besuchern zu lernen. Im Bereich des Online Marketing ist aber auch von Interesse zu verstehen, woher Besucher auf die eigenen Dienste aufmerksam werden und wie mein Content im Web wo gelesen wird (siehe auch ViralHeat). Anstatt nun viele verschiedene Webstatistik-Quellen einzeln zu konsultieren, kann ich mit StatsMix eine Schnittstelle nutzen, die mir alle diese Web-Daten auf einer Seite präsentiert.

Statsmix ist definitionsgemäß personalisierbar – sprich das Dashboard kann nach Belieben zusammengestellt werden. Der Dienst ist kostenlos, ein täglicher Bericht wird per eMail zugestellt. Allerdings habe ich keinen Hinweis finden können, wo diese Tracking-Daten zwischengespeichert werden bzw. von wem sie einsehbar sind.
Tags: analytics > online marketing > online pr > statistik > Web-Analyse
Comments
Dataopedia: was man schon immer über Websites wissen wollte
Posted on | January 14, 2009 | No Comments
Dataopedia ist ein kostenloser Dienst, welcher Daten über Webseiten komfortabel zugänglich macht. Diese Daten beziehen sich z.B. auf Inhalte, Besucherströme, Links aus dem Web, Nennungen in Bookmarking und anderen Social Software Anwendungen etc. Für einen ersten Überblick finde ich den Dienst recht brauchbar. Andere Analyse-Tools wären beispielsweise Nedstat, VisitorVille und Clicktale.
Also, einfach die URL einer Webseite eingeben, und schon kann man sich durch Datenanalysen durchwühlen.

[Technorati Tags: Analytics - Webstatistik ]




