UbiSlate 7: Tablet für 57US$
Posted on | December 29, 2011 | No Comments
Das ist mal eine etwas marktschreierische Schlagzeile, gebe ich gerne zu. Aber die News sind interessant: ein indisches Tablet auf Android 2.3 Basis für 57US$. Das erste Modell (Aakash) war nach wenigen Tagen restlos ausverkauft, nun gibt es den Ubislate 7 in verbesserter Bauweise und Software gegen Vorbestellung. Der Preis wird von der indischen Regierung subventioniert tief gehalten. Das iPad hat es in Zukunft immer schwerer, sich an der Spitze zu halten.
Das Tablet hat ein 7″-Touchscreen (also wie der Amazon Kindle Fire), WiFi und GPRS, 3Std Batterie, USB Anschluss, 2 GB Speicher mit Erweiterungsoption und 256 MB RAM.
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Kindle Fire und das Online TV Geschäft
Posted on | November 9, 2011 | No Comments
Während am deutschen Amazon-Portal “nur” der Kindle eReader zu haben ist, haben Amazon.com Kunden in den USA schon die Tablet-Version des Kindle zum Kauf angeboten: das Kindle Tablet “Fire”. Dieses Tablet ist, wie seine Konkurrenten (iPad, Chromebook, …) mit Touchscreen, Farbmodus und LCD ausgestattet, also gänzlich eine andere Erfahrung als der schon in der 4. Generation erschienene Kindle eReader.
Kritiken sind recht angetan von dem Gerät, welches mich aber weniger wegen seiner technischen Fähigkeiten fasziniert, sonder ob seiner strategischen Bedeutung für Amazon. Amazon wandelt sich zunehmend von einem Versandhandel zu einem Content-Lieferanten. Kürzlich habe ich von Amazon Prime, dem Buchverleih und dem inkludierten Download von Videos und Filmen geschrieben. Mit dem Kindle Fire wird der Konsum von Amazon Online Video erst so richtig möglich. Ich denke, eine Vision von Amazon könnte es sein, so etwas wie iTunes für online Movies zu werden: eine zentrale Plattform für den Erwerb und die anschließende Nutzung von Bewegtbildern, ob kostenpflichtig oder gratis.
Eines der Verkaufsargumente für den Kindle Fire werden nicht nur die riesige Menge von Filmen und anderen Inhalten von Amazon sein, sondern auch der im Vergleich zum iPad sehr niedrige Preis von 199 US$. Während also Google und Apple in das Online TV drängen, viele Hardware-Anbieter Tablet PCs anbieten, verknüpft Amazon beide Bereiche und verschafft sich einen entsprechenden Vorteil beim Kunden. Ob’s aufgeht, sehen wir ungefähr in einem Jahr.
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WePad als deutsches Pendant des iPad
Posted on | April 13, 2010 | 2 Comments
Muss ja nicht immer das iPad sein. Hab leider keines, gefallen tut es schon, aber ausprobiert hab’ ich es eben nicht. Und dann sehe ich das: WePad. WePad ist ein iPad-ähnliches Gerät. Optisch schaut es sehr hübsch aus, und ist im Wesentlichen das, was das iPad sein möchte: ein Multi-Werkzeug für Konsumation und Produktion elektronischer Inhalte.

WePad wird in Deutschland entwickelt und ist technisch gesehen seinem berühmten Konkurrenten aus Kalifornien ein Stück weit überlegen: 1,6 GHz Rechner, Webcam, USB-Anschlüsse, diverse Kartenslots, Flash-Support, AppStore und Google Android Store, Multitasking und es liest alle gängigen eBook-Formate. Alles das findet man auf dem iPad vergeblich. Läuft auf Android auf Linux
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