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Visits: mehr aus Social Media, weniger aus Suchmaschinen

Posted on | May 15, 2012 | No Comments

Dieser Trend setzt sich fort, langsam und schleichend, und doch bedeutend: der Zugang zu neuem Content wird immer mehr über Social Media generiert, und immer weniger über Suchmaschinen. In einem lesenswerten Artikel zur Zukunft von News wird unter anderem auch über das Phänomen debattiert, dass Social Media Anwendungen zunehmend für die Art und Weise, wie wir zu neuen, für uns relevanten Inhalten kommen, verantwortlich ist. Das hat einen Grund: Vertrauen und Relevanz. Informationen zu aktuellem oder interessanten Neuigkeiten, welcher aus meinem sozialen Netzwerk kommt, schenke ich mehr Aufmerksamkeit. Dieser Bonus schlägt sich in einer Nutzung der vorgeschlagenen Quellen (Video, Bilder, Webseiten) nieder. Die klassische Suche nimmt dagegen an Bedeutung ab.

Dieser Trend bedeutet aber nicht, das Suchmaschinen out sind. Die Szenarien für die Suche nach Content verändern sich aber.

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Blekko: definierter Suchraum

Posted on | February 11, 2011 | No Comments

Blekko scheint Erfolg zu haben – offensichtlich mehr als 1 Million Aufrufe pro Tag. Die Suchmaschine, die Spam-Seiten kaum Chancen lässt, mausert sich. Das Geheimnis ist, dass man sich selbst Listen von Seiten anlegen kann, in denen später recherchiert wird. D.h., man muss schon über gewisse Kenntnisse auf einem Wissensgebiet verfügen, um “interessante” Treffer zu erzielen. Dafür ist man aber garantiert Spam-frei. Schon mal ausprobiert? Für mich ein gutes Konzept, um innerhalb einer bestimmten URL-Reichweite zu recherchieren (siehe auch: Personalisierte Suche).

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Trends im Web: Nutzung und Marktanteile

Posted on | February 12, 2010 | No Comments

Interessantes gibt es vom Suchmaschinenmarkt zu melden. Wie immer, der Markt ist in Bewegung, alte Suchmaschinen-Provider versuchen ihre Positionen und Technologien zu verbessern, neue Spieler zunächst Fuß zu fassen. Die Zahlen von November und Dezember 2009 (geliefert von comScore) sprechen dennoch eine deutliche Sprache, wenn es um die Vormacht von Google geht.

Im traditionell diversifizierten US-Suchmaschinenmarkt hält Google (alle Google-Services) mit 13,7 Milliarden Anfragen im Monat November 2009 eindeutig die Spitze (rund 61% Marktanteil). Davon macht YouTube ein gutes Drittel aus und man erkennt hier den Wert, den dieser Dienst für Google hat. Zweitgereihter ist Yahoo! (2,66 Milliarden Anfragen) vor Microsoft (1,521 Milliarden).Schon unter der Milliarden-Grenze agieren Ask, eBay, MapQuest, CraigList, Fox, MySpace, Facebook und Amazon. Insgesamt hat sich das Volumen der Suchanfragen im Web um 46% (Dez 2008 zu Dez 2009) auf 131 Milliarden vergrößert (hier hält Google einen Anteil von 66% und hat diesen ausgebaut – Dez 2008 waren es noch 62%). Verfolger Microsoft hat mit Bing noch ein größeres Wachstum hingelegt als Google, bleibt aber in absoluten Zahlen immer noch mit 4 Milliarden Anfragen sogar hinter dem chinesischen Marktführer und Lokalmatador Baidu (8 Milliarden Anfragen) zurück.

Das am häufigsten eingegebene Keyword als Suchterm im Jahr 2009 war übrigens “Facebook”, gefolgt von “Myspace”, “craiglist” und “youtube”. Die Quelle gibt keinen regionalen Bezug zu den Daten an, da aber craiglist eigentlich nur in englisch-sprachigen Ländern, speziell aber in Nordamerika bekannt und populär ist, vermute ich, dass es sich hierbei um die US-amerikanische Top-Keyword-Liste handelt.

Schauen wir uns weitere Zahlen an, erhalten wir ein kompletteres Bild der Marktanteile im Web. Die Top 5 Webseiten, definiert über die unique visitors (also nicht die Besuche, sondern die einzelnen Besucher), so sehen wir auch hier Google mit 155 Millionen Besuchern, gefolgt von Microsoft mit 137 Millionen, Yahoo mit 133 Millionen, Facebook mit 109 Millionen und AOL mit 87 Millionen. Facebook zeigt hier nicht nur das größte Wachstum von diesen fünf, sondern auch die mit Abstand höchste durchschnittliche Verweildauer eines Besuchers im Vergleichsmonat: mehr als 6 Stunden, also doppelt so viel wie bei Yahoo und drei mal so viel wie bei Google (nicht vergessen: Google ist nicht nur Suchmaschine, sondern auch Google Docs, GMail, YouTube, Picasa, Blogger, Orkut, …). Interessantes Detail am Rande: eBay, Amazon und Apple sind besser besucht und werden auch im Durchschnitt länger genutzt.

Auch einzelne Nutzungsszenarien von Web-Angeboten können mit Kennzahlen (hier z.B. von Nielsen) ausgeleuchtet werden. So ist beispielsweise das Angebot, die unique visitors als auch die Dauer der Nutzung bei Video-Angeboten im Web gegenüber dem Vorjahr teilweise deutlich angestiegen (13% bei der Nutzungsdauer). Eindeutiger Marktführer ist YouTube mit 10x so viel Traffic wie der 2. Platzierte (für den US Markt) Hulu.

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TxtNinja: Maskieren von Text

Posted on | September 25, 2009 | No Comments

Ein witziges Tool, für das es wohl endlos viele Anwendungsfälle gibt, ist TxtNinja. Dieses Werkzeug maskiert Inhalte von eMails und Nachrichten in Bilder, die von Suchmaschinen nicht gelesen werden können, und offeriert einen Link, der in ein eMail, Forum-Post oder was auch immer eingetragen werden kann.

Die generierten Bilder verbleiben auf den Servern von TxtNinja “endlos”. Wer also vor Spam-Bots und anderen automatischen Schnüfflern unentdeckt bleiben will, für den kann TxtNinja eine interessante Anwendung werden.

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Semantic Web, eine potentielle Spielwiese für BibliothekarInnen

Posted on | May 28, 2009 | 1 Comment

Im Rahmen eines Seminars (Informations- und Wissensmanagement, MSc Library and Information Studies) in Wien wurde unter anderem das Thema der Wissensordnung angesprochen. Neben den üblichen, manuellen Verfahren zur inhaltlichen Erschließung im Web (z.B. Tagging, Directories, Social Bookmarking, etc.) versucht die Community auch automatisierte Systeme zur Verfügung zu haben.

Diese werden ja landläufig mit einem “Semantic Web” in Zusammenhang gebracht. Ziel ist das einfachere, intuitivere und treffsicherere Auffinden von Information sein. Dass das kein leichtes Unterfangen ist, zeigt die schon lang angekündigte, immer noch auf sich wartende Revolution im Bereich semantischer Suche. Darüber gibt’s auch einiges im Buch “Good Tags – Bad Tags” zu lesen.

Ein gutes Beispiel ist Powerset, dass sich im Graubereich der semantischen Suche bewegt. Das Neuartige hier ist, dass wir mit natürlicher Sprache die Suchmaschine ansprechen können. Dass der Dienst trotzdem limitiert ist, zeigt sich schon an den Quellen, die es durchsucht.

Andere Dienste zeigen bestenfalls Ansätze, so wie Clusty oder Lexxe. VocabGrabber erhellt die Community mit semantischer Hingabe und liefert einen visuellen Thesaurus, der auch eine ‘automatische’ Zuordnung zu Wissensgebieten vollzieht. Evri bietet auch das Ausweisen von Relationen an, während Swoogle für das Auffinden vorhandener Ontologien eine Möglichkeit bietet.

Auf dem Gebiet der semantischen Suche gibt es noch enorm viel zu tun, und da sollten sich BibliothekarInnen gut einbringen können. Motto: nicht alles den TechnikerInnen überlassen! Ein interessanter, wenn schon zwei Jahre alter Titel ist “Semantic Web. Wege zur vernetzten Wissensgesellschaft“.

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Google dringt weiter ins Deep Web vor

Posted on | November 12, 2008 | No Comments

Bis vor kurzem galten gescante Seiten und Flash-Inhalte als unsichtbar für Suchmaschinen. Google versucht nun schon seit längerem, diesen Bereich des Deep Web doch für den eigenen Index aufzuarbeiten. Read more

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Personen-bezogene Daten im Web finden: Yasni

Posted on | October 13, 2008 | No Comments

Yasni ist zwar seit ca. einem Jahr im Web zugänglich, dennoch möchte ich diesen interessanten Dienst heute und hier vorstellen. Yasni kann als Personen-Suchmaschine (Spock und Wink sind zwei andere Vertreter dieser Klasse) bezeichnet werden, denn es werden “alle möglichen Informationen” über eine “gesuchte” Person schön übersichtlich auf einer Seite dargestellt.

Die wesentlichsten Angaben, die Yasni zu einer Person zusammenstellt, wären:

  • Telefonbucheinträge
  • Informationen aus dem Amazon Profil (wie Geburtstag)
  • Fotos aus Flickr und Google Bildersuche
  • Informationen aus sozialen Netzwerken (soweit für die Öffentlichkeit freigegeben)
  • Beiträge aus Blogs
  • Profile aus anderen Web-Quellen

Yasni bietet eine Integration in WordPress, Facebook und in Firefox an.

Ob das nur der Traum aller Geheimdienste, Personalmanager oder Dedektive ist, bleibt dahingestellt. Eine gute Sache hat es allemal: wer sich einmal Yasni angesehen hat, weiß spätestens dann, dass das, was man ins Web einträgt, gut überlegt sein sollte, denn es wird wieder auftauchen…

[Technorati Tags: Personensuche - Suchmaschinen ]

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Snuzu: Suchen und Hören von Musik-Files

Posted on | September 4, 2008 | No Comments

Das wird zwar nicht jede/n ChefIn freuen, aber gerne zuhören werden sie trotzdem. Bei Snuzu geht es nicht nur um die Suche von Musik-Dateien im Web, sondern auch um das simultane Abspielen.

Andere, ähnliche Such/Abspiel-Dienste wären Songza, Iheard, Skeemr, FranceRadio, Blogmusik, …

[Technorati Tags: Musiksuche - ]

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Ujiko: Suchmaschine mit Clustering

Posted on | September 2, 2008 | 1 Comment

Ujiko schaut auf den ersten Blick ein wenig gewöhnungsbedürftig aus: keine typische Top-Down Gliederung, Clustering und Erweiterung der Key Phrase, Seitenvorschau. Die Treffer sind scheinbar wild durcheinander angegeben, aber erst die Bewegung mit der Maus in die Mitte des Kreises zeigt, dass im Hintergrund eine ganze Reihe semantischer Prozesse abgelaufen sind.

Ein interessantes (aber von mir noch nicht ausprobiertes) Feature scheint die dynamische Veränderung der Suchmaschinenfunktionen zu sein. Dabei passt sich das Werkzeug an den Benutzer an, und zwar an dessen Expertise. Diese wird über die Häufigkeit der Nutzung von Ujiko “errechnet”.

[Technorati Tags: - Suchmaschinen ]

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PDFGeni: PDF-Dateien im Web finden

Posted on | September 1, 2008 | No Comments

PDFGeni ist wie die pdf-search engine eine Suchmaschine (no-na) zum Lokalisieren von pdfs im Web. Eigentlich muss man sich fragen: wieviele Klone gibt es noch von diesen Suchmaschinen? Basierend auf dem Datenschatz von Google, bietet es außer der automatischen Filterfunktion keinen nennenswerten Mehrwert.

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Alternativ-Suchmaschine Zumber

Posted on | August 29, 2008 | No Comments

Habe wieder einmal eine neue Suchmaschine entdeckt, und möchte sie hier vollständigkeitshalber erwähnen. Besonders gefallen hat sie mir nicht, auch wenn sie sich als low-cost Alternative zu Google & Co anpreist. Die Treffer waren nicht sehr präzise, manchmal völlig unbrauchbar. Vielleicht bin ich aber auch zu kritisch, deshalb probieren Sie Zumber doch mal selbst aus.

[Technorati Tags: Suchmaschinen - Zumber ]

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Shareminer: Dokumenten-Suche im Web

Posted on | August 25, 2008 | No Comments

Die Suche nach Dokumenten, Anleitungen, Handbüchern etc. ist mit Shareminer einfacher geworden. Aber nicht nur diese Inhalte werden von Shareminer ausgeforscht: auch Musikdateien, Fotos, Spiele, Videos, also Content, der als Datei von Usern ins Web geladen wird, wird von Shareminer unter die Lupe genommen.

Shareminer basiert auf dem Google-Index und verwendet typische “Shortcuts”, um entsprechende Dateiformate auszulesen. Damit ist Shareminer eine Zeitersparnis nicht nur für die Nicht-Suchprofis unter uns, sondern auch eine Seite, die Ergebnisse nach den Dateitypen clustert.

[Technorati Tags: Suchmaschinen - Shareminer ]

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Searchcloud: der etwas andere Suchansatz

Posted on | August 22, 2008 | No Comments

Searchcloud bedient sich eines recht innovativen Ansatzes, wenn es um das Suchen von Inhalten im Web geht. User können die Keywords, nach denen gesucht werden soll, gewichten und so der Suchmaschine mitteilen, welche Priorität die einzelnen Suchbegriffe haben sollen.

Praktisch sieht das dann so aus, dass jeder einzelne Suchbegriff eingetippt und dann in der Suchwolke seine Größe der Bedeutung nach angepasst wird. Ist das Suchergebnis nicht genau das, was man wollte, kann man jederzeit die relative Bedeutung der Keywords für die Suche verändern.

Und noch ein Absatz zum Thema Informationsmanagement: die Donau-Uni startet im November wieder mit ihrem MSc Lehrgang Strategisches Informationsmanagement, da sind Themen wie Informationsrecherche, Informationsmarketing und die Realisierung von Informationsprojekten zentraler Bestandteil. Wer sich dafür interessiert, ist am 4.9.08 im Palais Trauttmannsdorff (Herrengasse 21, 1010 Wien) zu einer vertiefenden Info-Veranstaltung eingeladen. Mehr Info dazu hier (Disclosure: Mark Buzinkay ist als Vortragender im genannten Lehrgang tätig).

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Was verspricht die Suchmaschine Cuil?

Posted on | August 14, 2008 | No Comments

Vor wenigen Wochen debütierte Cuil als neuer Herausforderer von Google im Web. Die Suchmaschine warb aber weniger mit einer neuen technischen Meisterleistung, die es gegenüber Google als Trumpf einsetzen wolle, sondern mit der überraschenden Ausgabe, Cuil habe schon mehr Seiten im Index als Google. Soviel zum Start von Cuil.

Cuil hat nach eigenen Angaben 120 Milliarden Webseiten im Index. Diese Größe wird aber aber bei der Suche wie immer relativ. Erstens bietet Google meist doppelt soviele Treffer an wie Cuil. Zweitens scheinen die Trefferrankings nicht immer das Wichtigste anzuzeigen. Habe es mehrmals mit breiten und speziellen (z.B. “Bregenz”) Begriffen probiert. Bei Google bekomme ich in der Tat oft die besseren Seiten. Interessant dabei ist der auch der Safe Search Modus. Als ich diesen bei der “Bregenz”-Suche ausgestellt habe, kam auf der ersten Seite Strumpferzeuger Wolford. Interessant, dass DAS unter “nicht sicheres surfen” fällt!

Was mir bei Cuil gut gefällt ist das Clustering der Inhalte. In einer horizontalen Navigationsleiste können die wichtigsten Gruppen eingesehen werden. Weitere Kategorien befinden sich rechts in eine Drop-Down-Menü und sind sehr intuitiv zu bedienen. Auch läßt sich die Anzeige der Treffer von zwei auf drei Spalten vergrößern.

Was scheinbar weniger gut funktioniert ist der Suchalgorithmus bei einer nicht-englischen Sprache. Mit deutschen Suchbegriffen (Düse, Beine) weiss Cuil wenig anzufangen, gut ging es bei “Fußball” und “Essen”, hier sogar mit mehreren Clustern (die Stadt Essen, das Kulinarische, ..).

Was es auch noch nicht gibt: Bildersuche sowie anderen Multimedia-Content.

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Visuelle Suche mit Wetmount

Posted on | July 17, 2008 | No Comments

Eine Suchmaschine mit interessanten Ansätzen, aber noch im Beta-Status, ist Wetmount. Bei Wetmount handelte es sich um eine Art visuelle Suche oder Suchunterstützung: eine Art Balken gibt über die Entfernung von der Mitte an, wie nah / weit ein Treffer vom Idealwert abweicht. Damit reduziert sich die Optik der Trefferausgabe ganz erheblich.

Derzeit sind Audio-, Bild- und Videodateien durchsuchbar, allerdings erst nach vorheriger Anmeldung.

[Technorati Tags: visuelle Suche - wetmount - Suchmaschinen]

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Spreadsheet-Suche im Web

Posted on | July 16, 2008 | No Comments

Heute möchte ich wieder einmal einen Suchdienst der exotischen Sorte vorstellen: die Data-Sheet Search Engine. Diese Suchmaschine bietet etwas sehr Eigenwilliges, nämlich die Suche nach Daten in Spreadsheets. Die Suchoberfläche ist sehr simpel gehalten, und auch das Ergebnis ist puristisch: eine Liste an Treffern (was hätten wir sonst erwartet?).

Die Spreadsheets kommen alle als pdf daher, d.h. sie sind wirkliche Datenblätter, und können nicht mit Excel oder anderen Spreadsheet-Anwendungen weiterverarbeitet werden. Klickt man auf die jeweilige Treffer-Überschrift, beginnt der automatische Download des pdf.

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Hakia als Basis einer eigenen semantischen Suchmaschine

Posted on | July 11, 2008 | 1 Comment

Der Suchmaschinen-Technologie Provider Hakia bietet nun eine Möglichkeit, wie jede/r selbst eine eigene semantische Suchmaschine erstellen kann. Dass eine semantische Suche kein Kinderspiel ist (mehr zu Semantic Web hier…), beweist das seit langem angekündigte, stets als “Google-Killer” präsentierte Powerset-Projekt, welches einfach nicht aus den Startlöchern kommt.

Was macht Hakia also anders als die semantische Konkurrenz? Zunächst bietet Hakia offene Schnittstellen an, welche zum Bau eigener Suchdienste genützt werden können. Die dahinter liegende Technologie arbeitet auf der Basis von Vergleichen und Ähnlichkeiten. Dazu verwendet Hakia dann ein (vom Suchdienst-Betreiber mit-erstelltes) Verzeichnis von relevanten Webseiten.

Ein weiteres Feature sind diverse Abstracting- und Kategorisierungs-Tools.

In gewisser Weise bietet auch Swicki eine Möglichkeit, semantische Information in eine Suche zu packen.

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YaCy: die private Suchmaschine

Posted on | July 1, 2008 | No Comments

Die Überschrift ist nicht gerade präzise, aber um das geht es hauptsächlich beim Konzept von YaCy: Daten, die ich über das Suchformular einer Suchmaschine abschicken, sollen privat bleiben. Wie das? Im Gegensatz zu konventionellen Architektur von Google & Co verteilt YaCy die Menge der indexierten Seiten auf viele einzelne Teilnehmer, die YaCy auf ihren Rechnern installiert haben.

Gerade im Bereich der Forschung & Entwicklung sind Suchmaschinen ein heimlicher Spion: über Suchanfragen können so Richtung und Elemente eines Forschungsvorhabens systematisch verfolgt und ausgemacht werden. Das Gleiche gilt natürlich auch für private Daten. Auch dem immer wieder gehörten Argument, Google sei in der Lage, die Börsen zu beherrschen, weil es über derart viele Daten verfügt, die Trends und Informationen beinhalten, die ausschlaggebend für die Bewertung von Wertpapieren sind, ist Einiges abzugewinnen.

YaCy hingegen ist eine Suchmaschine, die lokal von vielen Nutzern installiert wird und dann gemeinsam (will heißen: der Index wird allen zur Verfügung gestellt) genutzt. Die Anfrage selbst ist im YaCy Verbund stets privat.

Alles in allem ein sehr interessantes Projekt aus Deutschland!

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