Moneytopia: Online Game zum Umgang mit Geld…
Posted on | December 10, 2008 | No Comments
Wer ein bißchen Zeit übrig hat, kann mal folgendes online Game ausprobieren: Moneytopia. Es ist kein simples Flash-Spiel, sondern versucht für den Umgang mit Geld zu sensibilisieren. Das Spiel folgt ein bißchen dem “american way of life”, ist aber sonst recht gut umgesetzt.
Es ist kostenlos und kann auf Windows oder Mac gespielt werden. Eine Einführung in das Spiel ist vorhanden.
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Grand Theft Childhood – Buchrezension
Posted on | August 19, 2008 | 1 Comment
Ein recht kontrovers geführtes Thema im Bereich “Gaming” sind Spiele, die nach Meinung vieler verboten gehören: “Gewaltspiele”. “Violent video games”, wie es in den USA heißt, ist auch das zentrale Thema des in diesem Jahr erschienen Bandes “Grand Theft Childhood. The Surprising Truth About Violent Video Games” von Lawrence Kutner und Cheryl K. Olson.
Der Grund, warum ich das Buch gelesen habe, ist die Frage welche Spiele an einer Bibliothek gespielt werden (sollen). In Nordamerika ist das (elektronische) Spiel in den vorwiegend öffentlichen Bibliotheken ein Renner. Das ist nicht verwunderlich, können Kids und Jugendliche im Video-Spiel zeigen, was sie können. Das wird in solch einer Turnierform selten angeboten. Ein Mitgrund für den Erfolg ist aber auch die Spielauswahl, und da sind nicht nur Jump n’ Run Spiele dabei.
“Gewaltspiele” haben grundsätzlich einen schlechten Ruf, sowohl in der Öffentlichkeit als auch in den Köpfen Erwachsener. Kutner und Olson haben es sich zur Aufgabe gemacht zu untersuchen, ob dieser Ruf gerechtfertigt ist oder nicht und dabei einiges auf den Kopf gestellt.
Die mediale Verurteilung von Spielen mit Gewaltszenen rührt vor allem von zweierlei Dingen, meinen die beiden Autoren: a) von Politikern, die Spiele für Gewalt auf der Straße, Schule etc. verantwortlich machen und politisches Kleingeld einheimsen, b) von Studien, die leider keine Aussagekraft haben bzw. nicht eindeutig interpretierbar sind.
In ihren eigenen Untersuchungen (das Untersuchungsdesign wird ebenfalls im Buch beschrieben) werden Spielnutzung, Verhalten der Kinder, demographische Merkmale und Stellenwert von Spielen im Kinderalltag untersucht. Auch kommen Eltern zu Wort und deren Ansichten und Verhaltensweisen.
Neben sehr vielen interessanten Einblicken in die Nutzung von Spielen durch Kinder kommt das Autorenteam zum Schluss, dass Spiele wohl nicht Ursache von Gewalt sind, sondern die Nutzung (Häufigkeit, Dauer, soziale Isolation) von (exzessiven) Gewaltspielen als ein Indikator anzusehen ist, dass das betreffende Kind soziale oder psychische Probleme hat, die es durch solche Spiele kompensiert. Das regelmäßige Spielen von Gewaltspielen ist nach den Ergebnissen der Forschung ein alters- und verhaltensnormales Phänomen zu verstehen. Auch Videospiele sind soziale Ereignisse im Leben von Kindern.
Neben diesen Untersuchungsergebnissen liefern die beiden Autoren aber auch Ratschläge an Eltern, wie sie mit Kindern das Thema Videospiele angehen sollen und mögliche Probleme vorausschauend erkennen können.

Bibliographische Angaben:
Lawrence Kutner & Cheryl K. Olson
Grand Theft Childhood. The Surprising Truth About Violent Video Games
2008; New York: Simon & Schuster
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Spiele und Bibliothek: ein Blick in die USA
Posted on | July 30, 2008 | 4 Comments
Gaming ist und wird zunehmend ein Thema auch für Bibliotheken. Eine interessante Studie von S. Nicholson (öffnet ein pdf) gibt Auskunft darüber, wie weit Bibliotheken sich mit diesem Thema identifizieren und sich im Gaming engagieren (siehe auch “Bibliothek spielt und gewinnt“). Hier ein kleiner Auszug der zusammengetragenen Fakten:
- über 75% aller öffentlichen US-amerikanischen Bibliotheken bieten Gaming als Teil der Bibliotheksservice an
- rund 40% Bibliotheken (der oben genannten Gruppe) veranstalten regelmäßig Gaming-Events
- davon nutzen aber derzeit erst 13% die Möglichkeit, PC-Games in ihren Spiel-Events einzusetzen
- rund 20% aller öffentlichen US-Bibliotheken verleihen auch Spiele
- zu den populärsten eGames zählten Dance Dance Revolution, Guitar Hero, Chess und Mario Kart.
Das könnte doch Anlass sein, die eigenen Bibliotheksdienste auf Spieltauglichkeit zu überprüfen, nicht?
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GameSkoot: Suchmaschine für Computergames
Posted on | May 23, 2008 | No Comments
Wer sich gerne mit Computerspielen beschäftigt (ob in Freizeit oder Beruf: siehe auch die Rezension zum Buch: “Die Computerspieler”), der könnte an dieser Suchmaschine eine Freude haben: GameSkoot. GameSkoot nimmt Webeiten mit Bezug zu Computerspielen in seinen Index auf. Nebem dem üblichen Suchfeld bietet GameSkoot auch eine Cloud mit den populärsten Spielen an, sowie einige Tabs zu den Bereichen “Tests”, “Cheats”, “Forums” und “News”.

Alternative Suchmaschinen in diesem Bereich sind auch Wazap und Gazerk.




