Refinder – besser und schöner als Sharepoint
Posted on | January 17, 2012 | No Comments
Immer wieder bekomme ich Anfragen, was ich als Online Collaboration Space oder Plattform für KMUs empfehlen kann. Hier gibt es natürlich keine pauschale Antwort, denn die Wahl einer Anwendung hängt von den individuellen Rahmenbedingungen ab. Aber dann kommen mir immer wieder interessante Werkzeuge unter die Nase, die ich nach einem genaueren Hinsehen zumindest soweit empfehle, sie einfach mal auszuprobieren. So ein Werkzeug ist definitiv Refinder.
Refinder versteht sich als eine Social Enterprise Anwendung und versucht die Stärken von Social Media, semantischer Technologie und einem Online-Arbeitsplatz zu verbinden. Zunächst finden sich die typischen Funktionen einer solchen Plattform in Form von Datei-Uploads, RSS, Kalender, Aufgaben etc. Die Social Media Komponente besteht aus dem individuellen Nutzerprofil, seinen Verbindungen zu anderen, gemeinsamen “Sammlungen” (so etwas wie Projekte oder Vorhaben, die gemeinsam bewältigt werden) und unterschiedlichen Kanälen wie Blogs, Frage & Antwort, Social Bookmarking, Twitter etc.
Der Clou von Refinder ist allerdings seine Suche&Finde Funktionalität. Wie viele andere Systeme, die sich als Online Arbeitsplatz verstehen (aka Sharepoint), ist eine Volltext-Suche integriert. Darüber hinaus können Nutzer Objekte mit “Themen” (Tags) versehen und manuell zu Sammlungen hinzufügen. Dieses Prinzip ist ebenfalls nichts Neues (siehe z.B. Zotero). Was mir gut gefällt, dass man Objekte direkt zu anderen Objekten hängen, sprich verlinken, kann. Das ist ein wesentlicher Vorteil, weil dadurch der Kontext, indem ein Objekt steht, noch genauer definiert werden kann. Auch ist das Auffinden wesentlich effektiver, da höchst relevant. Refinder hat aber auch einen semantischen Automatismus im Hintergrund, der dem User “ähnliche”, weil eventuell interessante Objekte zum Bearbeiten, Verlinken, Lesen etc. vorschlägt. Beeindruckend war zumal, dass je nach Bedarf unterschiedliche Thessauri einspielbar sind und so das Tagging aus einem festen Vokabular erfolgen kann.
Refinder ist ein österreichisches Produkt, welchem ich sehr gute Noten gebe, auch was die Übersichtlichkeit und Usability betrifft. Daten können bei Bedarf jederzeit exportiert werden. Eine kostenlose Versuchsphase wird angeboten, danach gibt es verschiedene Preismodelle sowie Nutzungsmöglichkeiten. Im Vorfeld wird auch eine Beratung zu Social Enterprise Software und ein intensives Training zu Refinder empfohlen, um ein genaues Abstimmen der Plattform für die eigenen Bedürfnisse zu ermöglichen.
Link: Refinder
Tags: online collaboration > social media > social networks
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Gov 2.0 in Indien
Posted on | January 10, 2012 | No Comments
Das Thema “Open Governance” beschäftigt mich derzeit ein bißchen und ich möchte, wie schon in der Vorwoche (PopVox, NationBuilder) noch mehr zu diesem globalen “Phänomen” schreiben. Fangen wir mit etwas weiter Entferntem an – Indien.
Indien ist eine der größten Demokratien der Welt, und hat auch so seine Probleme, vor allem im Bereich der Korruption. Diese Seite zeigt das Problem in seiner alltäglichen Dimension.
Gov 2.0 in Indien focusiert sich stark auf die Transparenz der Behörden für den Bürger und auf die Mitarbeitet und Einflussnahme auf diese staatlichen und städtischen Behörden. Einen schönen Überblick über die Ziele von Gov 2.0 in Indien lieferte diese Konferenz im März 2011. Social Media spielt hier eine überragende Rolle.
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Online Medien und e-Education
Posted on | November 28, 2011 | No Comments
Es wird immer darüber “gerätselt”, wie stark digitale Medien den Hochschulunterricht durchdringen. Ich hatte neulich ein bißchen Zeit, einige Daten zum Einsatz digitaler Medien auf US-Hochschulen zu recherchieren. Eine der wesentlichsten Aussagen ist: digitale Medien sind in der Lehre angekommen, aber dominieren tun sie noch lange nicht. Erst in rund 10 Jahren werden Vorlesungen zu einem großen Bestandteil ausschließlich online abgehalten, e-Books Uni-Alltag und e-Reader in Besitz vieler Studierender sein. Auch der Lehrkörper nutzt heute schon zu einem überwiegenden Teil Social Media zu Unterrichtszwecken.
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Gesichtserkennung, Web 2.0 und Privatsphäre
Posted on | October 14, 2011 | No Comments
Ein Artikel zum Thema Datenschutz hat wieder mal meine Aufmerksamkeit erregt: es geht um mehrere wissenschaftlich durchgeführte Versuche, Personen mit Hilfe von Fotos ihres Gesichts später im Web zu identifizieren und Schritt für Schritt Daten über ihre Identität zusammenzutragen.
Das Ergebnis der Studenten sieht ernüchternd aus: ein Großteil der fotografierten Personen konnten tatsächlich mit der im Web verfügbaren Information und der angewandten Gesichtserkennungssoftware identifziert werden, Name, Hobbies, Sozialversicherungsnummer und vieles mehr konnten dem jeweiligen Profil hinzugefügt werden. Die Privatssphäre (im Web) ist nicht nur langsam auf dem Rückzug, sie ist bereits verschwunden.
Hier geht’s zum Projektbericht…
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Buchrezension: Social Media Monitoring
Posted on | October 4, 2011 | No Comments
Wieder einmal ist eine interessante deutsche Übersetzung eines US-amerikanischen Fachtitels im mitp-Verlag erschienen: “Social Media Monitoring. Analyse und Optimierung Ihres Social Media Marketings auf Facebook, Twitter, YouTube und Co.”. Im Wesentlichen geht es Autor Jim Sterne einen Beitrag zur Arbeit mit Social Media abzuliefern, der vor allem das Problem der Steuerung diverse Aktivitäten in diesem neuen Medium angeht.
Das Buch spannt einen umfassenden Bogen zum Thema Marketing in Social Media: Ziele definieren, Aktivitäten zur Aufmerksamkeit bei der Zielgruppe planen, Befürworter identifizieren, Stimmungen wahrnehmen, Aktionen auslösen, zuhören lernen und Resultate erzielen. Im Unterschied zum klassischen Marketing können in Social Media Nuancen und Tendenzen bei der Zielgruppe leichter wahrgenommen, adressiert und auch gesteuert werden. Auf diese Stärken schießt sich das Buch ein, ohne missionarisch zu wirken. Es gibt keine Patentrezepte, die es nicht geben kann, beschreibt aber an Hand von Beispielen, wie die Theorie umgesetzt werden kann. Wer sich aber einen schnellen Erfolg für sein Unternehmen / seine Institution erwartet, wird enttäuscht. Dies ist nicht die Schuld des Buches. Aber das Buch hilft, diesen Irrglauben, ein Konto bei Facebook & Co regelt alles, zu revidieren. Denn eines ist sicher: die Arbeit in und mit Social Media birgt riesiges Potential, welches aber erst mit viel Arbeitsinvestition angezapft werden kann. Nur durch kontinuierliche Pflege des Social Media Instrumentariums, und dazu gehört eben Social Media Monitoring als Kontrollinstanz, werden erste Früchte sichtbar. In diesem Sinne viele erfolgreiche Erkenntnisse bei der Lektüre dieses Buches!
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Backupr: Daten in Social Media sichern
Posted on | February 22, 2011 | No Comments
Ein neues Werkzeug zum Sichern persönlicher Daten, die in Social Media Anwendungen hinterlegt sind, ist Backupr. Dieses Werkzeug ist sehr neu und noch in einer Testphase. Interessierte können sich aber anmelden und das Tool testen.
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Social Media Manual für die US-Armee
Posted on | February 2, 2011 | No Comments
Tja, die Zeiten haben sich auch beim Militär geändert. Musste man früher die Heeresdienstanweisungen auswendig können, bekommt nun heute jeder Soldat schon ein Social Media Handbuch. Zumindest in den USA. Interessant ist zumindest, dass es so etwas in Österreich in den wenigsten Unternehmen oder Institutionen gibt. Die übliche Verfahrensweise ist das Thema zu ignorieren oder es nicht zuzulassen (und den Zugriff auf diverse Seiten von Firmencomputern aus zu blockieren).

Das Social Media Handbuch ist sehr gut gestaltet und enthält viele Ratschläge, die durchaus Eingang in jede zivile Unternehmung finden könnten. Gerade im Bereich “Sicherheit” gibt es einige brauchbare Tipps. Empfehlenswert, sich das einmal durchzulesen!
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PostPost: Facebook News im Zeitungsformat
Posted on | February 1, 2011 | No Comments
Dass Facebook zum Sprungbrett zu weiterem Content wird, hört man schon öfters. Nicht mehr Suchmaschinen, sondern eher Social Networks werden zu Ausgangspunkten einer Websuche. Aber auch das ist nicht ganz korrekt, denn selten sucht ein Nutzer aktiv nach Inhalten, stattdessen wird er auf Inhalte aufmerksam. Ein schönes Beispiel ist die Facebook-Anwendung PostPost.

PostPost bietet die Darstellung von neuem Content (Links auf andere Seiten, Bilder, Videos etc.) an, welcher von den jeweiligen Kontakten in Facebook bereitgestellt werden. Das Layout ist wie eine Zeitung aufgemacht, wobei die jüngsten Beiträge ganz oben erscheinen. Eine Registrierung ist nicht notwendig, man verbindet sich mit Facebook zum Dienst. In diesem Falle stört mich das wenig, denn es ist nur Facebook interner Content, der dieser Datenkrake eh schon bekannt ist.
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Dashboard.me
Posted on | January 27, 2011 | No Comments
Für mich noch unklar, wie das läuft, aber irgendwie interessant für Monitoring-Zwecke. Dashboard.me soll (derzeit in private beta) die Aktivitäten eines Users in einer Grafik (“Puls”) darstellen wollen. Ich vermute, hier werden sämtliche online Aktivitäten, die eindeutig einem User zugeordnet werden, in einen Index übertragen und dieser in einer Kurve dargestellt. Ich würde es nicht verwenden wollen um “meinen” Online Puls zu messen, sondern eher um den meiner Beratungskunden…

Tags: Image > Monitoring > PR > social media
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Memolane: Lifestream der medialen Art
Posted on | January 26, 2011 | No Comments
Das Thema Lifestream beschäftigt mich immer noch. Arbeite gerade an einem interessanten Projekt zur Zusammenführung verschiedenster Social Media Kanäle auf einer Seite, um so einen “konzentrierten” Blick auf den online Lifestream einer NPO werfen zu können. Mittlerweile gibt es schon eine beträchtliche Anzahl an Tools, Lösungen und Methoden, ist aber immer von Projekt zu Projekt so unterschiedlich, dass diese Vielfalt an Möglichkeiten gerechtfertigt erscheint.
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Wie auch immer, eine schöne Anwendung gerade für den einzelnen User bietet Memolane. Es ist zwar noch nicht voll in Betrieb, ein Demo-Video kann man aber schon anschauen. Im Kern geht es um die Aneinanderreihung von Online-Einträgen aus diversen Quellen (Facebook, Twitter, Foursquare, …) – chronologisch, um Events zentriert, wie in einem Filmstreifen. Auf jeden Fall schön aufgemacht…
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F1: Link sharing über Twitter & Co
Posted on | November 16, 2010 | No Comments
Wer seine Lesezeichen auch über Twitter und Facebook teilen möchte, der sollte sich F1 als Firefox Addon anschauen. Einfach und sauber arbeitet das Tool.

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MooseTracker – Fälle von Social Media
Posted on | July 22, 2010 | No Comments
Nein, das ist keine CSI-Folge. Aber eine interessante Plattform für alle, die sich für Social Media interessieren. MooseTracker listet Applikationen und Social Media Fallbeispiele auf, beschreibt diese kurz und verweist.

MooseTracker ist eigentlich eine Art Verzeichnis, mit vielen Hundert Fallbeispielen von Firmen, die sich mit einer App in Social Media hervortun. Die Gründe und die Ziele werden in einer kurzen Erläuterung beschrieben. Ich finde es ein nicht uninteressantes Nachschlagewerk, um über Strategien und deren Ausführung zu lernen.
Tags: Apps > social media > Strategie > Verzeichnis
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Sendible: Social Media Kontrollraum
Posted on | May 27, 2010 | No Comments
Über Tools, die die zersplitterte Social Media Landschaft halbwegs überwachen und effizienterweise von einer Plattform alle interessanten Dienste bedienen wollen, habe ich schon einiges Mal berichtet – Seesmic, Tweetdeck… Und nun noch eines, das interssant erscheint: Sendible. Es sieht wie ein Outlook-Client aus, ist es aber nicht.

Die Funktionen von Sendible sind so zahlreich, dass ich hier einfach mal aufzähle:
- Management verschiedener Accounts über eine Plattform
- Monitoring von Marken, Personen, Themen
- Posting über RSS möglich (direkt in die eigenen Blogs)
- Terminisierung von Nachrichtenaussendungen, automatischer Versand
- Analyse von Social Media Indikatoren
- und wer’s braucht: kostenloses Blog-Hosting
Das alles gibt’s zum Nulltarif. Wer noch SMS-Versand, verbesserte Personalisierung und Funktionen beim Scheduling möchte, der kann zwischen monatlichen Gebührenmodellen auswählen.
Tags: Monitoring > social media > Tools
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Everlater: persönliches Reisejournal
Posted on | May 24, 2010 | 1 Comment
In diesem Post kommen zwei Themen zusammen, die mich a) sowieso und immer (Reisen) und b) derzeit (location based services, mapping) sehr beschäftigen. Auf Zopilote habe ich schon öfters über Travel-Tools berichtet, heute einmal auf diesem Blog. Es geht um Everlater, ein wunderschön aufbereitetes Reisejournal. “Reisejournal”, weil es mehr ist als nur ein Reisetagebuch.

Everlater dient zur Aufzeichnung und zur Mitteilung von Reise-Erinnerungen. Texte, Fotos und Videos sind selbstverständlich und wie in jedem anderem Reiseblog vorhanden. Dazu kommt aber die feine Funktion der automatischen Routenerstellung, basierend auf den Angaben der Ortsnamen. Habe es zwar nicht getestet, aber spannend wäre zu wissen, was passiert, wenn die Datenbank von Everlater den Ort, den ich eingebe, nicht kennt. Ist ja bei anderen Diensten wie TripAdvisor auf Facebook nicht selten.
Everlater bietet neben den üblichen Netzwerkfunktionen auch eine iPhone App, mit der man seine Reise-Daten synchronisieren kann, als auch mit einer Book-Funktion, die aus den digitalen Erinnerungen ein papierenes Schmöker-Band für Offline-Abende kreiert.
Ein weiterer, nicht unüblicher, aber praktischer Dienst ist die Funktion, diverse Teile des Reisejournals in seine Community zu streuen – die Vielzahl der Online Dienste ist breit: Facebook, Twitter, Flickr, Vimeo, Picasa, YouTube, uh, und fast hätte ich es vergessen, e-Mail.
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Social Media: Tracking der eigenen Bemühungen
Posted on | April 9, 2010 | 1 Comment
Social Media (Facebook, Twitter, YouTube u.ä.) gewinnt enorm an Bedeutung, ob wir es in der Werbung, der Distribution oder zur Community Bildung nutzen. Umso wichtiger ist es, unsere Bemühungen auch zu lenken, damit sie die gesteckten Erwartungen auch erfüllen. Monitoring (siehe auch: das Web Analyse Seminar) heißt wieder einmal das Zauberwort, und was viele im Zusammenhang mit Prozessmanagement, QM und Controlling nicht gerne sehen – nämlich die oft manuelle Arbeit des Dokumentierens und Zusammentragens von statistischen Materials, das fällt im Web unter die Rubrik “intelligente Systeme für sich arbeiten lassen”.
Ein solches Werkzeug ist uberVU. Gewiss ein seltsamer Name, doch dahinter steckt nichts anderes als ein personalisiertes Interface zur Beobachtung von Social Media metrics: wichtige Kennzahlen der eigenen oder fremden (je nach Zusammenstellung) Quellen und Kanäle.

Das Tool liefert Real-Time Ergebnisse, bietet ein übersichtliches, funktionelles Interface und hilft, in wenigen Minuten die wichtigsten Aspekte des Social Media Marketings aufzuschnappen. Das Tool ist kostenpflichtig, es kann aber ohne Registrierung auch kostenlos ausprobiert werden.
Tags: online marketing > social media > web analytics > Web-Analyse
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Facebook und Twitter: Gewinner bei den Sozialen Netzwerken in D
Posted on | March 31, 2010 | No Comments
Wenig überraschend kam eine Studie zu den Entwicklungen auf dem Markt der Sozialen Netzwerken zum klaren Ergebnis: die Wachstumssieger sind Facebook und Twitter. In absoluten Zahlen ist Facebook mit 13 Mio Unique Visitors die meist besuchte Plattform (und einem Wachstum von 182%). In absoluten Zahlen folgen Wer-kennt-wen (6,8 Mio), Stayfriends.de (5,1 Mio), Schuelervz.net (5,1) Studivz.net (4,7), Meinvz.net (3,8 Mio), Myspace (3,4 Mio), Xing (3,1 Mio) und Twitter (2,9 Mio).
Die Verlierer sind die Schuelervz und Studivz Netzwerker (rund 30% weniger Unique visitors gegenüber letztem Jahr) sowie Myspace (40% weniger als in 2009).
Facebook ist aber auch auf anderen Gebieten im Vormarsch…
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Social Media und Business Professionals
Posted on | March 23, 2010 | No Comments
Wie nützen Business-Professionals Social Media? Oder noch wichtiger: Warum? Ein Antwort hier in einer schönen Slideshow…
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Academic Earth: Tausende kostenlose Lectures. Auch für Sie?
Posted on | March 8, 2010 | No Comments
Ein wirklich tolles Angebot für alle Wissensdurstigen unter uns bietet uns Academic Earth. Academic Earth ist eine Plattform, die Vorlesungen aus Top-Unis (meist USA) kostenlos und nach Wissensgebieten geordnet anbietet. Manche Vorträge sind schon einige Jahre alt, macht aber meistens nichts. So können auch wir mal MIT, Stanford oder UCLA-Luft schnuppern.
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Das Tolle an solchen Medien ist, dass es heute einfach keine Ausreden mehr gibt – wenn man will, kann man sich seinen eigenen Lernmix (siehe auch Personal Learning Environment) zusammenstellen und sich mit Hilfe von Literatur, Web, Social Media (wenn auch nur informell) sehr gezielt und gut weiterbilden. Wer von Ihnen nutzt solche Angebote und wie? Gehören solche Angebote in ihre persönliche Lernumgebung oder empfehlen Sie diese gar weiter? Antworten bitte als Kommentare posten, das würde alle LeserInnen sehr interessieren!
Alterantive Dienste zu Academic Earth (gibt es ein gutes Dutzend): Video-Lectures
Tags: lernen > online learning > Persönliches Wissensmanagement > social media > video
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Social Media: Unternehmen nutzen es
Posted on | February 25, 2010 | No Comments
Eine interessante Studie habe ich vor kurzem im Web gefunden: “Wie nutzen Deutschlands größte Marken Social Media?” (Uni Oldenburg und Construktiv Bremen/Berlin). Die Untersuchung brachte teils wenig Überraschendes, teils Interessantes hervor:
- 60% der 100 größten Marken nutzen in Deutschland aktiv Social Media.
- Eine umfassende Social Media Strategie, die sie aller zur Verfügung stehender Mittel (Facebook, Twitter, YouTube, Corporate Blogs) bedient, ist mit 5% die Ausnahme (dazu gehören “Sparkasse”, “RWE”, “Süddeutsche Zeitung”, “Hornbach” und “Vodafone”).
- Twitter ist der beliebteste Social Media-Dienst (39%); YouTube (37%), Facebook (28%), Corporate Blogs (12%).
- Telekommunikation und Unterhaltungselektronikhersteller sind bei der Social Media-Nutzung führend (92% bzw. 80% der Marken nutzen Social Media); Schlusslicht: Chemie- und Finanzdienstleister (überraschte mich).
- Je aktiver die Nutzung von Social Media, desto stärker die User-Resonanz (zur Messung eines Social Media ROI: Swix)

Link zum Download der Studie (pdf)
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Denken bevor posten
Posted on | February 23, 2010 | No Comments
“Denken bevor posten” ist die Botschaft dieses Kurzvideos, welches sich mit den Gefahren des Mediums Web für die eigene Reputation beschäftigt. Das Video ist von Common Craft und recht gut gemacht, erklärt es in ca. 2 min, wie man mit eigenen Web-Inhalten umgehen sollte.
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Socialnomics: Buchrezension
Posted on | February 22, 2010 | 2 Comments
Endlich wieder ein Buchtitel, der mich nicht nur gleich angesprochen, sondern auch das gehalten, was er versprochen hat. Eine vertiefende Lektüre in ein sehr aktuelles und sehr wichtiges Thema, dass sowohl Einzelpersonen wie auch Organisationen, Unternehmen und Vereine gleichermaßen beschäftigen muss: “Wie Social Media Wirtschaft und Gesellschaft verändern” heißt der Untertitel des Werkes von Erik Qualman.

“Socialnomics” erklärt die wesentlichsten Aspekte der neuen Ökonomie. Und das ist kein Schlagwort, keine simple Idee, sondern ein mit Hochgeschwindigkeit heranrauschender Zug, der die Art und Weise wie Marketing betrieben wird, radikal verändert. Das Buch ist also zunächst eine in Prosa geschriebene Prozessdarstellung der Online Marktwirtschaft. Aber dabei bleibt es nicht. Es erklärt die grundlegenden Prinzipien, die hinter dieser Umwälzung stecken:
- Mundpropaganda und Psychologie
- Vertrauen und Handeln
- Netzwerke und Reputation
- soziale Rollen und ihr Verschwinden
- Transparenz und die Auflösung der Privatssphäre
Der Autor liefert für seine Behauptungen ausgesuchte Beispiele, diese seine Argumentation untermauern. Schön ist, dass man diese Beispiele gleich als Hands-on Tipps für seine eigene Online Arbeit nutzen kann. Bei der schier unendlichen Anzahl von Beispielen muss man sich aber fragen, ob man je in der Lage sein wird, diese nützlichen Hinweise jemals nur annähernd im eigenen Unternehmen umzusetzen. Um es kurz zu fassen: man kann das Buch mit ins Bett nehmen und in einem durchlesen. Fad wird einem nicht, nur genug Post-its sollte man mitnehmen, um alles wichtige zu markieren und zu notieren. Am nächsten Morgen sollte man das Buch aber sein lassen, denn das Geheimnis von Socialnomics ist die Umsetzung im Web.
Eine dringende Empfehlung an alle Marketing-Interessierten!
Bibliographische Angaben:
Socialnomics: Wie Social Media Wirtschaft und Gesellschaft verändern
Tags: Bibliotheksmarketing > online marketing > social media > trends > wirtschaft
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Was bringt Social Media?
Posted on | February 11, 2010 | No Comments
Wenn es um Social Media Einsatz geht, dann höre ich immer das Argument, was es denn letztlich bringt. Schließlich ist der Einsatz ja arbeitsintensiv, und dafür hat man nun wirklich keine Zeit. Eine verständliche Argumentationsweise, wollen wir doch Aufwand und Ertrag abwägen. Dazu benötigt es aber Kontrollinstrumente, die uns diese Angaben liefern. Was auf der Kostenseite (hier “Zeiterfassung”) relativ leicht zu errechnen ist, sieht bei den Einnahmen schon schwieriger aus…
Und damit kommen wir zum Stichwort dieses Beitrages: Social Media ROI. ROI steht für return on investment und bezeichnet die Einnahmenseite (in welcher Dimension – Euro, Image, Besucher, … – sie auch immer definiert wird). Auch für Social Media wollen wir das aus verständlichen Gründen näher kennen.
Eine schöne Präsentation zum Thema habe ich oben gefunden. Es erklärt den Zusammenhang zwischen Ausgaben, Einkünften und Social Media Aktivitäten. Nett gemacht, sehenswert!
Ein interessantes Werkzeug zur Messung kann SWIX sein.
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SWIX: Wie erfolgreich sind meine Social Media Aktivitäten?
Posted on | January 29, 2010 | No Comments
Einen solchen Artikel schreibe ich normalerweise im Blog zum Thema Online Marketing, geht es doch um die Nutzung von Social Media für Marketingzwecke. Im Zuge eines Seminars an der UB Wien, wo es u.a. um Marketing-Aktivitäten und Strategien von Bibliotheken und anderen Non-Profit Organisationen ging, habe ich nochmals die Bedeutung von Werkzeugen unterstrichen, die den letzten Abschnitt des Marketing- oder Managementkreislaufs unterstützen: die Analyse der eigenen Maßnahmen, sprich Erfolgskontrolle.

Swix ist eine Anwendung, die sich auf eine spezielle Sparte des online Marketing konzentriert: auf die Auswertung und das Monitoring von Marketing-Kampagnen in Social Media. Unter Social Media fallen typischerweise alle Anwendungen aus dem Web 2.0, die eine starke Beteiligungskomponente der Community beinhalten: Facebook, Twitter, YouTube, Blogosphere, und viele mehr…
Nun, wie bei allen diesen Tools bedarf es zunächst einer Registrierung (jetzt in Beta noch kostenlos). Als zweiten Schritt definiert man jene Kampagnen, die auf diversen Online Anwendungen laufen. Als dritter Schritt folgt dann das eigentliche Monitoring, sprich stündlich aktualisierte Berichte können in schön anzuschauenden Graphen dargestellt verfolgt werden. In Summe ergibt sich daraus als viertes ein Analysewerkzeug, welches in periodischen Abständen für ein weitergehende Anpassung / Fortsetzung von Social Media Kampagnen dienen kann. Indikatoren sind hierbei vielfältig (Besucher, Besuchszeiten, Kostenkontrolle, Einnahmen etc.) und erinnern zwar in ihrem Umfang an Google Analytics, sind aber im Handling nicht vergleichbar.
Alternativen stellen eventuell ViralHeat oder Nedstat dar.
Link: Swix
Tags: Bibliotheksmarketing > marketing > online marketing > social media > Web 2.0
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ViralHeat: Analyse von Twitter & Co
Posted on | June 3, 2009 | No Comments
Auf Twitter ist viel los, und noch mehr auf allen anderen Social Networking Kanälen und Anwendungen. Grundsätzlich eine feine Sache, doch wenn man etwas über einen längeren Zeitraum beobachten möchte – wie etwa die Meinungen zu meiner Firma oder Produkt -, dann kann es mühsam werden.
Eine potentielle Antwort auf dieses Dilemma ist ViralHeat, eine Applikation, die für uns das Ohr an die heißen Leitungen legt und brav mitschreibt. YouTube, Hulu, Vimeo, und Twitter und andere können damit ‘überwacht’ werden. ViralHeat erlaubt bis zu 30 Personen oder Namen zu folgen. Mit der Darstellung der Entwicklung als Graphen können auch schön Trends abgelesen werden. Export-Funktion ist vorhanden.
Das Ganze ist kostenpflichtig (rund 10 US$/Monat) derzeit.
Techrigy, Trackr und SocialMention sind weitere Alternativen zu ViralHeat.
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Lectureshare: ein Tool zur internen Weiterbildung
Posted on | June 1, 2009 | No Comments
LectureShare ist ein Web-Dienst, der es erlaubt, multi-medialen Content auf einen fremden Server upzuloaden und dort für eine definierte Gruppe zur Verfügung zu stellen. Vorteil: man braucht sich nicht um Sicherheit, Technik und Wartung zu kümmern, sondern nur um die eigenen Inhalte.
Benachrichtigung über neue Inhalte usw. findet über RSS, e-Mail oder SMS statt. Eine andere multi-mediale Lernplattform wäre 5mins.
Link: LectureShare













