Raumgestaltung: Menschen als Sensoren
Posted on | November 5, 2009 | No Comments
Das Beobachten von Menschen zur Optimierung von Arbeitsabläufen kennen wir schon seit Taylor und Ford. Auch im Web-Zeitalter sind Methoden zur Verhaltensbeobachtung populäre, denken wir nur an diverse Analyse-Werkzeuge (z.B. Concentrate), die unsere Wege im Web aufzeichnen.

Wenn wir mit größeren Datenmengen (=viele Menschen und Bewegungen) konfrontiert sind, dann wird es mit den üblichen Techniken wie Beobachter platzieren, Notizen machen etc. schwer. Vor allem dann, wenn wir keine Labor-Situation schaffen wollen, sondern andere in ihrem Alltagsleben antreffen wollen.
Im Bereich der Geschäftslokaloptimierung ist das “Problem” der Regalaufstellung bekannt. Ein Bestreben von Kaufhaus-Managern ist es, eine Produktaufstellung zu finden, die den Bedürfnissen der Kunden am nähesten kommt. Ein Weg, solche Daten über die Wanderwege von Kunden in Kaufhäusern zu gewinnen, sind Sensoren. Damit auch die Kunden “eindeutig” verfolgbar sind, wird die Strahlung ihrer (eingeschaltenen) Mobiltelefone zur Aufzeichnung genützt (siehe auch Website von Path Intelligence). Personen sind damit zwar nicht identifiziert, aber sehr wohl können Pfade eines Einkaufs eindeutig einem Besuch zugeordnet werden. Damit erhofft man sich ein reiches Datenangebot, um das Einkaufsverhalten studieren zu können.
Alternative Technologien wäre z.B. RFID.
Interview-Link zum Thema: mp3-File zum Download
Tags: analyse > überwachung > mobiltelefon > observierung > optimierung > rfid > sensor
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SenseAble City: Städte der Zukunft
Posted on | April 23, 2009 | 1 Comment
Leider sind solche Konferenzen für unsereins unbezahlbar, und doch so interessant: Where 2.0 diesen Mai in San Jose, Kalifornien. Um was geht’s? Alles dreht sich bei dieser Veranstaltung um “location awareness”, also um Dienste, die sich unserer persönlichen Geo-Position “bemächtigen” und diese Daten auf unterschiedlichste Weise anbieten und verarbeiten.

Ein schönes Beispiel was uns in den nächsten Jahren blüht, so zumindest nach den Vorstellungen einiger Forscher und Techniker, ist ein Umwelt gespickt mit Sensoren und Chips, die programmiert auf unsere Präsenz reagieren. Ein solches Konzept stellt die SenseAble City vom MIT dar. Das Ziel dieser Projekte ist es, ein ökonomischeres Leben (im Sinne von Ressourcen-schonend) in Städten möglich zu machen.
Dazu gehört nicht nur die automatische Real-Time Überwachung des Verkehrs, und damit der Steuerung des Verkehrs, sondern des städtischen Lebens überhaupt: Transport-System, IT-Infrastruktur, WLAN-Netze, Menschenströme, … wahrlich eine spannende Zeit für Städteplanner! RFID, Mobiltelefone und andere Technologien stehen schon längst bereit.




