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Yolink: Suchmaschine für Content und Links

Posted on | July 27, 2010 | 1 Comment

Gewöhnliche Suchmaschinen durchsuchen den Inhalt einer Webseite auf Relevanz zum eingegebenen Suchbegriff. Yolink geht hier noch einen Schritt, und durchforstet nicht nur den Content, sondern auch jenen Inhalt, auf den die Links einer Webseite zeigen.

Von diesem Verfahren verspricht man ich mehr inhaltliche Präzision. Die Idee: die Links einer Webseite verweisen auf inhaltlich naheliegende, verwandte Webseiten. Durch die größere Menge an bestimmten Begriffen / Themen kann auch ein besserer Bezug zur Suchanfrage hergestellt werden.

Yolink gibt es als Browser-Plugin (Firefox, IE8, Chrome) oder als Desktop-Applikation.

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Yebol: Suchmaschine mit neuem Pfiff

Posted on | August 13, 2009 | No Comments

Im Bereich Suchmaschinen scheint die Quelle der Innovationen und Mutationen nicht zu versiegen. Neuestes Beispiel: Yebol, eine Suchmaschine mit semantischen Eigenschaften zum Clustering von Ergebnissen.

Das Ergebnis einer Suchanfrage bringt ein gegeliedertes Interface mit “verwandten Themen”, den eigentlichen Suchergebnissen, weiteren Quellen zur Recherche sowie Kategorien und Top-Seiten für den Suchbegriff.

Wie vermutet funktioniert das Ganze im Englischen wesentlich besser als mit deutschen Begriffen. Trotzdem kann das Ergebnis nicht schlecht ausfallen. Andere “semantische Suchdienste” sind u.a. Hulbee, Eyeplorer und Evri.

Link: Yebol

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Semantic Web, eine potentielle Spielwiese für BibliothekarInnen

Posted on | May 28, 2009 | 1 Comment

Im Rahmen eines Seminars (Informations- und Wissensmanagement, MSc Library and Information Studies) in Wien wurde unter anderem das Thema der Wissensordnung angesprochen. Neben den üblichen, manuellen Verfahren zur inhaltlichen Erschließung im Web (z.B. Tagging, Directories, Social Bookmarking, etc.) versucht die Community auch automatisierte Systeme zur Verfügung zu haben.

Diese werden ja landläufig mit einem “Semantic Web” in Zusammenhang gebracht. Ziel ist das einfachere, intuitivere und treffsicherere Auffinden von Information sein. Dass das kein leichtes Unterfangen ist, zeigt die schon lang angekündigte, immer noch auf sich wartende Revolution im Bereich semantischer Suche. Darüber gibt’s auch einiges im Buch “Good Tags – Bad Tags” zu lesen.

Ein gutes Beispiel ist Powerset, dass sich im Graubereich der semantischen Suche bewegt. Das Neuartige hier ist, dass wir mit natürlicher Sprache die Suchmaschine ansprechen können. Dass der Dienst trotzdem limitiert ist, zeigt sich schon an den Quellen, die es durchsucht.

Andere Dienste zeigen bestenfalls Ansätze, so wie Clusty oder Lexxe. VocabGrabber erhellt die Community mit semantischer Hingabe und liefert einen visuellen Thesaurus, der auch eine ‘automatische’ Zuordnung zu Wissensgebieten vollzieht. Evri bietet auch das Ausweisen von Relationen an, während Swoogle für das Auffinden vorhandener Ontologien eine Möglichkeit bietet.

Auf dem Gebiet der semantischen Suche gibt es noch enorm viel zu tun, und da sollten sich BibliothekarInnen gut einbringen können. Motto: nicht alles den TechnikerInnen überlassen! Ein interessanter, wenn schon zwei Jahre alter Titel ist “Semantic Web. Wege zur vernetzten Wissensgesellschaft“.

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Buchrezension: Good Tags – Bad Tags

Posted on | May 27, 2009 | 1 Comment

Ein guter Überblick zum Thema ‘Tagging’ bietet das Buch “Good Tags – Bad Tags” (es ist auch kostenlos als pdf downloadbar – siehe unten). Neben den einführenden Kapiteln zum Thema Tagging gibt es einiges, dass auch Bibliothekare interessieren dürfte – z.B. Anregungen und Ideen zum Einsatz von Social Tagging für Bibliotheksbestände.

Fazit hier: Bibliotheken werden um Social Tagging nicht herum kommen, da schlichtweg die Kapazitäten für eine inhaltliche Erschließung fehlen. Stattdessen wäre es von Notwendigkeit, Normdateien zum Bestandteil des Tagging zu machen. Verfehlt wäre es, auf die bibliothekarische Erschließung zu verzichten, weil das zu Lasten des Verhältnisses von Recall und Precision gehen würde.

Viele weitere Spezialthemen stellen den Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis des Taggen her. Ob es das Zeitpunkt-bezogene Taggen von Videosequenzen, die Abgrenzung und Kombination mit dem Semantic Web oder die Anwendung in Lehre und Wissensmanagement ist, die Beiträge der zahlreichen AutorInnen sind ein Hineinlesen alle Mal wert. Tolles Überblickswerk!

Bibliographische Angaben:

Birgit Gaiser, Thorsten Hampel, Stefanie Panke (Hrsg.): Good Tags – Bad Tags
Social Tagging in der Wissensorganisation
Münster: Waxmann Verlag; 2008
ISBN 978-3-8309-2039-7

Download-Link als eBook (öffnet pdf, ca 7MB)

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Kakuteru: semantic lifestreaming

Posted on | January 16, 2009 | No Comments

Lifestreaming-Dienste werden nicht nur angesichts der immer weiter fortschreitenden Vervielfältigung und Teilung der eigenen Web-Identität im Web beliebter, sondern auch in ihrer Funktionsweise weiter “produktiver”. Ein solches Beispiel ist der noch nicht öffentlich erhältlich, in der Testphase befindliche Dienst Kakuteru.

Kakuteru ist im Wesentlichen eine Erweiterung von Friendfeet, einem bekannten Lifestream-Service. Diese Open Source Entwickllung vereint

  • Lifestream-Funktionalität auf Friendfeet-Basis (und damit sind Flickr, Twitter, YouTube, Delicious, u.v.a. Dienste mit an Board)
  • sowie die Einbindung weiterer Dienste wie Digg, Dopplr, Technorati, Google, Zemanta, Gnip, Feedburner …
  • Statistiken über die eigenen Web-Aktivitäten in den verbundenen Diensten

Ich bin mal gespannt, wie sich Kakuteru entwickelt. Es hört sehr interessant an, auch wenn ich derzeit meinen Lifestream probeweise auf Sweetcron-Basis gestellt habe.

[Technorati Tags: - ]

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Zemanta: Semantische Erweiterung für Blogs

Posted on | January 15, 2009 | 2 Comments

Dieser Dienst kann und wird vielen Bloggern die Arbeit erleichtern und auch deren Lesern mehr Informationen – automatisch – liefern können. Zemanta ist als Plugin oder Extension (für jene Dienste, die keine Plugins unterstützen wie blogger.com) erhältlich und bietet Unterstützung auf den folgenden Gebieten:

  • automatische Auswahl passender Bilder aus dem eigenen Flickr-Account
  • selbständiges Vorschlagen von Links auf andere Artikel, die zum eigenen Beitrag passen
  • Auswahl von Tags
  • Fenster mit Auswahl an weiteren Artikeln, die man zitieren möchte

Der Haken an der Geschichte: es unterstützt derzeit nur die Englische Sprache – und da es sich um einen semantischen Dienst handelt – ist dies besonders kritisch für die Auswahl entsprechender Texte, Links, Tags und Bilder.

[Technorati Tags: - ]

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Evri: Suche mit “Ontologie”-Unterstützung

Posted on | December 12, 2008 | 1 Comment

Habe gerade Evri entdeckt, “eine neue Art der Suche”, wie der Dienst selbst verspricht. Nun, die Seite sieht zunächst so aus wie alle anderen Such- und Katalogdienste: Eingabefelder für Suchbegriffe oder einige Dutzend Themen und Namen als Start zum Browsen. Gesucht werden kann nach Objekten, Personen oder Produkten.

Das Interessante kommt aber erst, wenn man einen Treffer auswählt und sich anzeigen läßt. Neben den üblichen Features wie eine Gruppierung nach News, Bildern, Videos etc. und Zusatzinfos aus Wikipedia & Co bietet ein Auswahlfenster etwas typisch Ontologisches: die Möglichkeit, Relationen auszuwählen und dementsprechende Berichte zu generieren.

Für alle, die mit Ontologien nicht so vertraut sind: in einer Ontologien werden Konzepte und deren semantische Verbindungen (Relationen) festgelegt. Beispiel für Konzepte: “Stadt”, “Bezirk”, “Straße”, “Haus”. Deren Relationen könnten sein: “Stadt” (Konzept) “besteht aus” (Relation) “Bezirk” (Konzept). Eine solche Ontologie wird über ein Wissensgebiet ausgebreitet und alle Instanzen werden Konzepten zugeordnet. Somit wird die semantische Verbindung und Bedeutung der Instanzen für eine Maschine sichtbar. Das macht hier Evri.

Wer nach Ontologien im Web suchen möchte, der kann mit Swoogle anfangen.

[Technorati Tags: - Suchmaschine ]

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Semantische Suchmaschine SenseBot

Posted on | August 6, 2008 | No Comments

Eine interessante Suchmaschine habe ich mit SenseBot entdeckt: sie arbeitet mit semantischer Technologie und bietet sogleich Webseiten-Zusammenfassungen an. Das Layout ist noch nicht Olympia-Gold würdig, aber der Algorithmus ist wirklich etwas zum Austesten:

  • Suchbegriffe eingeben und entsprechende Suchmaschine (Google, Yahoo, MSN) und Sprache wählen (Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch)
  • Als Zwischenschritt erhält man die besten 10 Treffer
  • Diese 10 Treffer können in Form einer Kurzzusammenfassung ausgegeben werden – jene Treffer, die interessant sind, können für die spätere Zusammenfassung markiert werden
  • Die Zusammenfassungen sind meist 1-2 Zeilen lang und zeigen die Essenz einer Webseite
  • Zusätzlich wird eine Wortwolke kreiert, die aus den erhaltenen Seiten kreiert wird

In Summe eine tolle Geschichte, die noch ein bisschen reifen muss. Ein Firefox-Plugin ist ebenfalls erhältlich. Hakia, Reko, ManagedQ und ZigTag sind weitere Werkzeuge im Dunstkreis semantischer Technologien.

[Technorati Tags: sensebot - semantische Suche - Suchmaschine]

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Hakia als Basis einer eigenen semantischen Suchmaschine

Posted on | July 11, 2008 | 1 Comment

Der Suchmaschinen-Technologie Provider Hakia bietet nun eine Möglichkeit, wie jede/r selbst eine eigene semantische Suchmaschine erstellen kann. Dass eine semantische Suche kein Kinderspiel ist (mehr zu Semantic Web hier…), beweist das seit langem angekündigte, stets als “Google-Killer” präsentierte Powerset-Projekt, welches einfach nicht aus den Startlöchern kommt.

Was macht Hakia also anders als die semantische Konkurrenz? Zunächst bietet Hakia offene Schnittstellen an, welche zum Bau eigener Suchdienste genützt werden können. Die dahinter liegende Technologie arbeitet auf der Basis von Vergleichen und Ähnlichkeiten. Dazu verwendet Hakia dann ein (vom Suchdienst-Betreiber mit-erstelltes) Verzeichnis von relevanten Webseiten.

Ein weiteres Feature sind diverse Abstracting- und Kategorisierungs-Tools.

In gewisser Weise bietet auch Swicki eine Möglichkeit, semantische Information in eine Suche zu packen.

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