MBI Blog

User stories: Effizientes Programmieren

Posted on | July 20, 2010 | No Comments

Dieser Band hat mich schon vor seinem Erscheinen interessiert – für die Gestaltung von Nutzerfreundlichen, aber auch gebrauchsfähigen Webseiten und Applikationen benötigt man Methoden, die über ein schlichtes Entwerfen hinaus gehen.

User Stories beschreibt so einen Ansatz. Zunächst gilt es abzugrenzen: es handelt sich nicht um Usability (siehe hier) – das hat was mit Nutzertests zu tun; und es ist auch nicht eine Abwandlung der Persona-Technik (siehe hier) – das ist die Gestaltung von fiktiven Nutzervertretern, deren Eigenschaften und Ticks man beim Design von Webseiten und Apps berücksichtigt. Nein, user stories hat einen anderen Zugang.

Eine User Story beschreibt eine Funktionalität, die für den Nutzer oder den Käufer von Bedeutung ist. Dies ist zum einen eine schriftliche Beschreibung (der wichtigsten Bestandteile) für die spätere Doku, zum anderen Gespräche über die Details, und letztlich die Tests, die alle Details vermitteln sollen. Die Aufzeichnung einer User Story findet sich auf einer Karteikarte (“story card”). Somit besteht ein Web-Projekt aus vielen User stories, die beschrieben, besprochen und bestätigt werden. Diese dienen auch der leichteren Priorisierung der Funktionen als auch der zielsicheren Planung des Projektumfangs.

Vielleicht der größte Unterschied zu klassischen Projektvorgehenesweise Pflichtenheft-Umsetzung-Abnahme ist die dauerhafte und immerwährende Einbindung der Kunden in die Abläufe. Das verlangt einen hohen Grad der Motivation beim Kunden (Personal und Ressourcen einzusetzen), garantiert aber die kundenkonforme Programmierung des Endproduktes.

Das vorliegende Buch gibt einen Schritt-für-Schritt Einblick in die Methode der Programmierung mit Hilfe von User Stories. Zusammenfassungen, Tipps und Beispiele aus der Praxis runden jedes Kapitel ab. Ein ganzer Abschnitt ist einem durchgängigem Beispiel gewidmet, welches das Theoretische der vorhergegangenen Seiten nochmals erklärt und abrundet.

Bibliographische Angaben:
User Stories: Für die agile Software-Entwicklung mit Scrum, XP u.a

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Who’s viewed you?

Posted on | May 19, 2010 | No Comments

Eine interessante Studie beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Feedback-Funktionen in Social Networks bzw. anderen Web 2.0 Diensten die Bedenken gegenüber Datenschutz im Rahmen von Location based services minimieren bzw. ausräumen können. Mit Feedback-Funktionen meint man Informationen, welche Auskunft geben, wer wann meine Location-Data eingesehen hat.

Das Ergebnis der Studie zeigt, dass Feedback-Funktionen tatsächlich in der Lage sind, Nutzer häufiger und sorgenfreier zur Nutzung von location based services zu animieren. Nutzer wollen diese Feedback-Information, um Datenzugriff individuell zu regulieren, z.B. nach Ort, Grund des Aufenthalts an einem Ort oder zu einem bestimmten Tageszeitpunkt. Regelungen zur Datenfreigabe sind auch in Bezug auf bestimmte Nutzergruppen erwünscht, d.h. dass diese Daten nur innerhalb einer spezifischen Personengruppe  einzusehen sind.

Die Studie hat aber auch gezeigt, dass Personen mit technischem Hintergrundwissen und Personen, die bereits Bekannte haben, die solche Services nutzen, vielmehr geneigt sind, location based services in Anspruch zu nehmen.

Artikel-Informationen:
Janice Y. Tsai, Patrick Kelley, Paul Drielsma, Lorrie Cranor, Jason Hong, Norman Sadeh: Who’s Viewed You? The Impact of Feedback in a mobile location Sharing System. Carnegie Mellon University Pittsburgh, PA

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Rezension: Herausforderungen auf dem Weg zu datenorientierten Prozess-Management-Systemen

Posted on | April 22, 2010 | No Comments

In diesem Artikel geht es um einen Überblick zum Thema Workflow Management Systeme (WfMS) und jene Eigenschaften, die flexible Systeme brauchen, damit sie nicht zu komplex und zu umständlich zu implementieren sind. Die Autoren weisen darauf hin, dass Geschäftsprozesse und Geschäftsdaten gemeinsam betrachtet werden müssen, wenn es um die Gestaltung eines solchen Systems geht. Diese werden von den Autoren auch als datenorientierte Prozess-Management-Systeme bezeichnet.

In der Folge werden klassischen WfMS besprochen, der Funktionsprinzip aufgezeigt und damit auch ihre Schwächen. Die Autoren benennen in der Folge mehrere Herausforderungen, die ein WfMS bewältigen muss, illustrieren ihre Konzept klar und bilden somit ihre Vorstellung eines datenorientierten PM-Systems ab.

Der Artikel orientiert sich stark am “Datenbank-Jargon” und ist für Leser, die sich mit Datenbanken und deren Konzepten nicht auseinandersetzen, eher schwer zu lesen. Für Fans von Workflow-Lösungen ist das aber ein interessanter Artikel, der den notwendigen Rahmen für eine neue Generation an WfMS-Lösungen bilden kann.

Bibliographische Angaben:

Vera Künzle und Manfred Reichert: Herausforderungen auf dem Weg zu  datenorientierten Prozess-Management-Systemen
Institut für Datenbanken und Informationssysteme, Universität Ulm
Online: http://dbis.eprints.uni-ulm.de/533/

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Artikelrezension: The evolution of performance measurement research

Posted on | April 20, 2010 | No Comments

In diesem Aufsatz geht es um eine neue Auflage des gleichnamigen, 1995 erschienen Artikels. Mit Hilfe einer Zitationsanalyse gewinnt der Autor entsprechende Daten, die zur Erstellung einiger Hypothesen hinsichtlich der Forschung von Performance Management dienen.

Das Ergebnis der Studie zeigt eine Übereinstimmung über die Kernfragen in diesem Forschungsfeld, unabhängig vom wissenschaftlichen Kontext / Disziplin der jeweiligen Autoren. Aktuell werden bestehende Hypothesen quantitativ auf ihre Richtigkeit überprüft.

In diesem Zusammenhang war es mir wichtig zu sehen, mit welchen Kernfragen sich Performance Management überhaupt beschäftigt. Eines dieser zentralen Themen dreht sich um die Tatsache, dass viele Manager in der Quantifizierung von Daten ihr Heil sehen. Interessant dabei sind die Ausführungen mancher Forscher, die diese Methode per se nicht schlecht reden, aber deren falsche Anwendung als einen Hauptgrund für den Niedergang der amerikanischen Wirtschaft betrachten. Diese Zeitleiste, die im Artikel aus den 50er Jahren gezogen wird, könnte im letztjährigen Bankenskandal und Finanzcrash einen weiteren, traurigen Höhepunkt erhalten haben. So gesehen haben diese Methoden der Messung auch unintendierte Wirkungen, die durchaus viel wirksamer sein können als die intendierten.

Die praxis-nahe Ableitung aus dieser Problematik war der Versuch, ausbalancierte Mess-Systeme zu entwickeln: die Performance-Pyramide (Lynch & Cross, 1991), das Results-Determinants Framework von Fitzgerald et al. (1991), die Performance Measurement Matrix (Keegan et al, 1989) und natürlich die Balanced Scorecard von Kaplan und Norton (1992). Ein wichtiges Thema war also die Frage, wie solche Konzepte adaptiert und in das Unternehmen eingeführt werden können.

Wie der Autor aufzeigen kann, hat Kaplan und Norton der Diskussion eindeutig den Stempel aufgesetzt. Auch wenn der Artikel eine andere Intention hat (nämlich die Frage zu klären, wie es mit der akademischen Auseinandersetzung im Bereich Performance Management ausschaut), finde ich das Paper als Quelle und Überblickswerk interessant. Wer sich mit Performanzmessung auseinander setzen will, findet hier gewiss einen ersten guten Einstieg und Hinweis auf viel Literatur.

Bibliographische Angaben:

Andy Neely: The evolution of performance measurement research. Developments in the last  decade and a research agenda for the next
Cranfield School of Management, Centre for Business
Performance, Cranfield, UK
International Journal of Operations & Production Management 25,12 p. 1264-1277

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Buchfans, Schriftsteller und Social Networks

Posted on | January 26, 2010 | No Comments

Wie schon früher berichtet, finden auch Bücherfans soziale Kontakte über ihren Lesestoff auch im Web. Nun kommt ein weiteres Tool dazu - Authonomy. Authonomy ist aber keine “klassische” Buchliebhaber-Seite nach dem Motto “was ich in meinem Regal habe”, sondern eine Plattform für angehende Schriftsteller, die ihre Manuskripte uploaden und so der Öffentlichkeit präsentieren können. Den besten Manuskripten winkt die Aufmerksamkeit von HarperCollins, der federführende Verlag hinter der Plattform.

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Identity Management und ePortfolios: Buchrezension

Posted on | January 12, 2010 | No Comments

Das Thema ePortfolio begleitet mich schon lange – hier im Blog wie auch im Studium und in meinen online Seminaren des Web 2.0 Surf Camp (übrigens – das nächste Surf Camp startet in wenigen Tagen!)

Nun habe ich eine interessante Buchausgabe zum Thema gefunden: Identity Management und ePortfolios. Wie der Titel der Dissertation schon andeutet, geht es um den Nutzen von ePortfolios im Rahmen des lebensbegleitenden Lernens und der Gestaltung einer digitalen Identität. Der Autor Stephan Graf entwirft ein Websystem, welches als Schnittstelle zum Austausch von Inhalten von Webanwendungen und individuellen ePortfolios dienen kann. Der Vorteil einer solchen Struktur liegt in seinem dezentralen Charakter. Bisherige ePortfolio Konzepte scheitern daran, dass zentrale Systeme entweder nicht verfügbar oder langfristig betrachtet unerwünscht bzw. unpraktisch sind. Im weiteren Sinne ist ein lebensbegleitendes persönliches Wissensmanagement möglich.

Der Autor liefert eine recht lange Einführung in das Thema Identity Management und ePortfolios. Erst ab Kapitel 4 wird es so richtig interessant, denn da geht es um die Architektur eines interoparablen ePortfolio-Ansatzes. Dann wird jedoch klar, dass es sich hierbei um einen speziellen Ausschnitt aus der Gesamtproblematik handelt: wie kann ein interoperables ePortfolio-System gestaltet werden, dass ein Identitätsmanagement im Sinne einer vertrauenswürdigen Authentifizierung des Users auch über Drittsysteme möglich wird. Die Konzepte werden ausführlich beschrieben.

Bibliographische Informationen:
Identity Management und E-Portfolios

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Buchrezension: Die neuen Marketing- und PR-Regeln im Web 2.0

Posted on | December 24, 2009 | 2 Comments

Über dieses Buch wollte ich schon länger schreiben und hatte erst jetzt die Zeit gefunden. Wie auch immer, es ist besser, man liest es früher als später. Denn es ist, um es vorwegzunehmen, ein sehr brauchbares Werk, sowohl für Marketing-Neulinge und Do-it-your-self Persönlichkeiten als auch für im Marketing Tätige. Eine kurze Einführung bietet aber auch das 2008 erschienene, kostenlose eBook “PR 2.0″.

Kommen wir zunächst zum Inhalt. Anstatt sich wie andere Bücher aus diesem Themenkomplex ausschließlich auf die Technik zu stürzen und uns zum x-ten Mal zu erklären, was ein Blog ist, beginnt Scott mit den Schwächen konventioneller Marketing und PR-Strategien und Denkweisen. Das ist insofern interessant, weil wir hier den Unterschied zwischen neuen und alten Methoden verstehen lernen. Was nicht heißt, dass alte Methoden völlig überholt sind, aber sie sind in spezifischen Situationen angebrachter und viel erfolgversprechender.

Somit kommt Scott nun zu den neuen Regeln für Marketing und PR, die durch die Verbreitung von Web 2.0 Anwendungen und das Nutzerverhalten im Web entstanden sind. Dazu gehört auch der “Long Tail”, der sich genauso aus der Welt des eCommerce ins Marketing und PR übertragen läßt. Eines der vorzüglichen Seiten des neuen Web ist die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme mit einer Vielzahl von Kunden und Interessensgruppen. Scott geht dabei auch auf das Thema der User-Personas ein.

Ich wollte jetzt nicht den Eindruck erwecken, Scott behandle Technologien nicht oder läßt Themen wie Blogs außer acht. Nein, aber er bettet sie stets in einen praktischen Kontext, will heißen, er schreibt, wozu sie im Marketing und PR taugen und wie man dies anstellt, dass es Sinn macht, solche Tools zu nutzen.

Weitere Bereiche, die Scott anspricht, sind Communities und deren Management, News Releases, und das fast schon selbst viral gewordene Thema “virales Marketing”.

Nun wird’s praktisch, denn Scott widmet gut die Hälfte seines Buches der Frage: “Wie mache ich es richtig, und zwar von Beginn an?” Ein Mehr-Punkte-Programm folgt, auf gut 200 Seiten vollgespickt mit Tipps, Übungen, einem roten Faden für die eigene Marketingstrategie (siehe auch: eBook “Bibliotheksmarketing“) als auch Conversion, die hohe Schule des Verkaufsprozesses.

Trotz meiner Jährchen im Web ist dieses Buch ein reicher Ideengeber gewesen und ist es immer noch. Es ist so voll mit Tipps, dass ich das Buch immer wieder aufschlage und kreuz und quer lese, um das eine oder andere aufzuschnappen. Eine ernsthafte Empfehlung für alle, die sich mit dem Thema Online Marketing und PR beschäftigen wollen / müssen.

Bibliographische Hinweise finden Sie hier: Die neuen Regeln für Marketing und PR im Web 2.0 – Wie Sie im Social web News Releases, Blogs, Podcasting und Virales Marketing nutzen, um Ihre Kunden zu erreichen

Wer einen Blick ins Buch werfen möchte, kann dies direkt beim Verlag machen – hier der Link!

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Design it yourself – eine Buchrezension

Posted on | December 16, 2009 | No Comments

Schon seit langem eines meiner liebsten Bücher zum Thema “Design”, verspricht D.I.Y eine lange Reihe an Ideen, Vorschlägen und Tipps, wie man seiner eigenen Kreativität auf die Sprünge helfen könnte. Mir gefällt das Buch erstens, weil es kein abgehobenes Künstler-Werk ist, sondern ein Praxisbuch für mich und dich. Es liefert viel Know-How, wie man zum eigenen Logo kommt, wie man etwas aufmöbelt, oder was es eigentlich alles an tollen Design-Möglichkeiten gibt.

Für 14 Euro ein wahres Schnäppchen. Das Buch ist ordentlich gebunden und hat auch ein feines Format. Ich habe mein Exemplar Anfang 2007 aus London mitgebracht, und ich nutze es immer wieder auch heute noch.

Das Buch ist nach den Objekten, die es zu gestalten gibt, gegliedert – vom Blog zum Flyer hinüber zur Haushaltsware bis zur Wandtapete ist alles dabei.

Mehr Info dazu auch: D.I.Y.: Design It Yourself: A Design Handbook

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Buchrezension: Netzwerktechnik

Posted on | June 30, 2009 | No Comments

Das Web ist für mich ein sehr zentrales Thema meiner Arbeit geworden. Erstaunlicherweise habe ich recht wenig Ahnung (ach, wie relativ!) über die Technik, die das Web ausmacht, und somit eine Welt bestimmt, die so präsent aber auch so virtuell und verletzlich ist (wen’s interessiert – genau dazu habe ich mal eine erkenntnis-theoretische Masterthesis geschrieben). Mein Know-How musste sich ändern, denn fasziniert hat’s mich schon lange: vor allem die Art und Weise des Transports der Daten im Netz. Etwas, was für Netzwerktechniker Kinderkram ist, war für mich teils neu, und auch sehr interessant.

Eine gute Quelle um sich in das Thema einzulesen ist das Buch von Carsten Harnisch: Netzwerktechnik. Es ist ein Lehrbuch, welches auf rund 200 Seiten die technischen Grundlagen der Datenübermittlung in Netzwerken sowie die konzeptionelle Gestaltung der Datenkommunikation erklärt.

Der Schulbuch-Charakter ist dabei ein sehr angenehmer Begleiter, finde ich. Die Kapitel sind sehr sauber und klar strukturiert, Lernziele definiert, Aufgaben und Lösungen angeboten. Der didaktische Aufbau des Buches ist vorbildhaft und deshalb auch für einen Laien sehr einfach und verständlich.

Ein weiteres Plus sind die vielen Illustrationen. Sie vermitteln das “Technische” oftmals noch eine Spur klarer, und dienen auch dem späteren schnellen Nachschlagen.

Die Themen reichen von der Geschichte der Netzwerktechnik, diversen Datenverarbeitungskonzepten, dem OSI-Referenzmodell, Netzwerktopologien, Wissenswertem zur Nachrichtentechnik, Netzverkabelung, Übertragungsprotokollen im LAN/WAN/MAN, Netzwerkvermittlungstechniken, Transportprotokollen, Anwendungsprotokollen bis zur Protokollvermittlung. Eine große Bandbreite, bei der ich persönlich eigentlich nur das Thema “USB” vermisst habe.

Insgesamt ein wirklich gutes und brauchbares Basiswerk, dass ich gerne zum Nachschlagen bereit halten werde.

Und hier noch die bibliographischen Angaben – siehe: Netzwerktechnik sowie ein Link zum Buchverlag mit weiteren Infos.

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Buchrezension: Javascript für Kids

Posted on | June 18, 2009 | 1 Comment

In Zeiten moderner Editoren, im Web verfügbarer kostenloser Software und Code-Snippets, ist es ein leichtes, ein Skript für eine Zusatzfunktion zum Laufen zu bringen und dieses z.B. in eine eigene Webseite einzubinden. Web 2.0 ist hier das beste Beispiele (siehe dazu auch folgende Literatur…)

Und dennoch: heute ist es wichtiger denn je, den Hintergrund des Komplex “Web” zu verstehen. Auch wenn der Trend im Bereich “Usability“, “Semantic Web” und Computing Engines wie Wolfram Alpha mehr Komfort, leichteren Informationszugang und intuitive Ergebnisse verspricht, fühlen wir ein gewisses Unbehagen: wir werden zum Nicht-Denken erzogen. Wir müssen nicht mehr eine Recherche formulieren, wir brauchen nicht die Quellen zu überprüfen, wir müssen den Vorgang nicht mehr verstehen.

Hier sehe ich auch den großen Wert von Schulungen und Büchern zu Themen wie “HTML“, “Datenbanken” oder auch “JavaScript”. “JavaScript für Kids” ist ein sehr gelungenes Buch, wenn es darum geht, nicht nur den Inhalt, sondern auch den Sinn des Erlernens von JavaScript den jungen Lesern näher zu bringen. Ich war auf jeden Fall begeistert, denn die einfache Sprache, die vielen Illustrationen und der leicht spielerische Zugang machten nicht nur die Lektüre zu einem Heimspiel, sondern animierten zugleich das Gelesene auszuprobieren.

Schritt für Schritt wird in JavaScript eingeführt und der Wissensstand aufgebaut. Die insgesamt 400 Seiten schrecken dabei nicht, denn eine Sprache ist nicht an einem Abend erlernt. Die im Buch inkludierte CD hilft, die Übungsbeispiele leichter zu absolvieren, aber auch eine elektronische Doku zur Hand zu haben. Diese Beispiele lassen sich natürlich auch ausbauen.

Das Buch ist durchaus auch für erwachsene JavaScript Laien geeignet. Voraussetzung ist, dass man sich ernsthaft einläßt und gewillt ist, JavaScript auch zu erlernen. Auch wenn man später selbst nicht codieren möchte, allein das Lesen von JavaScript Code ermöglicht, Webseiten besser zu analysieren und die Vorgänge im Hintergrund zu verstehen.

Bibliographische Informationen finden sich hier:Frank Biet: JavaScript für Kids

Und hier ein Link zum Buchverlag, wo sich auch digitale Arbeitsmaterialien downloaden lassen.

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Jörg Eberspächer, Udo Herzt: Virtuelle Welten im Internet

Posted on | February 11, 2009 | No Comments

Virtuelle Welten ist ein Thema, dass die Meinungen spaltet wie kaum ein anderes im Bereich der IT-Anwendungen und IT-Kultur. Wozu ist das gut? Was soll das Ganze? Typische (abwertende) Fragen, die eines zeigen: virtuelle Welten sind nicht überall willkommen. Der Münchner Kreis hat sich im Rahmen einer seiner Fachkonferenzen mit diesem Thema beschäftigt, weil es eben Bedeutung hat. Doch welche?

In diesem Tagungsband geht es also um die Beiträge von „Experten“ (ich würde sie eher „Beteiligte“ oder „Insider“) nennen, die aus das eine oder andere Feld virtueller Welten ausleuchten und darüber berichten. Auch wenn von virtuellen Welten die Rede ist, meist gehen die Beiträge, und auch die spätere Diskussion, fast nur auf SecondLife (eines der populärsten virtuellen Welten derzeit) ein. Das muss nicht schlecht sein, denn so hat man auch die Virtualität des Konferenzthemas handfeste Beispiele und keine reinen Theoriegebilde.

Die Beiträge kreisen um interessante Aspekte von virtuellen Welten: die notwendige technische Infrastruktur und ihre Entwicklung in den nächsten Jahren, das Leben in Second Life (SL), Firmensitze in SL, Lehre und Forschung in SL, virtuelle Bücherwelten, virtuelle Identität, Cyberspace Regulation aka Recht im virtuellen Raum und und und. Die Beiträge haben aber eine bestimmte Färbung: sie sehen in SL stets ein Tool, das zu etwas nütze sein muss. Die Beiträge versuchen also stets SL als etwas zu begreifen, das dem wirklichen Leben (RL, real life) zur Hand gehen soll: bessere Kundenbetreuung, Informationsversorgung, Warenvertrieb, Werbung, Kundenbindung, Unterstützung der Lehre. Auch die protokollierte Diskussionsrunde der TeilnehmerInnen zeigt diese Sichtweise deutlich: SL erhält seine Daseinsberechtigung meist über seine Wirkungen für das wirkliche Leben.

Der Tagungsband ist ein gut zu lesendes, mit Beispielen hinterlegtes Bündel aus Meinungen zum Status Quo virtueller Welten. Dass das aber nicht alle so sehen, wie die Referenten, ist aber auch klar. Meine Empfehlung: eine gute Lektüre für alle, die sich einen ernsthaften Einstieg in SL und anderen virtuellen Welten überlegen. Versuchen sollten sie es aber trotzdem, auch unabhängig vom vorliegenden Buch.

Bibliographische Angaben:
Jörg Eberspächer, Udo Herzt (Hrsg.):
Virtuelle Welten im Internet: Tagungsband

Hüthig Verlag, Heidelberg, 2008

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John Palfrey & Urs Gasser: Generation Internet

Posted on | January 28, 2009 | 1 Comment

Im Originaltitel „Born Digital. Understanding the First Generation of Digital Natives“ ist das Buch nun auch in deutscher Sprache erhältlich und beschäftigt sich – wie der Titel es ankündigt – mit der so genannten digitalen Generation. Dazu zählen jene Menschen, die von klein auf mit und durch die IT-Technik geprägt worden sind.

Das Buch befasst sich auf über 400 Seiten mit vielen Aspekten des digitalen Lebens und wie dieses – im Gegensatz zu den Nicht-Digitals – im Leben dieser neuen Generation Eingang findet. Das Buch ist weder eine naive Befürwortung noch eine orthodoxe Ablehnung dieses neuen Lebensstils, statt dessen eine recht nüchterne Angelegenheit, die Fakten und Entwicklungen sammelt und aufzeigt. Erst gegen Schluss des Buches wagen sich auch die Autoren in media res, was aber, meiner Meinung nach, nur bedingt gelingt: die eMail-Korrespondenz zum Buch als Hommage an die neuen Medien hätte radikaler oder gar nicht passieren sollen.

Wie dem auch sei, die Kapitel versprechen Spannung: Identitäten, Sicherheit, Qualität, Overload, Lernen und viele mehr haben genug Reizwort-Qualität, als dass man gleich nachschlagen möge, was uns (?) denn da blüht. Manches mag dann sogar ein wenig bekannt vorkommen, um kurz bei der Lektüre darüber zu sinnieren, ob man denn vielleicht zu dieser Generation dazu gehöre oder nicht.

Einige der Kapitel sind in der Tat sehr geglückt. Die Vorstellung, wie Identitäten jetzt schon und in der Zukunft noch in einem viel stärkeren Ausmaß digital beeinflusst und mitbestimmt werden, auch ohne großes eigenes Zutun, ist faszinierend und erschreckend zugleich. Gleichzeitig aber auch eine Aufforderung, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern hier aktiv mitzugestalten und sich bewusst werden, welche online Handlungen welche Auswirkungen zur Folge haben. Diese Aufforderung ist der durchgehende Tenor des Buches: mit Vernunft an die Sache herangehen, nicht verteufeln, aber auch nicht blind alles online stellen und nutzen. Denn nichts ist dauerhafter als der ungewollte Cache im Web.

Sehr schön räumt das Buch daher auch mit allerlei positiv und negativ besetzten Vorurteilen auf. Und das ist schon etwas. Das Buch, welches die digital natives eher belustigend finden werden, ist für alle anderen ein Blick in die Zukunft, die für viele unter uns schon Gegenwart geworden ist. Empfehlenswert, und eine immer größer werdende Gruppe der Gesellschaft umfassender zu verstehen als es bis jetzt geschieht.

Bibliographische Angaben:
John Palfrey & Urs Gasser:
Generation Internet. Die Digital Natives: Wie sie leben – Was sie denken – Wie sie arbeiten

Die Digtial Naitves: Wie sie leben. Was sie denken. Wie sie arbeiten.
Hanser Verlag, München, 2009

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Jürgen Graf: Seminare 2009. Eine Buchbesprechung

Posted on | December 29, 2008 | No Comments

Das im Rahmen des Verlages managerSeminare erschienene Werk von Jürgen Graf – Seminare 2009 – ist eine Gesamtschau der deutschen Seminarszene.

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Pro Web 2.0 Mashups: Remixing Data and Web Services. Buchrezension

Posted on | October 2, 2008 | 5 Comments

Raymond Yee: Pro Web 2.0 Mashups: Remixing Data and Web Services.

Vor einigen Wochen habe ich zufällig in meiner lokalen FH-Bibliothek ein gelb-schwarzes Cover erblickt, das mich sofort neugierig gemacht hat: Pro Web 2.0 Mashups. Einmal in die Hand genommen, wollte ich es nicht mehr ins Buchregal zurückgeben und habe es spontan ausgeliehen. Drei Wochen später habe ich es bei einem Buchhändler bestellt. Soviel dazu.

Um was geht’s hier eigentlich? Mit einem Wort: Mashups. Mashups sind neuartige, innovative Kombinationen (=Web-Services) von bereits zur Verfügung stehenden Web-Applikationen wie Google Maps, Flickr, del.icio.us und anderen populären Web 2.0 Diensten. Das Besondere dabei aber ist, dass Mashups nicht von den Anbietern der bestehenden Dienste angeboten werden, sondern von Menschen wie du und ich. Das funktioniert aber nur deshalb, weil Flickr & Co so genannte offene Schnittstellen definieren. D.h., jeder User kann die vorgegebenen Standards als Tor zu den Daten und Funktionen des jeweiligen Dienstes nutzen und re-kombinieren.

Wie das alles funktioniert, vom einfachsten Mashup bis hin zu komplexen, auf Programmiersprachen basierenden Lösungen, das ist der Inhalt dieses Buches. Der Autor versteht es, schön langsam die Komplexität zu steigern und alles mit gut erläuterten Beispielen zu belegen und nachvollziehbar zu machen. Man kommt nicht um hin, selbst Hand anzulegen und die Vorschläge selbst auszuprobieren.

Das Buch ist zwar in Englisch verfasst, ist aber gut zu lesen und verursacht außerordentlich viel Neugierde auf mehr. Ich habe die gut 600 Seiten nicht an einem Abend verschlingen können, und mit den Beispielen und mit eigenen Versuchen kamen schließlich einige Wochen zusammen. Aber das ist eine Binsenweisheit: was man aus etwas herausholen möchte, das muss man schon selbst entscheiden. Entsprechend wird man belohnt. In diesem Falle kann man aus dem Vollen schöpfen und einiges mittel- und langfristig mitnehmen. Ein absolutes Spitzenbuch, dass ich wärmstens empfehlen kann – für Leute, die auch gerne die Umsetzung / Realisierung von Mashups ausprobieren möchten.

Pro Web 2.0 Mashups

Bibliographische Angaben:
Raymond Yee
Pro Web 2.0 Mashups: Remixing Data and Web Services.
ISBN-10: 1-59059-858-X
Berkeley: Apress

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MMORPGs 360°. Virtuelle Welten & moderne Mediennutzung wissenschaftlich betrachtet. Eine Buchrezension

Posted on | September 23, 2008 | 1 Comment

Dieses Buch wollte ich mir schon lange mal genauer anschauen, ist es doch in meinem Forschungsmetier angesiedelt. Im Wesentlichen geht es um virtuelle Welten, und zwar um sogenannte Massive Multi-Player Online Role-Playing Games (MMORPGs). Das sind im Grunde nichts anderes als online Computerspiele, an denen sich Tausende und Hundertausende Spieler gleichzeitig beteiligen. Mit Hilfe von Avataren können sie unterschiedliche Rollen einnehmen und spielen.

Das Buch ist ein Rundumschlag zum Thema. Der Titel ist deshalb gut gewählt und man sollte ihn vor, während und nach der Lektüre der gut 500 Seiten wortwörtlich nehmen, um nicht den roten Faden zu verlieren. Denn das Angebot an Information ist recht groß. Hier nur ein selektiver Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Was sind Rollenspiele?
  • Welche Klassen existieren in World of Warcraft?
  • Wann kann man von Spielsucht bei MMORPGs sprechen?
  • Wie stehen reale Volkswirtschaften im Vergleich zu MMORPG-Communities da?
  • Welches Recht gilt in virtuellen Welten?
  • u.v.a. Themen…

Das Buch hat eine gewisse Breite, und das ist für einen Einstieg in das Thema durchaus brauchbar. Es findet sich Historisches, Methodisches wie auch zahlreiches Datenmaterial. Manchmal gar Hinweise zur Installation von Spielen, dann wieder ein Blick in die Zukunft von einzelnen Rollenspielen. World of Warcraft wird sehr detailliert beschreiben (hier ein anderer Titel zum Thema: WoW Reader), andere MMORPGs kurz erwähnt. Auch bietet das Buch zahlreiche Interviews mit Experten an.

Wo eine gewisse Breite angeboten wird, kann manchmal die Tiefe fehlen. Gerade bei den Daten zur vorgestellten Umfrage hätte ich mir mehr als nur die grobe Erklärung der Statistik gewünscht, z.B. warum eine bestimmte Rasse oder Rolle in WoW beliebt oder unbeliebt ist, und nicht nur eine Darstellung der Verbreitung. Einen echten Kritikpunkt muss ich aber doch anbringen: viele eingebundene Tabellen sind aufgrund der Schriftgröße schlicht nicht lesbar.

Alles in allem würde ich dieses Buch jenen empfehlen, die einen ersten, umfassenden Einstieg in das Thema suchen. Es ist zwar bei weitem nicht alle Themen abdeckend, aber man erhält eine ordentliche Portion “Startgeld für Level 0″ seiner Beschäftigung mit MMORPGs.

Bibliographische Angaben:
X. Götzl, A. Pfeiffer, T. Primus:
MMORPGs 360°. Virtuelle Welten & moderne Mediennutzung wissenschaftliche betrachtet.
Edition Nove, 2008

[Technorati Tags: - Rezension ]

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Gene Smith: Tagging. People-Powered Metadata for the Social Web

Posted on | September 16, 2008 | 3 Comments

Gene Smith: Tagging. People-Powered Metadata for the Social Web

Tagging ist eines der zentralen Elemente des so genannten neuen Web (aka Web 2.0). Es ist ein Konzept, welches eine neue Form der Navigation, Suche und Informationsverarbeitung verspricht (hier einige Beispiele aus frühreren Posts: ZigTag, Zotero oder KeoTag).

In aller Kürze versteht man unter Tagging das Versehen von Informationsresourcen mit Metadaten. Dieses Konzept ist ja nicht gerade neu, aber im Gegensatz zu den klassischen Metadaten-Varianten ist Tagging nicht Instanzen-zentriert, sondern kann von jedem von uns ausgeführt werden. Die damit verbundenen Vorteile für ein persönliches Informationsmanagement sind offensichtlich, aber gerade auch der gemeinschaftliche Informationsaustausch über Tags im Web wird enorm gefördert: wir entdecken Resourcen über die Tags anderer, wie nutzen Tags, die bereits eingeführt sind, wir kommunizieren über Tags mit anderen und vieles mehr.

Gene Smith hat sich dem Thema Tagging von einer sehr pragmatischen Seite genähert, von der Theorie zur Praxis könnte man sagen. Zunächst geht es um die Prinzipien von Tagging, um die Möglichkeiten, die Vor- und Nachteile gegenüber anderen Formen der Metadaten-Vergabe und natürlich praktische Beispiele aus der Welt des Web.

Was ich als sehr anregend gefunden habe, war die Verbindung von Theorie und entsprechenden online Beispielen. So konnte man das Besprochene auch gleich live im Web nachschauen, ausprobieren und so vertiefend begreifen.

Smith geht aber auch hier weiter und präsentiert Navigationskonzepte, die mit Tags möglich sind. Er beschreibt diese im Detail und geht in den folgenden Kapiteln sogar ins Technische über und zeigt an (einfachen) Beispielen und Code, wie Tagging, Tag Clouds, Suggestion-Systeme etc. programmiert und angepasst werden können.

Für mich ein absolutes Muss für jede/n InformationsspezialistIn.


Bibliographische Angaben:
Gene Smith: Tagging. People-Powered Metadata for the Social Web
Berkeley, CA: New Riders
2008

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David Buckingham: Youth, Identity, and Digital Media

Posted on | June 13, 2008 | No Comments

Im folgenden Beitrag geht es um ein sehr aktuelles Thema – Identität, Jugend und digitale Medien. Oder mit den Worten einer der Autorinnen gesprochen, liest sich das etwa so:

Many contemporary theories of identity conceive of identity as a process, rather than a fixed possession or label. From this perspective, identity is not something that can ever be achieved once and for all: it is fluid and open to negotiation, [...].” Und: “Identities, whether individual or collective, are not unitary wholes cut out of a single cloth – they are constructed in action, using whatever cultural and life material is at hand. [...] We construct and deconstruct and reconstruct ourselves in dialectival relationship with the world (which includes the material cultural world and other people), and we construct others in relation to ourselves and our situation.” (S. 43 ff.)

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Thorsten Quandt, Jeffrey Wimmer und Jens Wolling (Hrg.): Die Computerspieler. Studien zur Nutzung von Computergames.

Posted on | May 20, 2008 | 2 Comments

Wenn sich Bibliotheken doch, wenn auch zögerlich, dem Thema „Computerspiel“ zuwenden, dann geht es meist darum, eine bestimmte Gruppe an potentiellen Bibliotheksbesuchern anzusprechen, sie in die Räume der Bibliothek zu führen und über kurz oder lang auch mit anderen Services bekannt zu machen. Doch welche Vorstellung haben wir als BibliothekarInnen von jenen, die wir als die „Computerspieler“ bezeichnen?

Genau um diese besondere Gattung Mensch geht es im vorliegenden Band. „Die Computerspieler“ ist ein Buch, das sich wissenschaftlich mit den Gewohnheiten, Motiven und demografischen Daten dieser ganz besonderen Gruppen beschäftigt (siehe auch: Geschlechtertausch im Web). Zahlreiche Studien belegen genau das Gegenteil, was wir schon immer über Computerspieler zu wissen glaubten, und zeigen interessante Fakten auf, die Bibliotheken für die eigene Computerspiel-Strategie nutzen könnten.

Das Buch ist neben Wissenschaftlern aus der Soziologie und den Game Studies aber auch für Laien lesbar. Ein Teil ist natürlich der wissenschaftlichen Arbeitsweise und Nachprüfbarkeit gewidmet, die Ergebnisse sind aber auch für Nicht-Wissenschaftler mehr als brauchbar. Ganz besonders dann, wenn wir uns ein ganzheitliches Bild vom „Computerspieler“ machen wollen – deren Sprache, Interessen, Motive. In Summe eine spannende Aufstellung der Psychologie des / der ComputerspielerIn.

Bibliographische Angaben:
Thorsten Quandt, Jeffrey Wimmer und Jens Wolling (Hrg.):
Die Computerspieler. Studien zur Nutzung von Computergames.
VS Verlag für Sozialwissenschaften
2008
weitere Buchinfo hier

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Casey, Savastinuk: Library 2.0

Posted on | February 28, 2008 | No Comments

Der Titel verrät’s – es geht um Bibliotheken, und zwar um ‘neue’ Bibliotheken. Library 2.0 ist ein nicht exakt definierter Begriff, aber er meint ungefähr folgendes: konstanter Wechsel hin zu den Bedürfnissen des LeserInnen. ‘Das ist doch gar nicht möglich!’ werden Sie einwenden, und tatsächlich, zwischen Kundenwunsch und Machbarkeit, aus welchen Gründen auch immer, klafft oftmals eine recht große Lücke. Read more

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Dominik Ruisinger: Online Relations

Posted on | January 16, 2008 | No Comments

‘Online Relations’ ist ein einführendes Buch zum Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Web. Es ist ein Praxis-orientiertes Werk, welches sind weniger an den/die Online PR-Fachmann/Fachfrau wendet, sondern an alle, die in welcher Form auch immer das Image eines Unternehmens aufbauen bzw. beobachten.

Das Buch besteht aus einführenden Beiträgen zu den einzelnen Abschnitten sowie interessanten Artikeln von Gastautoren. Die Themen kreisen um

  • Grundlagen von Online Relations
  • der eigene Internet-Auftritt
  • Medienarbeit im Netz
  • Kommunikation per e-Mail
  • social Networking

Der ‘natürliche’ Nachteil eines solchen Buches ist oft die rasche Verderblichkeit des Inhalts. Will meinen: viele Informationen zu Diensten und Techniken können relativ schnell obsolet werden. In Fall von ‘Online Relations’ ist dies aber geschickt vermieden worden: es werden weniger einzelne Werkzeuge beschrieben (obwohl einige exemplarisch genannt sind), sondern vielmehr dahinter liegende Prinzipien und Methoden eingehend erläutert.

In Summe ein schönes, gut zu lesendes und übersichtliches Buch zum Thema ‘Online Relations’. Empfehlenswert für den Einsteiger.

Dominik Ruisinger: Online Relations. Leitfaden für moderne PR im Netz.
Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart, 2007
ISBN 978-3-7910-2627-5

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