MBI Blog

Rewarder: für Tips belohnen

Posted on | November 1, 2012 | No Comments

Diese Idee wird sicherlich noch einige Schlagzeilen machen: Rewarder ist ein Community-Portal, welches Vorschläge für Probleme liefern soll. Warum dies funktionieren soll? Das Belohnungsprinzip. Und das funktioniert recht einfach aber effektiv:

  1. ein User braucht / sucht Produkte, Ideen, Lösungen
  2. und befragt die Community auf Rewarder – für sachdienliche Hinweise wird eine Belohnung in US$ festgesetzt
  3. die Belohnung wird dem besten Vorschlag unter den eingereichten Ideen / Hinweisen zugewiesen
  4. und von Rewarder überwiesen

Comments

Visits: mehr aus Social Media, weniger aus Suchmaschinen

Posted on | May 15, 2012 | No Comments

Dieser Trend setzt sich fort, langsam und schleichend, und doch bedeutend: der Zugang zu neuem Content wird immer mehr über Social Media generiert, und immer weniger über Suchmaschinen. In einem lesenswerten Artikel zur Zukunft von News wird unter anderem auch über das Phänomen debattiert, dass Social Media Anwendungen zunehmend für die Art und Weise, wie wir zu neuen, für uns relevanten Inhalten kommen, verantwortlich ist. Das hat einen Grund: Vertrauen und Relevanz. Informationen zu aktuellem oder interessanten Neuigkeiten, welcher aus meinem sozialen Netzwerk kommt, schenke ich mehr Aufmerksamkeit. Dieser Bonus schlägt sich in einer Nutzung der vorgeschlagenen Quellen (Video, Bilder, Webseiten) nieder. Die klassische Suche nimmt dagegen an Bedeutung ab.

Dieser Trend bedeutet aber nicht, das Suchmaschinen out sind. Die Szenarien für die Suche nach Content verändern sich aber.

Comments

Wie finden Leser “ihre” Bücher im Web?

Posted on | March 5, 2012 | No Comments

Eine sehr aufschlussreiche Studie (Goodreads) habe ich kürzlich im Web gefunden. Es geht u.a. um die Frage, wie Menschen wie du und ich zu neuen Buchtiteln kommen. Nicht im Sinne des Vertriebsweges, sondern wie finden sie ein Buch, das sie interessiert?

Die gesamte Studie kann auf dieser Seite (Link zum pdf unterhalb der Überschrift) heruntergeladen werden (in Englisch). Diese Art der Analyse ist für das Marketing von Buchhandel wie Bibliotheken von entscheidender Bedeutung.

Comments

Royal Society Archiv online frei zugänglich

Posted on | October 28, 2011 | 1 Comment

Eines der ältesten wissenschaftlichen Journals hat nun sein digitales Archiv geöffnet – und zwar kostenlos: das Royal Society Journal. Es finden sich über 60.000 historische wissenschaftliche Dokumente im Archiv. Das digitale Archiv reicht bis in das Jahr 1665 zurück. Manche Papers haben die Pest und das große Feuer von London erlebt…

Diese Zugänglichmachung erfolgt im Einklang mit der Politik der Gesellschaft, Wissenschaft öffentlich zugänglich zu machen. Letzte Woche wurde ein eigenes Open Access Magazin gestartet: Open Biology. Ein weiteres historisches, freilich was die historische Tiefe betrifft vergleichbares digitales Archiv ist das der New York Heritage.

Link: Royal Society Journal Archive

Comments

Biblio-blogs in französischer Sprache

Posted on | February 16, 2010 | No Comments

Wer sich für Biblio-Blogs in französischer Sprache interessiert, der findet hier einen Ausgangspunkt für seine Online-Recherche:

Viel Spaß beim Schmökern!

Comments

Web-Verzeichnisse: obsolete Dienste?

Posted on | January 27, 2010 | No Comments

Im Rahmen einer interessanten Lehrveranstaltung an der neu-eröffneten UB Innsbruck zum Thema “Web-Rercherche” kamen wieder einmal die Fragen zum Sinn und Unsinn von Web-Verzeichnissen (Directories) zur Sprache. Klassische Beispiele wie das Open Directory Project oder das Yahoo! Directory sind heute nurmehr wenig im Gebrauch, wenn sie überhaupt noch bekannt sind. Gründe sind vorwiegend der im Bezug auf Suchmaschinen relativ kleine “Einzugsbereich” von Treffern (also die Datenbasis), der um Monate veraltete Datenbestand als auch die recht komplexe, umständliche Navigation in Verzeichnisbäumen zu sehen.

Verzeichnisse spielen derzeit vor allem in der Optimierung von Suchmaschinenergebnissen eine Rolle – ein Treffer kann thematisch auf Basis von Verzeichnissen leichter einem Thema zugeordnet werden und so die Qualität der Trefferausgabe gesteigert werden (Relevanz).

Für den individuellen, manuellen Gebrauch von Web-Verzeichnissen sprechen dennoch einige Argumente. Der Wichtigste dürfte in der Gewinnung von Fachbegriffen dienen, die in einer zweiten Stufe gezielt mit Suchmaschinen “bearbeitet” werden können. Oftmals fehlen uns “die richtigen Worte”, um die Suchmaschine passend ansprechen zu können. Hier können Verzeichnisse wertvolle Hilfe leisten, denn auf einschlägigen Seiten (auch wenn es nur 1-5 Seiten im Sub-Verzeichnis sind) tauchen diese mit Bestimmtheit auf. Weitere Vorteile von Verzeichnissen liegen auch in

  • ihrer Funktion als Sprungbrett zu anderen, höchst relevanten Webseiten,
  • der Sicherheit vor Spam-Seiten,
  • der Konzetration auf wenige, wichtige Seiten (Reduzierung).

Eine Mischung aus Volltext und Verzeichnis stellt auch das in wissenschaftlich-universitär Kreisen kontroversiell behandelte Wikipedia dar. Es liefert nicht nur die oben erwähnten Fachtermini, sondern fungiert für mich auch als äußerst effizientes Werkzeug zur Translation von Fachbegriffen zwischen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. Habe ich eine Wikiseite zu einem Fachbegriff, so existieren diese meist auch in den oben erwähnten anderen Sprachen. Man klickt einfach auf den entsprechenden Sprachversionslink, und schon hat man die korrekten Fachbegriffe. In Leo & Co ist das oft nicht einfach, da die Begriffe isoliert ausgegeben werden. In Wikipedia ist das relativ klar und innerhalb eines Textkörpers definiert.

Apropos Universitätsbibliothek Innsbruck: der neue, große Raum macht sich gut. Trotz der optisch niedrigen Decke bietet der Raum Platz für’s Lesen, Studieren, Recherchieren oder einfach auf Sofas abhängen. Die Atmosphäre kommt der auf englischen Universitätsbibliotheken sehr nahe und ist eine Art Treffpunkt für StudentInnen geworden. Ein dickes Lob für die Gestaltung einer lebendigen Bibliothek!

Comments

Sweet Search: eine Suchmaschine für die Uni

Posted on | January 26, 2010 | No Comments

Mit Sweet Search liegt eine Suchmaschine vor, die gerade Studenten erfreuen wird, sofern sie nach Bildungsinhalten suchen. Die Datenbasis für die Suchmaschine bilden rund 35.000 Webseiten, aber manche der üblichen verdächtigen waren bei meinen Test-Recherchen nicht dabei: z.B. Wikipedia, oder Google Scholar. Das hat mich schon überrascht.

Wie bei Google findet sich Werbung wie auch kommerzieller Content auf der Seite. Für einen Einstieg in ein Thema durchaus tauglich, um passende Begriffe für den nächsten Rechercheschritt zu finden. Ansonsten kann man getrost auf den Knopf daneben klicken: die Google-Suche.

Gute digitale Quellen für das Studium sind hier WorldWideScience, Eigenfactor, Sciencehack

Comments

Twitter List: ein Twitter Personen Verzeichnis

Posted on | January 7, 2010 | No Comments

Manchmal kann es recht schwer sein, in Twitter gezielt Personen zu finden, die sich mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen und gleichzeitig eine gewisse Autorität auf ihrem Gebiet haben. Eine erste Hilfe sind Twitter Lists, die jeder Nutzer von Twitter selbst erstellen kann. Diese Listen wieder zu finden ist gar nicht so einfach.

Tweetdeck ist ein praktisches Werkzeug für Twitterer. Daneben hat es eine weitere Funktion auf seiner Webseite vorgestellt: eben ein Twitter Personen Verzeichnis, oder Twitter Lists. Hier ein Beispiel für eine Verzeichnis von Personen, die sich zum Thema “Reisen” auf Twitter äußern. Sehr praktisch, wenn man schnell zu guten ersten Twitter-Ressourcen kommen will.

asd

Comments

GeoChirp: Wer twittert in deiner Nähe?

Posted on | July 21, 2009 | 1 Comment

Ein nettes Mashup aus Twitter und Google Maps ist GeoChirp. Mit GeoChirp lassen sich Twitterer als auch Tweets in einer bestimmten Umgebung eines spezifischen Standortes anzeigen. Das Tool ist kostenlos und auch ohne Registrierung nutzbar.

Das Tool ist sehr einfach gestrickt:

  • Standort auf der Karte anklicken
  • Radius des “abzuhörenden” Gebiets auswählen (über einen Regelschieber)
  • und schon erhält man die letzten Tweets wie auch die aktivsten Twitterer in diesem Bereich.

Neben einem geographischen Scan “meiner” Umgebung kann ich damit aber auch alle Regionen der Welt nach geographischen Merkmalen verfolgen.

Comments

Infobroking vor 10 Jahren und heute

Posted on | April 28, 2009 | 1 Comment

Erinnern Sie sich noch an den Begriff ‘Infobroking’, welcher in den späten 90ern und den ersten Jahren des frühen 21. Jahrhunderts kursierte, und zwar in seiner Bedeutung als einer der Zukunftsjobs? Heute ist es ein wenig stiller geworden um dieses Berufsfeld, wie wohl bei jeder Medienhype.

Im Rahmen einer interessanten Lehrveranstaltung am Lehrgang für Informationsberufe an der FH Burgenland ging es genau um dieses Fachgebiet: Informationsbroking, Recherche und Berufsbilder. Die Bezeichnung ‘Infobroker’ ist ja nicht geschützt, jede/r kann sich so nennen. Interessanterweise finden sich im Web aber gar nicht mal so viele im deutschsprachigen Raum, die das auch tun. Woran liegt das?

Ich habe mit ein paar Bekannten und KollegInnen aus diesem Bereich gesprochen, und unsere Einschätzung ist, dass Informationbroking ein ‘hartes’ Geschäft ist. Aufträge akquirieren, diese bearbeiten und dokumentieren, ist sehr zeitaufwändig und kann so nicht 1:1 an die Kunden weitergegeben werden, da sich diese die Preise nicht leisten könnten. Das schränkt das Feld potentieller Kunden schon mal stark ein. Hier tritt schon mal die eine oder andere Bibliothek als Konkurrent dieser Infobroker auf, indem sie selbst diese Dienstleistungen meist um einen Bruchteil der Kosten anbieten.

Was sich oft bei Infobrokern findet, ist die Mischung verschiedener Aufgabengebiete: angeboten werden nicht nur Informationsrecherche, sondern eine ganze Palette an anderen Dienstleistungen, die nur bedingt etwas mit Infobroking zu tun haben. ‘Mehrere Standbeine’ lautet hier die Überlebensstrategie. Wie beim Nebenerwerbsbauern muss der ‘gewöhnliche’ Infobroker auf mehreren Hochzeiten tanzen, um sich finanziell über Wasser zu halten. Eine andere Strategie ist die Bildung von Infobroker-Teams, die sich gewisse Fixkosten (Datenbankzugänge etc.) und Know-How (Spezialgebiete bei der Recherche) teilen können. Ich bin mir nicht sicher, ob ich meine StudentInnen von diesem Berufsfeld überzeugen konnte, aber wie auch immer der Gegenstand dieser Tätigkeit in Zukunft genannt wird, Informationsrecherche als professionelle Tätigkeit ist definitiv eine Kompetenz, die wichtiger denn je ist.

Comments

New York Times mit API für Archivrecherche

Posted on | February 17, 2009 | No Comments

Ein brauchbares API liefert die New York Times, um in ihren Daten beständen herumzustöbern (hier die Doku). Das Archiv reicht bis 1981 zurück und hat rund 2,8 Millionen Zeitungsartikel. Für das API wird ein Schlüssel benötigt, den man bei der Registrierung erhält. Diese ist kostenlos.

Ein spannendes Thema, denn die Daten lassen sich sehr schön weiter bearbeiten und anreichern.

Comments

Mit Suchmaschinen Audio-Dateien durchsuchen

Posted on | January 5, 2009 | No Comments

Bis dato war das inhaltliche Durchsuchen von Audio-Dateien oder Audio-Stellen in Videos oft nur über Umwege möglich, z.B. über die Recherche des Titels, evt. der Sprechenden oder über Tags. Audio-Dateien und Formate können von Suchrobots nicht ausgelesen werden und sind daher ein weißer Fleck im digitalen Online-Meer. Read more

Comments

Frachtbriefe als Informationsquelle

Posted on | June 9, 2008 | 2 Comments

Dass das Leben im digitalen Zeitalter zunehmend transparenter wird, spüren wir am eigenen Leib. Dass davon aber auch die Wirtschaftskapitäne und Multis in einem größeren Ausmaß betroffen sind, wird am neuen Dienst ImportGenius deutlich.

ImportGenius ist eigentlich ein sehr einfaches Tool: es ist eine Datenbank, die die für die Öffentlichkeit zugänglichen Schiffspapiere online stellt. Diese Schiffspapiere sind Dokumente über geladene Fracht, die an US-Häfen umgeschlagen wird (Import / Export). Weitere Info zur Weltschifffahrt gibt es hier.

Bis dato galt der Service von ImportGenius als Spezialwerkzeug zur Konkurrenzbeobachtung. Doch nun haben auch Börsenanalysten ImportGenius entdeckt und versuchen daraus Informationen abzuleiten, die für die Bewertung von Aktien und Unternehmensstrategien wichtig sind. Ein Beispiel dafür ist Apple.

Apple läßt seine Hardware vorwiegend in Fernost (China) herstellen. Typischerweise wird eine bestimmte Hardware vor einer Neuproduktankündigung oder Änderung nicht mehr angeliefert. Für Analysten ein untrügliches Zeichen für eine Produktsortimentveränderung und eine neue Runde im Lebenszyklus des aktuellen Produktportfolios. Auch lassen sich damit Zeitperioden beobachten und die Anzahl von Lieferungen und Menge ablesen.

Interessant wäre natürlich, diese Daten und vor allem die Analysen auch in freien Datenbanken wie Freebase wiederzufinden. ImportGenius hat ein kostenpflichtiges Geschäftsmodell, eine Demo ist verfügbar.

Comments

Trends & Vorhersagen mit Hubdub

Posted on | March 5, 2008 | No Comments

Hubdub ist eigentlich eine News-Seite, aber sie ist viel nützlicher als Vorhersage-Tool:  Nutzer stellen Fragen, die andere mit ja/nein beantworten können. Daraus ergibt sich ein Trend, der in den meisten Fällen recht gut stimmt.

Was mir auch recht gut gefällt, sind oft skurrile Fragestellungen, die mich zu weiteren Recherchen anregen. Ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber ich liebe diese Art des Browsens. Das ist natürlich auch für aller Arten von PR interessant (siehe auch das Learn more Seminar PR 2.0).

Wer Büchertrens im speziellen nachvollziehen will, der ist mit TitleZ gut bedient. Bei News gibt es auch Trendio.

LinkHubdub

Comments

  • draußen, nicht im Netz

  • RSS Feed & Abo

  • Privacy

  • eBook ‘e-Portfolio’

    eBook ePortfolio & Identität
  • Seiten

  • Disclaimer

    Copy rights
    You are free: to copy, distribute, display, and perform the work to make derivative works under the following conditions: Attribution. You must give the original author credit; Noncommercial. You may not use this work for commercial purposes; Share Alike. You may not alter, transform, or build upon this work For any reuse or distribution, you must make clear to others the license terms of this work. Any of these condition can be waived if you get permission from the author.


    Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Aufgrund der sich ständig verändernden Inhalte bei Kommentaren ist es dem Betreiber nicht möglich, alle Beiträge lückenlos zu sichten, inhaltlich zu prüfen und die unmittelbare aktive Kontrolle darüber auszuüben. Es wird keine Verantwortung für den Inhalt, die Korrektheit und die Form der eingestellten Kommentare übernommen. Gesetzeswidrige Informationen werden unverzüglich entfernt, sobald die Betreiber oder die Administratoren Kenntnis von ihnen erlangt haben. Es werden auf der gesamten Domain keine Aufzeichnungen über das Besucherverhalten durchgeführt.
  • Switch to our mobile site