Codeacademy: ein Vorsatz für 2012?
Posted on | December 30, 2011 | No Comments
Für alle, die noch keinen Vorsatz für 2012 hegen, das könnte einer werden: Programmieren lernen. Nicht im Klassenzimmer, sondern online. Kostenlos.
Das geht mit Codeacademy: im Browser die Seite aufrufen, Übungen absolvieren und das Ergebnis gleich im Viewer analysieren. Das Programm ist noch limitiert, zunächst gibt es 1 Standardkurs und 2 Kurse zum Thema “JavaScript”. Python und Ruby sollen folgen. Also, los geht’s!
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Accelsor: Webdesign ohne Programmierung
Posted on | January 11, 2011 | No Comments
Ein sehr neuer Dienst, den man nur mit Einladung ausprobieren kann, ist Accelsor. Accelsor bemüht sich um die möglichst intuitive Art und Weise der Gestaltung von Webseiten. Einfach ausgedrückt: mit Hilfe visueller Funktionen wird ein Erstentwurf einer Webseite realisiert, der auch im Entwurf (beschränkt) funktionsfähig ist. Wen’s näher interessiert, sollte sich auf der Webseite als Testnutzer registrieren.

Alternativen: MockFlow
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Kollaboratives Codieren im Web
Posted on | October 28, 2010 | No Comments
Ein feines Werkzeug für Programmiertrupps ist EtherCodes. Seine Hauptfunktion liegt im Bereitstellen einer Oberfläche, die von verschiedenen Personen gleichzeitig für Programmierarbeiten genutzt werden kann.

EtherCodes ersetzt keine typischen Desktop-Editoren, hat aber eine eingebaute Syntax-Überprüfung für Sprachen wie C++, Php, Javascript, CSS etc. Der Code kann nicht im Browser getestet werden, Import/Export-Funktionen sind klarerweise vorhanden. Das kollaborative Arbeiten wird durch entsprechende Nutzerrechte und in individuellen Farben gehaltene Code-Zeilen erleichtert. Zur Nutzung bedarf es keinen Account.
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Quickly code: Cheat sheets für Programmierer und User
Posted on | June 14, 2010 | No Comments
Eine einfache, wie tolle Idee ist die Seite Quickly Code. Es ist eine Art Scribd für Schummelzettel, und zwar für Programmierer und Power User. Auf Quickly Code findet man pdf-Dateien, die kurz und bündig auf einer Seite einen Sachverhalt, eine Programmanweisung, also einen Algorithmus erklären. Man kann sich seine eigene Sammlung an solchen Schummelzetteln zusammenstellen – kostenlos. Unbedingt mal durchforsten, wenn Sie dazulernen wollen.

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HTML5: Verdrängt es das Flash-Format?
Posted on | February 16, 2010 | 2 Comments
Mit der Verfügbarkeit von HTML5, aber auch der zunehmenden Freude von Browser-Herstellern und Anbietern von Medien-Plattformen, diese neue Konvention zu übernehmen und anzubieten, wachsen die Chancen, dass HTML5 tatsächlich einmal Flash als bisher dominierendes Darstellungsformat für bewegte Bilder ablöst.
Flash war und ist deshalb so populär, weil es ohne lästige unterschiedliche Codec für diverse Betriebssysteme auskommt (zumindest merkt der User nichts davon), das Video direkt im Browser abgespielt wird und schon während des Downloads läuft (“Streaming”). Der Nachteil, eine gewisse Instabilität des Browser bzw. des Rechners sowie zahlreiche Sicherheitsprobleme hat man dafür gerne in Kauf genommen.
Was kann also HTML5 so anders als Flash? Mit HTML5 (und CSS) lassen sich Inhalte in 3D-Perspektive darstellen, als ob es gewöhnlicher 2D-Content wäre. Mit weniger Bandbreite und Energieverbrauch (Rechnerleistung) kann HTML5 ebenso punkten. YouTube, Safari (unter MacOSX Snow Leopard), Vimeo, und andere experimentieren damit bzw. bieten Beta-Versionen an. Auch im Herbst wird sich Brain Pool in einem Seminar mit HTML5 beschäftigen.- dann aber mit allen Veränderungen, die HTML5 bringen wird, nicht nur in Punkto Darstellung von Videos.
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Buchrezension: Javascript für Kids
Posted on | June 18, 2009 | 1 Comment
In Zeiten moderner Editoren, im Web verfügbarer kostenloser Software und Code-Snippets, ist es ein leichtes, ein Skript für eine Zusatzfunktion zum Laufen zu bringen und dieses z.B. in eine eigene Webseite einzubinden. Web 2.0 ist hier das beste Beispiele (siehe dazu auch folgende Literatur…)

Und dennoch: heute ist es wichtiger denn je, den Hintergrund des Komplex “Web” zu verstehen. Auch wenn der Trend im Bereich “Usability“, “Semantic Web” und Computing Engines wie Wolfram Alpha mehr Komfort, leichteren Informationszugang und intuitive Ergebnisse verspricht, fühlen wir ein gewisses Unbehagen: wir werden zum Nicht-Denken erzogen. Wir müssen nicht mehr eine Recherche formulieren, wir brauchen nicht die Quellen zu überprüfen, wir müssen den Vorgang nicht mehr verstehen.
Hier sehe ich auch den großen Wert von Schulungen und Büchern zu Themen wie “HTML“, “Datenbanken” oder auch “JavaScript”. “JavaScript für Kids” ist ein sehr gelungenes Buch, wenn es darum geht, nicht nur den Inhalt, sondern auch den Sinn des Erlernens von JavaScript den jungen Lesern näher zu bringen. Ich war auf jeden Fall begeistert, denn die einfache Sprache, die vielen Illustrationen und der leicht spielerische Zugang machten nicht nur die Lektüre zu einem Heimspiel, sondern animierten zugleich das Gelesene auszuprobieren.
Schritt für Schritt wird in JavaScript eingeführt und der Wissensstand aufgebaut. Die insgesamt 400 Seiten schrecken dabei nicht, denn eine Sprache ist nicht an einem Abend erlernt. Die im Buch inkludierte CD hilft, die Übungsbeispiele leichter zu absolvieren, aber auch eine elektronische Doku zur Hand zu haben. Diese Beispiele lassen sich natürlich auch ausbauen.
Das Buch ist durchaus auch für erwachsene JavaScript Laien geeignet. Voraussetzung ist, dass man sich ernsthaft einläßt und gewillt ist, JavaScript auch zu erlernen. Auch wenn man später selbst nicht codieren möchte, allein das Lesen von JavaScript Code ermöglicht, Webseiten besser zu analysieren und die Vorgänge im Hintergrund zu verstehen.
Bibliographische Informationen finden sich hier:Frank Biet: JavaScript für Kids
Und hier ein Link zum Buchverlag, wo sich auch digitale Arbeitsmaterialien downloaden lassen.
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Pro Web 2.0 Mashups: Remixing Data and Web Services. Buchrezension
Posted on | October 2, 2008 | 5 Comments
Raymond Yee: Pro Web 2.0 Mashups: Remixing Data and Web Services.
Vor einigen Wochen habe ich zufällig in meiner lokalen FH-Bibliothek ein gelb-schwarzes Cover erblickt, das mich sofort neugierig gemacht hat: Pro Web 2.0 Mashups. Einmal in die Hand genommen, wollte ich es nicht mehr ins Buchregal zurückgeben und habe es spontan ausgeliehen. Drei Wochen später habe ich es bei einem Buchhändler bestellt. Soviel dazu.
Um was geht’s hier eigentlich? Mit einem Wort: Mashups. Mashups sind neuartige, innovative Kombinationen (=Web-Services) von bereits zur Verfügung stehenden Web-Applikationen wie Google Maps, Flickr, del.icio.us und anderen populären Web 2.0 Diensten. Das Besondere dabei aber ist, dass Mashups nicht von den Anbietern der bestehenden Dienste angeboten werden, sondern von Menschen wie du und ich. Das funktioniert aber nur deshalb, weil Flickr & Co so genannte offene Schnittstellen definieren. D.h., jeder User kann die vorgegebenen Standards als Tor zu den Daten und Funktionen des jeweiligen Dienstes nutzen und re-kombinieren.
Wie das alles funktioniert, vom einfachsten Mashup bis hin zu komplexen, auf Programmiersprachen basierenden Lösungen, das ist der Inhalt dieses Buches. Der Autor versteht es, schön langsam die Komplexität zu steigern und alles mit gut erläuterten Beispielen zu belegen und nachvollziehbar zu machen. Man kommt nicht um hin, selbst Hand anzulegen und die Vorschläge selbst auszuprobieren.
Das Buch ist zwar in Englisch verfasst, ist aber gut zu lesen und verursacht außerordentlich viel Neugierde auf mehr. Ich habe die gut 600 Seiten nicht an einem Abend verschlingen können, und mit den Beispielen und mit eigenen Versuchen kamen schließlich einige Wochen zusammen. Aber das ist eine Binsenweisheit: was man aus etwas herausholen möchte, das muss man schon selbst entscheiden. Entsprechend wird man belohnt. In diesem Falle kann man aus dem Vollen schöpfen und einiges mittel- und langfristig mitnehmen. Ein absolutes Spitzenbuch, dass ich wärmstens empfehlen kann – für Leute, die auch gerne die Umsetzung / Realisierung von Mashups ausprobieren möchten.

Bibliographische Angaben:
Raymond Yee
Pro Web 2.0 Mashups: Remixing Data and Web Services.
ISBN-10: 1-59059-858-X
Berkeley: Apress
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