MBI Blog

Kein Tracking mehr

Posted on | June 26, 2013 | 3 Comments

Im Zuge der letzten Entwicklungen, die für mich das Fass zum Überlaufen gebracht haben, habe ich mich entschlossen, alle meine Online Territorien frei von jeglichem Google, Facebook, Skype, Microsoft, AOL etc. Code zu machen. Angefangen habe ich mit dieser Seite und sie von Google Analytics und AdSense gesäubert. Ein kleines Restrisiko bleibt auf der Startseite: dort habe ich mit Feedburner einen interaktiven Dienst, der die neuesten Blog-Headlines ausliest. Feedburner gehört aber seit geraumer Zeit zu Google… dies werde ich demnächst noch mit einer passenden Alternative ausmerzen. Damit ist den Lesern dieses Blogs ein Google-freies, sprich Tracking-freies Lesen möglich (was nicht heißt, dass andere Parteien hier mitlauschen: Ihr Netz-Provider und alle, die an irgendwelchen Leitungsknoten mitlauschen). Die Schätzungen, wie viele Seiten mit Google-Code kontaminiert sind, reichen von 25 bis 60%. Damit ist Google in der Lage, auch Nutzer auszuspionieren, die weder Google Dienste nutzen noch bei solchen registriert sind.

Die andere, monströse Datenkrake ist Facebook. Mit Hilfe von Facebook Connect greift sie auch auf das Nutzerverhalten außerhalb ihrer eigenen Anwendung zu. Dazu braucht sie allerdings, wie Google, die Partnerschaft der anderen Seite – sprich der Web-Administratoren, die den jeweiligen Code in ihrer Seite einbauen. Nur so ist ein Datenaustausch zwischen diesen beiden möglich. Achten Sie also darauf, auf welcher Seite welcher Drittanbieter (Facebook und Co) vertreten ist und rufen Sie die Betreiber auf, diese Datenübertragung zu stoppen und Facebook von der jeweiligen Seite zu verbannen. Web-Adminstratoren können obiges jpg-Bildchen auch gerne frei downloaden und auf ihrer Seite posten, sofern sie Google-/Facebook frei sind!

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Ixquick, Datenschutz und Proxies

Posted on | June 25, 2013 | 1 Comment

Vor gut 3 Jahren habe ich hier bereits auf die Möglichkeiten von Ixquick hingewiesen, aber in Zeiten wie diesen immer eine Erinnerung wert, weil: keine Profilbildung und IP-Tracking während der Nutzung der Ixquick-Suchmaschine, im Gegensatz zu Google, Bing und Yahoo. Der Datenschutz geht also während der Nutzung von Ixquick für eine Web-Recherche los und setzt sich fort, wenn man sich auf die Seite eines Suchtreffers begibt. Allerdings nur dann, wenn man rechts unten den Link “Proxy” auswählt:

Ixquick Proxy Function

Ein weiteres, nettes Feature von Ixquick bietet sich mit Startpage: wer glaubt, mit Ixquick zu wenig / zu schlechte Trefferergebnisse zu erhalten und sich wieder an Google wenden möchte, der sollte Startpage ausprobieren. Denn Startpage setzt Ihre Suche bei Google ab, allerdings anonymisiert, so dass Google keine Profildaten über Sie sammeln kann.

Wer noch mehr Schutz vor IP-Tracking benötigt, der sollte sich mit TOR auseinandersetzen. Und wer noch mehr zum Thema Privacy und Datenschutz wissen möchte, dem sei dieses Seminar empfohlen.

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NSA erhält Telefondaten von Verizon

Posted on | June 10, 2013 | No Comments

Ein Aufschrei geht unter den Nutzern des TelKom-Anbieters Verizon: Daten zu Telefonaten (Dauer, Zeitpunkt, Partner) werden von April bis Mitte Juli 2013 ohne Verdachtsmoment an den US-Geheimdienst NSA übermittelt. Pikant auch: die NSA hat sich dieses Recht zusätzlich mit der Auflage sichern lassen, diese Vollmacht darf nicht publik gemacht werden. Ob diese Aufforderung zur Datenübergabe nur für Verizon gilt, ist also mehr als fraglich. Denn diese Praxis dürfte eher die Regel als die Ausnahme sein. Grundlage dieses Vorgehens ist der Foreign Intelligence Surveillance Act, also die Abwehr ausländischer Bedrohungen, sowie als Fundament dessen der Patriot Act. Privacy war einmal.

Link: CNN

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Digitales Ableben: Google gibt vor

Posted on | April 25, 2013 | No Comments

Das Problem wird ja langsam größer: je länger wir uns im Internet-Zeitalter befinden, desto mehr Personen generieren Daten und Konten im Web, und desto größer auch die Zeitspanne, in der wir – irgendwann – auch aus dem Leben scheiden. Doch was passiert dann mit unseren Daten?

Google hat sich dem Thema endlich angenommen und mit einem Inactive Account Manager das Problem adressiert. Die Idee: nach einer definierten Zeit der Inaktivität werden Daten und Accounts dem vorher bestimmten Zustand (Löschung, Übertragung etc.) zugeführt. Das betrifft sämtliche Google-Dienste und kann über die Google Einstellungen festgelegt werden. Hier die Google Erklärung dazu.

Bei Facebook ist das etwas schwieriger. Man muss mit Facebook Kontakt aufnehmen und den Nachweis erbringen, dass eine Person verstorben ist, um dessen Account zu deaktivieren. Leider ist das immer noch selten der Fall und Accounts von Verstorbenen verweilen weiterhin im Netzwerk. Bei anderen Diensten dürfte die Situation ähnlich sein.

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Auf dem Weg zu Biedermeier 2.0: Google Glass

Posted on | March 14, 2013 | 2 Comments

Es ist schon erstaunlich, wie wenig Resonanz Google Glass in der kritischen Öffentlichkeit findet. Wir mögen keine Überwachungskameras. Wir wollen kein Google Street. Aber Google Glass hat das Potential, dies alles wie einen Kindergeburtstag aussehen zu lassen. Man muss sich nur vorstellen, wie ein paar Google Glass Träger das tägliche, öffentliche Leben durcheinander bringen werden – wie wird sich unser Leben verändern, wenn wir permanent damit rechnen müssen, per Video aufgezeichnet zu werden? Da kommt ein Rattenschwanz an Folgen auf uns zu, denn die Videos werden in die Cloud (aka Google Server) übertragen und gespeichert. Mit den heutigen Technologien der Gesichtsfelderkennung, der Sprache-zu-Text Übersetzung und der Bestimmung von Position und Zeitpunkt ein Überwachungsinstrument – für wen auch immer – der Sonderklasse. Für alle Zeit.

Werden wir uns also plötzlich in der Öffentlichkeit anders benehmen, zumindest darstellen, anders sprechen? Weil wir nicht wissen, was morgen als beschämend, sozial nicht toleriert oder gar als kriminell gelten wird? Scheint, als ob ein Biedermeier 2.0 über uns hereinbricht. Der totale Rückzug in eine nicht öffentliche Zone, die von keiner Überwachungstechnologie kontaminiert ist. Das ist die neue Privatsphäre. Die Emigration zurück in das nicht-angeschlossene Hinterzimmer, in dem in kleinen sozialen Zirkeln alles ausgelebt werden wird, was ein paar Meter weiter potentielle Gefahr bedeutet. Es wird Ablagen im Vorraum geben für elektronische Geräte, einen Scanner für im Körper integrierte Elektronik und Sensorik und wohl auch eigene, separate Kleidung “garantiert frei” von Überwachungstechnologie. Das politische Intermezzo von “Demokratie” und “Menschenrechten” ist in ernsthafter Gefahr.

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Foot-Tracking in Geschäften

Posted on | January 29, 2013 | No Comments

Dass Smartphone das geniale Spionagegerät per se sind, ist in letzter Zeit hoffentlich allen klar geworden (GPS-Data, Aufenthalt, Lauschangriff, private Datenübertragung etc.). Dass Smartphones aber auch Inhabern von Geschäftslokalen brav zuarbeiten können, ist recht neu. Die Idee: Strategisch gut positionierte WLAN-Zugangspunkte empfangen Signale von eingeschaltenen Smartphones, identifizieren diese anhand einer eindeutigen Gerätenummer und verfolgen so deren “Spur” quer durch das Lokal. Ist einmal eine Verbindung zu der realen Person (z.B. über Bankomat-Bezahlung, Kundenkarte etc.) geschaffen, so haben Geschäftsinhaber eine interessante Analyse vor sich – ähnlich wie das Online-Shop Betreiber tun, in dem sie sich die besuchten Seiten während einer Session anschauen. Nur hier wird der Weg verfolgt und mit dem Einkaufskorb an der Kassa verglichen… Wer also nicht über das Smartphone aufgezeichnet werden will: WLAN-Empfang ausschalten.

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Netzwerk nur für die Familie: Familyleaf

Posted on | January 25, 2013 | No Comments

Facebook’s Daten-Politik wird zu Recht kritisiert. Ebenso die der vielen anderen Netzwerk-Betreiber. Hauptkritikpunkt ist die “Offenheit” der eigentlichen Privatsphäre. Das soziale Netzwerk Familyleaf ist bestrebt, diese Offenheit nicht zuzulassen. Es können nur Mitglieder eines persönlichen Netzwerks werden, die der eigenen Familie angehören. Damit sollen vertrauliche Informationen auch in vertraulicher Umgebung (aka Familie) bleiben. Mal schauen, ob und wie das funktioniert. Es hat zumindest den Vorteil, dass es, nicht wie Facebook, in vielen Staaten überhaupt aufgerufen werden kann.

Link: Familyleaf

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Datenhunger der Behörden

Posted on | November 29, 2012 | 1 Comment

Google & Co sind begehrte Datenquellen, nicht nur für Nutzer. Besonders Behörden versuchen bei den Großen der Branche nicht nur freundliche anzuklopfen, wenn es um Nutzungsdaten geht. Mit richterlichen Beschlüssen, schlichten Forderungen oder ausgesprochenen Drohungen werden Google, Facebook, Twitter und viele andere zur Herausgabe von Daten gezwungen, um Surfverhalten, Inhalte und Kontakte von einzelnen Nutzern auszuplaudern.

So wurde Google in 21.000 Fällen weltweit in der ersten Hälfte des Jahres 2012 zur Herausgabe von Nutzerdaten aufgefordert. Die meisten Fälle stammen aus den USA, Indien und Brasilien. In Europa sind Großbritannien und Deutschland die führenden Länder, was die absolute Anzahl betrifft. Besonders bekannt geworden wurde die Kampagne der US Behörden zur Aufdeckung von Wikileak-Sympathisanten.

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Keine Privatsphäre mehr

Posted on | October 1, 2012 | 3 Comments

Es ist nun allzu offensichtlich, dass Privatsphäre im Netz ein Mythos ist, der aus welchen Gründen auch immer, aufrecht erhalten wird. Dass es ein Mythos ist, zeigt ein Beitrag auf cnet. Die amerikanische Bundespolizei hat ihre Ermittlungen im Web, speziell in sozialen Netzwerken enorm ausgeweitet. Interessantes Detail am Rande: ohne richterlichen Durchsuchungsbeschluss. Will heißen: geschnüffelt wird nun im Netz überall und jederzeit.

Partnerweit draußen


Die Aufzeichnungen der US-Behörden gehen über das bloße Adressensammeln hinaus: mit wem bin ich in Verbindung, welche Inhalte ich kommentiere, ja sogar meine “Likes” werden registriert. Ergänzend zu meinem Tweet von 29. September 2012 bezüglich moderner Scannern, die aus gut 50 Metern einen Menschen “komplett bis auf biologische Marker” durchleuchten können, ohne bemerkt zu werden, ist es ein Indiz mehr, das Privatsphäre ein bereits völlig ausgehöhltes, wenn nicht ausgestorbenes Relikt einer bürgerlichen Kultur des letzten Jahrhunderts ist.

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LastPass: umfangreicher Passwortschutz

Posted on | March 30, 2012 | No Comments

Immer wieder bekomme ich in Seminaren die Frage, wie man sich all die Passwörter und Logins für die Vielzahl an Diensten im Web merken oder notieren soll. Eine Antwort liefert LastPass, ein Anbieter, der mit Hilfe eine Masterpassworts den Zugang zu allen anderen persönlichen Diensten, Ablagen und Daten administriert.

LastPass bietet Sicherheitsfunktionen, identifiziert schwache Passwörter, entdeckt Phishing-Seiten und verschlüsselt auf Wunsch auch Teile der eigenen Festplatte. LastPass kann auf allen gängigen Betriebssystemen (auch mobile) benutzt werden.

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TrackerBlock: ich will etwas Privatsphäre

Posted on | March 6, 2012 | 2 Comments

Letzte Woche habe ich mit dem Add-on “Collusion” gezeigt, wie vielfältig die Bedrohungslage durch Trackingmechanismen im Web geworden ist. Es stellt sich also die Frage, wie ich mich dagegen wehren und meine Privatsphäre schützen kann. Eine Möglichkeit ist, Browser entsprechend einzustellen und Cookies & Co nicht zuzulassen. Mit dem Add-On TrackerBlock kann ich dies bequem für Mozilla und IE erreichen.

TrackerBlock verspricht verschiedene Wege, die Privatsphäre zu schützen (Cookies blockieren, HTML5 Einträge löschen, Do-Not-Track Messages etc.). Ob dies alle Technologien, die unsere Privatsphäre bedrohen, inkludiert, ist allerdings fraglich. Es mal auszuprobieren ist allerdings nicht schlecht.

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Collusion: wer beobachtet mich im Web?

Posted on | March 2, 2012 | 1 Comment

Privatsphäre im Web ist ein Mythos. Das war es schon seit Anbeginn des WWW. Doch die Technologie bleibt nicht stehen, und das Online Marketing verlangt nach immer ausgeklügelteren Methoden, noch tiefergehendere und vollständigere Daten über Nutzer zu erhalten. Egal wo wir uns im Web aufhalten, Daten über unser Web-Verhalten und unseren Online Konsum werden zentral zusammengetragen. Wer sich das einmal in der ganzen Dimension anschauen will, sollte Collusion als Add-On in seinem Mozilla Browser installieren…

Collusion zeigt an, welche Dienste bei Besuch einer aktuellen Seite aktiv werden und Cookies und andere Mechanismen des Tracking einsetzen. Interessant wird es wirklich, wenn wir dann andere Web-Domains aufrufen und entdecken, dass teils die selben Dienste auch hier Daten über uns abfassen. Nun werden diese Daten kombiniert und wir werden für einige wenige Firmen sehr durchsichtig. Diese Zentralisierung von Nutzer-Verhalten zu einem Profil hat ja gerade Google offiziell zugegeben und ihre Datenschutzbestimmungen dementsprechend geändert. Viel Spaß mit dem Add-on, es dürfte die meisten von uns etwas nervös machen.

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Gesichtserkennung, Web 2.0 und Privatsphäre

Posted on | October 14, 2011 | No Comments

Ein Artikel zum Thema Datenschutz hat wieder mal meine Aufmerksamkeit erregt: es geht um mehrere wissenschaftlich durchgeführte Versuche, Personen mit Hilfe von Fotos ihres Gesichts später im Web zu identifizieren und Schritt für Schritt Daten über ihre Identität zusammenzutragen.

Das Ergebnis der Studenten sieht ernüchternd aus: ein Großteil der fotografierten Personen konnten tatsächlich mit der im Web verfügbaren Information und der angewandten Gesichtserkennungssoftware identifziert werden, Name, Hobbies, Sozialversicherungsnummer und vieles mehr konnten dem jeweiligen Profil hinzugefügt werden. Die Privatssphäre (im Web) ist nicht nur langsam auf dem Rückzug, sie ist bereits verschwunden.

Hier geht’s zum Projektbericht…

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Fingerprinting der digitalen Kamera

Posted on | October 11, 2011 | 1 Comment

Ein interessanter Artikel beschreibt, wie digitale Fotokameras einen digitalen Fingerabdruck auf den von ihnen hergestellten digitalen Bildern hinterlassen. So ist es Fachleuten möglich, ein Bild einer digitalen Kamera eindeutig zuzuordnen. Dies geschieht durch Bildvergleich. Also Achtung, mit welcher Kamera welches Bildmaterial generiert und später im Web veröffentlicht wird! Mehr in diesem Artikel…  und auch in diesem Seminar zum Thema Web Privacy!

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PC-Entsorgung

Posted on | July 25, 2011 | No Comments

Derzeit bin ich schon in Vorbereitung auf einen Wohnungsumzug, und da gehört wohl die Durchsicht, was man denn überhaupt von seinen Sachen mitnehmen sollte, zu den ersten Aufgaben. Zwei alte Notebooks (eines gar aus dem Jahr 1997, ein LeBook von Vobis!) hatten schon lange ihr Leben beendet und sollten nun in den städtischen Bauhof in die Elektroschrottsammlung gehen. Aber wie wir wissen (siehe auch mein Seminar: Web Privacy), müssen die Daten der Festplatte vorher gelöscht werden. Wenn das nicht mehr über eine Software geht, weil der Rechner sich nicht mehr hochfahren läßt, dann muss die Hardware daran glauben. Im Klartext: Zerstörung der Festplatte.

Diese Tätigkeit ist relativ einfach und bietet einen kreativen Freiraum bei der Methodenwahl. Möglich sind:

  • mit einem starken Magnet über die Festplatte fahren
  • mit einer Drahtbürste die Oberfläche der Festplatte polieren
  • mit einem Bunsenbrenner der Festplatte einheizen
  • etc etc

Ich habe auf die bewährte Hammermethode zurückgegriffen. Im Nu hat sich das Datenproblem erledigt, sämtlicher Schrott war zur Abgabe bereit. Wer es mit einer Flex probieren möchte, der kann bei diesem Kurzvideo eine Anleitung finden…

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Privately: Vertrauliches auf Twitter

Posted on | February 8, 2011 | No Comments

Twitter ist ja denkbar ungeeignet für persönliche Nachrichten, trotz Direktnachricht etc. Aufgrund der ausgereiften Real-time-Suche kann man auch nicht wirklich hoffen, dass eine Nachricht in dieser riesigen Menge an Micro-Nachrichten nicht zufällig aufgefunden wird. Hier kommt also Privately ins Spiel.

Privately setzt auf Twitter auf, d.h. ein Twitter-Account ist notwendig, aber keine extra Registrierung auf Privately. Da diese Applikation noch nicht öffentlich verfügbar ist (closed beta), kann man sich aber jetzt schon per e-Mail für die Test-Phase anmelden. Die Idee hinter dem Tool ist, dass man Gespräche auf Einladungsbasis führen kann. Nur jene Personen, die eingeladen sind, werden von einem Gespräch etwas mitbekommen. Man kann gespannt sein, wie dies in der Twitter-Realität dann aussieht.

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Facebook Disconnect

Posted on | October 26, 2010 | No Comments

Das ist einmal eine passende Antwort auf Facebooks unerhörtem Datenhunger. Wie bekannt versucht Facebook mit seiner Anwendung Facebook Connect Daten über mein Surfverhalten zu bekommen (Partnerseiten von Facebook stellen diese Verbindung her). Wer dies nicht will (so wie ich), weil Facebook für mich eine andere “Web-Sphäre” bedeutet, für den gibt es ein interessantes Tool.

Facebook Disconnect blockiert diesen Traffic von Partner-Seiten an Facebook und verhindert so die Profilbildung. Die Nutzung von Facebook ist aber trotzdem möglich, was auch erwünscht ist. Facebook Disconnect gibt es derzeit nur als Extension für Google’s Chrome, und das ist leider auch der Pferdefuß. Von einer Datenkrake zur anderen…

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Glubble: Online Netzwerk für die Familie und Verwandtschaft

Posted on | July 1, 2009 | No Comments

Nicht alles sollte man in die Welt posaunen, und in Zeit des Internets sowieso nicht. Das gilt ganz besonders für private Dinge, und das ist bei Familienangelegenheiten zweifellos der Fall. Glubble ist eine solche Plattform, die darauf besonders Rücksicht nimmt.

Glubble ist eine Art Facebook für Familien und ein sicherer Browser zudem. Kinder können dort eine Art Tagebuch führen, im Web browsen und auch Twitter-Nachrichten an Ihre Eltern schicken (in den USA wird twitter auch per SMS verschickt). Eine nette Sache, doch für eine Kleinfamilie, wie sie bei uns typisch ist, bin ich mir nicht sicher, ob eine Kommunikation über Web sinnvoll und praktisch ist. Die verfügbaren Fotogallerien sind es sicher.

Bei einer Großfamilie mit Verwandten in diversesten Ecken der Welt kann das aber schon sehr brauchbar sein – das sollte ich mal ausprobieren!

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Versicherung gegen Datenklau im Web 2.0

Posted on | March 13, 2009 | No Comments

Mit der steigenden Nutzung des Web erstellen User immer mehr Daten über sich – und generieren damit eventuell Einsicht in Dinge, die sie so in der Öffentlichkeit lieber nicht sehen möchten. Wenn auch hier mit einer vernünftigen Strategie, was online zu stellen ist und was nicht, dem Phänomen “Verschwinden der Privatssphäre” begegnet werden kann, so hat man bei Content, der von anderen Usern über die eigene Person veröffentlicht wird, so gut wie kaum eine Chance.

Nun entstehen als Reaktion auf diverse Datenklau & Privacy-Verletzungen erste Ideen zu einer Versicherung – “CyberChoice 2.0″. Sehen Sie selbst im folgenden Video-Interview… Teil 1:

Teil 2:

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