Raumgestaltung: Menschen als Sensoren
Posted on | November 5, 2009 | No Comments
Das Beobachten von Menschen zur Optimierung von Arbeitsabläufen kennen wir schon seit Taylor und Ford. Auch im Web-Zeitalter sind Methoden zur Verhaltensbeobachtung populäre, denken wir nur an diverse Analyse-Werkzeuge (z.B. Concentrate), die unsere Wege im Web aufzeichnen.

Wenn wir mit größeren Datenmengen (=viele Menschen und Bewegungen) konfrontiert sind, dann wird es mit den üblichen Techniken wie Beobachter platzieren, Notizen machen etc. schwer. Vor allem dann, wenn wir keine Labor-Situation schaffen wollen, sondern andere in ihrem Alltagsleben antreffen wollen.
Im Bereich der Geschäftslokaloptimierung ist das “Problem” der Regalaufstellung bekannt. Ein Bestreben von Kaufhaus-Managern ist es, eine Produktaufstellung zu finden, die den Bedürfnissen der Kunden am nähesten kommt. Ein Weg, solche Daten über die Wanderwege von Kunden in Kaufhäusern zu gewinnen, sind Sensoren. Damit auch die Kunden “eindeutig” verfolgbar sind, wird die Strahlung ihrer (eingeschaltenen) Mobiltelefone zur Aufzeichnung genützt (siehe auch Website von Path Intelligence). Personen sind damit zwar nicht identifiziert, aber sehr wohl können Pfade eines Einkaufs eindeutig einem Besuch zugeordnet werden. Damit erhofft man sich ein reiches Datenangebot, um das Einkaufsverhalten studieren zu können.
Alternative Technologien wäre z.B. RFID.
Interview-Link zum Thema: mp3-File zum Download
Tags: analyse > überwachung > mobiltelefon > observierung > optimierung > rfid > sensor




