National Library of Scotland
Posted on | May 16, 2011 | No Comments
Mein Kurzaufenthalt in Schottland geht langsam zu Ende, und neben der wilden Natur der Highlands hat das Land ja auch in anderer Hinsicht enorm viel zu bieten. In Edinburgh habe ich mich am Sonntag Nachmittag auch in der National Library of Scotland umgesehen. Mit einem Wort: empfehlenswert!
Schon alleine der Weg zu dieser Institution ist vielversprechend, durch die Altstadt hinauf, mit einem Abstecher beim Edinburgh Castle, durch enge Gassen und zwischen hunderte Jahre alten Häusern. Schon das Eingangsfoyer empfiehlt sich als Raum zum Verweilen, kleiner Shop, ein gemütliches Café, Videowände, Internetarbeitsplätze, an denen ich diesen Beitrag geschrieben habe. Neben den “üblichen” Sammlungen einer Nationalbibliothek haben mich vor allem zwei Dinge interessiert:
- das Online Angebot
- die Kartensammlung (ich muss mich hiermit als Kartensammler und Fan historischen Kartenmaterials outen)
Das Online Material ist umfangreich und, aus meiner Sicht, besonders für Geschichtsinteressierte eine Fundgrube. Zahlreiche Zeitschriften und Zeitungen sind online digitalisiert verfügbar, und alles was mit der kolonialen Vergangenheit des British Empire zu tun hat. Sehr fein auch das digitale Scottish Screen Archive mit jeder Menge Film- und Bildmaterial.
Der Höhepunkt ist aber die Kartensammlung (in einem anderen Gebäude), die aber auch in Teilen online angesehen und als Reprint bestellt werden kann. Ein feines Werkzeug ist der Georeferencer, mit dem historische Karten auf modernen Satellitenaufnahmen (mit Hilfe von Google Earth) referenziert werden.
Und: auf der Webseite befinden sich Links zu digitalen Außenstellen der NLS in Twitter, Facebook, Flickr, YouTube. Auch eine App für’s iPhone gibt’s zum Download, um Inhalte einer Sammlung direkt am Mobiltelefon abrufen zu können.
Tags: karten > maps > Nationalbibliothek > Schottland
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Atlas der Eis-Straßen
Posted on | April 5, 2011 | No Comments
Eine etwas andere Straßenkarte als wir sie kennen ist der Siku-Atlas. Interessant deshalb, weil es ein Atlas ist, der sich fortwährend verändert. Denn: es ist ein Atlas der Straßen auf dem “ewigen” Eis der Arktis. Der See-Eis-Atlas der Inuit ist nicht nur faszinierend, sondern auch eine inhaltliche Herausforderung: Strecken müssen stets aktuell gehalten werden, ansonsten landet man mit seinem Schlitten im Meer. Wer mehr darüber wissen will, findet hier die Infos zum Projekt als auch Möglichkeiten zum Download der Software.
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GeoEye liefert detaillierte Aufnahmen von oben
Posted on | May 28, 2010 | No Comments
Google LatLong berichtet in einem Post über die neuesten Daten, die Google’s Satellit GeoEye von oben von uns liefert. Um einige der tollen Aufnahmen anschauen zu können, muss man in Google Earth “GeoEye Featured Imaginary” anklicken, so dass diese inkludiert werden. Interessante Bilder gibt’s vom Burning Man Festival, der Amtseinführung Barack Obama’s oder auch vom Mt. Kilimandjaro.

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Google Places
Posted on | May 13, 2010 | No Comments
Hinter dem Namen Google Places verbirgt sich ein alter Bekannter: das Local Business Center. Wer es nicht beim Namen kennt, hat es sicher schon genutzt oder gesehen. Gebe ich ein Restaurant, ein Hotelnamen oder ein Unternehmen in Google ein, so bekomme ich nicht nur Links, sondern fast immer auch eine Map mit verschiedenen Vorschlägen, um welche Firma und ihren Standort es sich dabei handeln könnte.

Diesen Eintrag konnten die Unternehmen früher über das Local Business Center selbst einfügen. Die Namensänderung wird auf Google Lat Long begründet. Jedes Unternehmen hat dabei eine eigene Place Page. Mit dem neuen Programm soll die Verbindung zwischen den beiden Teilen verbessert und erleichtert werden. Für Europa ist es zwar noch nicht verfügbar, aber das wird auch kommen: ein QR Code, den jedes Unternehmen auf seiner Place Page anzeigen kann, und auch auf andere Formate (z.B. Visitenkarten) übertragen kann. So kann man über den Code direkt zur Place Page verbinden und entsprechende Daten abfragen. Lokale Suche wird zunehmend mobil und macht in vielen Fällen Sinn.
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Nettes Feature: Strecken messen mit Google Maps
Posted on | January 19, 2010 | 2 Comments
Ich messe gerne Strecken, zumindest für den einen oder anderen statistischen Zweck. Mit dem Auto und dem Rad ist das leicht, zu Fuss aber mühsam: Schrittzähler zu abweichend, nachmessen mit Lineal und Karte zu ungenau. Für jeden, der es genau braucht (z.B. in den Bergen auf einer langen Wanderung zur Einteilung von Etappen, oder für eine lange Rad-Tour), der kann sich nun mit Hilfe von Google Maps behelfen, will er/sie kein Geld in GPS und digitale Topos stecken.
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Voraussetzung für die Nutzung dieser Funktion in Google Maps ist allerdings eine Registrierung bei Google. Damit kann man im Menüpunkt “Meine Karten” nicht nur selbst gestaltete Karten ablegen, sondern u.a. die Entfernungsmessungsfunktion ablegen. Hier kann man das “Plugin” anschauen, installieren geht erst mit registriertem und geöffnetem Google-Account.
Das Messen selbst ist ein Kinderspiel. Im Ausgangspunkt auf die Karte klicken, den nächsten Wegpunkt anklicken, und so weiter. Die Punkte werden in der Reihe miteinander verbunden, der Kilometerstand erscheint links am Rand. Nach der Messung einfach löschen, oder sich aus Google verabschieden. Oder vorher noch einen Screenshot machen, dann hat man auch gleich eine Wegmarkierung auf einer digitalen Karte angebracht (z.B. für spätere Dokumentationen).
Tags: Entfernung > google > maps > Messinstrument
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Webcams aus aller Welt: Gadget für Google Maps
Posted on | January 11, 2010 | 1 Comment
Wer gerne Google Maps nutzt, der wird mit diesem Gadget durchaus seine Freude haben: eine Anzeige von Webcams am entsprechenden Standort. Dieses Tool kann man in seine Google Maps Ansicht einfach per Link einfügen. Hier der Link zu Webcams Worldwide.

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Google Building Maker
Posted on | November 30, 2009 | No Comments
Ein schöner Zeitvertreib ist Google Building Maker. Dieses Tool ermöglicht es, mit Hilfe von Google Earth Daten Objekte (=Gebäude) in ein dreidimensionales Element zu fassen, welches später auf Google Earth für alle User sichtbar gemacht wird. Der Arbeitsprozess ist einfach und erfordert keinerlei technisches Know-How (wie CAD) oder gar ein Architektur-Studium.

Die Arbeitsschritte sind wie folgt:
- Mit Hilfe des Google Building Maker sucht man sich einen Ort aus und dann ein entsprechendes Gebäude.
- Klicken Sie auf “Start Building” und schon überprüft das Programm, ob Sie über ein Google Earth Konto und Plugin verfügen.
- Nun erhalten Sie Zeichenwerkzeuge, mit denen Sie in insgesamt 6 Ansichten das Gebäude an seinen Kanten “nachzeichnen”. Dann klickt man auf “Preview” und schaut sich das Modell in Google Earth an.
- Google überprüft das Modell und gibt es frei – nun ist es auf Google Earth für alle sichtbar.
Und nun viel Spaß beim Nachmodellieren Ihrer Stadt!
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OpenStreetMap: Das Tool für Hobby-Kartographen
Posted on | October 28, 2009 | No Comments
Eine Teilnehmerin des Seminars “personalisierbare Suchdienste” machte mich auf das Projekt OpenStreetMap aufmerksam. Auch wenn ich schon mal davon gehört hatte, richtig ausprobiert hatte ich es noch nie.

“OpenStreetMap ist eine freie, editierbare Karte der gesamten Welt, die von Menschen wie dir erstellt wird. OpenStreetMap ermöglicht es geographische Daten gemeinschaftlich von überall auf der Welt anzuschauen und zu bearbeiten.” So die Webseite von OpenStreetMap.
Wie kann man selbst Daten beitragen? Zunächst muss man Daten sammeln. Das gelingt mit GPS-Geräten wie Garmin. Diese Aufzeichnungen von Fahrten, Spaziergängen oder Skitouren dienen dann später zum Eintrag in den Karten und zur Veröffentlichung von Objekten wie Straßen, Flußverläufen, Wäldern oder Wegweisern.
Eine schöne Sache für alle Hobby-Kartografen und die es noch werden wollen. Auch Google-Maps bietet die Möglichkeit, mit einem Editor Straßenverläufe einzutragen.







