Ozeane & High Tech – Teil 2: Daten Off-shore
Posted on | November 16, 2011 | No Comments
Gestern habe ich mir Gedanken zum Off shore Arbeiten gemacht, heute geht’s um Datenmanagement auf Ozeanen. Vor Jahren habe ich einmal die Meldung gehört, Google plant Off shore Data-Zentren auf umgebauten Schiffen. Diese Idee ist faszinierend, bietet sie doch recht interessante Lösungen für typische Datacenter-Probleme, z.B. die Kühlung der Rechner. Mit Hilfe des Meerwassers kann eine kostenlose Kühlquelle herhalten, die in unbegrenzter Menge vorhanden ist.
Google weist auch in seinem Patentantrag auf diesen Vorteil des Off-shore Datacenters hin. Ein weiterer Aspekt wäre die Energiegewinnung durch Ausnützung der Wellenbewegung. Diese Bewegung ist ebenfalls so gut wie immer vorhanden und “unerschöpflich”. Diese Energie wird für den Betrieb des Datacenters benötigt. Damit wäre ein solches Schiff so gut wie Energie-autark.
Ein weiterer Vorteil dieser Lösung liegt für Google sicherlich im finanziellen Bereich: da das Schiff außerhalb territorialer Gewässer stationiert wäre, würde keine Grundsteuer anfallen und auch keine Grundstücke müssten beschafft werden.
Auf Ozeanen operierende Datacenter wären zudem mobil, sie könnten also überall dort anlegen, wo es Bedarf an zusätzlicher Hardware-Kapazität gäbe. Oder sie könnten sich davonmachen, wenn die politische Lage es anraten würde.
Ein letzten Aspekt, den ich beim Off-shore Datenmanagement sehe, ist die Frage des Datenschutzes: Unter welchem nationalen Datenschutz operiert ein solches Datencenter überhaupt, wenn es sich außerhalb von Territorialgewässern bewegt? Das könnte auch eine für User unbefriedigende, für Google eine hoch motivierende Fragestellung sein, Datencenter auf Schiffe zu verlegen. Andererseits wären die Daten vor allzu Daten-gierigen Regierungen geschützt (siehe Fall “Wikileaks”).
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Siri und die Folgen: Teil 2 – Google
Posted on | November 11, 2011 | No Comments
Gestern hatte ich über Siri und seine möglichen Konsequenzen für Bibliotheksdienste nachgedacht. Nun ist der Seniorpartner vieler Bibliotheken, der Gigant Google, im Mittelpunkt der Überlegungen: Welchen Einfluss wird Siri auf das Geschäft von Google nehmen können?
Voice recognition ist für Google kein neues Thema. Tatsächlich war vor Jahren Google mit der Übernahme von kleinen Softwareschmieden in der Lage, Spracherkennung als Anwendung für Smartphones zu präsentieren (“Google Voice“). Im Wesentlichen beschränkte sich dieser Dienst auf die Durchsuchbarkeit von Sprachnachrichten, also die Umwandlung von gesprochenen Text in Volltext. Dienste wie Siri sind aber um einen entscheidenden Schritt weiter: sie erkennen die Bedeutung des Gesprochenen und können darauf in einer Weise reagieren, die dem eines idealen digitalen Assistenten entsprechen.
Google’s Geschäftsmodell basiert, sehr vereinfacht ausgedrückt, auf der folgenden Gleichung: mehr Nutzer = mehr Traffic = mehr Werbeeinnahmen. Es gibt zwei Arten von Google-Diensten: a) jene, die gleichzeitig auch Werbeplattform sind (Google Suche, GMail, YouTube, Partnerseiten mit AdWords/AdSense etc.) und b) die zusammen mit a) über die Datensammlung mit der Bildung von Nutzerprofilen beauftragt sind (Google Analytics, Desktop Search, Google+, etc.). Für beide Typen könnten mit Siri herausfordernde Zeiten hereinbrechen.
Google und das Werbegeld
Google verdient fast ausschließlich mit Werbung sein Geld. Eine Zahlung an Google wird vom Werbetreibenden meist nur dann notwendig, wenn ein Nutzer auf die entsprechende Werbung klickt. Mit Siri könnte dieses Geschäftsmodell unterlaufen werden, denn Siri sucht in “organischen” Trefferlisten. Ein “Tarnen” von Werbung in den natürlichen Treffern seitens Google wäre möglich, allerdings stellt sich dann die Frage der Relevanz der Trefferliste. Konsequenterweise würde sich der Traffic durch Humanoide verringern, Bildwerbung an Bedeutung verlieren. Für die Online Marketing Industrie müssten neue Formate für den Siri-Bot entwickelt werden, auf die es ganz besonders gern anbeißen würde. Auch dies würde die Relevanz einer Suche in Google für Siri-Nutzer senken. Im schlimmsten Fall könnten die Macher von Siri (in diesem Fall Apple) auf Google’s Daten gänzlich verzichten und andere Partner ins Boot holen, derer sich Siri bedienen würde. Dieser wäre der Super-GAU für Google - weniger Nutzer = weniger Traffic = weniger Werbeeinnahmen.
Google und die Bildung von Nutzerprofilen
Entscheiden sich die Administratoren von Siri dazu, Google und Google Dienste von einer Partnerschaft mit Siri auszuschließen, dann hat Google begrenzte Möglichkeiten der Profilbildung. Stellen wir uns Siri als unternehmens- oder teamweiter Assistent vor, so agiert Siri gleichzeitig für viele verschiedene Nutzer in einem Netzwerk gleichzeitig. Für Google und ähnliche Unternehmen wäre es schwer, Profile zu entwickeln. Und wo keine Nutzer, da auch keine Profile.
Google bläst seiner Cash Cow, der Suche, zunehmend ein rauherer technologischer Wind entgegen: Real Time Suche in Twitter, Contentempfehlung statt Recherche in sozialen Netzwerken, und nun das Outsourcing der Recherche an digitale Assistenten. Google wird sich auch hier etwas einfallen müssen, um die finanzielle Quelle seiner Möglichkeiten zu verlieren. Interessanterweise tut er das auch mit Hilfe der großen Bibliotheken: Anlegen eines digitalen Schatzes namens Google Books.
Tags: Apple > google > marketing > Siri > suche
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Google räumt wieder mal auf
Posted on | October 17, 2011 | No Comments
Google räumt wieder mal auf und scheut sich nicht, einstige Hoffnungsträger auf die digitale Müllkippe zu werfen. Betroffen sind unter anderem Jaiku (einst ein Twitter-Rivale), Google Buzz und Code Search. Grund für diesen Herbstputz: Ressourcen schaffen für Google+. Und was passiert mit den in diesen Diensten angehäuften Nutzer-Daten?
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Chromebook: eine echte Alternative?
Posted on | June 28, 2011 | No Comments
Am 24. Juni kamen die neuen Samsung Chromebook Modelle auf den Markt. Ja, auf dem Hardware-Sektor tut sich derzeit viel. Die Smartphone-Wende, die Tablets-Revolution, und bald das Betriebssystem im Netz? Google arbeitet ja intensiv daran, das Kerngeschäft von Windows und Apple zu untergraben. Mit Android lehrt es das iPhone das Fürchten, und mit der freien Office-Anwendung Google Docs ist es schon seit längerem Windows ein direkter Konkurrent.
Chrome OS basiert auf Teilen des Chrome Browsers und auf Linux. Es ist Open Source und will als Kernidee vor allem auf Web-Applikationen zugreifen, als nicht auf installierte Software. Das Chromebook von Samsung setzt dieses Vorhaben auf der Hardware-Seite interessant um. Überhaupt hat Samsung in letzter Zeit einige sehr interessante Produkte (Smartphone Samsung Galaxy, aber auch das Samsung Tablet) hervorgebracht. Größer als ein Netbook, bietet das Chromebook von Samsung genug “Handfreiheit” um angenehm tippen zu können. Auch der 12″ Monitor ist groß genug (ich erinnere mich mit Freude an meinen ersten Mac 12″er!). Das Chromebook bootet innerhalb weniger Sekunden und synchronisiert Daten über das Web. Die Akku-Betriesdauer beträgt “bis zu” 8 Stunden.
Der Preis liegt, je nach Modell, zwischen 400 und 500 Euro, also ungefähr die Hälfte von einem Apple Air, welches von der Leistung, den Dimensionen und Gewicht ungefähr vergleichbar ist. Das wird das Gerät für viele Nutzer sehr interessant machen, auch wenn mit dem Chrome OS die Ablage der (privaten) Daten auf Google Rechner verbunden sein wird. Wer dieses Gerät haben will, muss sich über diesen Trade-off im Klaren sein.
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Google Bildsuche nun durch Bildvergleich
Posted on | June 17, 2011 | 1 Comment
Schon seit Jahren wird mit der Bildvergleich-Technik für die Bildsuche experimentiert (siehe hier meinen Artikel zu Like aus dem Jahre 2006!), und nun bringt auch Google diese Technik seinen Nutzern nähern. Die Anwendung ist denkbar einfach: auf das “Fotokamera”-Symbol in der Texteingabe-Leiste klicken, Vergleichsbild hochladen und die Suche starten.
Das Ergebnis ist nach einigen Versuchen eher dürftig. Entscheidend für die Relevanz der Suchergebnisse ist die “Qualität” des Vergleichsbildes.
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Google Flug-Info
Posted on | May 30, 2011 | No Comments
Ein neues Feature in der Google Suche ist letzte Woche aufgetaucht: die Flug-Info direkt in den Suchtreffern. Wie das aussieht, zeigt dieser Screenshot:
Wichtig ist, dass man das Wort “flight” benützt. Mit “Flüge”, “Flug” etc. funktionierte der Dienst nicht.
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Kansas City wird komplett vernetzt…
Posted on | April 25, 2011 | No Comments
Nun, Google hat seine Entscheidung getroffen und aus den 1.100 Bewerbern Kansas City, Kansas, ausgewählt, um als erste Stadt der USA ein Glasfasernetz zu erhalten, an welches alle Haushalte angeschlossen werden sollen. Google ist ja schon länger als Netzwerkprovider aktiv. Dieses Projekt soll aber auch dazu dienen, den Wettbewerb anzuspornen, die Glasfaserdichte endlich zu erhöhen und Penetrationsraten wie in Ostasien (Südkorea über 50% der Haushalte am Glasfasernetz) irgendwann zu erreichen.
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Google Earth: neues Feature
Posted on | April 21, 2011 | No Comments
Für Bergsport-Begeisterte bietet Google Earth einen weiteren Service: Bergspitzen sind mit einem “Berg-Icon” versehen und, wenn angeklickt, öffnen sie nun ein Informationsfenster zur entsprechenden Anhöhe:
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Office Dokumente über Google Docs synchronisieren
Posted on | March 9, 2011 | 2 Comments
Für alle Microsoft Office User wird das Arbeiten im Team ein wenig leichter: Google hat ein Plug-in für das MS Office herausgebracht, welches das Abgleichen von Dokumenten über Google Docs (auch ohne Registrierung) ermöglicht. Das Werkzeuge nennt sich Google Cloud Connect und ist für Office 2003, 2007 und 2010 verfügbar.
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Google Data Exlorer
Posted on | February 21, 2011 | No Comments
Das Thema “Visualisierung von Daten” läßt mich nicht los – und nun entdecke ich den Google Data Explorer. Der Data Explorer bietet eine große Anzahl von Datensätzen, die direkt im Browser visualisiert werden können. Noch schöner ist es aber, eigene Datensätze hochzuladen und als Grafik darstellen zu lassen.
Sehr fein gelöst ist die Interaktivität. Über Regler lassen sich verschiedene Werte einstellen und werden automatisch auf den Grafiken angezeigt. So kann man z.B. über die Jahresangabe feststellen, wie hoch die Lebenserwartung in welchem Land zu welchem Zeitpunkt lag.
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Google Goggles
Posted on | December 30, 2010 | No Comments
Eine sehr interessante Entwicklung wird mit Google Goggles fortgesetzt: die Suche mit Hilfe von Bildern. Google Goggles dient dabei als Brille in die Welt.

Und so funktioniert das Konzept:
- Zunächst wird ein iPhone oder ein Android-Mobiltelefon mit Kamera benötigt
- Auf diesen Geräten wird Google Goggles installiert
- Nun kann man das Mobiltelefon als
- Übersetzungsdienst (halte das Handy über einen Text und lasse es übersetzen)
- Reiseführer (halte das Handy gegen ein Wahrzeichen und es erklärt dir die Geschichte dazu)
- Buchhändler (halte das Handy über ein beliebiges Buchcover und es gibt dir Hinweise, wo du es kaufen oder ausleihen kannst)
- Weinhändler (das Gleiche wie bei den Büchern, nur ausleihen kann man die Flaschen nicht…)
- Assistent (halte das Handy über eine Visitenkarte und du kannst die Daten mit einem “Klick” in die Adressendatei übernehmen)
- Kunstführer (halte das Handy über ein Bild/Kunstwerk und du bekommst die Hintergründe erklärt)
- Markenführer (halte das Handy gegen ein Logo, und du bekommst die richtige Webseite angezeigt)
Klingt mal so nicht schlecht, wäre es nicht Google, über deren Dienste wiedermal alles an die Zentrale gemeldet wird, wofür ich mich interessiere. Was kommt als nächstes? Gesichtsfelderkennung per iPhone?
Tags: augmented reality > bildsuche > google > suchdienst
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Google eBook-Store
Posted on | December 24, 2010 | No Comments
Nun ist der langerwartete Google eBook-Store (zumindest in den USA) da. Alle Geräte, die über einen Browser verfügen, können eBooks downloaden. Viele sind kostenlos, aber auch kostenpflichtige eBooks werden über Google eBook Store vertrieben.

Eine Suche ist nach Genres oder per Suchfeld möglich. Auf der Startseite werden Bestseller angezeigt. Über 4.000 Verlage machen derzeit mit. Damit wird der Branche ein Aufwärtsschwung beschert – Verlage können nun im Vertrieb andere Konditionen kalkulieren als bisher.
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Google New
Posted on | October 1, 2010 | No Comments
Google ist recht fleißig, wenn es um das Veröffentlichen von neuen Web-Applikationen geht. Damit man einen Überblick behält, gibt’s die feine Seite “Google New“. Es ist immer wieder zum Staunen, was Google alles (be)treibt…

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Real Time Suche auch für YouTube
Posted on | September 21, 2010 | No Comments
Das musste ja kommen, nachdem Google sich selbst dem Real Time Modus in Google Instant (klingt wie schlechter Kaffee, nicht?) verschrieben hat: YouTube ist nun auch “instant”. In der entsprechenden Applikation kann man sich darin üben, Videos im Real Time Modus zu suchen und gleichzeitig zu konsumieren. Denn: die Videos starten sofort…

Leider läßt sich das Video, das einmal gestartet ist, nicht mit den üblichen Play/Stopp/Pause Buttons regeln. Die einzige Möglichkeit, das Video abzubrechen ist ein neues Video anzuwählen….
Der einzige positive Unterschied zu Google Instant: man muss sich nicht anmelden, um den Dienst auszuprobieren.
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GoogleView im Zufallsmodus
Posted on | September 20, 2010 | No Comments
Für Reise-Fans wie mich ist Globe Genie ein netter Zeitvertreib zwischendurch: ähnlich einem Roulett wählt die online Applikation Globe Genie zufällig eine Position aus Längen- und Breitengrad und fragt bei Google nach den entsprechenden GoogleView Daten. Sind diese vorhanden, bekommt man das aktuellste Bild, eine Positionsansicht sowie alle Möglichkeiten der Bildsteuerung. Ist die Geo-Position noch nicht als GoogleView vorhanden, wird der Zufallsmechanismus automatisch neu gestartet, eben bis Daten vorhanden sind.

Einen zufällig gefundenen Spot kann man auch als Permalink weiterleiten.
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Google ist überall
Posted on | August 9, 2010 | No Comments
Schon wieder ein Bit für mein Web Privacy Seminar: Dass Google unsere Daten (persönliche Daten zur Profilanreicherung, Surfverhalten etc.) gerne sammelt, wissen wir. Dass es so umfassend ist, hätte ich mir selbst nicht gedacht – rund 80% aller Webseiten enthalten irgendeinen Code, der von Google ist. Wie man das herausgefunden hat? Ein schlaues Firefox Add-on gibt uns bescheid, sobald wir im Web auf eine Google-”infizierte” Seite kommen. Ein Vuvuzela-Alarm geht dann los. In der Praxis heißt das: wir hören fast nur mehr Vuvuzelas, so durchdrungen ist das Web von Google.

Hier der Link zum Add-on: http://fffff.at/google-alarm/
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Google Earth und GPS-Tracks
Posted on | July 14, 2010 | 5 Comments
Da ich nun wieder aus den Bergen des Berner Oberlands zurück bin, fiel mir die Wahl des heutigen Themas nicht schwer: GPS-Tracks und Routen auf Google Earth abzubilden. Dies ist in der neuen Google Earth 5.2 Version möglich geworden.

Schon in früheren Versionen konnte man seine Spur auf Google Earth sehen, jetzt ist aber eine Animation dazugekommen, die die “Zeit” berücksichtigt. So kann man exakt nachverfolgen, welche Streckenabschnitte wie schnell begangen worden sind. Man kann also die Wanderung, den Flug, das Rennen anhand von GPS-Daten nachspielen und in der Bird-View ansehen. Sehr lässig!
Eine weitere Funktion ist die Höhendifferenz-Anzeige in Form einer Grafik. Je nach Standort wird die entsprechende Höhenangabe innerhalb eines Graphen angezeigt. Das ist auch für weitere Werte möglich, die eine Hardware aufgezeichnet haben könnte: Temperatur, Herzschlag, …
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GeoEye liefert detaillierte Aufnahmen von oben
Posted on | May 28, 2010 | No Comments
Google LatLong berichtet in einem Post über die neuesten Daten, die Google’s Satellit GeoEye von oben von uns liefert. Um einige der tollen Aufnahmen anschauen zu können, muss man in Google Earth “GeoEye Featured Imaginary” anklicken, so dass diese inkludiert werden. Interessante Bilder gibt’s vom Burning Man Festival, der Amtseinführung Barack Obama’s oder auch vom Mt. Kilimandjaro.

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iGoogle für Reise-Fans
Posted on | May 21, 2010 | No Comments
Nun, zum Wochenabschluss eine Idee für Reise-Fans. Wer iGoogle (auf Google gehen und rechts oben “iGoogle” klicken) nutzt, kann das Design ein wenig aufpolieren und sich aus zwei Dutzend Hintergrundbildern eines aussuchen. Diese Bilder stammen aus verschiedenen Teilen der Erde und machen das Fernweh nur noch ärger. Schön anzusehen ist es aber trotzdem.

Die Hintergrundbilder lassen sich leicht einfügen: “Design Klassisch ändern” (im oberen Drittel der Seite) anklicken, dann Motiv auswählen, fertig.
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Google Suggest denkt lokal
Posted on | May 17, 2010 | No Comments
Das Rennen um die besten Suchergebnisse mit Positionsbezug nimmt Google ernst. Seine Suchmaschine (zumindest die .com-Version) verarbeitet nun die Eingaben von Usern derart, dass die simultanen Keyword-Vorschläge der Suchmaschine einen Bezug zum aktuellen User-Standort haben. Bei Notebooks ist das eine Sache (IP-Adresse), bei Mobilgeräten (Sendemast, GPS) eine gänzlich andere.

Im Konkreten heißt das: beginne ich ein Wort in das Google Suchfeld in Wien einzutippen, bekomme ich andere, auf Wien bezogene Vorschläge (ohne dass ich “Wien” eingetippt habe), als wenn ich die gleiche Aktion in Berlin oder Zürich durchführen würde.
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Google Places
Posted on | May 13, 2010 | No Comments
Hinter dem Namen Google Places verbirgt sich ein alter Bekannter: das Local Business Center. Wer es nicht beim Namen kennt, hat es sicher schon genutzt oder gesehen. Gebe ich ein Restaurant, ein Hotelnamen oder ein Unternehmen in Google ein, so bekomme ich nicht nur Links, sondern fast immer auch eine Map mit verschiedenen Vorschlägen, um welche Firma und ihren Standort es sich dabei handeln könnte.

Diesen Eintrag konnten die Unternehmen früher über das Local Business Center selbst einfügen. Die Namensänderung wird auf Google Lat Long begründet. Jedes Unternehmen hat dabei eine eigene Place Page. Mit dem neuen Programm soll die Verbindung zwischen den beiden Teilen verbessert und erleichtert werden. Für Europa ist es zwar noch nicht verfügbar, aber das wird auch kommen: ein QR Code, den jedes Unternehmen auf seiner Place Page anzeigen kann, und auch auf andere Formate (z.B. Visitenkarten) übertragen kann. So kann man über den Code direkt zur Place Page verbinden und entsprechende Daten abfragen. Lokale Suche wird zunehmend mobil und macht in vielen Fällen Sinn.
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Google Buzz: nächste Runde in der Rivalität zu Facebook
Posted on | March 3, 2010 | No Comments
Die Dienste Twitter und Facebook sind eine der populärsten, und am stärksten wachsenden Dienste des letzten Jahres. Nicht nur bei uns löst die erstaunliche Anzahl registrierter User Verwunderung aus, sondern auch bei Google. In der Tat sieht Google sein Geschäftsmodell (viele Nutzer, viele Werbeeinnahmen) mittelfristig bedroht, dass User abwandern könnten. Und da hat Google nicht Unrecht: die Suche von Inhalten gerät langsam zu einem Nebenthema.

Nun, so dramatisch ist es für Google noch nicht, aber die Vorboten einer solchen Entwicklung sind schon zu erkennen. Content wird nicht mehr gesucht, es findet uns. In sozialen Netzwerken werden wir von unserer sozialen Umgebung angestoßen, was wir wann und wo als Content an uns heranlassen. Die gezielte Recherche wird seltener genutzt, und wenn, dann ist da auch noch die Real-Time-Suche, über die Google selbst nur ansatzweise verfügt. Und wenn es Real-Time Ergebnisse einspielt, dann als Kunde anderer Dienste wie Twitter.
Die Antwort von Google hat nicht lange warten lassen. Nachdem Orkut als soziales Netzwerk in Nordamerika, Asien und Europa keine nennenswerte Facebook-Konkurrenz darstellt, probiert es Google mit Google Buzz. Google Buzz ist dabei ein Verschnitt aus Facebook und Twitter, platziert auf die recht beliebte Google Mail Plattform. Hier ein kurzes Video dazu:
Die Einbindung in Google Mail scheint vernünftig und für die Ausweitung der Reichweite des Dienstes (GMail wie Google Buzz) hervorragend geeignet: die in GMail enthaltenen Kontakte können gleich als Basis des eigenen Google Buzz Kontaktnetzes genutzt werden, und auch die Kommunikation kann über den Erhalt von Benachrichtigungsmails leichter / schneller geführt werden. Allerdings haben wir hier die erste Falle: ein Dienst, der theoretisch private, vertrauliche eMails (GMail) mit öffentlichen ‘Tweets’ von Google Buzz in einen Dienst packt. Das kann bei Bedienungsfehlern oder Google Problemen schnell zu ungewollten Datenlecks mutieren.
Mehrere Funktionen erinnern an Facebook: der Import von Content in das Netzwerk (z.B. von Flickr, Twitter etc.), Updates in Echtzeit, Anzeige von Mini-Fotos bei Bildergalerien oder Links auf Webseiten, und auch die Möglichkeit, über das Mobiltelefon Kurznachrichten zu posten. Interessant ist jedenfalls, dass man Inhalte vieler Dienste importieren kann, die Interaktion mit diesen über Google Buzz aber sehr limitiert ist. Auch ist Facebook total ausgeklammert, eine bewußte Entscheidung: Content würde wohl noch mehr über Facebook erstellt, die Benachrichtigung dann eventuell auch über Google Buzz laufen. Diese Rolle möchte Google aber nicht haben, weil es nicht dann nicht über die Daten verfügt, die für Facebook das A und O des Geschäftsmodells (Werbung) bedeuten.
Mit diesem Schritt der Nicht-Integration von Facebook kann Google Buzz nur verlieren. Ich wüßte nicht, warum User in ein weiteres, paralleles Netzwerk investieren sollten. Das macht keinen Sinn, denn die Features und vor allem der größte Teil des eigenen Bekanntenkreises ist schon in Facebook aktiv und verbunden. Andersrum wird Facebook wohl versuchen, seine Dienst-Palette auszuweiten und Google dort zu stören, wo es weh tut: Web-Dienste wie Office-Anwendungen, Social Media (Fotos, Videos, …), eMail, …. ein interessantes Jahr 2010 steht an!
Tags: facebook > google > social network > twitter
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Nettes Feature: Strecken messen mit Google Maps
Posted on | January 19, 2010 | 2 Comments
Ich messe gerne Strecken, zumindest für den einen oder anderen statistischen Zweck. Mit dem Auto und dem Rad ist das leicht, zu Fuss aber mühsam: Schrittzähler zu abweichend, nachmessen mit Lineal und Karte zu ungenau. Für jeden, der es genau braucht (z.B. in den Bergen auf einer langen Wanderung zur Einteilung von Etappen, oder für eine lange Rad-Tour), der kann sich nun mit Hilfe von Google Maps behelfen, will er/sie kein Geld in GPS und digitale Topos stecken.
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Voraussetzung für die Nutzung dieser Funktion in Google Maps ist allerdings eine Registrierung bei Google. Damit kann man im Menüpunkt “Meine Karten” nicht nur selbst gestaltete Karten ablegen, sondern u.a. die Entfernungsmessungsfunktion ablegen. Hier kann man das “Plugin” anschauen, installieren geht erst mit registriertem und geöffnetem Google-Account.
Das Messen selbst ist ein Kinderspiel. Im Ausgangspunkt auf die Karte klicken, den nächsten Wegpunkt anklicken, und so weiter. Die Punkte werden in der Reihe miteinander verbunden, der Kilometerstand erscheint links am Rand. Nach der Messung einfach löschen, oder sich aus Google verabschieden. Oder vorher noch einen Screenshot machen, dann hat man auch gleich eine Wegmarkierung auf einer digitalen Karte angebracht (z.B. für spätere Dokumentationen).
Tags: Entfernung > google > maps > Messinstrument
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Webcams aus aller Welt: Gadget für Google Maps
Posted on | January 11, 2010 | 1 Comment
Wer gerne Google Maps nutzt, der wird mit diesem Gadget durchaus seine Freude haben: eine Anzeige von Webcams am entsprechenden Standort. Dieses Tool kann man in seine Google Maps Ansicht einfach per Link einfügen. Hier der Link zu Webcams Worldwide.

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Real-Time Suche mit Google
Posted on | December 31, 2009 | 1 Comment
Wie ich es schon in meinem Beitrag über ConvoFlow anklingen ließ, watet Google immer mehr in das Gewässer der real time Suche. Was früher Wochen (für gute Sites vielleicht ein Tag, für andere aber gar Monate) gedauert hat, geschieht in Sekunden:
- Aufspüren neuer Inhalte
- Indexiern durch den GoogleBot
- Verfügbarkeit in der Google-Suche

Damit meine ich nicht die Google-Experimente, die auf Google.com irgendwo auf der Suchergebnisseite eine Box zum scrollen ausgeben, in der sich die real time Ergebnisse wiederfinden. Nein, sondern die extrem schnelle Aufnahme von Inhalten in die “gewöhnliche” Google-Suche.
Einen anderen Zugang zu real time Suchergebnissen findet man auch über die Google Trends Suche. Dort bieten sich “Hot topics” und “Hot searches” an, also Themen, die gerade von vielen Usern abgefragt werden. Der Unterschied ist, dass sich ersteres aus dem Datenschatz der real time Suche bedient, der zweite aus der Google Search Historie (gewöhnlich ein 24 Stunden-Zeitraum).












