Google Earth Pro 7.1
Posted on | May 7, 2013 | No Comments
Google Earth kommt mit ein paar verbesserten Features heraus – für mich besonders interessant ist die Nutzung des Viewshed Tools, welches die Blickrichtung von einem Objekt aus identifizieren hilft. Im Klartext heißt das, dass Google Earth mir jene Landflächen einfärbt, die von einem bestimmten Ort eingesehen werden können. Hier das entsprechende Kurzvideo dazu:
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Digitales Ableben: Google gibt vor
Posted on | April 25, 2013 | No Comments
Das Problem wird ja langsam größer: je länger wir uns im Internet-Zeitalter befinden, desto mehr Personen generieren Daten und Konten im Web, und desto größer auch die Zeitspanne, in der wir – irgendwann – auch aus dem Leben scheiden. Doch was passiert dann mit unseren Daten?
Google hat sich dem Thema endlich angenommen und mit einem Inactive Account Manager das Problem adressiert. Die Idee: nach einer definierten Zeit der Inaktivität werden Daten und Accounts dem vorher bestimmten Zustand (Löschung, Übertragung etc.) zugeführt. Das betrifft sämtliche Google-Dienste und kann über die Google Einstellungen festgelegt werden. Hier die Google Erklärung dazu.
Bei Facebook ist das etwas schwieriger. Man muss mit Facebook Kontakt aufnehmen und den Nachweis erbringen, dass eine Person verstorben ist, um dessen Account zu deaktivieren. Leider ist das immer noch selten der Fall und Accounts von Verstorbenen verweilen weiterhin im Netzwerk. Bei anderen Diensten dürfte die Situation ähnlich sein.
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Auf dem Weg zu Biedermeier 2.0: Google Glass
Posted on | March 14, 2013 | 1 Comment
Es ist schon erstaunlich, wie wenig Resonanz Google Glass in der kritischen Öffentlichkeit findet. Wir mögen keine Überwachungskameras. Wir wollen kein Google Street. Aber Google Glass hat das Potential, dies alles wie einen Kindergeburtstag aussehen zu lassen. Man muss sich nur vorstellen, wie ein paar Google Glass Träger das tägliche, öffentliche Leben durcheinander bringen werden – wie wird sich unser Leben verändern, wenn wir permanent damit rechnen müssen, per Video aufgezeichnet zu werden? Da kommt ein Rattenschwanz an Folgen auf uns zu, denn die Videos werden in die Cloud (aka Google Server) übertragen und gespeichert. Mit den heutigen Technologien der Gesichtsfelderkennung, der Sprache-zu-Text Übersetzung und der Bestimmung von Position und Zeitpunkt ein Überwachungsinstrument – für wen auch immer – der Sonderklasse. Für alle Zeit.
Werden wir uns also plötzlich in der Öffentlichkeit anders benehmen, zumindest darstellen, anders sprechen? Weil wir nicht wissen, was morgen als beschämend, sozial nicht toleriert oder gar als kriminell gelten wird? Scheint, als ob ein Biedermeier 2.0 über uns hereinbricht. Der totale Rückzug in eine nicht öffentliche Zone, die von keiner Überwachungstechnologie kontaminiert ist. Das ist die neue Privatsphäre. Die Emigration zurück in das nicht-angeschlossene Hinterzimmer, in dem in kleinen sozialen Zirkeln alles ausgelebt werden wird, was ein paar Meter weiter potentielle Gefahr bedeutet. Es wird Ablagen im Vorraum geben für elektronische Geräte, einen Scanner für im Körper integrierte Elektronik und Sensorik und wohl auch eigene, separate Kleidung “garantiert frei” von Überwachungstechnologie. Das politische Intermezzo von “Demokratie” und “Menschenrechten” ist in ernsthafter Gefahr.
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Datenhunger der Behörden
Posted on | November 29, 2012 | No Comments
Google & Co sind begehrte Datenquellen, nicht nur für Nutzer. Besonders Behörden versuchen bei den Großen der Branche nicht nur freundliche anzuklopfen, wenn es um Nutzungsdaten geht. Mit richterlichen Beschlüssen, schlichten Forderungen oder ausgesprochenen Drohungen werden Google, Facebook, Twitter und viele andere zur Herausgabe von Daten gezwungen, um Surfverhalten, Inhalte und Kontakte von einzelnen Nutzern auszuplaudern.
So wurde Google in 21.000 Fällen weltweit in der ersten Hälfte des Jahres 2012 zur Herausgabe von Nutzerdaten aufgefordert. Die meisten Fälle stammen aus den USA, Indien und Brasilien. In Europa sind Großbritannien und Deutschland die führenden Länder, was die absolute Anzahl betrifft. Besonders bekannt geworden wurde die Kampagne der US Behörden zur Aufdeckung von Wikileak-Sympathisanten.
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Chromebook verfügbar
Posted on | November 9, 2012 | No Comments
Bald werden wir auch in Europa sehen können, was demnächst in den USA von Google und Samsung als Chromebook über den Ladentisch laufen wird: ein sehr billiger (250 US$) Laptop auf Chrome OS Basis. Dementsprechend focusiert ist der Rechner auf einfache Aufgaben: das Web surfen und Apps. Doch der Preis scheint unschlagbar. Vielleicht als billiger Desktop-Ersatz an Museen, Bibliotheken oder Schulen?
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YouTube und sein Businessmodell
Posted on | August 6, 2012 | No Comments
Nach Jahren des Suchens und Tüfftelns scheinen die Leute bei Google nun ein Geschäftsmodell für YouTube gefunden zu haben. Mit der alten Vorgehensweise, AdSense und AdWords einzusetzen, hatte es ja zu nicht viel geführt. Während wir Video schauen, wollen wir einfach nicht auf die Werbung in den Untertiteln klicken. Aus.
Google hat aber auf ein anderes Modell gewechselt, welches anscheinend von der Werbewirtschaft eher gutiert wird: die guten alten Impressions. Die fortwährende Wahrnehmung einer Marke bei der Betrachtung von Videos scheint Firmen einiges an Geld wert zu sein. Aber das ist nicht alles. Google setzt auf guten Content und belohnt Content-Produzenten mit Teilen der Einnahmen. YouTube versucht sich also als klassischer Medienkonzern.
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Olympus auch mit Datenbrille
Posted on | July 31, 2012 | No Comments
Nach Google Glass hat auch Olympus seinen Prototyp einer AR-Brille vorgestellt. Das als MEG4.0 bekannt gewordene Modell kann auf jede beliebige Brille aufgesetzt werden und verbindet sich via Bluetooth mit einem entsprechenden Handheld. Daten werden dem Nutzer etwas oberhalb der Sehlinie gespiegelt. Noch ist das Gerät nicht auf dem Markt und es wird noch eine gewisse Zeit dauern. Was auf jeden Fall zu sehen ist: Angereicherte Realität im Alltag ist keine Fiktion mehr, sondern wird demnächst Massenanwendung. Das wird unsere Art und Weise, wie wir mit unserer Umwelt umgehen, kommunizieren, interagieren deutlich verändern.
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Google Image Resultate als Buch
Posted on | July 27, 2012 | 1 Comment
Wer eine etwas andere Enzyklopädie haben möchte, der darf hier weiterlesen. Für andere ist das wohl eher “Müll”. Designer aus London haben eine kreative Idee umgesetzt: eine Enzyklopädie als generieren, die anstatt Begriffe zu erklären sie mit dem jeweils ersten Ergebnis der Google Bildersuche ersetzt. So entstand mit Hilfe eines PHP-Skripts eine Enzyklopädie, die vollständig und ausschließlich aus Bildern besteht. Definitiv eine Momentaufnahme unserer Zeit.
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Buchrezension: Geheimnis SEO
Posted on | June 20, 2012 | No Comments
Habe gerade ein recht neues Werk aus dem Themengebiet “Suchmaschinenoptimierung” fertig gelesen. Der Grund hierfür war ein Update zu bekommen, ob ich etwas Wesentliches trotz Web-Monitoring meiner SEO-Quellen übersehen habe. Kurzum: dem ist nicht so.
Das Büchlein von Dirk Schiff, Geheimnis SEO: Tipps, Tricks und Know-how aus der Praxis eines erfahrenen SEO-Experten, ist überraschend überschaubar gehalten. Anstatt ein Kompendium von einer halben Tausend Seiten abzuliefern, bringt der Autor das Wichtigste auf den Nenner. Kurz und bündig, was meist nicht schlecht ist. Durch diese Art der Wissensvermittlung verliert sich der Anfänger in Sachen SEO nicht in kleinen Details und erhält den großen Überblick. Man gewinnt den Eindruck, das Buch könnte als eine Art Checkliste fungieren. Ich denke, das ist auch ein Plus für den Start in ein Suchmaschinenoptimierungsprojekt.
Durch die Kürze ist, wie angedeutet, der Detailgrad nicht immer wie man es sich wünschen würde, zumindest aus der Sicht eines langjährigen SEO-Praktikers. Die Infos sind aber alle recht aktuell, die Screenshots schon aus 2012.
Ich würde dieses Buch Neulingen empfehlen, die sich in dieses Themengebiet wagen. Es ist gut strukturiert, übersichtlich gestaltet und mit vielen Screenshots versehen. Links und Software-Tipps gibt es jede Menge. Wer sich hier allerdings konkrete Anleitungen à la 1 bis 10 erwartet, um garantiert unter die Top 10 bei Google zu kommen, sollte das Buch gleich zwei mal lesen: in der Suchmaschinenoptimierung gibt es keine Garantien, und Patentrezepte, die für alle gelten, schon gar nicht. Denn nur die ersten 10 haben Platz auf der ersten Seite…
[bibliographische Angaben erhalten Sie über den Link oben]
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Google Drive
Posted on | May 4, 2012 | No Comments
Vor wenigen Tagen hat Google mit seinem eigenen virtuellen Speicherplatz-Angebot eine wichtige Lücke in seinem Service-Portfolio geschlossen. Google Drive bietet aber mehr als nur online verfügbaren Platz für digitale Artefakte und Daten (wie z.B. Upload Robots, Quanp und ADrive). Das Interessante am Google Drive – Angebot ist die nahtlose Integration in Online Kollaborationswerkzeuge und Apps, die zu Google gehören. Google Docs sind hier ein gutes Beispiel.
Der Dienst ist für die ersten 5 GB kostenlos, danach gibt es ein gestaffeltes Preismodell auf Monatsgebührbasis. Je mehr Speicherplatz man benötigt, desto günstiger wird es pro GB. Dropbox und Co müssen sich sicher etwas wärmer anziehen.
Link: Google Drive
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Google offers…
Posted on | April 5, 2012 | No Comments
Google ist ja nie scheu gewesen, Ideen in die Tat umzusetzen und zumindest in einer Beta-Version seinem Publikum zum Testen vorzusetzen. Mit “Google Offers” ist das nicht anders. Dieser, nur in den USA verfügbare Dienst, ist eine riesige Schnäppchen-Seite, mit der Google einen weiteren Mosaik-Stein seiner eCommerce-Strategie umsetzen möchte, um auch an den Erfolg anderer Shopping-Suchmaschinen anzuknüpfen.
Dienste wie Google Checkout und die Android Plattform unterstützen diese Google Shopping Idee.
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Facebook nun auch in der Orkut-Hochburg Brasilien Nummer 1
Posted on | February 21, 2012 | No Comments
Gemäß einer neuen Statistik stellt nun Facebook auch in Brasilien das größte soziale Netzwerk. Das mag zwar wenig verwunderlich klingen, ist doch Facebook weltweit sehr populär (aktuelle mehr als 800 Mio registrierte Nutzer). Brasilien ist aber deshalb ein Sonderfall, weil das bei uns nicht so bekannte soziale Netzwerk Orkut hier seine Hochburg hatte (eine andere ist Indien). Interessant ist ja auch, dass Orkut Google’s stärkstes soziale Netzwerk darstellte (aktuell rund 66 Mio registrierte Nutzer). Google+ liegt mit rund 70 Mio etwas darüber.
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Android wächst und wächst
Posted on | January 2, 2012 | 1 Comment
Eine feine Infografik fasst die rasante Entwicklung von Android zusammen (Quelle):
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Ozeane & High Tech – Teil 2: Daten Off-shore
Posted on | November 16, 2011 | No Comments
Gestern habe ich mir Gedanken zum Off shore Arbeiten gemacht, heute geht’s um Datenmanagement auf Ozeanen. Vor Jahren habe ich einmal die Meldung gehört, Google plant Off shore Data-Zentren auf umgebauten Schiffen. Diese Idee ist faszinierend, bietet sie doch recht interessante Lösungen für typische Datacenter-Probleme, z.B. die Kühlung der Rechner. Mit Hilfe des Meerwassers kann eine kostenlose Kühlquelle herhalten, die in unbegrenzter Menge vorhanden ist.
Google weist auch in seinem Patentantrag auf diesen Vorteil des Off-shore Datacenters hin. Ein weiterer Aspekt wäre die Energiegewinnung durch Ausnützung der Wellenbewegung. Diese Bewegung ist ebenfalls so gut wie immer vorhanden und “unerschöpflich”. Diese Energie wird für den Betrieb des Datacenters benötigt. Damit wäre ein solches Schiff so gut wie Energie-autark.
Ein weiterer Vorteil dieser Lösung liegt für Google sicherlich im finanziellen Bereich: da das Schiff außerhalb territorialer Gewässer stationiert wäre, würde keine Grundsteuer anfallen und auch keine Grundstücke müssten beschafft werden.
Auf Ozeanen operierende Datacenter wären zudem mobil, sie könnten also überall dort anlegen, wo es Bedarf an zusätzlicher Hardware-Kapazität gäbe. Oder sie könnten sich davonmachen, wenn die politische Lage es anraten würde.
Ein letzten Aspekt, den ich beim Off-shore Datenmanagement sehe, ist die Frage des Datenschutzes: Unter welchem nationalen Datenschutz operiert ein solches Datencenter überhaupt, wenn es sich außerhalb von Territorialgewässern bewegt? Das könnte auch eine für User unbefriedigende, für Google eine hoch motivierende Fragestellung sein, Datencenter auf Schiffe zu verlegen. Andererseits wären die Daten vor allzu Daten-gierigen Regierungen geschützt (siehe Fall “Wikileaks”).
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Siri und die Folgen: Teil 2 – Google
Posted on | November 11, 2011 | No Comments
Gestern hatte ich über Siri und seine möglichen Konsequenzen für Bibliotheksdienste nachgedacht. Nun ist der Seniorpartner vieler Bibliotheken, der Gigant Google, im Mittelpunkt der Überlegungen: Welchen Einfluss wird Siri auf das Geschäft von Google nehmen können?
Voice recognition ist für Google kein neues Thema. Tatsächlich war vor Jahren Google mit der Übernahme von kleinen Softwareschmieden in der Lage, Spracherkennung als Anwendung für Smartphones zu präsentieren (“Google Voice“). Im Wesentlichen beschränkte sich dieser Dienst auf die Durchsuchbarkeit von Sprachnachrichten, also die Umwandlung von gesprochenen Text in Volltext. Dienste wie Siri sind aber um einen entscheidenden Schritt weiter: sie erkennen die Bedeutung des Gesprochenen und können darauf in einer Weise reagieren, die dem eines idealen digitalen Assistenten entsprechen.
Google’s Geschäftsmodell basiert, sehr vereinfacht ausgedrückt, auf der folgenden Gleichung: mehr Nutzer = mehr Traffic = mehr Werbeeinnahmen. Es gibt zwei Arten von Google-Diensten: a) jene, die gleichzeitig auch Werbeplattform sind (Google Suche, GMail, YouTube, Partnerseiten mit AdWords/AdSense etc.) und b) die zusammen mit a) über die Datensammlung mit der Bildung von Nutzerprofilen beauftragt sind (Google Analytics, Desktop Search, Google+, etc.). Für beide Typen könnten mit Siri herausfordernde Zeiten hereinbrechen.
Google und das Werbegeld
Google verdient fast ausschließlich mit Werbung sein Geld. Eine Zahlung an Google wird vom Werbetreibenden meist nur dann notwendig, wenn ein Nutzer auf die entsprechende Werbung klickt. Mit Siri könnte dieses Geschäftsmodell unterlaufen werden, denn Siri sucht in “organischen” Trefferlisten. Ein “Tarnen” von Werbung in den natürlichen Treffern seitens Google wäre möglich, allerdings stellt sich dann die Frage der Relevanz der Trefferliste. Konsequenterweise würde sich der Traffic durch Humanoide verringern, Bildwerbung an Bedeutung verlieren. Für die Online Marketing Industrie müssten neue Formate für den Siri-Bot entwickelt werden, auf die es ganz besonders gern anbeißen würde. Auch dies würde die Relevanz einer Suche in Google für Siri-Nutzer senken. Im schlimmsten Fall könnten die Macher von Siri (in diesem Fall Apple) auf Google’s Daten gänzlich verzichten und andere Partner ins Boot holen, derer sich Siri bedienen würde. Dieser wäre der Super-GAU für Google - weniger Nutzer = weniger Traffic = weniger Werbeeinnahmen.
Google und die Bildung von Nutzerprofilen
Entscheiden sich die Administratoren von Siri dazu, Google und Google Dienste von einer Partnerschaft mit Siri auszuschließen, dann hat Google begrenzte Möglichkeiten der Profilbildung. Stellen wir uns Siri als unternehmens- oder teamweiter Assistent vor, so agiert Siri gleichzeitig für viele verschiedene Nutzer in einem Netzwerk gleichzeitig. Für Google und ähnliche Unternehmen wäre es schwer, Profile zu entwickeln. Und wo keine Nutzer, da auch keine Profile.
Google bläst seiner Cash Cow, der Suche, zunehmend ein rauherer technologischer Wind entgegen: Real Time Suche in Twitter, Contentempfehlung statt Recherche in sozialen Netzwerken, und nun das Outsourcing der Recherche an digitale Assistenten. Google wird sich auch hier etwas einfallen müssen, um die finanzielle Quelle seiner Möglichkeiten zu verlieren. Interessanterweise tut er das auch mit Hilfe der großen Bibliotheken: Anlegen eines digitalen Schatzes namens Google Books.
Tags: Apple > google > marketing > Siri > suche
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Google räumt wieder mal auf
Posted on | October 17, 2011 | No Comments
Google räumt wieder mal auf und scheut sich nicht, einstige Hoffnungsträger auf die digitale Müllkippe zu werfen. Betroffen sind unter anderem Jaiku (einst ein Twitter-Rivale), Google Buzz und Code Search. Grund für diesen Herbstputz: Ressourcen schaffen für Google+. Und was passiert mit den in diesen Diensten angehäuften Nutzer-Daten?
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Chromebook: eine echte Alternative?
Posted on | June 28, 2011 | 1 Comment
Am 24. Juni kamen die neuen Samsung Chromebook Modelle auf den Markt. Ja, auf dem Hardware-Sektor tut sich derzeit viel. Die Smartphone-Wende, die Tablets-Revolution, und bald das Betriebssystem im Netz? Google arbeitet ja intensiv daran, das Kerngeschäft von Windows und Apple zu untergraben. Mit Android lehrt es das iPhone das Fürchten, und mit der freien Office-Anwendung Google Docs ist es schon seit längerem Windows ein direkter Konkurrent.
Chrome OS basiert auf Teilen des Chrome Browsers und auf Linux. Es ist Open Source und will als Kernidee vor allem auf Web-Applikationen zugreifen, als nicht auf installierte Software. Das Chromebook von Samsung setzt dieses Vorhaben auf der Hardware-Seite interessant um. Überhaupt hat Samsung in letzter Zeit einige sehr interessante Produkte (Smartphone Samsung Galaxy, aber auch das Samsung Tablet) hervorgebracht. Größer als ein Netbook, bietet das Chromebook von Samsung genug “Handfreiheit” um angenehm tippen zu können. Auch der 12″ Monitor ist groß genug (ich erinnere mich mit Freude an meinen ersten Mac 12″er!). Das Chromebook bootet innerhalb weniger Sekunden und synchronisiert Daten über das Web. Die Akku-Betriesdauer beträgt “bis zu” 8 Stunden.
Der Preis liegt, je nach Modell, zwischen 400 und 500 Euro, also ungefähr die Hälfte von einem Apple Air, welches von der Leistung, den Dimensionen und Gewicht ungefähr vergleichbar ist. Das wird das Gerät für viele Nutzer sehr interessant machen, auch wenn mit dem Chrome OS die Ablage der (privaten) Daten auf Google Rechner verbunden sein wird. Wer dieses Gerät haben will, muss sich über diesen Trade-off im Klaren sein.
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Google Bildsuche nun durch Bildvergleich
Posted on | June 17, 2011 | 1 Comment
Schon seit Jahren wird mit der Bildvergleich-Technik für die Bildsuche experimentiert (siehe hier meinen Artikel zu Like aus dem Jahre 2006!), und nun bringt auch Google diese Technik seinen Nutzern nähern. Die Anwendung ist denkbar einfach: auf das “Fotokamera”-Symbol in der Texteingabe-Leiste klicken, Vergleichsbild hochladen und die Suche starten.
Das Ergebnis ist nach einigen Versuchen eher dürftig. Entscheidend für die Relevanz der Suchergebnisse ist die “Qualität” des Vergleichsbildes.
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Google Flug-Info
Posted on | May 30, 2011 | No Comments
Ein neues Feature in der Google Suche ist letzte Woche aufgetaucht: die Flug-Info direkt in den Suchtreffern. Wie das aussieht, zeigt dieser Screenshot:
Wichtig ist, dass man das Wort “flight” benützt. Mit “Flüge”, “Flug” etc. funktionierte der Dienst nicht.
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Kansas City wird komplett vernetzt…
Posted on | April 25, 2011 | No Comments
Nun, Google hat seine Entscheidung getroffen und aus den 1.100 Bewerbern Kansas City, Kansas, ausgewählt, um als erste Stadt der USA ein Glasfasernetz zu erhalten, an welches alle Haushalte angeschlossen werden sollen. Google ist ja schon länger als Netzwerkprovider aktiv. Dieses Projekt soll aber auch dazu dienen, den Wettbewerb anzuspornen, die Glasfaserdichte endlich zu erhöhen und Penetrationsraten wie in Ostasien (Südkorea über 50% der Haushalte am Glasfasernetz) irgendwann zu erreichen.
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Google Earth: neues Feature
Posted on | April 21, 2011 | No Comments
Für Bergsport-Begeisterte bietet Google Earth einen weiteren Service: Bergspitzen sind mit einem “Berg-Icon” versehen und, wenn angeklickt, öffnen sie nun ein Informationsfenster zur entsprechenden Anhöhe:
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Office Dokumente über Google Docs synchronisieren
Posted on | March 9, 2011 | 2 Comments
Für alle Microsoft Office User wird das Arbeiten im Team ein wenig leichter: Google hat ein Plug-in für das MS Office herausgebracht, welches das Abgleichen von Dokumenten über Google Docs (auch ohne Registrierung) ermöglicht. Das Werkzeuge nennt sich Google Cloud Connect und ist für Office 2003, 2007 und 2010 verfügbar.
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Google Data Exlorer
Posted on | February 21, 2011 | No Comments
Das Thema “Visualisierung von Daten” läßt mich nicht los – und nun entdecke ich den Google Data Explorer. Der Data Explorer bietet eine große Anzahl von Datensätzen, die direkt im Browser visualisiert werden können. Noch schöner ist es aber, eigene Datensätze hochzuladen und als Grafik darstellen zu lassen.
Sehr fein gelöst ist die Interaktivität. Über Regler lassen sich verschiedene Werte einstellen und werden automatisch auf den Grafiken angezeigt. So kann man z.B. über die Jahresangabe feststellen, wie hoch die Lebenserwartung in welchem Land zu welchem Zeitpunkt lag.
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Google Goggles
Posted on | December 30, 2010 | 1 Comment
Eine sehr interessante Entwicklung wird mit Google Goggles fortgesetzt: die Suche mit Hilfe von Bildern. Google Goggles dient dabei als Brille in die Welt.

Und so funktioniert das Konzept:
- Zunächst wird ein iPhone oder ein Android-Mobiltelefon mit Kamera benötigt
- Auf diesen Geräten wird Google Goggles installiert
- Nun kann man das Mobiltelefon als
- Übersetzungsdienst (halte das Handy über einen Text und lasse es übersetzen)
- Reiseführer (halte das Handy gegen ein Wahrzeichen und es erklärt dir die Geschichte dazu)
- Buchhändler (halte das Handy über ein beliebiges Buchcover und es gibt dir Hinweise, wo du es kaufen oder ausleihen kannst)
- Weinhändler (das Gleiche wie bei den Büchern, nur ausleihen kann man die Flaschen nicht…)
- Assistent (halte das Handy über eine Visitenkarte und du kannst die Daten mit einem “Klick” in die Adressendatei übernehmen)
- Kunstführer (halte das Handy über ein Bild/Kunstwerk und du bekommst die Hintergründe erklärt)
- Markenführer (halte das Handy gegen ein Logo, und du bekommst die richtige Webseite angezeigt)
Klingt mal so nicht schlecht, wäre es nicht Google, über deren Dienste wiedermal alles an die Zentrale gemeldet wird, wofür ich mich interessiere. Was kommt als nächstes? Gesichtsfelderkennung per iPhone?
Tags: augmented reality > bildsuche > google > suchdienst
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Google eBook-Store
Posted on | December 24, 2010 | No Comments
Nun ist der langerwartete Google eBook-Store (zumindest in den USA) da. Alle Geräte, die über einen Browser verfügen, können eBooks downloaden. Viele sind kostenlos, aber auch kostenpflichtige eBooks werden über Google eBook Store vertrieben.

Eine Suche ist nach Genres oder per Suchfeld möglich. Auf der Startseite werden Bestseller angezeigt. Über 4.000 Verlage machen derzeit mit. Damit wird der Branche ein Aufwärtsschwung beschert – Verlage können nun im Vertrieb andere Konditionen kalkulieren als bisher.



















