MBI Blog

Kein Tracking mehr

Posted on | June 26, 2013 | 3 Comments

Im Zuge der letzten Entwicklungen, die für mich das Fass zum Überlaufen gebracht haben, habe ich mich entschlossen, alle meine Online Territorien frei von jeglichem Google, Facebook, Skype, Microsoft, AOL etc. Code zu machen. Angefangen habe ich mit dieser Seite und sie von Google Analytics und AdSense gesäubert. Ein kleines Restrisiko bleibt auf der Startseite: dort habe ich mit Feedburner einen interaktiven Dienst, der die neuesten Blog-Headlines ausliest. Feedburner gehört aber seit geraumer Zeit zu Google… dies werde ich demnächst noch mit einer passenden Alternative ausmerzen. Damit ist den Lesern dieses Blogs ein Google-freies, sprich Tracking-freies Lesen möglich (was nicht heißt, dass andere Parteien hier mitlauschen: Ihr Netz-Provider und alle, die an irgendwelchen Leitungsknoten mitlauschen). Die Schätzungen, wie viele Seiten mit Google-Code kontaminiert sind, reichen von 25 bis 60%. Damit ist Google in der Lage, auch Nutzer auszuspionieren, die weder Google Dienste nutzen noch bei solchen registriert sind.

Die andere, monströse Datenkrake ist Facebook. Mit Hilfe von Facebook Connect greift sie auch auf das Nutzerverhalten außerhalb ihrer eigenen Anwendung zu. Dazu braucht sie allerdings, wie Google, die Partnerschaft der anderen Seite – sprich der Web-Administratoren, die den jeweiligen Code in ihrer Seite einbauen. Nur so ist ein Datenaustausch zwischen diesen beiden möglich. Achten Sie also darauf, auf welcher Seite welcher Drittanbieter (Facebook und Co) vertreten ist und rufen Sie die Betreiber auf, diese Datenübertragung zu stoppen und Facebook von der jeweiligen Seite zu verbannen. Web-Adminstratoren können obiges jpg-Bildchen auch gerne frei downloaden und auf ihrer Seite posten, sofern sie Google-/Facebook frei sind!

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Digitales Ableben: Google gibt vor

Posted on | April 25, 2013 | No Comments

Das Problem wird ja langsam größer: je länger wir uns im Internet-Zeitalter befinden, desto mehr Personen generieren Daten und Konten im Web, und desto größer auch die Zeitspanne, in der wir – irgendwann – auch aus dem Leben scheiden. Doch was passiert dann mit unseren Daten?

Google hat sich dem Thema endlich angenommen und mit einem Inactive Account Manager das Problem adressiert. Die Idee: nach einer definierten Zeit der Inaktivität werden Daten und Accounts dem vorher bestimmten Zustand (Löschung, Übertragung etc.) zugeführt. Das betrifft sämtliche Google-Dienste und kann über die Google Einstellungen festgelegt werden. Hier die Google Erklärung dazu.

Bei Facebook ist das etwas schwieriger. Man muss mit Facebook Kontakt aufnehmen und den Nachweis erbringen, dass eine Person verstorben ist, um dessen Account zu deaktivieren. Leider ist das immer noch selten der Fall und Accounts von Verstorbenen verweilen weiterhin im Netzwerk. Bei anderen Diensten dürfte die Situation ähnlich sein.

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ZeTrip: Reise-Ideengeber

Posted on | November 8, 2012 | No Comments

Eine interessante Nutzung von Facebook-Daten versucht ZeTrip: aus den Daten meiner Facebook-Kontakte wird eine Landkarte generiert, die mir sämtliche Reisen dieses Personenkreises übersichtlich darstellt. Es dient somit mit seinen vielen Fotos und Infos als Ideengeber für einen nächsten Trip. Schön aufbereitet! Ähnelt in manchen Funktionen auch TravelAdvisor.

Link: ZeTrip

Partnerweit draußen

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Facebook bald groß im eCommerce

Posted on | October 5, 2012 | 1 Comment

Das könnte eine Erlösung für Facebook sein: nicht Werbung, sondern eCommerce. Das nun angekündigte Roll-out einer Geschenkfunktion (vorerst nur für US-User) würde eine Vervielfachung der Einnahmen, die derzeit fast ausschließlich aus Werbegeldern stammen, bedeuten.

Partnerweit draußen

Facebook “Gift” ist eine eCommerce Anwendung, die so mehrere Fliegen auf einmal erschlägt:

  • für den User ist es sehr bequem, ein Geschenk auch in allerletzter Minute zu bestellen
  • es wird automatisch an den Empfänger versendet
  • und eine Nachricht über den baldigen Eingang eines Geschenks verschickt
  • der Käufer braucht die Adresse des Empfängers nicht zu kennen – Facebook hat ja die Daten
  • damit wird Facebook auch seinen Datensatz ordentlich auf Vordermann bringen – denn schließlich wollen wir auch die Sendungen erhalten…
  • diese Anwendung ist bestens für mobile Geräte geeignet, und kommt somit dem steigenden Trend der Smartphone-Nutzung entgegen
  • die Gebühren für die Anbieter von Geschenkartikeln werden ebenfalls saftig sein – denn FB wird hier sicherlich nur eine kleine Gruppe ausgewählter Partner zulassen. Das, was große Handelsketten mit kleinen Lieferanten treiben, wird nun Facebook mit großen Handelsketten anstellen. eCommerce setzt sich immer mehr an die Spitze der “Vertriebs-Nahrungskette”.

Bin gespannt, wie das Projekt anläuft. Ich denke auch, dass Amazon & Co hier ein sehr wachsames Auge darauf werfen werden.

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Traum-Job Facebook? Für Soziologen Ja!

Posted on | June 26, 2012 | No Comments

Dass Facebook eine Datenkrake ahnen wir. Dass Facebook auch Daten außerhalb des eigenen Profils, “Gefällt mir”-Klicks und der abonnierten Apps sammelt, vermuten schon weniger. Aber dank des Austausches mit “Partnerseiten” gewinnt  Facebook Einsichten in unser Leben, die umfassend sind. In den ersten fünf Monaten seit Facebook Connect konnte das soziale Netzwerk über 5 Billionen Musikreferenzen von Usern registrieren.

Aber das sind nur einzelne Beispiele, was Facebook über seine 900 Millionen (!) registrierter Nutzer weiss und sammelt. Die Daten sind schier unendlich reich. Was Datenschützer Kopfzerbrechen bereitet (Stichwort ‘Privacy’) und Online Marketer ein Lächeln auf’s Gesicht zaubert, das ist für Soziologen paradiesisch. Wer kann schon behaupten, ein Sample von 900 Millionen Profilen mit einer solchen Dichte an Informationen (nicht nur was, sondern auch mit wem und wann) zur Verfügung zu haben? Die soziale Netzwerkanalyse ist ja eine methodische Entwicklung der Sozialwissenschaften und wurde schon früher zur Erforschung von Gruppen, Gemeinschaften und größere sozialen Einheiten verwendet. Nun hat diese Methode eine globale Dimension erfahren. Für Soziologen wie Cameron Merlow, der bei Facebook Zugang zu diesen Daten hat, ist das ein Schatz gewaltiger Größe. Wie dieser aussieht, steht im Technology Review. Viel Spaß beim Lesen dieses interessanten Artikels!

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Wer liest meine Facebook-Beiträge?

Posted on | June 18, 2012 | 1 Comment

Bibliotheken, Kleinstunternehmer, Großkonzerne – “jeder” ist auf Facebook, und “jeder” betreibt eine eigene Page. Wie immer stellt sich am Ende des Tages die Frage, was bringt’s? In zahlreichen Gesprächen stelle ich immer wieder fest: die einzige Größe, die man wahrnehmen tut (oder will), ist die Anzahl der “Gefällt mir”-Kontakte. Dabei bietet Facebook auch ein paar eigene Statistikauswertungen. Leider sind diese nicht sehr aussagekräftig.

Wer etwas tiefer eintauchen möchte in die Welt der FB-Analytics, und auch gut 100 US$ pro Monat dafür ausgeben kann, dem sei PageLever zum Testen angeraten. PageLever zeigt nicht nur, wer was gelesen hat, sondern auch wer dies nicht tut. Durch FB’s EdgeRank Mechanismus bleibt ein Großteil der eigenen Posts auch für “Fans” unsichtbar. Soviel zum Multiplikator-Effekt. PageLever bietet aber noch mehr – es ist ein Analysetool, aus dem sich vieles lernen kann: Woher kommen meine Leser? Wann lesen sie? Welche Inhalte sind interessant? …

Wer mehr über Web Analyse lernen möchte, der kann sich gerne bei mir melden: ich führe Seminare wie Coachings zu diesem Thema durch.

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Gemeinsames online Shopping

Posted on | May 9, 2012 | No Comments

Nicht wenig überraschend, und schon sehr im Trend liegt Social Online Shopping. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als die Tatsache, dass wir gerne im Web “bummeln” und unsere Fundstücke mit Freunden und Bekannten teilen (möchten). Dazu gibt es diverse Anwendungen, die dieses Ansinnen unterstützen und fördern. Eine davon ist The Find, welches dem einzelnen User eine Such- und Bookmarkoption in die Hand gibt. Gesucht und gefunden wird alles, was es im Web gibt – vom Schuh bis zum Buch, vom Urlaub bis zum Restaurant.

The Find hat sich nun auch mit Facebook zusammen getan, um die Möglichkeiten des Social Network Giganten besser auszunützen. Die App “Glimpse” ermöglicht das Einbinden seiner virtuellen Fundstücke in das eigene Profil.

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Challanger Network Graph auf Facebook

Posted on | April 18, 2012 | No Comments

Wer schon immer wissen wollte, wie sein “aufgeblähtes” Netzwerk auf Facebook visuell aussieht, der kann sich die kostenlose App “Challanger Network Graph” freischalten lassen. Wie alle Apps möchte auch diese reichlich Daten über meinen Account und den meiner Kontakte. Wer das akzeptieren kann, bekommt dafür eine recht anschauliche, dynamische Visualisierung seines Netzwerks. Es bietet reichlich Auswertungs- und Darstellungsmöglichkeiten, finde es aber innerhalb des FB-Umfelds vom Screendesign nicht praktisch. Wer selbst Visualisierungen erstellen will, sollte sich Weave anschauen.

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Facebook nun auch in der Orkut-Hochburg Brasilien Nummer 1

Posted on | February 21, 2012 | No Comments

Gemäß einer neuen Statistik stellt nun Facebook auch in Brasilien das größte soziale Netzwerk. Das mag zwar wenig verwunderlich klingen, ist doch Facebook weltweit sehr populär (aktuelle mehr als 800 Mio registrierte Nutzer). Brasilien ist aber deshalb ein Sonderfall, weil das bei uns nicht so bekannte soziale Netzwerk Orkut hier seine Hochburg hatte (eine andere ist Indien). Interessant ist ja auch, dass Orkut Google’s stärkstes soziale Netzwerk darstellte (aktuell rund 66 Mio registrierte Nutzer). Google+ liegt mit rund 70 Mio etwas darüber.

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Open Graph oder was Facebook unter Semantic Web versteht

Posted on | September 29, 2011 | 1 Comment

Witzig, wie manche Unternehmen sich eines Hypes bedienen, um andere Ziele erfolgreich zu verfolgen. Letztes Beispiel: Facebook. Auf der Entwicklerkonferenz f8 groß als “Revolution” angekündigt, wurden nicht nur die fast schon standardmäßigen kompletten Interface-Redesigns präsentiert, sondern auch die “Erweiterung” des Open Graph.

Open Graph steht in der offiziellen Marketing-Lingo von Facebook für die Vorstufe des Semantic Web. Was es tatsächlich tut und kann, liest sich auf der Facebook Developer-Seite etwas anders. In aller Kürze zusammengefasst: Hinterlegt man Content einer eigenen Webseite mit Metatags, die der Open Graph Konvention von Facebook folgen, so kann dieser Content durch Interaktion der Webseitenbesuchern auch direkt nach Facebook “gespiegelt” werden. Dort wird diese Interaktion von (FB-)User und Webseite als Aktivität dargestellt bzw. als “Like” ins Profil übernommen. Das “Semantische” an der Geschichte ist, dass Facebook den Inhalt der fremden Webseite durch die eingefügten Metatags besser einordnen kann und so das Profil des Users vertiefen kann.

In Summe heißt das also: Facebook gewinnt noch mehr Daten über User und bietet im Gegenzug Webseiten-Betreibern einen Kommunikationskanal zur FB-Community. Die Gewinner dieser Art von Semantic Web sind viele, aber nicht die User.

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Facebook mit Tipps für Non-Profits

Posted on | May 17, 2011 | 1 Comment

Facebook versucht, Social Media für Non-Profits noch verständlicher und schmackhafter machen. Mit einem “Resource”-Center bietet es allerhand Infos zur besseren Nutzung seiner Plattform für den wohltätigen Zweck. Es gibt neben den üblichen Wall-Einträgen auch viel Material zum Download (verschiedene Guides, etc.). Mehr zum Thema “Online Marketing” gibt es auch von meiner Seite hier…

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Das Ärgste an Facebook…

Posted on | April 22, 2011 | No Comments

ha, ein Traum das Cover des Mad-Magazins:

Und zum Cover gibt’s die passende Story: die 50 ärgsten Dinge, die an Facebook nur ätzend sind.

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Convore: Gruppen-Chats aus Facebook heraus

Posted on | March 4, 2011 | No Comments

Für die synchrone Kommunikation im Gruppenrahmen bieten sich Werkzeuge wie Skype Chat an. Der Nachteil ist allerdings, dass jeder Teilnehmer einen Skype Client und eine Registrierung braucht. Bei Convore ist das anders: ein Gruppenchat ist leicht im Browser einzurichten und schon kann eine Gruppe an Leuten auch ohne Client und Anmeldung zeitgleich auf Chat-Basis kommunizieren.

Convore kann sowohl für private Chats als auch als öffentlicher Diskussionsraum genutzt werden. Steigt man über seinen Twitter oder Facebook-Account ein, so kann man auch sehen, wo seine Kontakte gerade diskutieren und dort ebenfalls einsteigen.

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Facebook gibt Daten an Bing weiter

Posted on | March 2, 2011 | 1 Comment

Die schon vor Jahren begonnene Zusammenarbeit zwischen Facebook und Bing wird nun ausgeweitet. Facebook liefert der Suchmaschine Daten darüber, welche Seiten man mit dem “Like”-Button markiert hat. In der Praxis sieht das dann so aus, dass innerhalb der Trefferliste von Bing auch Websites auftauchen, die mit dem “Like”-Button versehen sind. Dies sind Links, die meine Kontakte also solche in Facebook markiert haben.

Offensichtlich soll diese Darstellung helfen, leichter Webseiten auszuwählen. Derzeit sind rund 2,5 Millionen Webseiten mit dem “Like”-Button versehen…. Mehr dazu hier.

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PostPost: Facebook News im Zeitungsformat

Posted on | February 1, 2011 | No Comments

Dass Facebook zum Sprungbrett zu weiterem Content wird, hört man schon öfters. Nicht mehr Suchmaschinen, sondern eher Social Networks werden zu Ausgangspunkten einer Websuche. Aber auch das ist nicht ganz korrekt, denn selten sucht ein Nutzer aktiv nach Inhalten, stattdessen wird er auf Inhalte aufmerksam. Ein schönes Beispiel ist die Facebook-Anwendung PostPost.

PostPost bietet die Darstellung von neuem Content (Links auf andere Seiten, Bilder, Videos etc.) an, welcher von den jeweiligen Kontakten in Facebook bereitgestellt werden. Das Layout ist wie eine Zeitung aufgemacht, wobei die jüngsten Beiträge ganz oben erscheinen. Eine Registrierung ist nicht notwendig, man verbindet sich mit Facebook zum Dienst. In diesem Falle stört mich das wenig, denn es ist nur Facebook interner Content, der dieser Datenkrake eh schon bekannt ist.

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Facebook Disconnect

Posted on | October 26, 2010 | No Comments

Das ist einmal eine passende Antwort auf Facebooks unerhörtem Datenhunger. Wie bekannt versucht Facebook mit seiner Anwendung Facebook Connect Daten über mein Surfverhalten zu bekommen (Partnerseiten von Facebook stellen diese Verbindung her). Wer dies nicht will (so wie ich), weil Facebook für mich eine andere “Web-Sphäre” bedeutet, für den gibt es ein interessantes Tool.

Facebook Disconnect blockiert diesen Traffic von Partner-Seiten an Facebook und verhindert so die Profilbildung. Die Nutzung von Facebook ist aber trotzdem möglich, was auch erwünscht ist. Facebook Disconnect gibt es derzeit nur als Extension für Google’s Chrome, und das ist leider auch der Pferdefuß. Von einer Datenkrake zur anderen…

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Bing durchsucht nun Facebook und Twitter

Posted on | June 21, 2010 | 1 Comment

Habe mich schon länger gewundert, wie die Partnerschaft zwischen Facebook und Microsoft aussehen mag, und welche Vorteile vor allem Microsoft daraus ziehen wird. Einen sehe ich jetzt: Bing bietet eine eigene “social search” in Facebook an. Dazu kommen Inhalte aus Twitter.

Diese Version von Bing ist nur auf English verfügbar – Social Bing. Die Treffer werden gemischt ausgegeben, man kann sie aber nach den Quellen sowie nach dem Alter filtern.

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Jive: das soziale Netzwerk für Unternehmen

Posted on | June 16, 2010 | No Comments

Ein Trend, der sich in den letzten Monaten abgezeichnet hat, zeigt sich auch mit dem Angebot von Jive: immer mehr Unternehmen setzen auf die Komponente “social network” Applikationen, um ihr Intranet und so die Kommunikation und den Wissensaustausch zu fördern.

Jive ist ein CMS, welches Parallelen zu Facebook hat. In diesem Sinne verfügt jeder User über eine Profilseite, kann sich mit seinen Kontakten verbinden und mit diesen kommunizieren, automatisch News seiner Kontakte einsehen und seine eigene Seite selbst gestalten. Damit gibt Jive jedem User seine persönliche Stimme in einem Unternehmen. Tagging, Gruppen und Verzeichnisse schaffen auch auf Datei-Ebene eine Ordnung.

Eine Alternative wäre Cubeless, ebenfalls ein Unternehmens-internes Netzwerk.

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Facebook gibt Partnern mehr Daten über User

Posted on | May 10, 2010 | 1 Comment

Mit seiner Initiative “Open Graph” geht Facebook nun einen Schritt weiter und übergibt für 24 Stunden ab dem Einstieg Daten an seine Partner. Konkret heißt das: Steigt man über eine Facebook App in einen dritten Dienst ein, so erhält dieser dritte Dienst Daten von Facebook, mit deren Hilfe eine maßgeschneiderte Seite generiert wird. Diese individuelle Seite orientiert sich an den Vorlieben, den Apps und dem Freundeskreis des Facebook-Users.

Diese als Facebook Platform bezeichnete offene Schnittstelle erlaubt die offenere Nutzung von Diensten und Daten auch für User, laut Facebook. Wenn der Trend anhält, dann wird alles, was ich im Web finde, auf mich zugeschnitten sein. Man bewegt sich dann quasi immer in der eigenen Suppe, und der Blick über den Tellerrand gibt’s nicht mehr. Aber das ist genau das, was ich mir vom Web erwarte und bekomme: die Freiheit, viel Neues zu entdecken, ganz unabhängig von meinen Vorlieben und meiner Web-Geschichte.

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Google Buzz: nächste Runde in der Rivalität zu Facebook

Posted on | March 3, 2010 | No Comments

Die Dienste Twitter und Facebook sind eine der populärsten, und am stärksten wachsenden Dienste des letzten Jahres. Nicht nur bei uns löst die erstaunliche Anzahl registrierter User Verwunderung aus, sondern auch bei Google. In der Tat sieht Google sein Geschäftsmodell (viele Nutzer, viele Werbeeinnahmen) mittelfristig bedroht, dass User abwandern könnten. Und da hat Google nicht Unrecht: die Suche von Inhalten gerät langsam zu einem Nebenthema.

Nun, so dramatisch ist es für Google noch nicht, aber die Vorboten einer solchen Entwicklung sind schon zu erkennen. Content wird nicht mehr gesucht, es findet uns. In sozialen Netzwerken werden wir von unserer sozialen Umgebung angestoßen, was wir wann und wo als Content an uns heranlassen. Die gezielte Recherche wird seltener genutzt, und wenn, dann ist da auch noch die Real-Time-Suche, über die Google selbst nur ansatzweise verfügt. Und wenn es Real-Time Ergebnisse einspielt, dann als Kunde anderer Dienste wie Twitter.

Die Antwort von Google hat nicht lange warten lassen. Nachdem Orkut als soziales Netzwerk in Nordamerika, Asien und Europa keine nennenswerte Facebook-Konkurrenz darstellt, probiert es Google mit Google Buzz. Google Buzz ist dabei ein Verschnitt aus Facebook und Twitter, platziert auf die recht beliebte Google Mail Plattform. Hier ein kurzes Video dazu:

Die Einbindung in Google Mail scheint vernünftig und für die Ausweitung der Reichweite des Dienstes (GMail wie Google Buzz) hervorragend geeignet: die in GMail enthaltenen Kontakte können gleich als Basis des eigenen Google Buzz Kontaktnetzes genutzt werden, und auch die Kommunikation kann über den Erhalt von Benachrichtigungsmails leichter / schneller geführt werden. Allerdings haben wir hier die erste Falle: ein Dienst, der theoretisch private, vertrauliche eMails (GMail) mit öffentlichen ‘Tweets’ von Google Buzz in einen Dienst packt. Das kann bei Bedienungsfehlern oder Google Problemen schnell zu ungewollten Datenlecks mutieren.

Mehrere Funktionen erinnern an Facebook: der Import von Content in das Netzwerk (z.B. von Flickr, Twitter etc.), Updates in Echtzeit, Anzeige von Mini-Fotos bei Bildergalerien oder Links auf Webseiten, und auch die Möglichkeit, über das Mobiltelefon Kurznachrichten zu posten. Interessant ist jedenfalls, dass man Inhalte vieler Dienste importieren kann, die Interaktion mit diesen über Google Buzz aber sehr limitiert ist. Auch ist Facebook total ausgeklammert, eine bewußte Entscheidung: Content würde wohl noch mehr über Facebook erstellt, die Benachrichtigung dann eventuell auch über Google Buzz laufen. Diese Rolle möchte Google aber nicht haben, weil es nicht dann nicht über die Daten verfügt, die für Facebook das A und O des Geschäftsmodells (Werbung) bedeuten.

Mit diesem Schritt der Nicht-Integration von Facebook kann Google Buzz nur verlieren. Ich wüßte nicht, warum User in ein weiteres, paralleles Netzwerk investieren sollten. Das macht keinen Sinn, denn die Features und vor allem der größte Teil des eigenen Bekanntenkreises ist schon in Facebook aktiv und verbunden. Andersrum wird Facebook wohl versuchen, seine Dienst-Palette auszuweiten und Google dort zu stören, wo es weh tut: Web-Dienste wie Office-Anwendungen, Social Media (Fotos, Videos, …), eMail, …. ein interessantes Jahr 2010 steht an!

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Erweitern der eigenen Facebook-Page

Posted on | February 18, 2010 | No Comments

Heute geht’s um zwei einfache, aber effektive Methoden, den eigenen Facebook-Page Auftritt (ich meine nicht den persönlichen Account, sondern eine “Webseite” von Organisationen, Produkten oder Aktivitäten) zu verbessern.

Die erste Applikation, die man dazu nutzen kann, ist die Static FBML Anwendung. Der Sinn und Zweck dieser Application ist es, der eigenen Facebook-Page zusätzliche Gestaltungsfreiräume in Form von frei editierbaren HTML-Boxen zu verschaffen. Damit kann man das Layout ergänzen bzw. modifizieren, Buttons einfügen, Formulare einbauen – also alles, was man sonst mit HTML auf die Beine stellen kann. Wieder ein Grund mehr, HTML auch aktiv zu nutzen und evt. selbst zu erlernen oder ein Seminar zu besuchen.

Die zweite Applikation ist nichts anderes als ein Syndicationswerkzeug auf RSS-Basis. Will heißen: alle Quellen, die einen RSS- oder Atom-Feed haben, können in die eigene Facebook-Page automatisch eingespielt werden. Link: Social RSS

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Facebook: Library of Congress recht beliebt

Posted on | October 1, 2009 | No Comments

In einem Artikel der GCN habe ich etwas Interessantes gefunden: bei den Top 10 der US-”Behörden” unter den Facebook-Fanseiten ist nicht nur das Weiße Haus (Rang 1, 327.000 Fans), sondern auch die Library of Congress (Rang 8, 6.000 Fans) vertreten. Dazwischen auf Platz 2 das Marine Corps (83.000 Fans), und die Army (49.000 Fans). Das CDC, das Außenministerium und die NASA folgen.

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Schaltzentrale meiner online Kommunikation: LifeIO

Posted on | July 27, 2009 | No Comments

Je mehr Kommunikationskanäle wir zur Verfügung haben, desto größer wird der Bedarf nach einer Zentralisierung, um den Überblick bewahren zu können. Ein solches Tool ist die Plattform LifeIO, welche eMail (über https gesichert), RSS, Messages, Kalender und soziale Medien. Praktisch vor allem, wenn man unterwegs ist (wie an diesem Wochenende) und aus welchen Gründen auch immer man auf diverse Nachrichten zugreifen muss.

Das Interessante an dieser Zusammenführung von privaten Nachrichten und Kommunikationskanälen ist die mächtige Suchfunktion, die gleichzeitig eigene eMails, Messages in AIM, MSN und anderen als auch Posts in Twitter, Facebook und MySpace durchsucht.

Ein ähnlicher Dienst (gerade im Bereich des Streamings) ist FriendFeed.

Derzeit ist der Dienst noch in private Beta, also noch nicht öffentlich zugänglich. Freu’ mich schon auf das Ausprobieren, das klingt nach einer interessanten Applikation.

Link: LifeIO

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Facebook auf dem Weg zur beliebtesten Website im Web

Posted on | June 16, 2009 | No Comments

Facebook ist in aller Munde, und auch hier im Blog ist Facebook des öfteren ein Thema. Dafür sprechen mehrere Gründe: es ist ein Social Network, es ist eine Plattform für andere Web-Applikationen und es ist sehr beliebt.

Die aktuellen Zahlen von Compete (Compete beobachtet den Traffic im Web und errechnet Schätzwerte) zeigen, dass Facebook am direkten Konkurrenten MySpace vorbeigezogen ist (rund 113 Millionen unique visitors im Monat Mai, alleine in den USA). Damit hat Facebook aber auch eine andere, sehr populäre US-Seite überrundet: MSN.com.

Wenn der Trend anhält (ein Wachstum von ca. 8% alleine im Monat Mai), dann wird Facebook Ende 2009 auch die Giganten Yahoo.com (135 Mio unique visitors) und Google (145 Mio unique visitors) überholt haben. Die Zahlen beziehen sich auf die USA.

Für alle, die ein Facebook-Konto haben, gibt es seit dem Wochenende die Möglichkeit, eine personalisierte Domain bei Facebook anzumeldenn: aus www.facebook.com/profile.php?id=4536242754 wird www.facebook.com/mbuzinkay. Das ist für jene keine schlechte Idee, die ihre digitale Identität noch mehr pflegen wollen. Die URL ist frei wählbar, aber nicht mehr veränderbar. Ist ein Name futsch, so muss ein anderer gewählt werden. First come, first serve!

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Flock mit Facebook Chat und Twitter-Suche

Posted on | May 21, 2009 | No Comments

Der Webbrowser Flock liefert in seiner neuesten Version (2.5) nun auch eine Integration von Facebook und Twitter mit. Damit wird wieder einmal unterstrichen, wie wichtig mittlerweile diese zwei Dienste im Social Web geworden sind.

Die Twitter-Suche ist etwas praktisches und kann mit Flock aufgezeichnet werden. Fein ist auch das automatische Kürzen von URLs durch Flock, wenn sie auf Twitter Einsatz finden. Inhalte können via Drag & Drop in die Sidebar praktisch gesucht werden.

Die Integration von Facebook bezieht sich auf die Chat-Funktion des populären Social Network. Es ist über Flock möglich, auch außerhalb von Facebook mit seinen Facebook-Freunden zu chatten. Dazu gehört auch das Teilen von Videos, Bildern, Links und Text – sehr bequem auch hier über Drag & Drop in das Chat-Fenster.

Sehr praktisch auch das gleichzeitige Aktualisieren von Twitter, MySpace, Facebook und Bebo auf einmal.

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