MBI Blog

eReader- und Tablet-Märkte wachsen weiter

Posted on | February 6, 2012 | No Comments

Eine aktuelle Studie von PEW zeigt, dass die Anzahl der Eigentümer von eReadern und Tablets in den letzten zwei Monaten in den USA weiter gestiegen ist. Sie ist nun auf 19% aller US-Bürger (Erwachsene) angestiegen. Hier die entsprechende Übersicht über die Entwicklung:

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eBooks und Lernerfolg: nicht so schnell…

Posted on | May 24, 2011 | 1 Comment

Eine US-amerikanische Studie hat in einer Untersuchung den Gebrauch von eBooks/eReadern als Ersatz von Schulbüchern untersucht und sich dabei die Frage gestellt, wie erfolgreich es das Lernen unterstützen kann. Das Ergebnis ist zwar noch nicht von anderen Studien bestätigt, deutet aber immerhin an, dass eBooks noch nicht das Gelbe vom Ei sein dürften.

Eines der Ergebnisse ist, dass das so genannte kognitive Mapping verunmöglicht wird. Diese Lernmethode beruht auf dem Merken von Inhalten an Hand von physischen Merkmalen wie der Seitennummer. Andere störende Einflüsse auf das Lernen beziehen sich auf das Modell Kindle: schlechte Möglichkeit Notizen zu machen, langsames Blättern, kein Nachschlagen von Referenzen, etc. Diese Kritik scheint mir berechtigt, wobei sich aber die Frage stellt, ob wir die Technologie nicht so nützen sollten, wie sie am effektivsten wäre. Die Studenten der Untersuchung haben zwar mit dem Kindle gearbeitet, ihr Lernstrategie scheint aber noch alten, konventionellen Mustern zu folgen bzw. alten Anforderungen aus der Lehre zu entsprechen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass wieder verstärkt zu Papier und Bleistift gegriffen wird, so die Ersteller der Studie.

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Kindle Lending Club: Bibliotheksalternative?

Posted on | January 20, 2011 | 1 Comment

Kindle 3 ist ja ein richtiger Fortschritt gegenüber den früheren Versionen (d.h. Nutzung von persönlichen Dokumenten auf dem Gerät ist wesentlich erleichtert). Ein Funktion, die mich besonders interessiert, die ich aber auch noch nicht ausprobieren konnte (mangels Gerät), ist die Kindle Lending Funktion. Dabei kann der Eigentümer eines kostenpflichtigen Buches, welches Kindle-Format hat, ein Wert für maximal 14 Tage an einen anderen Kindle-Nutzer “verleihen” (Da Kindle-Bücher über Apps auch auf dem iPad, iPhone, PC und Mac zu lesen sind, braucht man nicht unbedingt einen Kindle zum Lesen). Danach ist das Buch wieder beim Eigentümer. Die Verwaltung dieser Bücher funktioniert über die Amazon Seite “Manage Your Kindle” (nur für den Eigentümer). Voraussetzung ist daher ein Amazon.com – Konto.

In der Praxis tritt aber die Schwierigkeit auf zu wissen, wer welche Bücher hat und wie man an diese Person herankommt. Hier kommt der Kindle Lending Club ins Spiel, als eine Vermittlungsplattform zwischen Buchbesitzern und Personen, die bestimmte Titel lesen wollen. Eine Registrierung ist notwendig (ein Login über Facebook ist möglich, würde ich aber aus Datenschutzgründen nicht empfehlen). Über ein Suchfenster oder eine Browsing-Funktion kann man entsprechende Titel zum Ausleihen suchen oder zum Verleihen markieren.

Noch ist der Dienst nicht perfekt. Manche Bücher sind aufgrund rechtlicher Restriktionen nicht außerhalb der USA auszuborgen. Manche Bücher sind überhaupt nicht verleihbar. Und es stellt sich auch die Frage, wie oft ein Buch verleihbar ist (dazu habe ich keine bzw. unterschiedliche Angaben gefunden). Sollte dies aber in Zukunft zum Vorteil der LeserInnen gelöst werden, dann wäre solch ein Kindle Lending Club eine schnelle, sehr bequeme, stets erreichbare (24/7, online) Alternative zur Beschaffung von eBooks über Bibliotheken.

Link: Kindle Lending Club

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Alutarek: günstiger eReader

Posted on | April 19, 2010 | 1 Comment

In Zeiten von iPad ist die Vorstellung eines neuen eReaders eine Randnotiz. Dennoch will ich das eReader-Umfeld weiter ausleuchten – neben KindleSony eReaderNook und dem WePad – ist eben auch Alutarek ein technisch geeignetes Mittel, um eBooks zu lesen. Der Produktname klingt etwas außerirdisch, ansonsten ist es aber ein Instrument, welches wie die anderen seiner Klasse für die menschliche Physiologie bestimmt ist:

  • guter Lesekontrast (trotz LCD-Monitor)
  • handliches Gerät
  • Bedienungstasten vorne und seitlich
Alutarek
In Unterschied zu manchen anderen Geräten dieser Klasse können aber Dokumente aus dem Web (und nicht etwa ausschließlich aus einem Store – Amazon oder iBooks) geladen und gelesen werden. Die lesbaren Formate umfassen pdf, ePubs und Mobie Dateien. Diese werden auf dem Gerät gespeichert (Speicherplatz bis 2 GB).
Fazit: ein eReader ohne viel Schnickschnack, aber mit einem Preis von US$ 149,- kann es viel und ist für den Einstieg durchaus interessant.

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Scribd, eBooks und mobile Geräte

Posted on | March 22, 2010 | No Comments

Scribd, die Sharing-Plattform für alle Arten von Dokumenten, entwickelt sich prächtig. Neuerdings mit einigen neuen Features, die die Zukunft des eBooks nochmals unterstreichen. Scribd ermöglicht es den Autoren, ihre hinaufgeladenen Dokumente auch im eBook-Format der jeweilgen eReader. Damit kann Scribd so etwas wie YouTube bei Videos werden: Als Plattform, welche unter anderem die Grenzen zwischen den einzelnen Geräten (bei Video: Mediaplayer – wer verwendet die noch?) niederreißt. Also: ein Dokument auf Scribd hinaufladen, und in allen gängigen eReader lesen können.

Auch werden Dokumente in Zukunft als ePub downloadbar und auf dem iPad konsumierbar sein.

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Lulu: eBooks und Books on demand seit Jahren auf dem Programm

Posted on | June 16, 2009 | No Comments

Über Lulu habe ich schon 2005 gehört. Damals klang das alles nach einem Experiment, und ich war mir nicht sicher, ob es auch dabei bleiben würde. Nun, nach Jahren des Beobachtens, sehe ich, dass Lulu recht erwachsen geworden ist. Eine breite Palette an Medien gibt es zu suchen und zu bestellen, vor allem Bücher und eBooks.

Diese Medien finden sich bei klassischen Buchhändlern nicht. Sie sind von weniger bekannten Autoren verfasst, oder habe eine wirklich sehr kleine Nische zu besetzen, so dass sie von Verlagen nicht gedruckt werden. Das Prinzip von Lulu ist also books on demand. Dabei können die Autoren ihre Werke im Vorfeld uploaden, formatieren, das Buchformat wählen, das Cover gestalten und auch den Preis selbst festlegen (Lulu wird bei einem Verkauf davon einen Teil einbehalten). Erst wenn der Kunde über Lulu bestellt, wird das Buch auch gedruckt. Einmalig.

Lulu bietet Bücher in rund 80 Sprachen an. Eine gute Alternative, um Doktorarbeiten oder die eigene Prosa-Sammlung zu publizieren.

Im Gegensatz zu Lulu bietet Scribd den Verkauf von eBooks an, aber nur als digitale Version, nicht als gedrucktes Werk.

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