MBI Blog

GreenGoose: Sensoren im Haushalt

Posted on | January 20, 2012 | 1 Comment

Die Datensammlerei hält auch im Haushalt ihren Einzug. Oder besser gesagt, die Möglichkeiten, Daten zu generieren und zu sammeln. Das sagen nicht nur Fachbücher. GreenGoose, deren Produkt nun online zu bestellen ist, ist so ein Proponent. Die Idee: Objekte wie Kühlschränke, Zahnbürsten oder Geldtaschen können mit individuellen Sensoren in Kartenformat beklebt werden und messen die ihnen zugedachte “Tätigkeit” (z.B. Bewegung).

Das Setup ist recht flott: Basisstation (ein grünes Ei) an den eigenen Router stecken und die mitgelieferten Sensoren anbringen. Schon wird gesammelt und kann ausgewertet werden: Wie oft war der Hund heute schon draussen? Haben die Kinder schon die Zähne geputzt? Wie lange spielen sie draußen Fußball? Wer im Bedarfsfall mehr Sensoren benötigt, kann diese individuell nachbestellen. Sensoren für rund 100 “Anwendungen” sind bei GreenGoose verfügbar, weitere werden entwickelt.

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Backupr: Daten in Social Media sichern

Posted on | February 22, 2011 | No Comments

Ein neues Werkzeug zum Sichern persönlicher Daten, die in Social Media Anwendungen hinterlegt sind, ist Backupr. Dieses Werkzeug ist sehr neu und noch in einer Testphase. Interessierte können sich aber anmelden und das Tool testen.

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Google Data Exlorer

Posted on | February 21, 2011 | No Comments

Das Thema “Visualisierung von Daten” läßt mich nicht los – und nun entdecke ich den Google Data Explorer. Der Data Explorer bietet eine große Anzahl von Datensätzen, die direkt im Browser visualisiert werden können. Noch schöner ist es aber, eigene Datensätze hochzuladen und als Grafik darstellen zu lassen.

Sehr fein gelöst ist die Interaktivität. Über Regler lassen sich verschiedene Werte einstellen und werden automatisch auf den Grafiken angezeigt. So kann man z.B. über die Jahresangabe feststellen, wie hoch die Lebenserwartung in welchem Land zu welchem Zeitpunkt lag.

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Visualisierung von Daten

Posted on | February 10, 2011 | 2 Comments

Immer wieder bin ich begeistert von den Visualisierungskünsten von Nicholas Felton. Ich bin auf ihn über die Applikation Daytum gestoßen, die ich seit mehr als einem Jahr für das Aufzeichnen und Darstellen von Daten nutze (hier ein Link auf so einen Kurzbericht). Die Grundlage für solche Datensammlungen sind selten manuelle Aufzeichnungen. In vielen Fällen kommt man über ein Datenstreaming zu so einem Ergebnis. Auf einer anderen Ebene könnte man auch das Lifestreaming als ein solches Verfahren bezeichnen, doch die Qualität der Daten ist eine andere.

Ein aktuelles Beispiel eines Lifestreams habe ich übrigens so gut wie fertig: eine NGO-Plattform wollte all ihre Web-Aktivitäten auf einer Seite präsent haben, hier das Ergebnis… Lifestreaming als Möglichkeit, viele Web-Identitäten zusammenzufassen.

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Facebook Disconnect

Posted on | October 26, 2010 | No Comments

Das ist einmal eine passende Antwort auf Facebooks unerhörtem Datenhunger. Wie bekannt versucht Facebook mit seiner Anwendung Facebook Connect Daten über mein Surfverhalten zu bekommen (Partnerseiten von Facebook stellen diese Verbindung her). Wer dies nicht will (so wie ich), weil Facebook für mich eine andere “Web-Sphäre” bedeutet, für den gibt es ein interessantes Tool.

Facebook Disconnect blockiert diesen Traffic von Partner-Seiten an Facebook und verhindert so die Profilbildung. Die Nutzung von Facebook ist aber trotzdem möglich, was auch erwünscht ist. Facebook Disconnect gibt es derzeit nur als Extension für Google’s Chrome, und das ist leider auch der Pferdefuß. Von einer Datenkrake zur anderen…

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Daten visualisieren

Posted on | October 22, 2010 | No Comments

Komplexe Daten zu verstehen ist eine Herausforderung. Diese zu visualisieren erleichtert diese Aufgabe oft ungemein. Eine Plattform, die sich diesem Ziel verschrieben hat, ist visualizing.org. Visualizing.org zeigt Beispiele und gibt die Möglichkeiten, wie aus komplexen Daten schöne Illustrationen entstehen können.

Die Daten, die man auf dieser Plattform finden kann, können einfach mittes Code-Snippet in die eigene Webseite / Blog eingefügt werden. Man muss einfach ein bißchen stöbern, es kommen äußerst interessante Fakten ins Browserfenster… Ein anderes, ähnliches Tool ist Freebase. Alternativ auch Factual.

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Daten analysieren, Trends erkennen

Posted on | March 17, 2010 | No Comments

Hier im MBI-Blog berichte ich öfters über Trends. Vieles kommt aus anderen Quellen, manches reime ich mir selbst zusammen. Die Frage ist: Woher kommt überhaupt die Überzeugung, dass es sich bei einem Phänomen so etwas wie einen Trend handelt?

Im ZDNet ist man dieser Frage nachgegangen, und hat fünf Evaluierungsmethoden beschrieben, die zumindest eine begründete Ahnung von der Zukunft liefern können. Dass diese mit allerlei Ungenauigkeiten behaftet sind, liegt auf der Hand. Die magische Kristallkugel ist noch nicht erfunden.

Und hier die 5 Methoden:

  1. Daten, die wir interpretieren, sind meist Sekundärdaten. Sprich: von anderen erhoben (siehe auch: Desk Research). Hinter jeder Erhebung steckt eine Absicht, ein Ziel, welches verfolgt wird. Und das beeinflusst ungemein das Ergebnis. Daher: jede Trendanalyse sollte insofern hinterfragt werden, welche Ziele sie verfolgt.
  2. Wo kommen die Daten her? Handelt es sich um wirkliche Daten oder nur Ableitungen aus der Vergangenheit?
  3. Expertenmeinung ist nicht immer richtig, weil die Welt des Experten auch in der Gegenwart ist. Prozesse, Umweltfaktoren u.ä. sind nicht bekannt, deren Auswirkungen nicht absehbar. Expertise besteht im Heute und Jetzt.
  4. Manche Trend-Analysen versuchen anstatt die Zukunft zu antizipieren sie durch Meinungsbildung zu verändern.
  5. Manche wollen Veränderung blockieren, und manipulieren so Trendanalysen. Blockierer sind meist jene, die vom Status quo profitieren.

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Ideas in transit – ein “Verkehrsportal”

Posted on | November 27, 2009 | No Comments

Ein Projekt verschiedenster Partner (öffentliche Hand, Universitäten und Firmen) in UK beschäftigt sich mit der Frage, wie Verkehr besser, effizienter und umweltverträglicher zu gestalten ist. Diese Plattform ist eine Sammlung von derzeit 120 Projekten, die sich mit dieser Fragestellung beschäftigen und entsprechende Vorschläge, Innovationen und Daten unterbreiten.

Die Innovationen kommen aus allen Gebieten – egal ob es sich um Fahrradverkehr, die Veranstaltungen von Großereignissen, Mapping, Parkplatzbewirtschaftung, den eigenen CO2-Fußabdruck oder Tourismus handelt. Eine tolle Sammlung an Ideen, die man sich anschauen sollte. Vielleicht kann man das eine oder andere auch bei uns andenken?

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Census Daten für Wirtschaftsrecherchen

Posted on | October 21, 2009 | No Comments

Ein interessantes Tutorial liefert die Library of Congress: Wie nutzt man vorhandene Census Daten für die Wirtschaftsrecherche? Die rund 10 minütige Präsentation ist hier abrufbar und ohne Registrierung nutzbar. Ein tolles Angebot von LoC für alle, die in der Wirtschaftsrecherche tätig sind.

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Census Map

Posted on | October 20, 2009 | No Comments

Eine gelungene Webseite ist die Census Map der Modern Language Association. Die Karte hat vor allem eines im Sinn: die Darstellung der gesprochenen Sprachen in den USA auf einer Karte, basierend auf aktuellen Census-Daten.

Ein System diverser Filter erlaubt es, eine in den USA gesprochene Sprache auszuwählen und damit die Karte entsprechend der Anzahl der “Speaker” einzufärben. Die Karte kann die gesamte USA umfassen oder auf Bundesstaaten-Ebene gezoomt werden. Weitere Census-Daten aus den USA gibt es hier…

Link: MLA Census Map

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Fitbit: Monitoring von Kalorienverbrauch und Schlafverhalten

Posted on | October 16, 2009 | No Comments

Ein Ausblick in die nahe Zukunft liefert eine Hardware/Softwarelösung aus dem Gesundheits- und Fitnessbereich: Fitbit. Fitbit ist zunächst ein Stückchen Hardware, das wie eine Wäscheklammer aussieht. Man klippt das Ding an seine Kleidung, und fortan zeichnet es die eigenen Bewegungen auf. Aber noch mehr, es errechnet Kalorienverbrauch, Schlafverhalten, etc – das alles mit Hilfe eines “internal motion detectors”.

Die Daten werden ohne USB-Kabel auf einen in der Nähe stehenden Computer (also den, der vorher mit der Software synchronisiert wurde, und zwar mit Hilfe einer Basisstation) übertragen und synchronisiert. D.h., kein lästiges Anstecken und Herumtippsen mehr. Die Software von Fitbit ist eine Übersichtsplattform der aufgezeichneten Daten und ist recht übersichtlich gehalten.

Das ganze Paket aus Hardware und Software kostet 99 US$.

Was Ähnliches versucht auch der WalkerTracker…

Link: FitBit

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Datenportabilität à la Google

Posted on | September 17, 2009 | No Comments

Web 2.0 und cloud computing machen es möglich, dass immer weniger Daten auf ein einzelnes Gerät “gebunden” sind (z.B. der eigene PC). Damit wird der Datenzugriff erleichtert. Leider ist das nicht der Fall bei der Datenportabilität: Daten aus einer online Anwendung in eine andere zu bewegen und damit unabhängiger von einzelnen Diensten zu werden, obwohl die Daten ja dem User gehören, ist schwer und meistens unmöglich.

Interessanterweise bietet eine Initiative innerhalb von Google, die Data Liberation Front, verstärkt diese Möglichkeiten der Datenportabilität. Laut deren Informationen sind rund die Hälfte aller Google Anwendungen in der Lage, die Daten des Users sehr einfach zu exportieren und in andere Anwendungen zu importieren. Wer mit Blogger arbeitet, weiss das. Andere Beispiele sind GMail oder Google’s App Engine. In den nächsten Monaten sollen viele andere Anwendungen folgen. Das sind mal gute Nachrichten von Google!

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Daytum: Für die persönliche Lebensstatistik

Posted on | February 24, 2009 | 1 Comment

Eigentlich eine witzige Sache, für Forscher eine wahre Fundgrube (wenn sie diese Daten in großen Mengen zur Verfügung hätten) und für Statistik-Freaks fast ein Muss: Daytum. Geschaffen wurde der Dienst aber nur aus einem Grund: um das Leben aufzuzeichnen. Nicht über Fotos, Videos und Geschichten, sondern Zahlen. Genauer gesagt: statistisches Zahlenmaterial, selbst zusammengefügt über eine Online Schnittstelle. Daytum sagt schlichtweg folgendes dazu:

“Daytum is a home for collecting and communicating your daily data. Begin tracking anything you can count and display the results immediately… or just look around and see what other members are recording.”

Oder anders ausgedrückt: alles, was ich tue, verwandle ich in Zahlen, zeichne es mit Daytum auf, und erhalte quasi als Ausdruck meiner Tätigkeiten einen Bericht, auf dem meine gesammelten Kilometer, Kalorienaufnahme und -verbrauch, CO2 Ausstoß, Budgetengpässe, Lieblingseiscreme-Verbrauch etc etc aufgezeichnet und kummuliert sind. Eine neue Variation von Lifestreams?

Derzeit noch in private Beta, Accounts müssen angefordert werden.

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