MBI Blog

Vimeo: Filmproduzenten belohnen

Posted on | September 28, 2012 | No Comments

Auf meiner Lieblings-Film-Plattform im Web, Vimeo, tut sich ständig was, inhaltlich wie funktional. Die neueste Ankündigung: Filmemacher können nun direkt von ihren Werken profitieren. Anstatt wie bei YouTube indirekt über Werbeeinschaltungen mitzuverdienen, bietet Vimeo ab Oktober allen Vimeo-Plus und Vimeo-Pro Nutzern die Möglichkeiten, einen “Trinkgeld”-Button einzurichten und so Einnahmen von 1 bis 500 US$ pro Dotierung einzunehmen.

Bin gespannt, wie sich dieses Projekt bewährt. Es gibt unglaublich gute Arbeiten auf Vimeo, und ich denke, ich wäre bereit, das eine oder andere Werk mit meinen wenigen Mitteln zu unterstützen. Ist auch eine interessante Ergänzung zu Finanzierungsplattformen wie Kickstarter.

Partnerweit draußen

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The Love Bucks: neues Bezahlmodell für Online Content

Posted on | July 3, 2012 | No Comments

Die geniale Idee, wie Online-Inhalte auch kostenpflichtig gut zu vermarkten wären, hat sich noch nicht herauskristallisiert. Nun kommt mit “The Love Bucks” eine ‘neue’ Idee, das Rätsel “Geschäftsmodell Online Content” anzupacken: Nutzer zahlen per Monat ein Abo, welches nicht eine einzelne Zeitschrift inkludiert oder ein Heft-Bündel, sondern für den Zugang zu einer großen Auswahl an Medien. Die so eingesammelten Abo-Erträge werden nicht direkt an die Verleger weiter gegeben, sondern der Nutzer entscheidet mit seiner Wahl, wem er wieviel ‘Mäuse’ überlassen will. Der Leser bekommt somit eine Art “Stimmgeld”, welches er / sie für seinen / ihren Lieblingscontent vergeben kann.

Link: The Love Bucks

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Best Practice: Kostenpflichtiger Content

Posted on | March 7, 2012 | No Comments

Kostenpflichtiger Content hat sich immer noch nicht so recht durchgesetzt, die Devise “alles gratis” ist immer noch Trumpf im Web. Oder doch nicht? Eine interessante Präsentation vom Safari Books Online CEO Andrew Savikas  versucht bereits gültige Paid Content Modelle gegenüberzustellen und die Best Practices daraus kondensieren.

In Summe kommt Savikas zu folgender Erkenntnis:

  • kostenpflichtige Angebote müssen sich an der Nutzung orientieren
  • mit dem gleichen Content können sehr viele neue Märkte erschlossen werden
  • DRM ist Vergangenheit

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Postadollar: Mini-Einkünfte für Blogs

Posted on | January 7, 2010 | 1 Comment

Ob sich bezahlpflichtiger Content bei Blogs durchsetzen wird, ist mehr als fraglich. Dafür gibt es zu viele Quellen, und gerade bei Fachblogs ist die “Konkurrenz” riesig. Nun, einen Beitrag zur Deckung von Kosten und eventuell auch eines Teils des Zeitaufwandes sollten Donation-Systeme liefern. Scheitern tun sie aber meistens (wenn es schon Spendenwillige gibt) an der Bezahlmöglichkeit. Kein Mensch überweist 50 Cent per Kreditkarte. Oder doch? Glaube ich nicht. Es gibt Sites, die nutzen Paypal’s Donation Button (dafür wird aber ein Paypal-Konto verlangt, sonst eh wieder die Kreditkarte, und die Gebühren für Empfänger sind horrend). Sie könnten mir auch per Skype Geld überweisen (dann brauchen Sie aber auch Skype, ein Prepaid-Konto und Paypal). Eine weitere Alternative wäre Postadollar.

Postadollar funktioniert auch wieder als Prepaid-Karte. Nur dass diesmal keine Kreditkarte zum Transfer gelangt, sondern das eigene Amazon-Konto (ha, hier der Haken: nur amazon.com derzeit!). Der Blog-Inhaber meldet sich bei postadollar an, erstellt sich einen individuellen postadollar button, welcher vom Blog-Leser hoffentlich angeklickt wird. Dieser generiert ein Fenster:

Der Spender wünscht die gewählte Summe, und weg ist das Geld hin zum Konto des Content-Inhabers. So einfach geht’s, und so einfach ist es. Natürlich ist diese Möglichkeit auch für allen anderen Web-Content denkbar, nicht nur für Blogs. Eine Alternative zu Postadollar, TipJoy, macht gerade das Geschäft dicht.

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Meebo Bar

Posted on | January 5, 2010 | 1 Comment

Meebo ist ein Dienst, den ich seit Längerem gerne nutze. Die Grundfunktion von Meebo ist es, Instant Messaging Funktionen in die eigene Webseite einzubauen. So kann jeder über ein eigenes IM-Fenster verfügen, und zwar ohne großartiges technisches Know-how, sondern einfach per copy & pase von Code (siehe auch hier).

Nun hat Meebo eine ganze Reihe neuer Funktionen hervorgebracht, unter anderem die Meebo Bar. Diese Bar kann man wiederum per copy & paste oder Plugins in die eigene Webseite einbauen (wird am unteren Browserfenster sichtbar) und den Besuchern dieser Seite eine Reihe von neuen Funktionen zur Verfügung stellen:

  • Inhalte wie Bilder lassen sich per drag & drop in Facebook, Twitter, eMail, IM und Yahoo! Updates übertragen
  • ein Chatfenster zeigt dem Besucher seine Freundesliste an – egal ob MSN, Yahoo, Facebook etc, und ermöglicht die sofortige Kontaktaufnahme um Inhalte einer Webseite zu besprechen
  • die Bar ist erweiterbar und bietet auch Statistik-Funktionen an

Meebo ist ein kostenloses Werkzeug mit vielen Einsatzbereichen, u.a. auch für Bibliotheken.

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Personalisierbare Suchdienste mit Yahoo!Pipes

Posted on | October 19, 2009 | 2 Comments

Das letztwöchige Seminar an der Österreichischen Nationalbibliothek zum Thema “Personalisierbare Suchdienste” brachte auch wieder Yahoo!Pipes auf die Bildschirme der TeilnehmerInnen. Wollen wir Webseiten über längere Strecken beobachten und benötigen bestimmte Werte, die aus verschiedenen Kanälen in einen einzigen zu gießen, zu manipulieren und auszuwerten sind, gibt es derzeit einfach kein flexibleres Werkzeug.

Gewiss, Pipes ist kein Werkzeug, dass man in seiner Fülle nach einem Nachmittag beherrscht. Auch wenn es für Nicht-Techniker bestimmt ist, benötigt man ein bißchen Geduld, die Logik des Systems zu durchschauen und für sich in seiner ganzen Bandbreite zu nutzen.

Ohne Pipes hier hochloben zu wollen, es ist vieles möglich. Verschiedenste Quellen syndizieren, unterschiedlichste Inhalte und Formate adaptieren und einen neuen Dienst anbieten, Twitter für die Kundenkommunikation nutzen, interne Informationssysteme zu personalisieren und und und… Mashups ohne Ende!

Ich kann nur sagen: empfehlenswert!

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Web Trend Map

Posted on | September 7, 2009 | No Comments

Web Trend Map ist ein Konzept, wie Inhalte durch die Community gefiltert und anderen als vertrauenswürdige Informationen präsentiert werden können. Das System von Web Trend Map ist eine Art von Empfehlungsliste von Links von vielen Usern.

Die Idee ist folgendermaßen:

  1. Ausgangsbasis sind die unendlich vielen Informationen, die im Web publiziert werden
  2. Einzelne selektieren interessante Links aus diesem Informationsstrom und publizieren diese Links (z.B. in Twitter)
  3. Einzelne Links werden aggregiert
  4. Links werden durch WebTrendMap weiter zu Content-Publisher-Clustern aggregiert, die den Nutzern der WebTrendMap als Auswahlhilfe dienen

Klingt alles furchtbar kompliziert, für den Enduser ist es aber sehr einfach – man erhält eine Karte mit sehr vertrauenswürdigen Quellen, da diese von vielen Usern in ihren Link-Empfehlungen genannt wurden.

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Arktan: Streaming und Syndizieren von Content

Posted on | September 3, 2009 | 1 Comment

Ein neuer Streaming-Service kommt mit Arktan auf uns zu. Streaming ist eine Art von Bündelung verschiedener Web-Quellen, die thematisch, örtlich oder aufgrund des gemeinsamen Autors zusammen gehören. In den letzten Jahren habe ich ja oft über Life-Streaming-Services berichtet, aber auch Friendstreams und Workstreams sind nicht unüblich.

Arktan ist ein kostenloses online-Tool, welches sowohl eigene Aktivitäten als auch die Aktivitäten von Freunden gebündelt anzeigen kann. Zur Einrichtung dieser Kanäle bedarf es lediglich der Adresse der Webseiten, die beobachtet und deren Neuigkeiten auf dem jeweiligen Arktan-Channel dargestellt werden sollen. Um die Aktivitäten von Freunden darzustellen bedarf es keiner Registrierung der Freunde – lediglich deren Username in den jeweiligen Anwendungen ist einzutragen.

Arktan ist ein praktisches Werkzeug für die Kombination und Ergänzung von Content. Damit kann man sehr einfach auch Themen-Kanäle erstellen, die z.T. aus eigenen Quellen gespeist werden, z.T. aber auch aus fremden.

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Barnes & Noble auch im eBook-Geschäft

Posted on | July 29, 2009 | 1 Comment

Barnes & Noble ist wie andere auch (siehe Amazon) stark im eBook-Geschäft engagiert. Anders als Amazon’s Kindle arbeitet Barnes & Noble aber Geräte-unabhängig, sprich es gibt keine monopolisierte Geräteklasse. Auch hat Barnes & Noble kein Durchgriffsrecht auf den Content auf “meinen” eReader wie das kürzlich bei Amazon’s Kindle offensichtlich wurde. Stattdessen kann der über Barnes & Noble angebotene eBook-Content auf PC/Mac, iPhone oder BlackBerry geladen und gelesen werden.

Rund 700.000 Bücher stehen als eBooks zum Download bereit. Bücher kosten durchgehend $ 9.99  – man darf also auf die Antwort (sprich Preissenkung) durch Amazon gespannt sein.

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Content-Verkauf auf Scribd

Posted on | May 29, 2009 | 1 Comment

Die beliebte Document-sharing Plattform Scribd ergänzt sein Portfolio mit einem neuen Dienst für Autoren: ein Verkaufsmodul. Ab sofort können alle Arten von eBooks, White Papers, Kurzgeschichten, Präsentation etc. auch zum Verkauf angeboten werden. Mehrere renommierte Verlage bietet ihren Content bereits dort an: O’Reilly, Lonely Planet, …

Mehrere Autoren beschreiben in einem YouTube-Video, warum: es ist Hardware-unabhängig (naja, relativ: irgendeine Hardware brauche ich trotzdem, eben keinen eBook-Reader), es ist günstiger als das normale Buch, die Leser haben das Buch schneller.

Auch für die Autoren scheint es sich mehr zu lohnen: 80% des Erlöses gehen an die Autoren. Beim gedruckten Buch sind es nicht einmal 10%.

Wer noch mehr eBook content möchte, der kann sich auf Planet eBook aber auch kostenlos bedienen.

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MixedInk: kollaboratives Schreiben

Posted on | January 29, 2009 | No Comments

Eine Möglichkeit, gemeinsam einen Text zu verfassen, bietet MixedInk mit einer ausgeklügelten Oberfläche. Genauergesagt wird nicht fortwährend an einer Version gearbeitet, sondern die Teilnehmer erstellen viele Versionen, die von den anderen bewerten werden können. Soweit, so einfach.

Hier kommt aber die Idee: Textpassagen, die gut gelungen sind, lassen sich sehr einfach in neu zu erstellende Text einbauen. So enthält eine neue Textversion nicht nur meine eigenen Worte, sondern auch das Beste aus früheren Versionen. Die Verbesserung und das Bewerten von Texten läuft solange, wie der Administrator des Projekts Zeit dafür im System eingestellt hat.

Link: MixedInk

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Personalisierter Content durch Veritocracy

Posted on | December 18, 2008 | No Comments

Personalisierter Content ist eine von mehreren möglichen Antworten auf die Informationsflut. Zentraler Aspekt dieses Ansatzes ist es, individuell interessanten Content geliefert zu bekommen. Das versucht u.a. Veritocracy.

Veritocracy liefert nur das, worüber man informiert sein möchte. Das interessante dabei ist, dass es hier zu einer Mischung aus Mainstream-News, User generated content und Voting geformt wird. Es ist auch möglich, selbst Content über RSS-Feeds einzubringen.

Eine Registrierung (kostenlos) ist notwendig.

[Technorati Tags: - personalisierter Content ]

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