MBI Blog

Energiegewinnung nebenbei

Posted on | December 12, 2011 | No Comments

Zufällig habe ich auf der Suche nach einem Stadtrad einen Modell mit integrierter USB-Schnittstelle gefunden. War ich anfangs noch skeptisch, dachte ich später, eigentlich eine feine Idee, Mobiltelefon & Co während des täglichen Radfahrens mit meiner eigenen Pedal-Energie aufzuladen. Ich werde ein solches Rad zwar nicht kaufen (aus Ressourcen-Gründen präferiere ich ein Gebraucht-Rad), aber wer sich so etwas näher anschauen möchte, hier ein Link zu Silverlight.

Sein Mobiltelefon mit Solarenergie aufzuladen ist ein alter Hut, gerade in Outdoor-Kreisen. Kann mich noch gut an meine Reise vor mehr als zehn Jahren in Mexiko erinnern, als ich knapp bei Kasse ein bißchen Geld in Akku-Batterien und ein Solar-Ladegerät investiert habe. Die Technik hat sich wesentlich verbessert, die Idee ist gleich geblieben. “Meine” Solar-Anlage war mobil, konnte ich sie außen an den Rucksack anbringen. In Serbien haben Studenten mit dem “Strawberry-Tree” zwar technisch eine schöne Umsetzung der Solarenergie vollbracht, aber der Nutzen erschließt sich mir nicht ganz: an der Solarenergie-Tankstelle kann man sein Mobil-Tel zum Aufladen gratis anstecken. Aber wer verbringt schon Stunden im Freien auf einer Bank an einer Solar-Tankstelle?

Interessant wäre ein Projekt, welches die “Energiegewinnung nebenbei” in öffentlichen Räumen untersuchen würde. Welche nachhaltige Energiequellen könnten angezapft werden? Im Fitnessstudio liegt es auf der Hand, Spinningräder und Laufbänder entsprechend auszustatten, um Strom zu erzeugen. Auch beim Gehen kann Energie erzeugt werden, wie zahlreiche Studien und Forschungsvorhaben zeigen. Forschungen zeigen auch, dass selbst mit dem Tippen auf der Tastatur eines Computers Energie erzeugt werden kann. Wäre das nicht etwas für Bibliotheken, den Stromverbrauch von PCs etc teils selbst zu erzeugen? Meine Vision wäre eine Energie-autarke Bibliothek…

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Blick in die Regale: C3-Bibliothek

Posted on | November 17, 2011 | No Comments

Ich hatte das Vergnügen, im Rahmen eines Workshops zur Website-Konzeption, einen ausgiebigen Blick in die recht neue Bibliothek “C3″ in Wien zu werfen. “C3″ steht für Center Sensegasse 3 und ist ein örtlicher Zusammenschluss der voneinander unabhängigen Bibliotheken ÖFSE (Entwicklungszusammenarbeit und -politik), BAOBAB (pädagogische Fachbibliothek und Medienstelle) und Frauensolidarität (Frauen und Dritte Welt). In Zukunft könnte auch die Bibliothek des Lateinamerika Instituts Teil der C3-Bibliothek werden.

Die Bibliothek ist sehr modern eingerichtet, macht einen äußerst attraktiven Eindruck und wäre für mich auch ein idealer Ort um zu arbeiten. Literatur ist im Freihandbereich aufgelegt, viele Arbeitsplätze mit Internet-Anschluss sind vorhanden, und natürlich auch das eine oder andere bequeme Sofa steht bereit. Ich kannte die Bibliothek bis dato gar nicht, kann sie aber nach meinem Tag hier als Arbeitsort sehr empfehlen – ruhig, modern und durch ein sehr sympathisches Team bestens betreut.

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Siri und die Folgen: Teil 1 – Bibliotheken

Posted on | November 10, 2011 | 1 Comment

Voice recognition” oder Spracherkennungssoftware ist eine alte Spielwiese der Computerindustrie und Computerwissenschaft. Tatsächlich sind hier viele Wissenschaftsgebiete involviert, wenn es darum geht, Sprache zu erkennen. Dazu gehören Linguistik, Semantik, Ontologie, Artificial Intelligence, Maschinenlernen, Wissensrepräsentation. Kommen uns da erste Assoziationen?

Vor Wochen wurde das neue iPhone 4S präsentiert. Viele Experten fanden das Ergebnis enttäuschend, bot die Hardware kaum Upgrades. Auf der Seite der Anwendungen wurde nun Siri vollends integriert (früher konnte Siri als App genutzt werden). Siri ist ein digitaler Assistent, welcher mit Hilfe einer nun “reiferen” Spracherkennungssoftware mündliche Befehle entgegennehmen und verarbeiten kann.

Die User-Erfahrung mit Siri ist durchaus positiv, auch wenn es noch Probleme mit der Semantik gibt. Im Großen und Ganzen liefert Siri aber erstaunlich gute Ergebnisse und leistet seinen Beitrag zur Produktivität seines Besitzers. Wenn auch Siri derzeit beschränkt Aufgaben wahrnehmen kann, das Potential ist enorm. Und das bringt mich zur Frage, wie sich eine Spracherkennungssoftware wie Siri in Smartphones auf den Alltag in Bibliotheken auswirken könnte.

Recherche

Eine der häufigsten und zeitaufwändigsten Aufgaben eines Bibliotheksnutzers ist das Recherchieren im Bibliotheksbestand. Recherchen in diesen Oberflächen (Web-Opac, Primo, etc.) sind nicht trivial, so dass Bibliotheken gar Nutzerschulungen anbieten. Nun kommt Siri und empfängt meinen mündlichen Befehl, die wichtigsten 10 Titel zum Thema “Spracherkennungssoftware” zu entlehnen. Anstatt also selbst in die Tasten zu klopfen, Literaturverzeichnisse, Rezensionen etc. durchzukämmen, um nicht nur Titel sondern auch deren Bedeutung in der wissenschaftlichen Diskussion festzustellen, bedient sich Siri entsprechender Partnerdienste, die über entsprechende Daten verfügen. Denkbar wären Wikipedia, WorldCat oder Amazon, einfach weil sie über die komplettesten Daten verfügen (würden). Daneben bräuchte es eine Schnittstelle, in der solcher Datenaustausch erfolgen kann. Amazon Prime Nutzer könnten dann sofort über Siri einen Abstract vorgelesen bekommen oder gar das eBook als Volltext möglicherweise kostenlos entlehnen.  Ein Web-Opac könnte noch Nischenfunktion haben (spezielle e-Journals z.B.), allerdings ist die Frage, ob Apple oder ein anderer großer Player mit Bibliotheken, evt. abhängig von deren Größe, Datenlieferverträge abschließt. Ich stelle mir das für Bibliotheken allerdings deshalb schwierig vor, weil a) 99% in den nächsten 10 Jahren nicht über die Technik zur Realisierung verfügen (ein entsprechendes Software-Upgrade von Bib-Software-Anbietern wird ebenso lange auf sich warten wie die Einführung von Primo und damit die Anhebung eines Web-Opacs auf niedriges Web 2.0 Niveau), und b) nicht über das entsprechende Budget: Siri wird Traffic liefern, und das heißt, Bibliotheken müßten für den erhaltenen Traffic bezahlen. Mir ist keine Bibliothek bekannt, die für das Generieren von Traffic an Dritte Geld ausschüttet.

Informationsdienste und -beratung

Jene Qualität, die Bibliotheken von Suchmaschinen unterscheiden, ist die Beratungsqualität. Das heißt, ich kann meine meist komplexe Frage an einen sachkundigen Experten stellen und bekomme zumindest Anregungen und Hilfestellung. Siri ist ein sachkundiger Experte und wird mir, so sich die Entwicklung der Spracherkennungssoftware und künstlichen Intelligenz stetig fortsetzt, Lösungen liefern. Denken wir an den Unterschied zwischen Google und Wolfram Alpha. Google liefert Suchergebnisse, Wolfram Alpha Lösungen. Wolfram Alpha entfernt diese Zwischenschicht Google. Siri überspringt die Bibliothek, wenn es um Beratung geht. Wer also jene Daten, die Siri für seine Beratung nützt, Siri bereitstellen kann / darf, wird auch beraten. Ich bezweifle, dass es Bibliotheken sein werden.

Auch wenn sich diese zwei Szenarien nicht sofort und auch nicht bei jedem Bibliotheksnutzer durchsetzen werden, eines ist klar: der Markt für Bibliotheken wird in seinem Kernsegment weiter beschnitten. Bibliotheken sollten die Frage nach ihrer Rolle in der Informationsgesellschaft weiter hinterfragen. Viel Zeit bleibt nicht.

Im 2. Teil möchte ich kurz auf die Thematik Siri und Google eingehen. Da ergeben sich genauso revolutionäre Fragestellungen.

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London Lives 1690-1800: crime, poverty and social policy in the Metropolis

Posted on | September 7, 2011 | No Comments

Ein weiteres interessantes Digitalisierungsprojekt möchte ich diese Woche mit “London Lives 1690-1800″ vorstellen. Letzte Woche hatte ich ja Biblion der New York Public Library kurz präsentiert. Das englische Projekt beschäftigt sich mit den Leben der Londoner in jenen Jahren, besonders aber eben mit jenen Einwohnern, die von Armut bedroht oder mit Armut leben mussten.

Die digitale Sammlung gibt zu 240.000 Manuskripten und 3,5 Millionen Namen Zugang. Es ist ein höchst interessantes historisches Datenmaterial, welches einen Einblick in individuelle Lebensgeschichten gewährt. Sehr empfehlenswert!

Link: London Lives 1690 to 1800

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Biblion: digitale Schau der Weltausstellung 1938-39

Posted on | August 31, 2011 | No Comments

Ein feines Stück von Digitalisierungsprojekt liefert die New York Public Library mit Biblion. Gegenstand der digitalen Sammlung ist die Weltausstellung von 1938-39 in New York und zeigt sehr viel Foto- und Plakatmaterial aus den verschiedensten Themenbereichen. Für iPad-Nutzer gibt es eine eigene App. Ähnliche Beispiele kennen wir von der Oregon Digital Library oder vom Digital Comic Museum.

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VuFind: Open Source OPAC

Posted on | June 22, 2011 | No Comments

VuFind ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber dennoch möchte ich es hier vorstellen. VuFind ist ein Open Source OPAC mit Web 2.0 Funktionalitäten, u.a.:

  • Kommentare zu Medieneinheiten verfassen
  • Tags vergeben: Entwicklung einer Folksonomy
  • Biographische Daten zu Autoren aus Wikipedia
  • Rezensionen aus Amazon
  • Zotero-kompatibel (!)
  • Export von Suchergebnissen: EndNote oder per E-Mail
  • Favoritenlisten erstellen (ähnlich wie in Delicious)

Für mich klingt das sehr vielversprechend! Ich bin gespannt, wie kommerzielle Anbieter von Bibliothekssoftware auf diese Konkurrenz antworten.

Links:

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Geschichte der Video-Games in 100 Sekunden

Posted on | June 10, 2011 | No Comments

Die Geschichte des Video-Games in 100 Sekunden – ein fein gemachtes Video, mit dem ich wieder einmal auf das Thema “Bibliotheken und Games” hinweisen möchte…

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Skillshelves: Zeige dein Know-How

Posted on | May 20, 2011 | 1 Comment

Ähnlich wie Librarything, aber mit einer anderen Intention: Skillshelves ermöglicht seinen Nutzern, anhand einer digitalen Bücherwand ihre Fähigkeiten und ihr Know-How abzubilden.

Das Buchregal ist allerdings auf Werke aus dem Hause O’Reilly beschränkt. Und da O’Reilly vor allem im Bereich der IT einen guten Namen hat, wird auch der Zusammenhang mit den “Skills” klar: je nachdem welche O’Reilly Titel ich habe, desto spezifischer wird mein IT-Profil ausfallen. Und tatsächlich liefert Skillshelf auch eine Diagnose, in welchen IT-Wissensgebieten ich zuhause bin…

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Bibliotheken: Nutzungsmöglichkeiten

Posted on | May 3, 2011 | No Comments

Ein interessanter Artikel, der sich mit dem vergangenen und evt. künftigen Rollen von Bibliotheken beschäftigt, habe ich im Guardian entdeckt. Sehr interessante Ausführungen, auch im Lichte der anstehenden Budgetkürzungen (der Artikel bezieht sich auf die britische Situation).

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Liquidspace: Wo ist der nächste freie Bürotisch?

Posted on | February 23, 2011 | 3 Comments

Das ist ein potentiell äußerst nützliches Tool für mich: Liquidspace. Liquidspace ist eine Art Vermittlungsplattform von aktuell verfügbaren Büroplatz für alle, die temporär (eine Stunde oder mehr) einen Tisch, WLAN und andere Büro-Funktionen brauchen. Wenn ich also wie ständig unterwegs bin, dann schaue ich in Zukunft (derzeit noch im Test) auf Liquidspace nach, wo in der Nähe Büro-Infrastruktur verfügbar ist. Das könnte sich auch eine Bibliothek zu nutze machen und sich in Liquidspace eintragen. Was für eine neue Laufkundschaft das wäre!

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Nachtstunden: Wachdienst in der ULB Innsbruck

Posted on | February 18, 2011 | 1 Comment

Das war eine feine Überraschung an der Uni-Bibliothek Innsbruck: ich dachte schon den Abend nach meiner Lehrveranstaltung bis 02.00 früh in irgendeiner Innsbrucker Bar bis zur Abfahrt meines Zuges verbringen zu müssen. Doch dann las ich während einer Seminarpause im Eingangsbereich: “Geöffnet bis 24.00. Uhr”! Da wußte ich, wo ich mein mobiles Büro aufschlagen würde.

Nicht nur, dass ich meinen neuen eBook Reader Kindle mit interessanter Literatur aufladen konnte, sondern ich kam auch in den Genuss, das Konzept “Wachdienst als Lesesaalaufsicht” hautnah auszutesten. Von 17.00 bis 24.00 überwachte ein älterer Herr des Österr. Wachdienstes (ÖWD) den Zutritt und das Verhalten im Lesesaal. Und da war was los! Von wegen Spaßgesellschaft, ein gutes Drittel der Plätze war an diesem Freitag Abend bis 22.00 besetzt, später etwa ein Viertel. Alles in einer sehr ruhigen, disziplinierten Atmosphäre. Auf einigen Monitoren wurde recherchiert, auf manchen Nachrichten gelesen, und auf einem nicht unbeträchtlichen Anteil zierte das Facebook-Logo gelegentlich die Glasscheibe.

Der ältere Herr vom ÖWD war recht beliebt und ging in seiner Aufgabe richtig auf. Hatte Spaß mit den Besuchern, kannte aber auch klare Regeln. Ich bin mir sicher, viele wären noch länger geblieben. So gelebt, kann das Konzept gerne auch auf anderen Bibliotheken genutzt werden. Mir hat’s gefallen, wenn auch meine produktive Phase irgendwann der Müdigkeit wich. Aber da waren ja dann die Sofas… Die Bibliothek als Lernort und sozialer Raum, ein Konzept, das sich an der ULB Innsbruck gut entwickelt.

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Open Bibliography an der British Library

Posted on | December 1, 2010 | No Comments

Diese Meldung möchte ich gerne weiter geben: rund 20% aller verfügbaren bibliographischen Daten der Britsh Library sind nun öffentlich (als CKAN-Paket) zugänglich. Das entspricht rund 3 Millionen Buchtiteln. Diese Titel umfassen die gesamte Sammlung der British National Bibliography und beinhalten alle Titel, die seit 1950 in Großbritannien veröffentlicht worden sind.

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Bibliothek: Mein mobiles Großraumbüro

Posted on | July 28, 2010 | 5 Comments

Ich habe schon öfters über Zukunftskonzepte von Bibliotheken geschrieben, gesprochen und gelehrt. Heute möchte ich meine Meinung zu diesem Thema aus meiner Praxis-Sicht darstellen: ja, ich arbeite recht oft in Bibliotheken (bevorzugt in der FH Dornbirn Bibliothek) – nicht nur im Rahmen meiner Fortbildung, sondern für alle meine Office-Agenden.

Die Vorteile liegen für mich auf der Hand:

  • ich habe zwanzig verschiedene Tische zur Auswahl, es kommt keine Ermüdung durch Gewöhnung auf
  • ich habe sogar ein großes Sofa in der Bibliothek, das ich zuhause nicht habe
  • ich trenne “Arbeit” und “Privat” durch die örtliche Veränderung leichter; die Decke in der Bibliothek ist einfach “höher”
  • in der Bibliothek wird man nicht verleitet, ständig andere Dinge zu tun (aufräumen, essen, irgendetwas im Haushalt reparieren), sondern bei der Sache zu bleiben (naja, bei der großen Bücherauswahl ist das auch nicht immer leicht)
  • ich habe Internet und Strom (für mobile User nicht immer so selbstverständlich, gerade der Stromstecker ist oft, erstaunlicherweise, ein Problem)
  • keine fünf Meter weiter habe ich den direkten Zugang zu tausenden relevanten Büchern und natürlich zu den elektronischen Medien, die nur vor Ort zugänglich sind
  • außerdem habe ich MitarbeiterInnen, die ich nicht bezahlen muss: das Bibliothekspersonal als Pausengesprächspartner und Informationsdienstleister
  • schließlich könnte ich hier auch auf die gesamte Hardware, die ich selbst nicht anschleppen will, zugreifen: Scanner, Drucker, Kopierer, Kaffeeautomat, andere PCs, Beamer
  • erstaunlich: in der Bibliothek ist es noch leiser als bei mir zuhause (Kinder der Nachbarn, Baustellen rund um das Haus, etc.)
  • und ganz wichtig: es sind auch andere Nutzer da, mit denen man zumindest Augenkontakt austauschen kann :D

Die 5 min Radweg zur Bibliothek nehme ich dann gerne als zeitliche Investition in Kauf. Die Bibliothek als Office für Berufstätige, das gefällt. Nur noch längere Öffnungszeiten (früh morgens, Wochenende) wären für mich der Hit!

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Location, Location, Location

Posted on | May 12, 2010 | No Comments

Location aware applications (oder location based services) sind in der Web-Szene in aller Munde, oder: auf allen mobilen Geräten. Sie bieten Dienste, die abhängig von unserer geographischen Präsenz sind. Und sie finden auch in Bibliotheken Einzug. Jeff Wisniewski versucht in einem Beitrag (siehe Info unten), einige Möglichkeiten dieses Einsatzes von LBS darzustellen.

Den Hauptvorteil dieser Technologie sieht der Autor in der Überall-Verfügbarkeit von Diensten. Kein Login mehr, lokal höchst relevante Suchmaschinentreffer und eine Informationsarchitektur, die der Generation der Digital Natives mehr entspricht als die Informationsversorgung per eMail.

Ob die Funktion des Freunde-Findens (z.B. Latitude) in der Bibliothek eine Zukunft / Nutzen hat, bleibt abzuwarten. Der Autor sieht das recht optimistisch. Ich denke, dass hat an großen Bibliotheken mit vielen täglichen Stammkunden eine Chance. Ob das eine sinnvolle oder weniger sinnvolle Funktion ist das eine; für Diensteister wie die Bibliothek ist es allemal interessant: in Zukunft werden viele Informationen über die geographische Nähe und Verfügbarkeit “entdeckt” werden. Das etwas aus der Mode gekommene Bummeln wird also wieder in. Die Zukunft ist mobil, die Privatsphäre aber auch.

Link zum Artikel

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Sony Reader mit direkter Bibliotheksschnittstelle

Posted on | August 28, 2009 | No Comments

Sony hat kürzlich die Auslieferung neuer eBook-Reader Modelle angekündigt. Das Neue: die Reader haben nun eine Schnittstelle zum mobilen Datennetz 3G. Das Modell Reader Daily Edition (derzeit nur in den USA erhältlich) kann sich ins Internet verbinden, allerdings ohne Browser. Die “einzige” Seite, die aufgerufen werden kann, ist Sony’s eBook Store. Hier gibt es neben kostenpflichtigem Content auch zahlreiche “freie” Werke über die Kooperation mit Google.

Ein weiteres, neues Feature im Sony eBook Store ist eine Funktion zum Auffinden von Literatur in Bibliotheken, also eine Art Sony OPAC. Mehr noch: die Inhalte können über die neue Schnittstelle direkt in den Reader geladen werden und werden je nach Werk und Bilbiothek nach 14 bis 28 Tagen wieder gelöscht. Eigentlich eine sehr praktische Sache. Wie wird diese Entwicklung den Bibliotheksalltag wohl verändern?

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Semantic Web, eine potentielle Spielwiese für BibliothekarInnen

Posted on | May 28, 2009 | 1 Comment

Im Rahmen eines Seminars (Informations- und Wissensmanagement, MSc Library and Information Studies) in Wien wurde unter anderem das Thema der Wissensordnung angesprochen. Neben den üblichen, manuellen Verfahren zur inhaltlichen Erschließung im Web (z.B. Tagging, Directories, Social Bookmarking, etc.) versucht die Community auch automatisierte Systeme zur Verfügung zu haben.

Diese werden ja landläufig mit einem “Semantic Web” in Zusammenhang gebracht. Ziel ist das einfachere, intuitivere und treffsicherere Auffinden von Information sein. Dass das kein leichtes Unterfangen ist, zeigt die schon lang angekündigte, immer noch auf sich wartende Revolution im Bereich semantischer Suche. Darüber gibt’s auch einiges im Buch “Good Tags – Bad Tags” zu lesen.

Ein gutes Beispiel ist Powerset, dass sich im Graubereich der semantischen Suche bewegt. Das Neuartige hier ist, dass wir mit natürlicher Sprache die Suchmaschine ansprechen können. Dass der Dienst trotzdem limitiert ist, zeigt sich schon an den Quellen, die es durchsucht.

Andere Dienste zeigen bestenfalls Ansätze, so wie Clusty oder Lexxe. VocabGrabber erhellt die Community mit semantischer Hingabe und liefert einen visuellen Thesaurus, der auch eine ‘automatische’ Zuordnung zu Wissensgebieten vollzieht. Evri bietet auch das Ausweisen von Relationen an, während Swoogle für das Auffinden vorhandener Ontologien eine Möglichkeit bietet.

Auf dem Gebiet der semantischen Suche gibt es noch enorm viel zu tun, und da sollten sich BibliothekarInnen gut einbringen können. Motto: nicht alles den TechnikerInnen überlassen! Ein interessanter, wenn schon zwei Jahre alter Titel ist “Semantic Web. Wege zur vernetzten Wissensgesellschaft“.

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Buchrezension: Good Tags – Bad Tags

Posted on | May 27, 2009 | 1 Comment

Ein guter Überblick zum Thema ‘Tagging’ bietet das Buch “Good Tags – Bad Tags” (es ist auch kostenlos als pdf downloadbar – siehe unten). Neben den einführenden Kapiteln zum Thema Tagging gibt es einiges, dass auch Bibliothekare interessieren dürfte – z.B. Anregungen und Ideen zum Einsatz von Social Tagging für Bibliotheksbestände.

Fazit hier: Bibliotheken werden um Social Tagging nicht herum kommen, da schlichtweg die Kapazitäten für eine inhaltliche Erschließung fehlen. Stattdessen wäre es von Notwendigkeit, Normdateien zum Bestandteil des Tagging zu machen. Verfehlt wäre es, auf die bibliothekarische Erschließung zu verzichten, weil das zu Lasten des Verhältnisses von Recall und Precision gehen würde.

Viele weitere Spezialthemen stellen den Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis des Taggen her. Ob es das Zeitpunkt-bezogene Taggen von Videosequenzen, die Abgrenzung und Kombination mit dem Semantic Web oder die Anwendung in Lehre und Wissensmanagement ist, die Beiträge der zahlreichen AutorInnen sind ein Hineinlesen alle Mal wert. Tolles Überblickswerk!

Bibliographische Angaben:

Birgit Gaiser, Thorsten Hampel, Stefanie Panke (Hrsg.): Good Tags – Bad Tags
Social Tagging in der Wissensorganisation
Münster: Waxmann Verlag; 2008
ISBN 978-3-8309-2039-7

Download-Link als eBook (öffnet pdf, ca 7MB)

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Second Life und Bibliotheken: eine Masterthesis

Posted on | May 13, 2009 | No Comments

Verena Loibner hat als Thema Ihrer Abschlussarbeit (MSc Library and Information Studies, UB Graz) das dünne Eis von Bibliotheken in Second Life betreten. Und es hat sich ausgezahlt. Die gut strukturierte Arbeit führt in die Thematik ein, stellt Vor- und Nachteile eines bibliothekarischen Engagements in SL vor und listet die Ergebnisse einer Umfrage unter Bibliotheken, warum sie nicht in SL tätig (geworden) sind, auf.

In weiterer Folge präsentiert die Autorin der Studie fünf Praxisbeispiele von Bibliotheken, die eine Dependance in Second Life aufgebaut haben. Die Erfahrungen dieser Institutionen werden den Ängsten und Erwartungen der nicht-teilnehmenden Häusern gegenübergestellt.

Link: Second Life: ein sinnvolles Instrument zur Steigerung der Attraktivität einer Bibliothek?

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Web 2.0 Surf Camp: digitale Identität

Posted on | April 6, 2009 | No Comments

Ein besonderes Thema, dessen wir uns im Rahmen des letzten Web 2.0 Surf Camps angenommen haben, war die Nutzung von Social Media und Imagepflege.

Eine der meist diskutiertesten Fragen im Zusammenhang mit Web 2.0 ist ja die Preisgabe von persönlichen Daten im Web, die eigene Profilbildung und die damit verbundenen Gefahren. Typischerweise sieht ein Bedrohungsszenario so aus: Bilder und Meinungen werden “unwissend” oder absichtlich ins Web gestellt, jedoch in naher oder ferner Zukunft entfernt. In der Zwischenzeit fand aber die Verbreitung dieser Daten statt, so dass ein Löschen dieser kaum mehr machbar ist.

Ein anderes Szenario zeigt sich, wenn man nicht in solchen Medien vertreten ist und quasi den Kopf “in den Sand steckt”, sich also vom Web 2.0 ignorierend abwendet. Damit übergibt man anderen die Macht über die eigene digitale Identität – sie wird ja nicht von mir (mit-)gestaltet, sondern der Meinungsmache anderer überlassen. Ein schönes Beispiel: die Recherche in YouTube nach “Prunksaal” (damit ist der Prunksaal der Österr. Nationalbibliothek) gemeint. Interessanterweise bekommt man ein Video zu sehen, welches den Prunksaal mit einem der populärsten Justizfälle der letzten Jahre in Österreich in Zusammenhang bringt: als Kulisse für den von vielen Politikern zelebrierten Abgang von Bawag-Chef Elsner. Hier das entsprechende Video:

YouTube Preview Image
Ich denke, die Nationalbibliothek hätte genug Material, um auf YouTube präsent zu sein. Da sie es nicht tat und tut, gibt sie einen Teil ihrer digitalen Identität hiermit frei.

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Facebook als Werbeplattform für Bibliotheken?

Posted on | April 1, 2009 | 1 Comment

Im Zuge einer Online-Kampagne für einen Kunden habe ich ein interessantes Feature bei Facebook entdeckt, welches durchaus die Werbemöglichkeiten von Bibliotheken erweitern könnte. Im Gegensatz zu AdWords, welches vor allem Keyword-basiert arbeitet, kann ich bei Facebook Kriterien wie Wohnort oder Sprache des Nutzers als Kriterien für die Schaltung von Werbung im Facebook-Netzwerk verwenden. Weitere Kriterien sind Altersgruppen, Geschlecht und Bildungsniveau.

Das Interessante kommt aber jetzt: ich kann auch einen “Wirkungsradius” für meine Anzeigeschaltung einziehen. D.h., ich kann definieren, im welchem geographischen Umkreis von einem spezifischen Punkt (z.B. Gemeinde) aus meine Anzeige erscheinen soll. Sie wird also nur Nutzern sichtbar gemacht, die innerhalb dieses Raumes leben. Damit kann sich eine Bibliothek genau an ein sehr spezifisches Publikum wenden, welches auch in einer gewissen geographischen Nähe wohnt.

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Bibliotheksmarketing & Beschwerdemanagement

Posted on | March 27, 2009 | No Comments

Nach intensiven drei Tagen im Rahmen des Uni-Lehrganges “Library and Information Studies” an der Österreichischen Nationalbibliothek gönne ich mir heute die eine oder andere Skitour im Schweizer Engadin. Eines der Schwerpunkte der Lehrveranstaltung war das Thema Beschwerdemanagement, welches – je nach Haus – unterschiedlich gehandhabt wird.

Beschwerden sollten als Chancen betrachtet werden. Sie geben Auskunft über den Stand der Organisation und der von ihr zur Verfügung gestellten Leistungen und Produkte. Neben einer entsprechenden Unternehmenskultur, die Kunden und ihre Anliegen in den Mittelpunkt stellt, sowie ausgearbeiteten Prozessen, die Beschwerden aufnehmen und zu entsprechenden Maßnahmen führen, ist auf technischer Ebene ein CRM-Werkzeug empfehlenswert, zumindest bei Organisationen mit mehreren hundert KundenInnen. Ab dieser Größenordnung wird Outlook nicht nur unübersichtlich, es ist auch für entsprechende Auswertungen völlig unbrauchbar.
Gelegentlich wird die Aufnahme von Beschwerden und die Abwicklung dieser in externe Hände gelegt, um mit Belastungsspitzen und Personalkosten ökonomisch einen Weg zu finden. Was man dabei verliert, ist der unmittelbare Draht zu den KundInnen. Die authentische Meinung dieser Personen ist sehr wichtig, und deren Anliegen sollten wenn möglich sofort und unbürokratisch gelöst werden – ein Weg, der externen Call Centern oft nicht gestattet ist.
Sollten Sie sich also für eine eigenständige CRM-Lösung entscheiden, so bietet die Open Source Welt zahlreiche interessante Angebote, unter anderem Compiere, Jitterbit, Concursive, BizRoof, Tactile und viele mehr.

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Public Library Liverpool: Café, Public WLAN und in die Jahre gekommene Räume

Posted on | March 20, 2009 | No Comments

Diese Woche habe ich in England verbringen dürfen (im Rahmen meiner wissenschaftlichen Forschung) und unter anderem habe ich mir dabei aber auch die Öffentliche Bibliothek von Liverpool angesehen. Dieses alt-ehrwürdige Haus in zentraler Lage (Lime Street und Byrom Street, Nähe St. Georges Hall) hat zwar von außen Charme (wenn man alte Gemäuer liebt), innen sieht es aber ein wenig anders aus. Das Möbiliar ist schon sichtbar in die Jahre gekommen, und Freunde der 70er und 80er Jahre werden sicher auf ihre Kosten kommen.

Positiv ist das wirklich große Medienangebot: auf mehreren Stockwerken wird so gut wie jedes Thema in einer großzügigen Freihandaufstellung abgehandelt. Auffallend ist auch immer wieder die Verbindung zu Volkshochschulkursen, Weiterbildungsmöglichkeiten und -räumen sowie zur Idee der Bibliothek als sozialen Raum. Hier trifft sich wiedermal alles: Angestellte mit ihren Notebooks, ältere Semester bei den neuesten Bucherscheinungen, Hausfrauen beim Kaffeetratsch, also durchaus ein buntes Völkchen. Einzig die Kinder sind mir ein wenig abgegangen, aber vielleicht hatten da einfach alle Schule.

Was mir idealerweise ebenfalls zur Verfügung stand: ein kostenloser, freier WLAN-Zugang, um diesen Artikel vorzubereiten, meine eMails abzurufen und auf Twitter Statusmeldungen abzuschicken.

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Finanzkrise und Bibliotheken – offene Fragen und Strategien

Posted on | October 31, 2008 | 7 Comments

Nachdem nun die Finanzkrise der Banken und Kreditinstitute schön langsam auf die Realwirtschaft durchschlägt, müssen sich nun auch Bibliotheken auf härtere Zeiten einstellen. Ist das wirklich so? Da in Mitteleuropa immer noch die meisten öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken zum Großteil von der öffentlichen Hand finanziert werden, könnte man bei einer Rezession mit einem “blauen” Auge oder gar weniger davon kommen. Zu diesem Thema und zu strategischen Überlegungen habe ich mir ein paar Gedanken gemacht – die ich auch hier im Blog gerne mit Ihnen diskutieren würde.

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Königliche Bibliothek Stockholm

Posted on | October 30, 2008 | 2 Comments

Nach meinem Aufenthalt in Maastricht zur ePortfolio Konferenz ging es für mich noch beruflich weiter in den Norden – nach Stockholm. Dort konnte ich mir eine sehr interessante Bibliothek anschauen: die königliche Bibliothek Stockholm.

Was ihre Stellung und Aufgabenbereiche betrifft, so ist sie durchaus mit der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien vergleichbar. Da ich selbst zwei Jahre dort tätig war, wollte ich mir jene in Stockholm einmal selbst anschauen und vergleichen. Interessanterweise waren nicht nur Aufgaben, sondern auch die Sammlungsgebiete, das Ambiente und auch das “Drum-Herum” sehr ähnlich.

Das Erste, das ich in einer Bibliothek betrete, ist der Lesesaal. Meiner Meinung nach ist das ein Spiegelbild dessen, welchen Stellenwert LeserInnen für die jeweilige Institution haben. Und da muss sich die königliche Bibliothek in Stockholm nichts nachsagen lassen. Alle Arbeitsplätze mit Internet-Anschluss, in einem sehr noblen Ambiente, voller Geschichte und Anmut. Das Wiener Pendant ist zwar um einiges größer und wohl auch, was die Möbelierung betrifft, ein paar Jahre jünger, aber ansonsten ist der Lesesaal wie geschaffen für verregnete Wochenenden. Mich hat es in den Fingern gejuckt, den Laptop auszupacken und schon wieder Notizen und Zitate aus Büchern einzutragen…

Auch der Rest des Hauses sowie die üblichen Service-Dienstleistungen sind denen in Wien ähnlich. Interessant ist ein Veranstaltungsraum, der nach vorne in den benachbarten Park “schlittert” und sich darunter verbirgt.

[Technorati Tags: Bibliothek - ]

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Hauptbibliothek von Maastricht: Modern und offen

Posted on | October 27, 2008 | 1 Comment

Letzte Woche war ich im Zuge der Konferenz zu ePortfolio & Digital Identity (mehr dazu hier… ) in Maastricht auf Besuch. Neben einer schönen Altstadt und eines der, zumindest für’s Auge, schönsten Buchladen (der in einer umgestalteten, im gothischen Stil errichteten Kirche Platz fand), habe ich mir auch die öffentliche Bibliothek von Maastricht nicht entgehen lassen.

In Maastricht ist die Hauptbibliothek unter dem Namen Centre Céramique bekannt. Tatsächlich fanden sich im Gebäude zahlreiche Vitrinen, die Porzellanware ausstellten. Neben einem Flohmarkt und einer Fotoausstellung faszinierte mich aber zuerst der Bibliotheksbau. Das moderne, mehrstöckige Gebäude war äußerst geräumig angelegt, hatte von drei Seiten eine beinahe durchgehende Glasfassade und mehrere Aufzüge. Ab dem zweiten Stock konnte man im Inneren in eine Art Atrium schauen und so noch mehr “Dimension” dieses Gebäudes spüren.

Neben der modernen Gebäudearchitektur besticht das Interieur. Warme Holzfarben, schallschluckende Böden und viele Sitzgelegenheiten machen den Besuch zu einer sympathischen Angelegenheit. Am besten hat mir die Zeitungsecke gefallen: Große Tische, Palmengarten, und Zeitschriften in Hülle und Fülle. Typisch holländisch-liberal: auch der Playboy stand im Regal. Im Gebäude fand sich auch ein Café, das sich angenehm in das Gesamterscheinungsbild einfügte. Ich hätte in diesem Haus gut den Tag verbringen können.

Elektronische wie haptische Medien gab es, wie es sich in einer öffentlichen Bibliothek gehört, zu allen Gebieten und in ausreichender Menge. Ich hatte zwar keine Opac-Recherche durchgeführt, die Oberfläche des Opacs war ebenso mit Stil wie mit Funktionalität versehen. Ein für mich besonders interessanter Aspekt des Produktsortiments waren eGames, (eGames und Bibliotheken – hier mehr dazu… ) welche zur Ausleihe bereitstanden, unter anderem der Klassiker “Myst”.

Link: http://www.centreceramique.nl

[Technorati Tags: Bibliothek - Bibliotheksbau ]

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