MBI Blog

Olympus auch mit Datenbrille

Posted on | July 31, 2012 | No Comments

Nach Google Glass hat auch Olympus seinen Prototyp einer AR-Brille vorgestellt. Das als MEG4.0 bekannt gewordene Modell kann auf jede beliebige Brille aufgesetzt werden und verbindet sich via Bluetooth mit einem entsprechenden Handheld. Daten werden dem Nutzer etwas oberhalb der Sehlinie gespiegelt. Noch ist das Gerät nicht auf dem Markt und es wird noch eine gewisse Zeit dauern. Was auf jeden Fall zu sehen ist: Angereicherte Realität im Alltag ist keine Fiktion mehr, sondern wird demnächst Massenanwendung. Das wird unsere Art und Weise, wie wir mit unserer Umwelt umgehen, kommunizieren, interagieren deutlich verändern.

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Ein Schritt näher zum Holodeck

Posted on | December 21, 2011 | 2 Comments

Im Web habe ich folgendes Video entdeckt, welches die aktuellen Möglichkeiten von Augmented Reality aufzeigt. Dabei kommen wir wieder einen Schritt näher zum Holodeck, wie wir es von Star Trek kennen.

Sony hat sich dem Projekt verschrieben, und wenn auch die Szene (die aus einem Stück besteht) sich Schauspieler und Hilfspersonal bedient, bekommen wir einen Eindruck was vielleicht in fünf oder zehn Jahren machbar sein wird.

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Google Goggles

Posted on | December 30, 2010 | 1 Comment

Eine sehr interessante Entwicklung wird mit Google Goggles fortgesetzt: die Suche mit Hilfe von Bildern. Google Goggles dient dabei als Brille in die Welt.

Und so funktioniert das Konzept:

  • Zunächst wird ein iPhone oder ein Android-Mobiltelefon mit Kamera benötigt
  • Auf diesen Geräten wird Google Goggles installiert
  • Nun kann man das Mobiltelefon als
  1. Übersetzungsdienst (halte das Handy über einen Text und lasse es übersetzen)
  2. Reiseführer (halte das Handy gegen ein Wahrzeichen und es erklärt dir die Geschichte dazu)
  3. Buchhändler (halte das Handy über ein beliebiges Buchcover und es gibt dir Hinweise, wo du es kaufen oder ausleihen kannst)
  4. Weinhändler (das Gleiche wie bei den Büchern, nur ausleihen kann man die Flaschen nicht…)
  5. Assistent (halte das Handy über eine Visitenkarte und du kannst die Daten mit einem “Klick” in die Adressendatei übernehmen)
  6. Kunstführer (halte das Handy über ein Bild/Kunstwerk und du bekommst die Hintergründe erklärt)
  7. Markenführer (halte das Handy gegen ein Logo, und du bekommst die richtige Webseite angezeigt)

Klingt mal so nicht schlecht, wäre es nicht Google, über deren Dienste wiedermal alles an die Zentrale gemeldet wird, wofür ich mich interessiere. Was kommt als nächstes? Gesichtsfelderkennung per iPhone?

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Wetterbericht über Augmented Reality Anwendung

Posted on | May 14, 2010 | No Comments

Naja, hier ein Beispiel für eine wenig sinnvolle Augmented Reality: eine Wettermeldung. Will heißen: richtet man sein iPhone gegen den Himmel, bekommt man das aktuelle Wetter eingespielt. Hmm. Als ob ich nicht sehen würde, ob die Sonne scheint und ein Wind geht. Ok, ich bekomme noch die genaue Temperatur (obwohl die Genauigkeit und Aktualität der Daten wohl mit dem Update der dahinteriiegenden Datenbank zusammenhängt).

Interessanter wäre wohl eine Ausweitung des Konzept in eine Art Umweltdaten-Sensor: Feinstaub, Ozon, UV-Strahlung, Zeit bis zum Sonnenuntergang, Luftfeuchtigkeit, etc. Das scheint mir aber unrealistisch, denn dann müssten überall entsprechende Sensoren angebracht sein, die diese Daten aktuell an eine Datenbank weiterleiten, die wiederum das iPhone versorgt. …

Link: Meteo360

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Arbeiten mit Maps – mobil und online

Posted on | May 4, 2010 | 1 Comment

Kürzlich ging die viel beachtete Where 2.0 – Konferenz in San Jose, Kalifornien über die Bühne. Diese Konferenz ist ein Ausblick auf Technologien, Anwendungen und Ideen, die das digitale Leben bereichern und verändern werden. Sie ist aber auch ein Diskussionsforum zum Stand der Praxistauglichkeit von Technologien, die sich um Mapping, Mobilität und Local Aware Applications drehen.

Diese drei Themen bildeten auch die entsprechenden Tracks, denen Interessierte folgen konnten. Für unser eins doch recht weit um anzureisen, begnüge ich mich damit, die entsprechenden Höhepunkte zu durchforsten und Slideshows wie YouTube-Clips ausfindig zu machen. Hier meine selektive Wahrnehmung des Geschehens:

Eine ganze Vielzahl weiterer Unterlagen und Multimedia-Dateien finden sich auf der Konferenzseite. Mapping und Augmented Reality, zwei sehr, sehr interessante Themen, und mein Thema des Monats!

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Augmented Reality und unser Alltag in 2 Jahren

Posted on | May 3, 2010 | 3 Comments

Kaum zu glauben, es ist schon Mai! Und damit haben wir ein neues Monatsthema – Mapping, Dienste mit Geo-Bezug und angereicherte Realität (AR). Alles in allem ein sehr dynamisches und spannendes Thema, wie ich meine. Ein Artikel auf Gigaom meint das auch, und präsentiert Szenarien, wie unser Alltag sich durch diese Technologien verändern wird.

Mit dabei Dienste, die MBI-LeserInnen schon gut kennen dürften: Sekai, Wikitude,Yelp.

Buchtipp zu diesem Thema: Search Patterns

Link zum Artikel: Gigaom

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Suche nach realen Objekten durch Augmented Reality

Posted on | March 15, 2010 | 1 Comment

In “Search Patterns” verschafft uns Peter Morville (Autor von Ambient Findability) einige Einblicke in die Welt der Suche. Er tut das wie immer auf eine interessante und herausfordernde Art, und bevor ich hier anfange mehr über das Buch zu erzählen, komme ich gleich zum Thema. Ein Aspekt in Morville’s Buch hat mich zum Nachdenken angeregt: die Erweiterung des Konzepts der Suchmaschine auf nicht-digitale Objekte.

Die Suche in digitalen Datenbeständen ist ja schon ein hartes Geschäft, aber wie kann man mit einer Suchfunktion in der materiellen Welt suchen? Eigentlich gibt es dieses Werkzeug schon, nur nutzen wir es noch anders: Applikationen, die auf das Prinzip der Augmented Reality bauen. Augmented Reality ist die Erweiterung der natürlichen Umgebung mit Daten, die visuell über spezielle “Anzeigen” (Monitore, Brillen, iPhone, etc.) sichtbar werden. Heute ist es eher ein Identitfikationstool. Wir sehen etwas durch diese AR-Brille (siehe z.B. Wikitude), es wird von der Software bearbeitet und das Objekt mit entsprechenden Daten (Benennung, Maße, Entfernung, Werbung, etc.) versehen.

Könnten wir also auch den anderen Weg gehen, dass wir über einen Input der Software mitteilen, wonach wir suchen, und wir scannen mit einer 360° Körperbewegung die Umgebung, lassen die Software arbeiten, und uns das gesuchte Objekt dann anzeigen (z.B. über einen Kompasspfeil, welches die Richtung und Entfernung angibt bzw. das Objekt mit einem Pfeil im Sichtfeld für uns sichtbar macht)? Man stelle sich auch hier die Einsatzmöglichkeiten vor: Suche nach verlorenen Haustieren, Orientierung in einer fremden Stadt, Auswahl des günstigsten Joghurts in einem Kühlregal von 100 verschiedenen Produkten, Identifizierung der passenden Hangneigung bei schwierigen Wetterverhältnissen während einer Skitour und und und…

Wir erweitern gerade wieder einmal unsere angeborenen Fähigkeiten und verbessern unser stärkstes Sinnesorgan: das Auge.

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Werbung in Augmented Reality Anwendungen

Posted on | December 30, 2009 | No Comments

Das musste ja kommen: mit den stetig wachsenden Möglichkeiten, mobile Geräte mit Augmented Reality Funktionen auszustatten (siehe Bionic EyeLayarWikitubeund die Sekai Camera) werden nun erstmals auch real time Werbung eingeblendet, und zwar direkt auf die erkannten Objekte. Minority Report läßt grüßen.

Brightkite verfügt nun mit seitem “Ultra-targeted advertising” über ein Werkzeug, dass dies erstmals beherrscht. Hier ein Screenshot:

Die Möglichkeiten scheinen hier endlos. Überall, wo man hinkommt und sein mobiles Gerät zur Identifizierung und Lokalisierung einschaltet, werden Kaufangebote eingeblendet. Bald werden nicht nur unsere Bewegungen im Web aufgezeichnet und analysiert, sondern unsere Wege in der realen Welt. Mit Anwendungen wie dieser ja kein Problem – das System funktioniert ja gerade deshalb, weil wir unseren Standort und die Objekte um uns herum an eine “zentrale” Stelle weitergeben.

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Layar: Augmented Reality über das Smartphone

Posted on | August 19, 2009 | 3 Comments

Über zwei Projekte, die Augmented Reality mit Hilfe von Mobiltelefonen realisieren, habe ich in der Vergangenheit berichtet – die Sekai Camera aus Japan und Wikitude aus Österreich. Nun kommt eine dritte Lösung auf uns zu, diesmal aus den Niederlangen: Layar.

Die Anwendung liefert Informationen über jene Objekte, die mit Hilfe der Mobilphone Kamera betrachtet werden. Es kann zwischen verschiedenen Daten-Layern gewechselt werden, eine Map-Integration ist auch gleich dabei. Und: Layer können auch personalisiert werden. Download und Installation über die Webseite des Anbieters.

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Wikitude: Augmented Reality für den Alltag

Posted on | June 22, 2009 | 2 Comments

Moderne Mobiltelefone versprechen in Kombination mit GPS, Kompass und Bewegungssensorik viele Möglichkeiten. Eine davon ist Augmented Reality, als eine Ergänzung der Realität um Informationen. Ein Beispiel habe ich früher mit der Sekai-Kamera vorgestellt. Ein ähnliches Konzept der Informationsdarstellung auf dem Mobiltelefonscreen bietet Mobilizy, ein österreichisches Unternehmen.

Mobilizy bietet eine als “Wikitude” betitelte Software für Google’s Android Smartphone an. Diese Anwendung erlaubt es dem User, Objekte (Gebäude, Bergspitzen, etc.) zu identifizieren, Geo-Koordinaten zu erfahren und weitere Infos aus Quellen wie Wikipedia, Qype und Panoramio auf dem Screen angezeigt zu bekommen.

Und hier ein kleines Video dazu:

YouTube Preview Image

Das ist ein sehr interessantes Entwicklungsgebiet für die Reisebranche: Werden Papier-Reiseführer bald nicht mehr gebraucht? Inwieweit müssen Lonely Planet & Co nun auch Inhalte auf diese Anbieter abstimmen?

Eine zweite Entwicklung von Mobilizy ist Zenith: richtet man das Smartphone gegen den Nachthimmel, bekommt man das Sternenbild erklärt.

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Hellige: Mensch-Computer-Interface

Posted on | April 29, 2009 | 1 Comment

Schon der Titel regt zu allerlei Fantasien an, wie wir mit Maschinen und Rechnern in der Vergangenheit, heute und in der Zukunft kommuniziert haben bzw. kommunizieren werden. Denn gerade diese Schnittstelle zwischen Mensch und Computer ist eines der meist-unterschätzten Hürden zu einem erfolgreichen IT-System.

Nun zum Inhalt. Dieser Band spannt einen weiten Bogen um und in das Thema. Das Einführungskapitel ist schon spannend genug, denn es beschreibt die Geschichte der Interfaces. Wie aus den Pilotenkanzeln der 1. WK-Flugzeuge Steuerknüppel zu Interface-Geräten wurden, Lochkartenleser abgelöst und Schrifterkennungssysteme erst nach jahrzehntelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit marktreif wurden, das ist alles Teil eines Prozesses, der uns über manuelle Eingabemethoden, zur automatischen Verarbeitung bis zu interaktiven und letztlich proaktiven Interfaces gebracht hat.

Interfaces, die heute so selbstverständlich sind wie Trackpad, Touchscreen oder eine graphische Bedienungsoberfläche, täuschen über die langwierigen Probleme bei der Entwicklung dieser Komponenten hinweg. Spracherkennung und –verarbeitung z.B. ist eine aktuelle Hürde, an der mit Hochdruck gearbeitet wird. Durch das Konzept des Ubiquitous Computing tritt das Interface insofern in den Hintergrund, als dass der Computer nicht mehr als solcher wahrgenommen wird, sondern aus den Objekten, in denen er verborgen ist, direkt mit dem Nutzer kommuniziert.

Weitere Kapitel beschäftigen sich dann im Detail mit den aufgeworfenen Themen wie Augmented Reality, Ubiquitous Computing, Gestaltungsprobleme von Mensch-Computer-Interfaces, der Computer als soziales Medium und Wearable Computing. Dabei bleibt es nicht bei technischen oder ergonomischen Problemstellungen, sondern es werden viele kulturtheoretische, geisteswisseschaftliche und medienkritische Fragen aufgeworfen und verfolgt.

Dieses Buch ist nicht nur als kreativer Anstoß zur Gestaltung der eigenen Mensch-Computer-Umwelt und Kommunikation dienlich, sondern auch spannend zu lesen. Ein Nachschlagewerk, dass sich einen Platz in meiner Bibliothek gesichert hat.

Bibliographische Angaben finden Sie hier: Mensch-Computer-Interface: Zur Geschichte und Zukunft der Computerbedienung.

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