Book Genome Project
Posted on | September 1, 2011 | No Comments
Ein interessantes Projekt versucht den “Buch-Gencode zu enträtseln” und so einfacher durchsuchbar zu machen. Das Book Genome Project zerlegt Werke in ihre Einzelteile und untersucht die Beziehungen der darin vorkommenden Personen und Objekte. Es geht aber noch weiter, denn es versucht zu verstehen, warum und wie ein Buch auf dem Buchmarkt erfolgreich sein kann. Daher stehen auch Faktoren im Lichte der Untersuchung, die auf die Besonderheiten von erfolgreichen und nicht erfolgreichen Büchern hindeuten.
Laut der Forscher hinter dem Projekt hat jedes Genre eine ganz typische Mischung aus den Dimensionen Sprache, Geschichte und Charaktere. Die Genre-typische Mischung wird analysiert und ein Muster der Buch-DNA angelegt. Dies kann z.B. auf BookLamp studiert werden. Das interessante bei BookLamp ist, dass es basierend auf der Buch-DNA ähnliche Bücher findet.
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WorldCat Identities Network
Posted on | August 18, 2011 | 1 Comment
Sehr genial und sehr schön gelöst: das visuelle Netzwerk von WorldCat! WorldCat ist nicht nur für mich ein sehr wichtiges Recherche-Tool, sondern für viele Nutzer unverzichtbares Nachschlagewerk für Literatur. Nun hat WorldCat seine Daten auch visualisiert, und zwar in dem es Personen (Autoren und fiktive Personen, die in Werken vorkommen) und ihre soziale Umgebung aufzeigt. Sehr interessant, was sich da so auftut.
Das WorldCat Identities Network ist kostenlos und online zu nutzen. Im Suchfeld den entsprechenden Namen eintragen, und schon wird die entsprechende Grafik initialisiert. Andere Personen (oder auch Tiere, Objekte und Charakter!) lassen sich anklicken, die Grafik verändert sich dementsprechend.
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Shwowp: Übersicht meiner Online Einkäufe
Posted on | January 10, 2011 | No Comments
Hinter Shwowp versteckt sich eine Plattform, die meine Einkäufe “organisieren” soll. Will heißen, man leitet Informationen über seine Online Einkäufe an Shwowp weiter, und diese erstellen einen Gesamtüberblick mit “allen” Fakten. Dies soll auch helfen, eine Analyse über sein eigenes Kaufverhalten durchzuführen. So weit so gut.

Als eine weitere Funktion bietet Shwowp an, dass man seine Kauf-Geschichte mit anderen teilt. Quasi als Spaß an der Sache (“einkaufen”). Nun, wer’s braucht. Shwowp versichert zumindest, dass die Daten nicht weitergegeben werden. Nach WikiLeaks und der Aufforderung von US-Behörden, Twitter (und wohl viele andere Web-Dienste – Google, Facebook, etc.) möge Userdaten über Wikileaks-Unterstützer herausrücken, ist diese Zusicherung wohl für alle Zeit und alle Dienste, die von den USA aus operieren, mehr als zweifelhaft.
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Raumgestaltung: Menschen als Sensoren
Posted on | November 5, 2009 | No Comments
Das Beobachten von Menschen zur Optimierung von Arbeitsabläufen kennen wir schon seit Taylor und Ford. Auch im Web-Zeitalter sind Methoden zur Verhaltensbeobachtung populäre, denken wir nur an diverse Analyse-Werkzeuge (z.B. Concentrate), die unsere Wege im Web aufzeichnen.

Wenn wir mit größeren Datenmengen (=viele Menschen und Bewegungen) konfrontiert sind, dann wird es mit den üblichen Techniken wie Beobachter platzieren, Notizen machen etc. schwer. Vor allem dann, wenn wir keine Labor-Situation schaffen wollen, sondern andere in ihrem Alltagsleben antreffen wollen.
Im Bereich der Geschäftslokaloptimierung ist das “Problem” der Regalaufstellung bekannt. Ein Bestreben von Kaufhaus-Managern ist es, eine Produktaufstellung zu finden, die den Bedürfnissen der Kunden am nähesten kommt. Ein Weg, solche Daten über die Wanderwege von Kunden in Kaufhäusern zu gewinnen, sind Sensoren. Damit auch die Kunden “eindeutig” verfolgbar sind, wird die Strahlung ihrer (eingeschaltenen) Mobiltelefone zur Aufzeichnung genützt (siehe auch Website von Path Intelligence). Personen sind damit zwar nicht identifiziert, aber sehr wohl können Pfade eines Einkaufs eindeutig einem Besuch zugeordnet werden. Damit erhofft man sich ein reiches Datenangebot, um das Einkaufsverhalten studieren zu können.
Alternative Technologien wäre z.B. RFID.
Interview-Link zum Thema: mp3-File zum Download
Tags: analyse > überwachung > mobiltelefon > observierung > optimierung > rfid > sensor






