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Second-Hand eBooks

Posted on | February 11, 2013 | No Comments

Jetzt kommt etwas Bewegung in den eBook-Markt, nachdem sich Branchengröße dieses Themas annimmt: dem Weiterverkauf von erworbenen (und gelesenen) eBooks. Sollte das also technisch und rechtlich alles klappen, dürfen eBook-Leser über die Amazon-Plattform (Kindle, Kindle Fire) ihre eBook-Lizenzen weiterverkaufen, und somit zumindest einen Teil ihrer Ausgaben wieder hereinholen. Für andere ist es zumindest noch günstiger, Literatur zu erwerben.

Hier der Link zum US Patentamt…

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Kindle Fire nun in Europa!

Posted on | September 14, 2012 | 3 Comments

Nun ist er endlich auch in Europa angekommen, der Kindle Fire HD, das Amazon Flaggschiff im Wettbewerb mit iPad und Samsung Galaxy. Ein erster, auffälliger Unterschied ist die Größe zu den konkurrierenden Geräten: es ist weit kleiner, und liegt daher auch sehr angenehm in der Hand. Das Bild schaut klasse aus, und mit Hilfe von Amazon Prime hat man eine digitale Bibliothek aus Büchern, Filmen und Zeitschriften zur Hand – mit einer Jahres-Flatfee.

Nun wird sich zeigen, wie das auf Android aufgebaute Gerät in Europa ankommt. In den USA ist es ein Renner und ein wichtiger Baustein in der Gesamtstrategie von Amazon, das Geschäftsfeld “Online Entertainment” zu dominieren. Spannend wird es! Die Geräte werden demnächst ausgeliefert, auf der Amazon Seite kann man sie schon unter die Lupe nehmen bzw. vorreservieren.

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Cloud computing nicht wetterfest

Posted on | July 2, 2012 | No Comments

Naja, kaum gibt’s mal einen ordentlichen Sturm im US-Osten, da krachen schon im Web die Balken. Zumindest bei jenen Diensten, die sich den Leistungen von Amazon Web Services verschrieben haben. Und das sind keine Kleinstunternehmen, sondern Größen wie Pinterest, Instagram, Netflix, TechCrunch und so manche andere mehr. Und natürlich Amazon selbst. Es betraf zwar “nur” die Nutzer in Nordamerika, aber aber: Cloud Computing hat, wie wir schon wissen, nicht nur seine Vorteile. Ein Negativbeispiel sehen wir hier. Ein Backup gefällig?

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eReader & Tablets: Werkzeuge der Macht

Posted on | March 15, 2012 | No Comments

eReader und Tablets treiben die Digitalisierung unseres Alltags rasch vorwärts und sind in vielen Punkten komfortabel und nützlich. Sie ermöglichen auch einer ganz neuen “Literatur”-Kategorie zum Durchbruch: dem eBook. Der eBook markt wächst auch hier, wenn auch nicht so dynamisch wie in den USA, beständig und wird auch in der Bibliothekswelt zunehmend salonfähig.

Wenn auch nun das Leseverhalten durch eReader und Tablets gefördert wird, so sind diese Werkzeuge auch ein Modell, Verlage und Autoren exklusiv an sich zu binden oder abzulehnen. So geschehen bei der Neuerscheinung “Stop Stealing Dreams” von Seth Godin, Marketing Fachmann und Autor zahlreicher Bestseller. Apple begründete die Ablehnung des Vertriebs über seinen elektronischen Buchmarkt mit dem Hinweis, das in “Stop Stealing Dreams” andere Werke per Link referenziert werden, die bei Amazon zu kaufen wären. Hmm.

Die Logik von Apple ist nicht schwer nachzuvollziehen, aber welche Auswirkungen hat das auf die Verfügbarkeit von Buchtiteln? Es könnte also durchaus sein, das manche Bücher nur noch über Amazon/Kindle, Apple/iPad, Barnes&Nobles/Nook, etc. erhältlich sind. Hier könnte ein offenes Format wie ePub Wunder wirken. Oder entsteht hier eine digitale Daseinsberechtigung für Bibliotheken?

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Solarhülle für Kindle

Posted on | February 3, 2012 | No Comments

Ein nettes, neues Feature liefert eine neue Hülle von Kindle: Obwohl ein Kindle bis zu einem Monat Akku-Laufzeit hat, kann es sinnvoll sein, die Sonne als Energielieferant (permanent) anzuzapfen. Dies bewerkstelligt eine Hülle, die mit Photovoltaik-Technologie ausgerüstet ist. Die Hülle beliefert eine zweite, eingebaute Batterie-Zelle, welche bis zu 50 Stunden einen Kindle am Leben erhält. Danach wird automatisch auf die im Kindle eingebaute Akku-Batterie zurückgegriffen.

Link: SolarKindle

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UbiSlate 7: Tablet für 57US$

Posted on | December 29, 2011 | No Comments

Das ist mal eine etwas marktschreierische Schlagzeile, gebe ich gerne zu. Aber die News sind interessant: ein indisches Tablet auf Android 2.3 Basis für 57US$. Das erste Modell (Aakash) war nach wenigen Tagen restlos ausverkauft, nun gibt es den Ubislate 7 in verbesserter Bauweise und Software gegen Vorbestellung. Der Preis wird von der indischen Regierung subventioniert tief gehalten. Das iPad hat es in Zukunft immer schwerer, sich an der Spitze zu halten.

Das Tablet hat ein 7″-Touchscreen (also wie der Amazon Kindle Fire), WiFi und GPRS, 3Std Batterie, USB Anschluss, 2 GB Speicher mit Erweiterungsoption und 256 MB RAM.

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Kindle Fire und das Online TV Geschäft

Posted on | November 9, 2011 | 1 Comment

Während am deutschen Amazon-Portal “nur” der Kindle eReader zu haben ist, haben Amazon.com Kunden in den USA schon die Tablet-Version des Kindle zum Kauf angeboten: das Kindle Tablet “Fire”. Dieses Tablet ist, wie seine Konkurrenten (iPad, Chromebook, …) mit Touchscreen, Farbmodus und LCD ausgestattet, also gänzlich eine andere Erfahrung als der schon in der 4. Generation erschienene Kindle eReader.

Kritiken sind recht angetan von dem Gerät, welches mich aber weniger wegen seiner technischen Fähigkeiten fasziniert, sonder ob seiner strategischen Bedeutung für Amazon. Amazon wandelt sich zunehmend von einem Versandhandel zu einem Content-Lieferanten. Kürzlich habe ich von Amazon Prime, dem Buchverleih und dem inkludierten Download von Videos und Filmen geschrieben. Mit dem Kindle Fire wird der Konsum von Amazon Online Video erst so richtig möglich. Ich denke, eine Vision von Amazon könnte es sein, so etwas wie iTunes für online Movies zu werden: eine zentrale Plattform für den Erwerb und die anschließende Nutzung von Bewegtbildern, ob kostenpflichtig oder gratis.

Eines der Verkaufsargumente für den Kindle Fire werden nicht nur die riesige Menge von Filmen und anderen Inhalten von Amazon sein, sondern auch der im Vergleich zum iPad sehr niedrige Preis von 199 US$. Während also Google und Apple in das Online TV drängen, viele Hardware-Anbieter Tablet PCs anbieten, verknüpft Amazon beide Bereiche und verschafft sich einen entsprechenden Vorteil beim Kunden. Ob’s aufgeht, sehen wir ungefähr in einem Jahr.

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Amazon verleiht Bücher

Posted on | November 7, 2011 | No Comments

Der Titel könnte eine Schreckensmeldung für Bibliotheken sein. Tatsächlich wird diese Meldung von Bibliotheken eher gefasst aufgenommen, auch wenn “vom Kopieren des Bibliothek-Geschäftsmodells” gesprochen wird, nicht der Eindruck entstehen, Amazon hat das lukrative Bibliotheksgeschäft im Zielvisier.

Sieht man sich den Rahmen des derzeitigen Angebots genauer an, so kann man feststellen, dass dieses Ausleihmodell (1 Buch pro Monat, einige Tausend Titel zur Auswahl, wenige Verlage im Boot) auf die Amazon Prime Kunden abzielt. Diese sind mit 79 US$ pro Jahr dabei. Amazon Prime ist ein neuer Weg von Amazon, seine Kunden noch stärker an sich zu binden. Das Amazon Prime Paket beinhaltet freie bzw. reduzierte Versandkosten, aber noch wichtiger: mehr als 10.000 Videos, die frei auf den eigenen PC gestreamt werden können. Das Ziel ist also, Amazon Prime um eine Sparte reicher zu machen und so Amazon Kunden von dieser jährlichen Flatfee von ca. 50 Euro für den gesamten Informationskonsum (Buch, Zeitschrift, Video, Fernsehen; was noch fehlt: Musik) zu überzeugen und auch den Amazon-Reader Kindle zur Beschaffung anzuregen.

Die Jahresgebühr in vielen Bibliotheken beträgt zwischen 10 und 30 Euro. Da ist es nicht mehr weit zu Amazon Prime, welches mir alles voll digital und promt auf meinen Mac liefert. Wenn dieses Modell nach Österreich und Deutschland kommt, dann werden sich auch Bibliotheken auf eine neue Konkurrenz gefasst machen müssen, welche ihnen gerade bei den Technik-versierten und jungen Mittelschicht viele Entlehnungen kosten wird.

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Amazon Kindle Store: nun auch für deutsche Literatur

Posted on | April 28, 2011 | 1 Comment

Auf das habe ich natürlich gewartet, dass auch deutsche Literatur über den Amazon Kindle Store verfügbar wird. Bis dato konnte ich auf meinen Kindle 3 “nur” englische Literatur hochladen. Das Gerät hat sich übrigens in 3.700m Seehöhe im Kaukasus bestens bewährt, trotz eisiger Kälte. Im Schneesturm-Biwak konnte ich und meine Frau uns die Zeit mit Lesen vertreiben…

Im deutsch-sprachigen Kindle-Store werden nun Klassiker wie Neuerscheinungen in deutscher Sprache zum Download angeboten. Klassiker sind meist kostenlos wie z.B. Jules Verne’s Reise um die Erde in 80 Tagen. Neuerscheinungen sind unterschiedlich bepreist, kosten aber etwas weniger wie die Paperbacks.

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Amazon Kindle im Lehreinsatz

Posted on | February 17, 2011 | 1 Comment

Eine intensive 4-Tages-Tour liegt hinter mir. Nicht in die Berge ging es, sondern nach Innsbruck und Krems an die Unis. Ich hatte das Vergnügen, Online Marketing und persönliches Wissensmanagement zu vermitteln. Gespannt war ich aber vor allem auf den ersten Einsatz meines eBook Readers Kindle 3. Ich wollte das Gerät als “Unterlage” für meine Notizen verwenden, auf die ich im Unterricht gerne zurückgreife. Will heißen: keine ausgedruckten Skripten mehr für mich, sondern nur mehr “Digitales” auf dem Reader. Ausserdem habe ich nun “tonnenweise” Material mit mir (außerhalb des Notebooks), sollte ich es im Unterricht brauchen.
Vorwegnehmend, für meinen Zweck ist das Gerät sehr brauchbar. Im Querformat kann ich die pdf, die ich über USB-Kabel von meinem Mac hinaufgeladen habe, ausgezeichnet lesen. Die Größe des Geräts erlaubt es, dieses überall im Seminarraum einhändig mitzuführen. Ich erspare mir also den Ausdruck der aktuellen Skriptversion und das Transportieren der Unterlagen im Rucksack (das Material kann manchmal recht umfangreich sein). Das einzig Gewöhnungsbedürftige ist das Blättern im digitalen Skriptum. Der Mechanismus funktioniert fehlerfrei, jedoch braucht es eine Zeit, bis ich z.B. von Seite X bis ganz zum Anfang zurückkehre.
Im Fitnessstudio am Spinning-Rad habe ich den eReader ebenfalls ausprobiert und die zusätzliche Lichtquelle getestet. Passt! Nun fehlt noch der Outdoor-Test im Bergbiwak…
Der einzige Nachteil derzeit betrifft die gesamte eBook-Branche: es gibt noch viel zu wenige deutsche eBooks. Kindle / Amazon hat derzeit rund 550.000 eBooks im Angebot, aber alles auf Englisch.

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Kindle Lending Club: Bibliotheksalternative?

Posted on | January 20, 2011 | 1 Comment

Kindle 3 ist ja ein richtiger Fortschritt gegenüber den früheren Versionen (d.h. Nutzung von persönlichen Dokumenten auf dem Gerät ist wesentlich erleichtert). Ein Funktion, die mich besonders interessiert, die ich aber auch noch nicht ausprobieren konnte (mangels Gerät), ist die Kindle Lending Funktion. Dabei kann der Eigentümer eines kostenpflichtigen Buches, welches Kindle-Format hat, ein Wert für maximal 14 Tage an einen anderen Kindle-Nutzer “verleihen” (Da Kindle-Bücher über Apps auch auf dem iPad, iPhone, PC und Mac zu lesen sind, braucht man nicht unbedingt einen Kindle zum Lesen). Danach ist das Buch wieder beim Eigentümer. Die Verwaltung dieser Bücher funktioniert über die Amazon Seite “Manage Your Kindle” (nur für den Eigentümer). Voraussetzung ist daher ein Amazon.com – Konto.

In der Praxis tritt aber die Schwierigkeit auf zu wissen, wer welche Bücher hat und wie man an diese Person herankommt. Hier kommt der Kindle Lending Club ins Spiel, als eine Vermittlungsplattform zwischen Buchbesitzern und Personen, die bestimmte Titel lesen wollen. Eine Registrierung ist notwendig (ein Login über Facebook ist möglich, würde ich aber aus Datenschutzgründen nicht empfehlen). Über ein Suchfenster oder eine Browsing-Funktion kann man entsprechende Titel zum Ausleihen suchen oder zum Verleihen markieren.

Noch ist der Dienst nicht perfekt. Manche Bücher sind aufgrund rechtlicher Restriktionen nicht außerhalb der USA auszuborgen. Manche Bücher sind überhaupt nicht verleihbar. Und es stellt sich auch die Frage, wie oft ein Buch verleihbar ist (dazu habe ich keine bzw. unterschiedliche Angaben gefunden). Sollte dies aber in Zukunft zum Vorteil der LeserInnen gelöst werden, dann wäre solch ein Kindle Lending Club eine schnelle, sehr bequeme, stets erreichbare (24/7, online) Alternative zur Beschaffung von eBooks über Bibliotheken.

Link: Kindle Lending Club

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Barnes & Noble auch im eBook-Geschäft

Posted on | July 29, 2009 | 1 Comment

Barnes & Noble ist wie andere auch (siehe Amazon) stark im eBook-Geschäft engagiert. Anders als Amazon’s Kindle arbeitet Barnes & Noble aber Geräte-unabhängig, sprich es gibt keine monopolisierte Geräteklasse. Auch hat Barnes & Noble kein Durchgriffsrecht auf den Content auf “meinen” eReader wie das kürzlich bei Amazon’s Kindle offensichtlich wurde. Stattdessen kann der über Barnes & Noble angebotene eBook-Content auf PC/Mac, iPhone oder BlackBerry geladen und gelesen werden.

Rund 700.000 Bücher stehen als eBooks zum Download bereit. Bücher kosten durchgehend $ 9.99  – man darf also auf die Antwort (sprich Preissenkung) durch Amazon gespannt sein.

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