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Second Life: weiter sehr munter, auch ohne Medien-Hype

Posted on | June 27, 2013 | No Comments

Second Life ist nun 10 Jahre alt, was Sie vielleicht (überraschenderweise) in den Nachrichten vernommen haben. Es überrascht deshalb, weil die News-Berichterstattung seit den Hype-Jahren um 2007 herum nicht existent war. Studenten und Kunden fragen mich (wenn ich über meine Forschung zum Thema berichte – siehe hier), ob denn Second Life denn nicht schon längst eingestampft wurde. Nein, es ist weiter sehr munter, auch ohne Medien-Hype.

Second Life hat natürlich auch eine Geschichte, die vielleicht ein wenig anders verlaufen wäre, hätte es nicht Facebook & Co gegeben. Die Betreiber von SL (Linden Labs) haben richtig erkannt, dass Communities und soziale Netzwerke ein Bedürfnis vieler Web-Nutzer darstellen. Letztlich konnte sich SL in der User-Gunst gegenüber den “klassischen” Web-Angeboten nicht durchsetzen, weil es technisch zu wenig leistete, die Lernkurve für den Erstanwender viel zu steil war und das Geschäftsmodell mit den Visionen der SL-Community mehr als einmal über’s Kreuz kam. Wäre SL heute Facebook, so hätten wir ähnliche Probleme wie auf der populärsten Plattform derzeit: Datenschutz (Verknüpfung von Avataren zu ihren Besitzern über Kreditkarten), ein ausuferndes Regelwerk der Betreiberfirma und eine Ökonomisierung des virtuellen Raumes. Dass dies letztlich für die SL-Community nicht so weit gekommen ist, liegt nicht am Goodwill von Linden Lab, sondern von der Macht-Konstellation innerhalb der virtuellen Welt und dem Rückzug kommerzieller Firmen aus diesem Raum. Linden Lab muss sich auf eine lebendige Szene verlassen, nur dann funktioniert das virtuelle Leben, und nur dann fließen auch Einnahmen für den Betreiber. So wird der Raum sich selbst überlassen und die Community regelt ihr Leben selbst. Dieses Faktum hat zu einer neuen “Blüte” geführt – eine Community, die ihre Spielregeln und Wirtschaft selbst entwickelt. Second Life kann man durchaus als einen Raum bezeichnen, der, im Vergleich zu Facebook & Co, ein bereits vergessenes Ausmaß an Freiheit und Möglichkeiten bietet.

Zum 10jährigen Bestehen hat Linden Lab eine kleine Infografik zusammengestellt, welche die wichtigsten Fakten zu SL aufbereitet. Das Wichtigste aus meiner Sicht ist ganz unten rechts: die Haare. Ein kleines, kurioses Detail. Wer aber die Geschichte und das Wesen von Second Life kennt, den überrascht das nicht. Second Life ist die Welt der Kreativität und des Ausdrucks. Hier ist es frei wie es nur SL sein kann und keine andere (virtuelle) Plattform. Facebook & Co erscheinen dagegen wie eine Anwendung aus den Urzeiten des Web.

SL10B_Infographic

Kein Tracking mehr

Posted on | June 26, 2013 | 3 Comments

Im Zuge der letzten Entwicklungen, die für mich das Fass zum Überlaufen gebracht haben, habe ich mich entschlossen, alle meine Online Territorien frei von jeglichem Google, Facebook, Skype, Microsoft, AOL etc. Code zu machen. Angefangen habe ich mit dieser Seite und sie von Google Analytics und AdSense gesäubert. Ein kleines Restrisiko bleibt auf der Startseite: dort habe ich mit Feedburner einen interaktiven Dienst, der die neuesten Blog-Headlines ausliest. Feedburner gehört aber seit geraumer Zeit zu Google… dies werde ich demnächst noch mit einer passenden Alternative ausmerzen. Damit ist den Lesern dieses Blogs ein Google-freies, sprich Tracking-freies Lesen möglich (was nicht heißt, dass andere Parteien hier mitlauschen: Ihr Netz-Provider und alle, die an irgendwelchen Leitungsknoten mitlauschen). Die Schätzungen, wie viele Seiten mit Google-Code kontaminiert sind, reichen von 25 bis 60%. Damit ist Google in der Lage, auch Nutzer auszuspionieren, die weder Google Dienste nutzen noch bei solchen registriert sind.

Die andere, monströse Datenkrake ist Facebook. Mit Hilfe von Facebook Connect greift sie auch auf das Nutzerverhalten außerhalb ihrer eigenen Anwendung zu. Dazu braucht sie allerdings, wie Google, die Partnerschaft der anderen Seite – sprich der Web-Administratoren, die den jeweiligen Code in ihrer Seite einbauen. Nur so ist ein Datenaustausch zwischen diesen beiden möglich. Achten Sie also darauf, auf welcher Seite welcher Drittanbieter (Facebook und Co) vertreten ist und rufen Sie die Betreiber auf, diese Datenübertragung zu stoppen und Facebook von der jeweiligen Seite zu verbannen. Web-Adminstratoren können obiges jpg-Bildchen auch gerne frei downloaden und auf ihrer Seite posten, sofern sie Google-/Facebook frei sind!

Ixquick, Datenschutz und Proxies

Posted on | June 25, 2013 | 1 Comment

Vor gut 3 Jahren habe ich hier bereits auf die Möglichkeiten von Ixquick hingewiesen, aber in Zeiten wie diesen immer eine Erinnerung wert, weil: keine Profilbildung und IP-Tracking während der Nutzung der Ixquick-Suchmaschine, im Gegensatz zu Google, Bing und Yahoo. Der Datenschutz geht also während der Nutzung von Ixquick für eine Web-Recherche los und setzt sich fort, wenn man sich auf die Seite eines Suchtreffers begibt. Allerdings nur dann, wenn man rechts unten den Link “Proxy” auswählt:

Ixquick Proxy Function

Ein weiteres, nettes Feature von Ixquick bietet sich mit Startpage: wer glaubt, mit Ixquick zu wenig / zu schlechte Trefferergebnisse zu erhalten und sich wieder an Google wenden möchte, der sollte Startpage ausprobieren. Denn Startpage setzt Ihre Suche bei Google ab, allerdings anonymisiert, so dass Google keine Profildaten über Sie sammeln kann.

Wer noch mehr Schutz vor IP-Tracking benötigt, der sollte sich mit TOR auseinandersetzen. Und wer noch mehr zum Thema Privacy und Datenschutz wissen möchte, dem sei dieses Seminar empfohlen.

Hackpad – der Name sagt eh schon alles

Posted on | June 24, 2013 | No Comments

Simultan im Team arbeiten und trotzdem geografisch getrennt? Dann könnte das sehr einfache, aber funktional einwandfreie und äußerst nützliche Hackpad ein Tool für Online Kollaboration sein. Es ist zwar kostenpflichtig, erlaubt aber ein gleichzeitiges, gemeinsames Arbeiten auf einer Seite. Egal ob Textbearbeitung, Diskussion, Zeichnunngen etc. Wesentlich umfangreicher ist hingegen Wiggio.

Link: Hackpad

Flowdock: Messaging 2.0

Posted on | June 21, 2013 | No Comments

Wer eine Alternative zu Skype Chat haben möchte, der ist mit Flowdock gut bedient. Sehr schöne Oberfläche, alle notwendigen Features und absolut “sozial”: Activity Stream, Twitter Integration, RSS- Reader, Tagging Funktion, Kommentar-Möglichkeit, und Schnittstellen zu GitHub, ZenDesk und vielen anderen Diensten mehr.

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Link: Flowdock

Teams organisieren: Trello

Posted on | June 19, 2013 | No Comments

In Zeiten wie diesen fällt es mir schwer, einen Cloud Service vorzustellen. Da es sich bei Start-ups noch nicht um große Player im IT-Business handelt, kann man von einer massenhaften Überwachung und Durchleuchtung zunächst absehen. Sollte aber ein Tool wie Trello einmal populärer werden, dann ist es nicht ausgeschlossen, dass der Fall Facebook, Microsoft und Google auf hier zu treffen könnte. Generell gilt: Daten im Web sind niemals sicher. Was heißt das bei einem Dienst wie Trello?

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Trello ist ein Arbeitsorganisationswerkzeug für Teams. Ein Klassiker also in Punkto Aufgaben aufteilen, Zwischenergebnisse melden, sich absprechen. Solange dass auf einer nicht sensiblen Ebene passiert, könnte ich mir vorstellen, ein To0l wie Trello zu benutzen. Vieles spricht für das Tool – intuitiv, nett aufgemacht, für die praktischen Dinge im Alltag von geographisch verstreuten Teams. Am besten eignet es sich zur Bewältigung von Projekten. Aber das erklärt die Seite selbst am besten…

Link: Trello

Python 3 [Buchrezension]

Posted on | June 18, 2013 | No Comments

Im Zuge von kleinen Programmier-Projekten (hier eine Aufmunterung) habe ich mich mit Python beschäftigt, und es hat recht Spaß gemacht. Nicht das alles Spaß machen muss, aber gewöhnlich ist das Erlernen einer Programmiersprache nicht immer ein Ding der Freude. Ein Mitgrund für das angenehme Lernen und Vorankommen war sicherlich, neben den üblichen Web-Quellen, der Titel “Python 3” von Michael Weigend.

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Das Buch, eigentlich ein Kompendium mit rund 800 Seiten, ist etwas, was ich während meiner Programmierarbeiten dauernd am Schreibtisch liegen hatte. Zum einen, weil ich Python-Anfänger bin, zum anderen, weil es mir verläßlich weitergeholfen hat. Und um das geht’s! Obwohl ich auf meinem Rechner Python 2.6 installiert habe und entsprechend in dieser Version meinen Code geschrieben habe, war dieses Buch (“Python 3″) sehr hilfreich: es bietet einen voll-umfassenden Einstieg in die Python-Welt und baut schön langsam, aber systematisch vom Fundamentalen ins Komplexe auf. Neben den “Basics” wie Datentypen, Kontrollstrukturen, Ein- und Ausgabe, Klassen und Funktionen gibt’s Kapitel zum Objektorientierten Modellieren, zur Gestaltung von grafischen Benutzeroberflächen, String-Manipulation und Internet-Programmierung.

Die Inhalte sind nicht nur sehr übersichtlich gestaltet, sondern mit zahlreichen Beispielen gespickt. Um ein nachhaltiges Lernen zu ermöglichen, sind am Ende jeden Kapitels einige Übungen zum Ausprogrammieren von Problemen gegeben – und natürlich auch die entsprechenden Musterlösungen (auf CD).

Für mich ist das Buch derzeit in Kombination mit Internet-Quellen ein unverzichtbarer Helfer und fixer Bestandteil meines IT-Handapparates.

Bibliographische Angaben hier bzw. hier.

Codieren im Wald [Lebenswege]

Posted on | June 12, 2013 | No Comments

Heute starte ich mal eine neue Kategorie von Beiträgen, die sich von dem typischen Inhalt hier ein wenig abheben. Es geht um die Mitte zwischen den zwei Lebensbereichen “Arbeit” und “Freizeit” zu finden. Oder noch besser: seinen eigenen Weg zu finden, der abseits des Üblichen liegt.

Der erste Beitrag zu dieser Kategorie kommt aus Schweden (die Geschichte habe ich hier aufgeschnappt). Thomas Backlund arbeitet in einem Unternehmen, hat aber schon lange den Traum, seine eigene Firma aufzubauen. Die Idee dazu hat er erstmals, als er einen Artikel im Wall Street Journal liest – es geht um die Bedeutung von Codiersprachen heute und in der Zukunft, eine Art Handwerk. Er entschließt sich, diese Fähigkeiten durch seine Geschäftsidee zu vermitteln. Doch er sieht: er kommt nicht vom Fleck, er ist mit allem nur nicht mit seiner Idee beschäftigt. Nun heißt es für ihn alles oder nichts. Er kündigt und zieht sich zurück. In die Wälder.

Foto (c) Thomas Backlund

Bepackt mit 35 Kilo Ausrüstung startet er in seinen Sommer – voller Arbeit aber auch Natur. Backlund campiert im Wald (in Schweden möglich, in weiten Teilen Österreich gar strafbar!), schläft im Zelt, kocht am Gaskocher, und versorgt seinen Laptop mit Energie aus einer Solarzelle. Warum er das tut? Focus auf seine wichtigste Aufgabe, seinen Traum zu leben. Das ist nicht das Zelten in der Natur, aber für ihn ein logischer Schritt sich vom sozialen Rauschen abzukapseln. Backlund scheint mir nicht ein Träumer zu sein, denn er will ausdrücklich wieder zurück in die Zivilisation, sobald er seine Aufgaben gemacht hat. Das sollte spätestens Ende Sommer der Fall sein, denn die Tage werden kürzer, die Energie weniger, und das Wetter wechselhafter. Da hatte ich es in meinem alten Wohnmobil vor ein paar Jahren etwas leichter, als ich mein Office kurzfristig nach Bozen, Südtirol, verlegt hatte.

Web 2.0 Grabenkämpfe

Posted on | June 11, 2013 | 3 Comments

Ach ja, wenn’s so einfach wäre. Diese Infografik veranschaulicht die Positionen der großen Fische im Teich Web 2.0 und ihre Strategien, den anderen in sein Lager zu ziehen oder auszuschalten. Angelehnt an die Fernsehreihe “Game of Thrones”.

NSA erhält Telefondaten von Verizon

Posted on | June 10, 2013 | No Comments

Ein Aufschrei geht unter den Nutzern des TelKom-Anbieters Verizon: Daten zu Telefonaten (Dauer, Zeitpunkt, Partner) werden von April bis Mitte Juli 2013 ohne Verdachtsmoment an den US-Geheimdienst NSA übermittelt. Pikant auch: die NSA hat sich dieses Recht zusätzlich mit der Auflage sichern lassen, diese Vollmacht darf nicht publik gemacht werden. Ob diese Aufforderung zur Datenübergabe nur für Verizon gilt, ist also mehr als fraglich. Denn diese Praxis dürfte eher die Regel als die Ausnahme sein. Grundlage dieses Vorgehens ist der Foreign Intelligence Surveillance Act, also die Abwehr ausländischer Bedrohungen, sowie als Fundament dessen der Patriot Act. Privacy war einmal.

Link: CNN

Ohloh Meta: Open Source Verzeichnis

Posted on | June 7, 2013 | No Comments

Wer Informationen zu Open Source Software sucht, der könnte bei Ohloh Meta fündig werden. Diese Seite ist eine Art Verzeichnis verschiedenster Open Source Projekte – vom Webserver bis zur Desktop Applikation ist alles dabei. Allerdings werden hier nur Informationen zu Open Source Software gegeben, aber keine Links für einen Download oder Installationsinstruktionen. Trotzdem eine feine Sammlung mit vielen Tausend Projekten!

Link: Ohloh Meta

Google Seminar zum Thema “Maps”

Posted on | June 6, 2013 | No Comments

Wer die neuen Features von Google Maps entdecken will oder überhaupt eine grundlegende Einschulung in die Möglichkeiten dieser Anwendung benötigt, dem sei dieser Online Kurs von Google selbst empfohlen. Neben Google Maps werden auch die Möglichkeiten von Google Maps Engine Lite und Google Earth aufgezeigt und in kleinen Projekten geübt. Dieses Online Seminar ist vom 10. bis zum 24. Juni zugänglich.

Smartphone und Tablet Nutzung

Posted on | June 4, 2013 | 1 Comment

eBooks, Video-Content, digitale Fotografie – alles Medien, die heute im Alltag selbstverständlich sind. Ihre Popularität erklärt sich aber auch teilweise aus einer neuen Generation an Hardware: Smartphones und Tablets. Die nachfolgende Infografik zeigt diesen Zusammenhang schön auf.

3D-Print: Torten-Deko aus Zucker

Posted on | June 3, 2013 | No Comments

Wieder einmal mehr eine feine Idee, was sich alles mit 3D-Printern anstellen lässt: komplexe Strukturen aus Zucker. Anwendungsfeld: Torten und andere süße Produkte, die mit diesen teils höchst komplexen 3D-Formen garniert werden. Die kleine Gallerie an Werken ist sehenswert: The Sugar Lab. Die Story dahinter auch.

Gumroad: Verkaufsplattform für Digital Publisher

Posted on | May 31, 2013 | No Comments

Diese Entdeckung erfreut mich persönlich sehr: ein leichter Weg, unkompliziert und ohne Aufwand seine eigenen digitalen Werke (Bücher, Musik, Videos, Software etc.) online zu verkaufen. Das Problem bis jetzt war zweierlei: entweder man hat sich einen eigenen Shop eingerichtet mit einem Rattenschwanz an (Programmier- und Design-)Arbeit, rechtlichen Fragestellungen und Kosten beim Transfer der Geldmittel. Oder man hat sich mit iTunes und Amazon angefreundet und überließ denen das Verkaufen – aber zu deren Regeln (Stichwort: Ranking, Zensur, etc.) und deren unglaubliche Abzocke (beide verlangen 30% der Einnahmen).

Die Antwort heißt Gumroad und liefert:

  • einen sehr einfachen Erstellungsprozess
  • Verkaufsmöglichkeiten auch auf der eigenen Web-Page
  • faire Verkaufsgebühren (5% + 25 US Cents pro Transaktion)
  • Statistik-Daten

Eine etwas ältere, auf das Buch-Format beschränkte Variante, wäre Books on Demand.

40 Jahre Mobiltelefonie

Posted on | May 23, 2013 | No Comments

Zum 40jährigen Geburtstag der Mobiltelefonie habe ich diese feine Infografik gefunden, die sich mit dem Werdegang dieser nicht mehr wegzudenkenden Alltags-Kommunikationstechnologie auseinander setzt.

Declassification Engine: Geschwärztes enttarnen

Posted on | May 20, 2013 | No Comments

Geschwärzte Dokumente, verheimlichte Details, entfernte Namen. Das alles kennen wir in Österreich aus diversen Akten, Unterlagen und Dokumenten, die in den Polit-Skandalen der letzten Jahre ‘an die Öffentlichkeit’ gelangt sind. Solche Vorgehensweisen sind wohl in jedem Land zu finden, wenn auch mit unterschiedlichen Akzenten in der Handhabung. In den USA beispielsweise werden Dokumente, die als vertraulich eingestuft werden, erst nach einer bestimmten Zeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – wie z.B. über das Portal des CIA im Rahmen des Freedom of Information Act (FOIA Reading Room). Ein Mitgrund für diese Schwemme an öffentlichen verfügbaren Dokumenten ist die Digitalisierung der meist nur auf Papier verfügbaren Informationen (siehe z.B. auch die Re-Digitalisierung alter Zeitschriften wie des Alpine Journal)

Dennoch sind viele Dokumente weiterhin geschwärzt, d.h. Textstellen unleserlich gemacht, um Personen oder Organisationen zu ‘schützen’. Hier kommt die Declassification Engine ins Spiel, die es sich zur Aufgabe macht, diese Dokumente vollständig zu ‘entziffern’. Es kommen vor allem statistische Algorithmen zum Einsatz, aber auch das Wissen von Historikern. Überhaupt ist das Tool, welches Projekt beschreibt und seine Wirkungsweise aufzeigt als das man selbst Hand anlegen kann, ein gefundenes Fressen für alle Geschichte-Begeisterten. Die Masse der Akten ist enorm, die Ergebnisse interessant und aufschlussreich. Achtung: die Sichtung des Materials könnte etwas länger dauern! Sehr interessantes Projekt mit enorm viel Aufdeckungspotential…

Linux statt Windows auf der ISS

Posted on | May 16, 2013 | No Comments

Als ich diese Meldung auf ExtremeTech gelesen habe, war ich etwas überrascht, dass das schon nicht länger der Fall ist: Windows wurde auf der Internationalen Raumstation ‘endlich’ gegen Linux ausgetauscht. Der Grund: Stabilität und Sicherheit des Betriebssystems der Bordcomputer und der zahlreichen Laptops auf der ISS. Nach einem Wurmbefall im Jahre 2008, eingeschleppt durch das Notebook eines russischen Kosmonauten, hat Sicherheit der Computersysteme eine hohe Bedeutung. Zumindest lassen sich in Linux durch den Open Source Ansatz relativ schnell Lösungen und Patches für Probleme entwickeln und einsetzen, was bei Microsoft nicht der Fall ist.

Scratch: Geschichten für Kinder von Kindern

Posted on | May 14, 2013 | No Comments

Ein tolles Projekt aus dem MIT: Scratch. Was kann es? Alle können hier animierte Geschichten gestalten und erzählen, ohne Programmierkenntnisse. Daher ist es besonders für Kinder interessant. Sie lernen, wie eine animierte Sequenz selbst gestaltet werden kann. Man muss es einfach ausprobiert haben – oder sich auf der Webseite die vielen schon erstellten Mini-Videos anschauen!

Wer sich mehr für Lehrinhalte interessiert, für den könnte Composica interessant sein.

Link: Scratch

Kleinstobjekte aus dem 3D-Drucker

Posted on | May 13, 2013 | 1 Comment

Die 3D-Drucker Technologie entwickelt sich in alle Richtungen. Besonders die Erweiterung der Größen-Dimension ist interessant. Es lassen sich mittlerweile Objekte von mehreren Metern ausdrucken, aber auch in die andere Richtung geht die Entwicklung: ins Mikroskopische.

Auf Nanoscribe findet sich ein interessantes Beispiel, wie Kleinstobjekte in Nanometer-Größe von 3D-Printern gedruckt werden können. Die dabei verwendete Technologie basiert auf einer Zwei-Photonen-Polymerisation. Im Gegensatz zur Stereolithographie (SLA) liegt die Auflösung bei dieser Technologie um ein bis zwei Größenordnungen höher. Ideal also für präzise Prototypen.

Link: Nanoscribe

Google Earth Pro 7.1

Posted on | May 7, 2013 | No Comments

Google Earth kommt mit ein paar verbesserten Features heraus – für mich besonders interessant ist die Nutzung des Viewshed Tools, welches die Blickrichtung von einem Objekt aus identifizieren hilft. Im Klartext heißt das, dass Google Earth mir jene Landflächen einfärbt, die von einem bestimmten Ort eingesehen werden können. Hier das entsprechende Kurzvideo dazu:

Seelio: neues Angebot im Bereich ePortfolio

Posted on | May 6, 2013 | No Comments

Das Thema “ePortfolio” ist immer noch aktuell, auch wenn es in der breiten Öffentlichkeit kaum jemand kennt. Mahara und ELGG haben sich seit ihrer Einführung entsprechend weiterentwickelt, und ePortfolio ist weiterhin wichtiger Bestandteil zahlreicher Blended Learning und Online Learning Seminare und Lehrgänge. Ein Handbuch zu diesem Thema gibt es hier.

Es ist erfreulich, dass es wieder neue Anwendungen im ePortfolio Segment gibt. Eine davon ist Seelio. Das Interface übersichtlich gestrickt, erfüllt es vor allem die Anforderungen an ein Show Case Portfolio. Dieses ePortfolio ist Instituts-unabhängig und kann von jedem, der sich auf der Plattform registriert, genützt werden. Es ist also keine vollwertige ePortfolio-Lösung, erfüllt aber den Zweck, sich eine Online Bewerbungsmappe zusammenstellen zu können.

Spinlister: Fahrräder mieten

Posted on | April 26, 2013 | No Comments

Ob das funktioniert? Eine Web-Plattform versucht sich als Vermittler zwischen Vermietern und Mietern von Fahrrädern. Also eine Art Privat-Fahrradbörse für ein kurzfristiges Ausborgen. Das klingt vielleicht gut in Großstädten. Aber wer hat schon kein Fahrrad? Für mich als Rad-Fan eine seltsame Vorstellung. Aber vielleicht funktioniert’s mit e-Bikes?

Hier der Link zu Spinlister…

Digitales Ableben: Google gibt vor

Posted on | April 25, 2013 | No Comments

Das Problem wird ja langsam größer: je länger wir uns im Internet-Zeitalter befinden, desto mehr Personen generieren Daten und Konten im Web, und desto größer auch die Zeitspanne, in der wir – irgendwann – auch aus dem Leben scheiden. Doch was passiert dann mit unseren Daten?

Google hat sich dem Thema endlich angenommen und mit einem Inactive Account Manager das Problem adressiert. Die Idee: nach einer definierten Zeit der Inaktivität werden Daten und Accounts dem vorher bestimmten Zustand (Löschung, Übertragung etc.) zugeführt. Das betrifft sämtliche Google-Dienste und kann über die Google Einstellungen festgelegt werden. Hier die Google Erklärung dazu.

Bei Facebook ist das etwas schwieriger. Man muss mit Facebook Kontakt aufnehmen und den Nachweis erbringen, dass eine Person verstorben ist, um dessen Account zu deaktivieren. Leider ist das immer noch selten der Fall und Accounts von Verstorbenen verweilen weiterhin im Netzwerk. Bei anderen Diensten dürfte die Situation ähnlich sein.

Tool Tipp: Tabula

Posted on | April 24, 2013 | No Comments

Gerade entdeckt: Tabula. Ein Werkzeug, um Daten in Tabellenform aus PDF-Files zu holen. Könnte für Daten-Journalisten, Forscher und Studenten interessant sein. Ruby auf dem eigenen Rechner ist allerdings Voraussetzung.

Link: Tabula

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