Ontologie-Browser Swoogle
Friday, 14. December 2007Für alle Semantic-Web Fans ist Swoogle ein faszinierendes Werkzeug: es durchsucht das Web nach vorhandenen Ontologien.
Für alle Semantic-Web Fans ist Swoogle ein faszinierendes Werkzeug: es durchsucht das Web nach vorhandenen Ontologien.
Im Web nach spezifischer Information zu suchen ist derzeit eigentlich nur über die Stichwortsuche oder über Tags möglich. Manche Suchdienste (z.B. Clusty) verwenden semantische Technologien, um Treffer zu clustern. Semantische Suche ist also noch im Alpha-Stadium. Oder doch nicht?
Google ist aufgrund eines eine Zeile langen Algorithmus zum Branchenprimus aufgestiegen und breitet sich wie eine Krake aus. Ihre Kernkompetenz, die Suche, hat Google in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert, und andere Spieler auf dem Suchmarkt kopieren das Erfolgsmodell. Aber jetzt kommt, so rumort es zumindest in der Such-Industrie, ein potentieller Google-Nachfolger. Hype, PR-Gag oder steckt da was dahinter?
Über das Organisierung von lokalen Bookmarks habe ich mit BlueOrganizer gestern einen interessanten Dienst vorgestellt. Heute ist wieder ein online-Gegenpart an der Reihe: Leaptag, das aber mehr kann als nur Favoriten sammeln.
Semantische Analyse? Welcher Dienst kann das schon von sich behaupten, und das semantische Web ist entfernter denn je. Trotzdem: das Web 3.0 streckt seine Fühler aus, und IReader ist ein solcher Vorbote.
Eine weitere Möglichkeit, seine eigene Recherche-Arbeit zu perfektionieren, ist die Suche nach / mit Tags . Tags, die von der eigenen Community vergeben wurden. Ein Werkzeug, welches eine solche Suche ermöglicht, ist Decipho.
Im Web 2.0 finden sich zahlreiche News-Harvester. News-Harvester sammeln Nachrichten aus den unterschiedlichsten Kanälen, und ordnen sie nach individuellen Kriterien. Über Spotplex habe ich kürzlich berichtet, und andere bekannte Dienste aus dieser Kategorie beinhalten Digg, Tailrank, Topix, Reddit und Newsvine.
Visuelle Darstellungen von Suchtreffern, also ihre Beziehungsstruktur, sind schon ein alter Hut: Experten haben die Sinnhaftigkeit, die Vor- und Nachteile solcher Werkzeuge schon recht eingehend untersucht. Typische Werkzeuge sind Kartoo, oder auch Quintura. Mit Touchgraph wird die Latte nochmals höher gelegt.
Man erinnere sich noch an die späten 90er Jahre - Wissensmanagement war der Hype im innerbetrieblichen Zirkus der Managementphilosophien. Nun ist es ein wenig stiller geworden um Sveiby, Nonaka und Probst. Die Probleme der Praxis - Stichwort: Unternehmenskultur - und der technischen Implementierung wurde unterschätzt und als willkommener Grund für die doch letztlich erfolgte Ablehnung dieses Konzepts herangezogen. Wenige Realisierungen blieben die Aussnahme. Nun scheint doch ein Wandel einzutreten.
Eine der Charakteristiken des Phänomens Web 2.0 sind RSS-Feeds. Sie ermöglichen die schnelle Übertragung von Neuigkeiten. Was man dazu benötigt? Feeds natürlich, und auch ein Werkzeug, der diese verwaltet: ein Feed-Reader.