Grouply: tschüss Ning!
Posted on | September 2, 2010 | No Comments
Vor Jahren habe ich Ning vorgestellt, als eine Alternative, individuelle Soziale Netzwerke zu errichten und zu pflegen. Millionen von Netzwerken entstanden, da die Goodies, die Ning bot, überzeugend waren: große Gestaltungsfreiheit (funktional wie visuell), skalierbar, unaufdringlich, und kostenlos. Für etwas Geld konnte man sich Ning auf die eigene Domain umleiten lassen, Werbung verschwinden lassen oder mehr Speicherplatz bekommen. Nun hat sich Ning aber auf’s Abstellgleis gestellt: alle kostenlosen Accounts werden offline gestellt, sofern sie nicht auf ein kostenpflichtiges Modell umsteigen. Bumm!
Viele Ning-Communities sind in Rage. Mehr als veständlich, den die Portierung eines Netzwerks von einer Plattform auf eine andere ist so nicht möglich – denken Sie nur an die vielen Einzel-Profile der User, deren Kommentare und Nachrichten, die Community-Struktur etc. Damit müssen viele, die sich dem Fee-Diktat von Ning nicht beugen wollen, ihre Community fast von neu wo anders starten müssen. So etwas nennen wir eine Migrationswelle (interessanter Nebenpunkt: dasselbe spielt sich öfters auch in virtuellen Welten ab – siehe meine Forschung dazu…), und viele digitale Identitäten bekommen einen Riss in ihrer Kontinuität.

Nun bietet sich eine Alternative zu Ning an, welches kostenlose, adaptierbare Social Network Plattformen für Communities anbietet, quasi als neues Zuhause für Ning-Flüchtlinge – Grouply. Ein großer Pluspunkt: Grouply bietet ein Migrationspaket mit automatischer Übertragung der Daten von Ning zu Grouply an. Wenn das kein Argument ist… ein Versprechen aber, das Grouply kostenlose Accounts auch in Zukunft kostenlos bleiben lässt, ist nicht zu finden.
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