Daten analysieren, Trends erkennen
Posted on | March 17, 2010 | No Comments
Hier im MBI-Blog berichte ich öfters über Trends. Vieles kommt aus anderen Quellen, manches reime ich mir selbst zusammen. Die Frage ist: Woher kommt überhaupt die Überzeugung, dass es sich bei einem Phänomen so etwas wie einen Trend handelt?
Im ZDNet ist man dieser Frage nachgegangen, und hat fünf Evaluierungsmethoden beschrieben, die zumindest eine begründete Ahnung von der Zukunft liefern können. Dass diese mit allerlei Ungenauigkeiten behaftet sind, liegt auf der Hand. Die magische Kristallkugel ist noch nicht erfunden.
Und hier die 5 Methoden:
- Daten, die wir interpretieren, sind meist Sekundärdaten. Sprich: von anderen erhoben (siehe auch: Desk Research). Hinter jeder Erhebung steckt eine Absicht, ein Ziel, welches verfolgt wird. Und das beeinflusst ungemein das Ergebnis. Daher: jede Trendanalyse sollte insofern hinterfragt werden, welche Ziele sie verfolgt.
- Wo kommen die Daten her? Handelt es sich um wirkliche Daten oder nur Ableitungen aus der Vergangenheit?
- Expertenmeinung ist nicht immer richtig, weil die Welt des Experten auch in der Gegenwart ist. Prozesse, Umweltfaktoren u.ä. sind nicht bekannt, deren Auswirkungen nicht absehbar. Expertise besteht im Heute und Jetzt.
- Manche Trend-Analysen versuchen anstatt die Zukunft zu antizipieren sie durch Meinungsbildung zu verändern.
- Manche wollen Veränderung blockieren, und manipulieren so Trendanalysen. Blockierer sind meist jene, die vom Status quo profitieren.
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