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VÖB-Blog ohne Kommentarfunktion

Posted on | February 25, 2010 | 2 Comments

Letztens habe ich mich gewundert, dass ein Blog auch ohne Kommentarfunktion betrieben wird. Das kann manchmal technische Gründe haben (die Blogging-Software ist nicht in der Lage, Spam-Kommentare abzuwehren oder hat keinen entsprechenden Freigabe-Mechanismus). Beim VÖB-Blog kann dies aber eigentlich nicht sein, ist deren Plattform auf WordPress aufgebaut. Was ist der Grund, dass LeserInnen nicht kommentieren können/sollen? Schade, denn gerade Kommentare erweitern Artikel oft um 100% und mehr. Ein Blog als Ein-Weg-Kanal ist kein Blog, sondern ein Nachrichtensender.

Comments

2 Responses to “VÖB-Blog ohne Kommentarfunktion”

  1. J. Pauser
    February 25th, 2010 @ 12:50 pm

    Leider wird auch bei WordPress-Installationen die Kommentarfunktion mit Spam überflutet. Anfänglich waren beim VÖBBLOG die Kommentare freigeschaltet, mit relativ wenig Zuspruch unter den Lesern. Sehr rasch nahmen die Spams überhand. Trotz Antispamplugins muss man dennoch die Liste der Spams durchsehen, es könnte sich ja ein “echter” Kommentar darunter verbergen. Nach Abdrehen der Kommentarfunktion hat sich das wieder beruhigt. Vor kurzem hatte ich wieder ein paar Mal Kommentare zugelassen, mit dem Effekt, dass mehr Spams als je zuvor den Blog überfluten. Seit Bestehen des Blogs wurden etwa 3200 Spams gelöscht. Allein in diesem Monat waren es schon über 625! Das nur zur Verdeutlichung.

  2. MBuz
    February 25th, 2010 @ 3:42 pm

    hallo Hr. Pauser,
    ja das kenne ich gut auch von diesem Blog. Ich handhabe das so, dass ich die Spam-Liste nicht mehr durchsehe, sondern gleich lösche. Es sind, wie Sie sagen, einfach zu viele Spam-Mails. Muss auch sagen, dass ich in den Zeiten, wo ich diese noch kontrolliert habe, nie einen echten Kommentar auf der Spam-Liste entdeckt habe. Machine-Spam ist leicht zu entdecken, und Akismet macht das recht gut. Schwerer zu erkennen ist “manueller Spam”, wenn sich auf einmal unbekannte Personen wie in einem Dialog über die Kommentarfunktion unterhalten und dabei über ihre Webseite Link-Juice oder Traffic erwerben (wollen). Ich würde das Risiko eingehen, Spam-Listen löschen, Kommentar-Einträge vor der Veröffentlichung kontrollieren. So bekam ich es in den Griff.

    mit besten Grüßen
    Mark

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