Die deutsche Internetwirtschaft 2009-2012
Heute geht’s um eine Studie von eco (Verband der deutschen Internetwirtschaft) und Arthur D Little (internationale Unternehmensberatung) über die deutsche Internetwirtschaft 2009-2012. Im Sinne des Wertschöpfungsmodells werden alle Teilbereiche der Internetwirtschaft erfasst und auf Treiber, Marktindikatoren und Trends untersucht:
- Infrastrukturelemente ()
- Netzinfrastruktur und -betrieb
- Dienste & Anwendungen (z.B. diverse Host-Provider oder Apps Anbieter)
- Aggregation und Transaktion (z.B. Amazon.de, scout24 etc)
- Internet-Inhalte aller Form
- Endgeräte (Hardware)
Auf den ersten Seiten finden sich allgemeine und brauchbare Angaben zur Entwicklung des Internetsektors, so z.B. die Anzahl der Internetnutzer, der Medienkonsum und die Verschiebung zwischen den Medien selbst. Insgesamt sind rund 250.000 Personen in der deutschen Internetwirtschaft tätig, mit dem größten Anteil im Bereich des eCommerce. Rund 6.000 Unternehmen sind diesem Wirtschaftszweig zuzuordnen, mit einem Gesamtumsatz von 45,7 Mrd Euro im Jahr 2008. Interessant ist auch, dass die weltweite Wirtschaftskrise im Jahr 2009 der deutschen Internetwirtschaft nicht schaden konnte.
Ein Großteil der Studie ist Trends und Treibern der Marktentwicklung gewidmet. Da finden sich so klassische Themen wie
- IPv6 als neues Internetprotokoll der Zukunft
- Touch screens
- Microblogging und Lifestreaming
- Soziale Netzwerke
- Mobile Internetnutzung
aber auch seltener Gehörtes:
- Open Innovation
- web-oriented Architecture (aka cloud computing)
- “Internet TV”
Die Studie zeigt, wo die Zukunft der Wirtschaft liegt - im Web. Wen die Studie im Detail interessiert, bitte auf eco.de bei Peter Koller anfordern.





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