Buchrezension: Good Tags – Bad Tags
Posted on | May 27, 2009 | 1 Comment
Ein guter Überblick zum Thema ‘Tagging’ bietet das Buch “Good Tags – Bad Tags” (es ist auch kostenlos als pdf downloadbar – siehe unten). Neben den einführenden Kapiteln zum Thema Tagging gibt es einiges, dass auch Bibliothekare interessieren dürfte – z.B. Anregungen und Ideen zum Einsatz von Social Tagging für Bibliotheksbestände.

Fazit hier: Bibliotheken werden um Social Tagging nicht herum kommen, da schlichtweg die Kapazitäten für eine inhaltliche Erschließung fehlen. Stattdessen wäre es von Notwendigkeit, Normdateien zum Bestandteil des Tagging zu machen. Verfehlt wäre es, auf die bibliothekarische Erschließung zu verzichten, weil das zu Lasten des Verhältnisses von Recall und Precision gehen würde.
Viele weitere Spezialthemen stellen den Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis des Taggen her. Ob es das Zeitpunkt-bezogene Taggen von Videosequenzen, die Abgrenzung und Kombination mit dem Semantic Web oder die Anwendung in Lehre und Wissensmanagement ist, die Beiträge der zahlreichen AutorInnen sind ein Hineinlesen alle Mal wert. Tolles Überblickswerk!
Bibliographische Angaben:
Birgit Gaiser, Thorsten Hampel, Stefanie Panke (Hrsg.): Good Tags – Bad Tags
Social Tagging in der Wissensorganisation
Münster: Waxmann Verlag; 2008
ISBN 978-3-8309-2039-7
Download-Link als eBook (öffnet pdf, ca 7MB)
Tags: bibliothek > erschließen > Semantic Web > tagging > wissensordnung > wissensorganisation
Comments
One Response to “Buchrezension: Good Tags – Bad Tags”
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May 28th, 2009 @ 5:11 pm
[...] Diese werden ja landläufig mit einem “Semantic Web” in Zusammenhang gebracht. Ziel ist das einfachere, intuitivere und treffsicherere Auffinden von Information sein. Dass das kein leichtes Unterfangen ist, zeigt die schon lang angekündigte, immer noch auf sich wartende Revolution im Bereich semantischer Suche. Darüber gibt’s auch einiges im Buch “Good Tags – Bad Tags” zu lesen. [...]