Raumüberwachung mit RFID
Posted on | April 30, 2009 | 1 Comment
Kürzlich habe ich einen Bericht einer Forschergruppe an der University of Washington gelesen, der sich mit den Möglichkeiten der Überwachung durch RFID beschäftigt hat. Ziel war es zu untersuchen, welche positiven und negativen Effekte dieser Einsatz von RFID mit sich bringt.
Quelle: Uni Washington
Zunächst das Offensichtliche: RFID ist nützlich, weil es Gegenstände lokalisieren lässt (siehe Illustration). Voraussetzung ist natürlich, dass Objekte einen RFID-Tag haben. Was bei Reisepässen, Büchern und Paketen schon fast Alltag ist, könnte sich auf alle Objekte ausweiten: Kleidung, Geräte, Fahrzeuge, Einrichtung etc.
Damit kommen wir zum Unbehaglichen: wenn Scanner diese RFID-Tags auslesen und diese Information in einer Datenbank ablegen, dann kann dies später auch zu einer Abfrage führen, wann was wo war. Bei manchen Objekten läßt das auch auf die Person schließen (z.B. über den Reisepass, Kreditkarte, ID-Karte etc.). Noch ‘interessanter’ wird’s wenn ich live-Information von meinen RFID-Scannern bekomme: wer ist gerade wo? Das ist keine Frage der Zukunft, sondern in Teilen Chinas (z.B. Shenzhen) Realität. Im Gegensatz zur Videoüberwachung sind RFID-Tags perfider: sie sind so gut wie unsichtbar.
Tags: überwachung > datenschutz > Informationsmanagement > rfid
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One Response to “Raumüberwachung mit RFID”
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November 5th, 2009 @ 6:09 am
[...] Alternative Technologien wäre z.B. RFID. [...]