Google Voice: durchsuchbare Sprachnachrichten
Auch wenn man ein wenig mit Bedacht Dienste von Anbietern nutzen sollte, die bereits über potentiell große Mengen an Daten über einen selbst besitzen (und damit noch weiter anreichern), möchte ich heute gerne Google Voice einer Betrachtung unterziehen.

Für alle, die sich für die Vielfalt von Google Produkten interessieren, hier die Geschichte der Google-Produkte (Google Website) und eine Übersicht der Google-Produktpalette (Wikipedia). Anmerkung: beide Seiten liefern nur Information zu “offiziellen” Google Diensten. Google oder deren Eigentümer sind an weiteren Diensten beteitiligt (so z.B. 23andMe), ohne dass diese in beiden Listen auftauchen.
Doch nun zu Google Voice. Der Dienst besteht aus mehreren Teilen, die wiederum mehrere Funktionen aufweisen. Die wichtigsten wären:
Google number:
- eine Telefonnummer für “alle” meine Telefone
- automatische Überführung der Daten der Anrufer in eine persönliche Kontaktliste
- Direktschaltung von der Voicemailbox zum Livegespräch
- Blocken von unerwünschten Anrufern
- SMS-Versand und -Empfang
- Wählen von Gesprächspartnern über Google Number (ein Verfahren, dass Jajah vorpraktiziert hat)
Google voicemail:
- Telefonkonferenzen durchführen
- Gespräche aufnehmen und speichern
- Sprachnachricten aufnehmen und abspielen
- Transkript einer Sprachnachricht lesen
- Goog-411: das Gelbe Buch für die Telefonnummernsuche in den USA (interessant: man bekommt nicht nur sofort die Tel-Nummer, sondern kann auch direkt verbunden werden)
Noch ein Satz zu den Sprachnachrichten: da diese nun transkribiert vorliegen, sind sie auch durchsuchbar. D.h., Sprachnachrichten können nun in der Webansicht oder am Tel durchgelesen, per SMS oder eMail weitergeschickt oder nach ihnen gesucht werden. Dieser Dienst ist aber auch abschaltbar, so dass eine automatische Transkription nicht stattfindet.





Leave a Reply