Eigenfactor: Suchmaschine für wissenschaftliche Journale

Eigenfactor hätte schon viel früher verfügbar sein können / müssen. Das was Google als eigenen Ranking-Algorithmus präsentiert, ist nichts anderes als das Zitier-/und Rankingverfahren wissenschaftlicher Journale. Mit Eigenfactor gibt’s das alles für Journals (die im Thomson’s Journal Citation Reports (JCR) gelistet sind), und auch digital.

Wie schaut der Algorithmus nun genau aus? Eigenfactor nennt folgende Faktoren:

  • sämtliche Zitate werden berücksichtigt
  • Preis einer Zeitschrift wird eingerechnet (Preis-Leistungs-Verhältnis)
  • Zu den Verweisen werden nicht nur Verweise aus anderen Journalen gezählt, sondern auch aus PhD-Arbeiten, anderen wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Quellen
  • berücksichtigt den unterschiedlich hohen Grad an Vernetzung, der zwischen einzelnen Wissenschaftsdisziplinen vorherrschen kann
  • Eigenfaktor berücksichtigt einen 5-Jahres-Zeitraum für die Betrachtung von Zitate

Eigenfactor bietet Top-10 Listen für die wichtigsten Disziplinen an, eine erweiterbare Suche und eine Art Mapping-Dienst, welcher die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Disziplinen anzeigt, aber auch gleichzeitig die wichtigsten Publikationsdaten beisteuert.

Alternativen für die Suche nach wissenschaftlichem Content sind ScienceHack, BioMed Search und Scholarpedia.

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One Response to “Eigenfactor: Suchmaschine für wissenschaftliche Journale”

  1. [...] zur wissenschaftlichen Informationssuche liefern u.a. Eigenfactor (eJournals), ScienceHack (Video),  VideoLecture (Video) oder auch Scholarpedia (Wiki für [...]

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