David Buckingham: Youth, Identity, and Digital Media
Im folgenden Beitrag geht es um ein sehr aktuelles Thema - Identität, Jugend und digitale Medien. Oder mit den Worten einer der Autorinnen gesprochen, liest sich das etwa so:
“Many contemporary theories of identity conceive of identity as a process, rather than a fixed possession or label. From this perspective, identity is not something that can ever be achieved once and for all: it is fluid and open to negotiation, [...].” Und: “Identities, whether individual or collective, are not unitary wholes cut out of a single cloth - they are constructed in action, using whatever cultural and life material is at hand. [...] We construct and deconstruct and reconstruct ourselves in dialectival relationship with the world (which includes the material cultural world and other people), and we construct others in relation to ourselves and our situation.” (S. 43 ff.)
Was heißt das für eine Welt, in der digitale Medien in ihrer Dominanz zunehmen? Oder anders: Was bedeutet das für die Bildung von Identitäten? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Band, herausgegeben von David Buckingham, “Youth, Identity, and Digital Media”.
In zahlreichen Beiträgen wird auf das Thema eingegangen:
- Was bedeutet Identität? Wie wird dieses Konzept von den verschiedenen Wissenschaften geprägt und gedeutet?
- Wie beeinflussen digitale Medien die Wahrnehmung und die Bildung individueller und sozialer Identitäten?
- Wie wirken online-Vorbilder auf die Entwicklung von Selbstverständnis und Identität bei Jugendlichen?
- Welche Wahrnehmung habe Erwachsene über die “digitale Jugend” und deren Kultur?
- Wie sieht und nützt die “Generation Internet” digitale Medien?
- Wie interaktiv ist die heutige Jugend in Bezug auf digitale Medien? Oder: schreibt eigentlich noch jemand?
- Gibt es so etwas wie einen Trend zur Online-Berichterstattung über mein Innerstes?
- Welche Rollen spielen Soziale Netzwerke wirklich im Leben von Jugendlichen?
In allem, ein äußerst spannendes Buch über Jugendkultur und Technik-Adaption. Für alle, die sich um zukünftige Geschäftsfelder kümmern, fast schon Pflichtliteratur.
Bibliographische Angaben:
Buckingham, David. 2008. Youth, Identity, and Digital Media. Mit Pr.





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