Thorsten Quandt, Jeffrey Wimmer und Jens Wolling (Hrg.): Die Computerspieler. Studien zur Nutzung von Computergames.
Wenn sich Bibliotheken doch, wenn auch zögerlich, dem Thema „Computerspiel“ zuwenden, dann geht es meist darum, eine bestimmte Gruppe an potentiellen Bibliotheksbesuchern anzusprechen, sie in die Räume der Bibliothek zu führen und über kurz oder lang auch mit anderen Services bekannt zu machen. Doch welche Vorstellung haben wir als BibliothekarInnen von jenen, die wir als die „Computerspieler“ bezeichnen?
Genau um diese besondere Gattung Mensch geht es im vorliegenden Band. „Die Computerspieler“ ist ein Buch, das sich wissenschaftlich mit den Gewohnheiten, Motiven und demografischen Daten dieser ganz besonderen Gruppen beschäftigt (siehe auch: Geschlechtertausch im Web). Zahlreiche Studien belegen genau das Gegenteil, was wir schon immer über Computerspieler zu wissen glaubten, und zeigen interessante Fakten auf, die Bibliotheken für die eigene Computerspiel-Strategie nutzen könnten.
Das Buch ist neben Wissenschaftlern aus der Soziologie und den Game Studies aber auch für Laien lesbar. Ein Teil ist natürlich der wissenschaftlichen Arbeitsweise und Nachprüfbarkeit gewidmet, die Ergebnisse sind aber auch für Nicht-Wissenschaftler mehr als brauchbar. Ganz besonders dann, wenn wir uns ein ganzheitliches Bild vom „Computerspieler“ machen wollen – deren Sprache, Interessen, Motive. In Summe eine spannende Aufstellung der Psychologie des / der ComputerspielerIn.
Bibliographische Angaben:
Thorsten Quandt, Jeffrey Wimmer und Jens Wolling (Hrg.):
Die Computerspieler. Studien zur Nutzung von Computergames.
VS Verlag für Sozialwissenschaften
2008
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May 23rd, 2008 at 6:09 am
[...] sich gerne mit Computerspielen beschäftigt (ob in Freizeit oder Beruf: siehe auch die Rezension zum Buch: “Die Computerspieler”), der könnte an dieser Suchmaschine eine Freude haben: GameSkoot. GameSkoot nimmt Webeiten mit [...]
May 28th, 2008 at 6:07 am
[...] wir die aktuelle Diskussion in Bibliotheken zum Thema „Teaching Library“, so werden Einsatzmöglichkeiten von Computerspielen klarer. Ich meine hier (übereinstimmend mit Fritz Böhle), dass hier weniger „pädagogisch [...]