Archiv für den Monat May, 2008

Switchboard: VoIP ohne Client-Installation

Friday, 30. May 2008

Ein interessantes Tool für alle, die gerne übers Web sprechen wollen (zu VoIP siehe auch das Buch: ‘VoIP for Dummies’), aber keine Software-Installation möchten (wie bei Skype oder Gizmo notwendig), ist Switchboard. Switchboard kann über die Switchboard-Seite genutzt werden oder in die eigene Webseite integriert werden (wobei letzteres kostenpflichtig ist: 10US$/Mo).

(more…)

Posting bookmarken | Keine Kommentare » | Sphere it

Drop.io: einfaches Tool zum Austausch größerer Datenmengen

Thursday, 29. May 2008

Heute möchte ich Ihnen ein sehr simples, aber effizientes Werkzeug für den Transfer von Daten über das Web vorstellen: Drop.io.

(more…)

Posting bookmarken | Keine Kommentare » | Sphere it

Claus Pias und Christian Holtorf (Hrg.): Escape! Computerspiele als Kulturtechnik.

Wednesday, 28. May 2008

Computerspiele sind im Bereich der Bibliotheken überhaupt nicht und wenn doch sehr kritisch betrachtet worden. Einige wenige Ausnahmen, vor allem in Nordamerika, existieren. Faktum ist: Computerspiele werden als einer Bibliothek nicht würdig, als nicht „intellektuell“ genug, als Spielerei eben abgetan. Dass damit ein möglicher Zugang zu potentiellen LeserInnen nicht geöffnet wird, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen. Aber wenn Literatur, Musik und Filme, Datenbanken und Web-Portale zum Gegenstand von Bibliotheken gehören, warum auch nicht Spiele?

„Escape! Computerspiele als Kulturtechnik.“ beschreibt einen scheinbar neuen Trend unserer Gesellschaften, der aber doch schon seit „Anfängen“ der Menschheit währt: die Lust zum Spiel. Und weil es sich neuerdings nicht nur in der physischen Realität, sondern auch im Computer-vermittelten virtuellen Raum ab-spielt, ist es wieder aufs Parkett wissenschaftlicher Betrachtung geraten. Mehrere namhafte Autoren aus verschiedensten wissenschaftlichen Traditionen geben in diesem Band ihre Ideen und Gedanken zum Thema Computerspiele an uns weiter.

Aus dieser Vielfalt von pädagogischen, soziologischen, anthropologischen und psychologischen wie philosophischen Beiträgen möchte ich jenen von Fritz Böhle herausgreifen. Böhle beschäftigt sich mit der kultur- und arbeitssoziologischen Sicht zu Spielen und stellt dar, welche Spiele sozial akzeptiert („Schach“) und welche geringschätzig („Computerspiel“) betrachtet werden. Damit will eigentlich nur eines gesagt sein: den Wert eines spezifischen Spiels legt die Gesellschaft fest, und die aktuelle Bewertung kann sich ändern. Also auch die des Computerspiels. Die Kritik am Computerspiel kommt derzeit von vielen Seiten und bezieht sich auf deren Inhalte („Gewalt“), deren Nutzen („Zeitverschwendung“), deren Ausübung („soziale Isolation vor dem Monitor“) und der Verkrüppelung des menschlichen Körpers („Stubenhocker“, Einschränkung der Sinne auf den Seh- und Hörsinn).

Böhle bietet drei Argumente, welche den Stellenwert von Computerspielen erhöhen: die Eröffnung von Erfahrungsräumen jenseits praktische möglichen Handelns (also das Kennenlernen einer Alternative zur Alltagsrealität, um darüber diese wiederzuentdecken), die Verschiebung von der Fremd- zur Selbstorganisation des Spielens (entspräche dem aktuellen Trend der Arbeitswelt nach mehr Selbstorganisation) und der Erwerb von praktisch nützlichen Kompetenzen („Computer als Erfahrungs- und Lernfeld“).

Betrachten wir die aktuelle Diskussion in Bibliotheken zum Thema „Teaching Library“, so werden Einsatzmöglichkeiten von Computerspielen klarer. Ich meine hier (übereinstimmend mit Fritz Böhle), dass hier weniger „pädagogisch optimierte Lernspiele“ zum Einsatz kommen sollten, sondern dass der Lerneffekt ein informeller ist und der Zugang zum Erwerb von Kompetenzen wie Umgang mit dem PC ein spielerischer ist. Nicht der Erwerb einer Kompetenz steht im Vordergrund, sondern das Spiel.

Der Beitrag von Böhle ist beispielgebend für eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema. Der Band ist insgesamt eine sehr schöne und facettenreiche Einführung in die aktuelle Diskussion und Rezeption von Computerspielen in der Wissenschaft und Alltagskultur. In allem, ein empfehlenswerter Band für alle, die Computerspiele als Kulturtechnik verstehen möchten.

Bibliographische Angaben:
Claus Pias und Christian Holtorf (Hrg.): Escape! Computerspiele als Kulturtechnik.
Böhlau Verlag, 2007
Köln
Buchinfo hier

Posting bookmarken | 1 Kommentar » | Sphere it

ZigTag: semantisches Verschlagworten von Bookmarks

Tuesday, 27. May 2008

Dieses nette Firefox-Plugin hat anderen Social Bookmarking Diensten wie Diigo eines voraus: die semantische Komponente. Was meine ich damit? Bookmarks werden nicht nur abgelegt, sondern auch verschlagwortet, damit ein späteres Auffinden aus den hunderten von Bookmarks halbwegs möglich ist. Ein freies Verschlagworten ist nicht konsistent, Synonyme werden nicht erkannt etc.

ZigTag bietet genau das: eine Datenbank von ungefähr 2 Mio Tags, die definiert sind. Wählt man ein Tag aus, so erhält man weitere Tag-Vorschläge zum Abgleich. Jeder Tag ist definiert. Damit werden semantische Unsicherheiten und Lücken geschlossen. Siehe dazu auch ‘Social Tagging’.

Da ZigTag noch in private Beta ist, konnte ich noch nicht ausprobieren, ob deutsche Schlagwörter ebenfalls in der Datenbank vorkommen oder ob es sich um einen reinen englisch-sprachigen Dienst handelt.

Posting bookmarken | 1 Kommentar » | Sphere it

Web 2.0 Posts anderer Blogs

Monday, 26. May 2008

Ich möchte Ihnen heute weitere Posts, die zu Web 2.0 Themen und Tools in den letzten Tagen erschienen sind, anbieten:

Posting bookmarken | Keine Kommentare » | Sphere it

GameSkoot: Suchmaschine für Computergames

Friday, 23. May 2008

Wer sich gerne mit Computerspielen beschäftigt (ob in Freizeit oder Beruf: siehe auch die Rezension zum Buch: “Die Computerspieler”), der könnte an dieser Suchmaschine eine Freude haben: GameSkoot. GameSkoot nimmt Webeiten mit Bezug zu Computerspielen in seinen Index auf. Nebem dem üblichen Suchfeld bietet GameSkoot auch eine Cloud mit den populärsten Spielen an, sowie einige Tabs zu den Bereichen “Tests”, “Cheats”, “Forums” und “News”.

Alternative Suchmaschinen in diesem Bereich sind auch Wazap und Gazerk.

Posting bookmarken | Keine Kommentare » | Sphere it

MeadMap: funktionale MindMap

Wednesday, 21. May 2008

Über MindMaps habe ich schon einiges geschrieben (Exploratree, bubbl.us, TopicSpace). Doch jetzt möchte ich Ihnen ein weiteres Tool aus diesem Bereich vorstellen: MeadMap. Was mich überzeugt hat? Die sehr geschickt gemachte Benutzerführung: nicht nur mit der Maus kann in der MindMap navigiert werden, sondern auch mit dem Keyboard.

(more…)

Posting bookmarken | Keine Kommentare » | Sphere it

Thorsten Quandt, Jeffrey Wimmer und Jens Wolling (Hrg.): Die Computerspieler. Studien zur Nutzung von Computergames.

Tuesday, 20. May 2008

Wenn sich Bibliotheken doch, wenn auch zögerlich, dem Thema „Computerspiel“ zuwenden, dann geht es meist darum, eine bestimmte Gruppe an potentiellen Bibliotheksbesuchern anzusprechen, sie in die Räume der Bibliothek zu führen und über kurz oder lang auch mit anderen Services bekannt zu machen. Doch welche Vorstellung haben wir als BibliothekarInnen von jenen, die wir als die „Computerspieler“ bezeichnen?

Genau um diese besondere Gattung Mensch geht es im vorliegenden Band. „Die Computerspieler“ ist ein Buch, das sich wissenschaftlich mit den Gewohnheiten, Motiven und demografischen Daten dieser ganz besonderen Gruppen beschäftigt (siehe auch: Geschlechtertausch im Web). Zahlreiche Studien belegen genau das Gegenteil, was wir schon immer über Computerspieler zu wissen glaubten, und zeigen interessante Fakten auf, die Bibliotheken für die eigene Computerspiel-Strategie nutzen könnten.

Das Buch ist neben Wissenschaftlern aus der Soziologie und den Game Studies aber auch für Laien lesbar. Ein Teil ist natürlich der wissenschaftlichen Arbeitsweise und Nachprüfbarkeit gewidmet, die Ergebnisse sind aber auch für Nicht-Wissenschaftler mehr als brauchbar. Ganz besonders dann, wenn wir uns ein ganzheitliches Bild vom „Computerspieler“ machen wollen – deren Sprache, Interessen, Motive. In Summe eine spannende Aufstellung der Psychologie des / der ComputerspielerIn.

Bibliographische Angaben:
Thorsten Quandt, Jeffrey Wimmer und Jens Wolling (Hrg.):
Die Computerspieler. Studien zur Nutzung von Computergames.
VS Verlag für Sozialwissenschaften
2008
weitere Buchinfo hier

Posting bookmarken | 2 Kommentare » | Sphere it

Web 2.0 - Posts anderer Blogs

Monday, 19. May 2008

Hier wieder eine kleine Übersicht weiterer Posts zu Web 2.0 Themen und Tools der letzten Tage:

Posting bookmarken | Keine Kommentare » | Sphere it

YoSooy: Social Network Integrator

Friday, 16. May 2008

Das digitale Leben im Zeitalter von Web 2.0 zeigt unter anderem folgende Charakteristik: unsere Web-Identität ist oftmals auf viele Dienste zersplittert. Deshalb bedienen wir uns sogenannter Lifestreams, die unsere online-Aktivitäten zusammenfassen.

Ein anderer, einfacherer Zugang zur Lösung dieses Problems ist es, sämtliche Accounts, aus denen sich meine digitale Identität zusammensetzt, anzuzeigen. Genau dies bietet neben Profilactic auch YoSooy an. YoSooy ist eine sehr simple Web-Anwendung, welche es dem User erlaubt, zahlreiche soziale Netzwerke, bei denen ein Account besteht, anzuzeigen, unter anderem:

aber z.B. auch

  • Skype
Posting bookmarken | Keine Kommentare » | Sphere it
 
Close
E-mail It