Ontologie-Browser Swoogle

Für alle Semantic-Web Fans ist Swoogle ein faszinierendes Werkzeug: es durchsucht das Web nach vorhandenen Ontologien.

Swoogle ist ein Projekt der University of Maryland und hat mittlerweile rund 10.000 Ontologien entdeckt und in den eigenen Index aufgenommen. Swoogle schnüffelt dabei nach Webseiten, die mit Hilfe von RDF (Resource Description Framework) beschrieben sind.

Swoogle ist - bis auf die Optik und den Namen - nicht als Google-Ersatz gedacht. Die Trefferausgabe listet diverse Ontologien zu bestimmten Bereichen aus. Ein Klick auf den Link “Metadata” bringt einige nützliche Informationen, z.B. zu welchem Namespace das Dokument gehört. Eine vollständige Übersicht der Funktionen gibt das Swoogle Manual.

Das Tool ist nichts für Laien, soviel steht fest. Es ist aber ein Muss für alle, die sich mit dem Semantic Web tiefer auseinander setzen (wollen).

Link: Swoogle

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2 Kommentare zu “Ontologie-Browser Swoogle”

  1. Stephan Says:

    Was ist denn “Ontologie” in diesem Zusammenhang. Der Artikel in der Wikipedia hilft mir nicht wirklich weiter. TIA Stephan

  2. Mark Says:

    ‘Ontologie’ meint hier ein einer oder (sinnvollerweise) mehrerer Webseite/n zugrunde liegender semantischer Gehalt, der in Bedeutungsrelationen zwischen den einzelnen Begriffen dargestellt wird. Oder anders: in einer Ontologie wird definiert, welche Objekte in welcher Art mit einander in Verbindung stehen. So können Maschinen den Inhalt bedeutend besser verstehen.
    Da es keine Einheitssprache und keine Einheitssicht auf die Welt gibt, entstehen notwendigerweise viele solcher Ontologien, deren Zahl, wie Swoogle zeigt, schon mehrere Zehntausende umfasst.
    Grüße
    -Mark

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