Web-Identität durch Gravatar
Wer kennt das nicht: man schreibt in 1-2 Blogs, kommentiert in vielen anderen, und ist sonst noch aktiv im Web unterwegs. Meist wird ein Name und eine e-Mail verlangt, doch diese Info ist für den Leser oft wertlos, weil sie nicht zugeordnet werden kann. Andererseits ist es auch für den Autor / Kommentator oft mühsam, ein einheitliches Auftreten (Identität) zu wahren.
Mit Gravatar ist dieses Problem zumindest im Blog-Bereich lösbar. Gravatar steht für Globally globally recognized avatar und meint damit, dass ich über eine einheitliche, bildliche Repräsentation verfügen kann. Dieser Typ von Avatar ist natürlich keine 3D Erscheinung, die sich bewegen und vom User gesteuert werden kann, wie in Computerspielen. Sie ist ein einfaches Bild, 80 x 80 Pixel groß und kann ein Foto des/der AutorIn wiedergeben, oder schlichtweg ein Symbolfoto sein.

Wie funktioniert Gravatar? Zunächst müssen Blogs, auf denen diese Technologie laufen soll, dementsprechend mit einer Code-Zeile im Kommentarfeld bzw. im Postfeld ausgestattet und das notwendige Plugin von Gravatar auf den Webserver geladen und aktiviert werden. Für WordPress-Administratoren eigentlich ein Kinderspiel.
Nun müssen aber auch die einzelnen User, die hier kommentieren wollen, sich bei Gravatar ein kostenloses Konto einrichten und dort ihr Bild sowie die entsprechende e-Mail Adresse speichern. Mit diesen Daten wird dann automatisch bei jedem Beitrag der Avatar zum Post / Kommentar geladen.
Eine Vereinheitlichung der vielen online Identitäten strebt auch openID an, mit einem etwas anderen Prinzip.
Link: Gravatar
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