Techrigy: Was schreiben meine MitarbeiterInnen?

Das Publizieren im Web ohne Einverständnis der Vorgesetzten, gar zu Firmen-Interna, kann manchmal arbeitsrechtliche Folgen haben. Da Blogs & Co immer mehr Zulauf erhalten, das Bewußtsein bei heimischen Firmen für deren Wirkung zunimmt, widmen sich immer mehr ManagerInnen der Frage: Wie können wir wissen, wer von unseren MitarbeiterInnen was im Web veröffentlicht?

Diese Frage wird in Zukunft leicht zu beantworten sein - mit Techrigy. Techrigy hat mit dem Produkt Social Media Monitoring (SM2) Service im Grunde genommen eine Web-Applikation zur Identifikation und dem gezielten Verfolgen von solchen Veröffentlichungen bereit gestellt.

Techrigy

SM2 ist einfach zu bedienen: Mitarbeiterliste erstellen, oder auch Organisationen und Wettbewerber, die ebenfalls online beobachtet werden sollen. Anschließend erfolgt eine erste automatische Suche im Web nach Blogs und Wikis, welche weiter selektiert werden können (nach Wert der Verfolgbarkeit). Ab hier zeichnet SM2 alles auf, was hier von wem veröffentlicht wird. Damit hat aber nicht nur eine Aufzeichnung, sondern auch eine Durchsuchbarkeit nach bestimmten Begriffen, die z.B. für das eigene Image schädlich sein könnten.

Wieweit es hier rechtliche Beschränkungen u.ä. für Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt, bin ich überfragt, aber das Thema ist offensichtlich sensibel.
Der Dienst ist kostenpflichtig.

Link: Techrigy

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3 Kommentare zu “Techrigy: Was schreiben meine MitarbeiterInnen?”

  1. Martin Says:

    1984 ist lange Vergangenheit - wir sind weit darüber hinaus. Schade, daß es Techrigy gibt - und daß es wie hier beworben wird.
    Martin

  2. Mark Says:

    hi Martin,
    ja, 1984 ist schon eine Weile her, leider aber immer noch oder immer mehr Realität. Ich wollte hier das Tool nicht bewerben, sondern darüber informieren. Vielleicht ist die Überschrift nicht gut gewählt - besser: “Ihr Unternehmen überwacht Ihre privaten Aktivitäten”. Ich glaube, das wäre auch wieder nicht die volle Wahrheit. Fakt ist, dass es Techrigy gibt, dass es immer mehr solcher Anwendungen gibt (scheint mir nur die Logik der Entwicklung von Web 2.0 zu sein) und dass wir in Zukunft besser über Tools wie diese wissen, bevor wir als Unwissende im Web Content publizieren, der dann unerwartete Folgen hat.
    beste Grüße
    -mark

  3. hanbal Says:

    Geht es meinen Arbeitgeber etwas an, was ich wissenschaftlich publiziere in meiner Freizeit?

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