Mindjot als digitale Erinnerungsstütze
Ähnlich wie Semapedia, versucht Mindjot Objekte aus der physischen Welt mit Informationen aus der virtuellen Sphäre zu verbinden. Doch die Funktionsweise ist ein wenig anders.
Mindjot’ Ziel ist es, Gegenstände, die zufällig im Alltag “aufgelesen” werden, für eine spätere Recherche eindeutig zu identifizieren. Gegenstände sind meist Anzeigen. Denn: um einen Gegenstand eindeutig festzumachen, braucht es auch einen Mindjot Code. Und der wird nicht vom User vergeben, sondern von Mindjot. Das ist gleichzeitig das Geschäftsmodell.
Also, wie funktioniert’s?
- zunächst muss man ein Objekt mit dem Mindjot Code (mCode) entdecken
- dann wird über ein Web-fähiges Gerät (Mobiltelefon, PDA, …) die Mindjot-Seite aufgemacht, in den eigenen Account eingestiegen und dort der Mindjot-Code vermerkt
- jederzeit kann dann im Web die Information über das Produkt aufgerufen werden

Die Idee ist ok, aber nur für kommerzielle Objekte verfügbar. Außerdem würde ich mir eine direkte Eingabe auf meinen Account wünschen (z.B. über die automatische Identifikation meines Telefons); das Ganze könnte doch auch über SMS viel leichter funktionieren, nicht?
Link: Mindjot
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July 5th, 2007 at 9:35 am
lieber Mark!
Dachte zuerst Mindjot hilft mir dabei, keine Erledigungen etc,. zu vergessen.
Nach der Beschreibung ist aber Mindjot nichts anders, als eine Abkupferung des EPC-global Gedankens aus der RFID-Welt, d.h. jedes Ding, das mit RFID-Chip versehen ist, erhält einen EPC-Code, ähnlich dem Barcode und wird damit im Web abgebildet (das sogenannte “Internet der Dinge”).
lg christian jahl
August 1st, 2007 at 3:39 pm
[...] Das blueBook wird durch seine Möglichkeiten zu einer durchaus vorstellbaren Alternative zu eBooks für jene Personen, die aus welchen Gründen auch immer eBooks nur eingeschränkt nutzen können. Auf alle Fälle ist dies wieder ein Beispiel, wie die physische und virtuelle Welt immer weiter verschmelzen - siehe auch Semapedia und Mindjot. [...]