Zum Digital Divide und was es mit der Technik-Affinität auf sich hat
In einer aktuellen Untersuchung, durchgeführt von PEW / Internet, zeigt sich die Verteilung von Technikanwendung im Bereich Web und Mobiltechnologie in der US-amerikanischen Bevölkerung. Hauptaussage: rund 50% nutzen keine oder sehr selten Web- oder Mobiltelefon-Dienste.
Der Bericht listet u.a. folgende Fakten auf:
- 8% aller User probieren und arbeiten mit allen möglichen und neuesten Web-Services und Tools. Diese sind zu 70% männlich und durchschnittlich 28 Jahre alt
- Insgesamt werden 31% der Amerikaner als Technik-freundlich eingestuft
- Ein Anteil von 20% nutzt nur etablierte Technik und soweit sie müssen
- Der Rest sind nur zum Teil online, aber durchaus nicht von Informationskanälen abgeschnitten. Jene 15%, die kein Web-Zugang haben (wollen), sind sehr wohl “verkabelt”. Der Altersdurchschnitt beträgt hier (wenig überraschend) 65 Jahre.
Je schneller sich das Rad der Entwicklung dreht, desto größer wird die Differenz zwischen jenen, die “alles” anwenden und jenen, die “nichts” anwenden. Daraus lassen sich zwei Schlüsse ziehen:
- Lebenslanges Lernen ist keine Phrase, sondern eine Notwendigkeit. Dazu braucht es aber nicht unbedingt Lerninstitutionen im klassischen Sinne
- Digital Divide ist u.a. ein Kulturkonflikt zwischen Generationen, der in zunehmenden Ausmaß wirksam wird
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