Twitter: ich sag allen, was ich tue
Für manche von Ihnen wird es völlig unverständlich sein, wozu das gut sein soll: ein Dienst, mit dem ich fortlaufend berichte, was ich gerade mache. Welchen Sinn hat das? Das habe mich schon bei Jaiku gefragt, der finnischen Version von Twitter.

Um Twitter ist in den USA ein ziemlicher Hype entstanden, also keine Frage, das wird auch bei uns stark ankommen. Twitter ist in seiner Grundfunktion ein Dienst, der es mir ermöglicht, laufend über meine Aktivitäten zu berichten. Damit das Wort “laufend” auch tatsächlich “laufend” bedeutet, bietet Twitter zahlreiche Schnittstellen, wie die Information über mein Tun in meinen Twitter-Account gelangen kann:
- über die Twitter-Webseite
- via SMS
- via Instant Messaging
Ich kann meine Twitter-Freunde per RSS oder auch über SMS “überwachen”. Interessant scheint mir diese Anwendung, um automatisch Stati in einem Projekt, bei einem Vorhaben oder ähnlichem zu erhalten. Und das per SMS. Zudem erlaubt Twitter die Einschränkung der Freigabe meiner Aktivitäten-Info: ich kann sie beispielsweise nur meinem Twitter-Freundeskreis öffnen. Außerdem eignet sich Twitter als Werbefenster für alle, die als Experten / Selbständige / Freelancer ihre Leistungen / Produkte fortwährend vertreiben müssen und sich über Twitter eine gewisse Community aufbauen möchten.
Für alle, die aber gerne ihre Aktivitäten der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, gibt es auch nette Badgets, eine Art Schaufenster, die alles auflistet, was man so treibt.
Um diese wenigen Basis-Funktionen von Twitter haben sich bald sehr viele neue Dienste (Mashups) gebildet, die die Möglichkeiten erweitern:
- TwitBin, eine Art Desktop Fenster für Firefox
- Twitterrrific, ein Widget für Mac User zur Veröffentlichung eigener Aktivitäten
- Twitteroo, dasselbe für Windows Nutzer
- Twittercamp, noch so ein Tool für den Desktop
Seien Sie gewarnt, da kommt noch mehr ;D
Link: Twitter
Und die deutsch-französische Version ist Frazr
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May 18th, 2007 at 10:23 am
Ich war anfangs auch sehr skeptisch und nutze den Dienst nun mit Überzeugung.
Und dann gibt es da ja auch so schöne Spielereien wie Twitter-Weltkarten mit den aufblinkenden Twitter-Posts:
http://freeearth.poly9.com/_twittervision/
Jul 10th, 2008 at 6:06 am
[...] Livestreams berichten ja über mein aktuelles Tun. Hier gibt es sehr viele Services, Twitter, Facebook oder Jaiku sind nur die populärsten, aber bei weitem nicht die einzigen. Mehr zu [...]
Jul 14th, 2008 at 6:07 am
[...] von Web-Quellen, mit denen man arbeitet, also z.B. Digg, Diigo, iLike, LinkedIn, LibraryThing, Twitter, und viele viele mehr…) und das Einladen von Freunden, es [...]
Aug 18th, 2008 at 6:11 am
[...] feine und einfache Ergänzung zu Twitter ist Twadl: ein Werkzeug, [...]
Sep 24th, 2008 at 6:07 am
[...] Twitter ist derzeit eine der populärsten und am stärksten wachsenden (Accounts) Web-Dienste. Unzählige zusätzliche Anwendungen sowie die einfache aber effektive Kommunkation machen es zu einem Renner. Bis dato gab es Twitter allerdings nur im öffentlichen Raum, d.h. meine Twitter-Meldungen konnten praktisch überall und von jedem eingesehen werden. Das war auch intendiert und ist gut so. [...]
Sep 25th, 2008 at 6:07 am
[...] ist ein notwendiges Zusatztool für Twitter, den sehr beliebten Micro-Blog und Kommunikationskanal. Die Funktionen von Tweetake, das [...]
Oct 6th, 2008 at 6:06 am
[...] Edmodo ist ein Werkzeug für die Schulklasse: es soll eine leichtere Kommunikation zwischen SchülerInnen und den Lehrkräften ermöglichen. Edmodo ist ein Micro-Blogging Tool für Netzwerke, d.h. es ist kein vollwertiges Blog, sondern meist ein limitiertes Text-Eingabetool wie Twitter. [...]