Twitter: ich sag allen, was ich tue

Für manche von Ihnen wird es völlig unverständlich sein, wozu das gut sein soll: ein Dienst, mit dem ich fortlaufend berichte, was ich gerade mache. Welchen Sinn hat das? Das habe mich schon bei Jaiku gefragt, der finnischen Version von Twitter.

twitter

Um Twitter ist in den USA ein ziemlicher Hype entstanden, also keine Frage, das wird auch bei uns stark ankommen. Twitter ist in seiner Grundfunktion ein Dienst, der es mir ermöglicht, laufend über meine Aktivitäten zu berichten. Damit das Wort “laufend” auch tatsächlich “laufend” bedeutet, bietet Twitter zahlreiche Schnittstellen, wie die Information über mein Tun in meinen Twitter-Account gelangen kann:

  • über die Twitter-Webseite
  • via SMS
  • via Instant Messaging

Ich kann meine Twitter-Freunde per RSS oder auch über SMS “überwachen”. Interessant scheint mir diese Anwendung, um automatisch Stati in einem Projekt, bei einem Vorhaben oder ähnlichem zu erhalten. Und das per SMS. Zudem erlaubt Twitter die Einschränkung der Freigabe meiner Aktivitäten-Info: ich kann sie beispielsweise nur meinem Twitter-Freundeskreis öffnen. Außerdem eignet sich Twitter als Werbefenster für alle, die als Experten / Selbständige / Freelancer ihre Leistungen / Produkte fortwährend vertreiben müssen und sich über Twitter eine gewisse Community aufbauen möchten.
Für alle, die aber gerne ihre Aktivitäten der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, gibt es auch nette Badgets, eine Art Schaufenster, die alles auflistet, was man so treibt.

Um diese wenigen Basis-Funktionen von Twitter haben sich bald sehr viele neue Dienste (Mashups) gebildet, die die Möglichkeiten erweitern:

  • TwitBin, eine Art Desktop Fenster für Firefox
  • Twitterrrific, ein Widget für Mac User zur Veröffentlichung eigener Aktivitäten
  • Twitteroo, dasselbe für Windows Nutzer
  • Twittercamp, noch so ein Tool für den Desktop

Seien Sie gewarnt, da kommt noch mehr ;D

Link: Twitter

Und die deutsch-französische Version ist Frazr

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7 Responses to “Twitter: ich sag allen, was ich tue”

  1. Ich war anfangs auch sehr skeptisch und nutze den Dienst nun mit Überzeugung.
    Und dann gibt es da ja auch so schöne Spielereien wie Twitter-Weltkarten mit den aufblinkenden Twitter-Posts:
    http://freeearth.poly9.com/_twittervision/ ;-)

  2. [...] Livestreams berichten ja über mein aktuelles Tun. Hier gibt es sehr viele Services, Twitter, Facebook oder Jaiku sind nur die populärsten, aber bei weitem nicht die einzigen. Mehr zu [...]

  3. [...] von Web-Quellen, mit denen man arbeitet, also z.B. Digg, Diigo, iLike, LinkedIn, LibraryThing, Twitter, und viele viele mehr…) und das Einladen von Freunden, es [...]

  4. [...] feine und einfache Ergänzung zu Twitter ist Twadl: ein Werkzeug, [...]

  5. [...] Twitter ist derzeit eine der populärsten und am stärksten wachsenden (Accounts) Web-Dienste. Unzählige zusätzliche Anwendungen sowie die einfache aber effektive Kommunkation machen es zu einem Renner. Bis dato gab es Twitter allerdings nur im öffentlichen Raum, d.h. meine Twitter-Meldungen konnten praktisch überall und von jedem eingesehen werden. Das war auch intendiert und ist gut so. [...]

  6. [...] ist ein notwendiges Zusatztool für Twitter, den sehr beliebten Micro-Blog und Kommunikationskanal. Die Funktionen von Tweetake, das [...]

  7. [...] Edmodo ist ein Werkzeug für die Schulklasse: es soll eine leichtere Kommunikation zwischen SchülerInnen und den Lehrkräften ermöglichen. Edmodo ist ein Micro-Blogging Tool für Netzwerke, d.h. es ist kein vollwertiges Blog, sondern meist ein limitiertes Text-Eingabetool wie Twitter. [...]

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