Txtms: Visitenkarten für den virtuellen Gebrauch

Visitenkarten (aka “business cards”) gab es schon im 17. Jahrhundert in England, und viel hat sich an ihrer Funktion und ihrem Aussehen nicht verändert: Kontaktinformation auf einem Stückchen Papier. Es überrascht also wenig, dass in Zeiten des Web 2.0 endlich auch die virtuelle Version in Gebrauch kommt: Txtms.

Hinter dem unaussprechlichen Dienst Txtms versteckt sich eine schlichte Idee: die persönliche Kontaktinformation via Web schnell und einfach zu verteilen. Während Xing (ehemals OpenBC) ebenfalls den Tausch von Kontaktdaten offeriert, ist Txtms viel einfacher gestrickt. Business-Netzwerke beinhalten eine ganze Biographie und Kommunikationstools, Txtms schlicht 160 Zeichen und ein Foto.

Txtms ist ein mobiler Dienst, d.h. der Austausch der Visitenkarten erfolgt via Mobiltelefone. Dazu wird zunächst eine Registrierung beim Dienst benötigt (kostenlos); soll ein Austausch der Daten erfolgen, schickt der Empfänger der Visitenkarte eine SMS an den Visitenkarten-Halter inklusive seiner Visitenkarten-ID (z.B. xy@txtms.com).

txtms

Noch kann der Dienst keine Synchronisierung mit anderen Adressdatenbanken und -diensten (wie z.B. Jajah) vornehmen, das ist der Nachteil - ich muss meine Daten im Web (jeder Nutzer erhält auch ein eigenes kleines Adressbuch) getrennt vom Rest meiner anderen Kontaktdaten pflegen.

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