Intelligenter Feed-Reader: Feeds 2.0

Eine der Charakteristiken des Phänomens Web 2.0 sind RSS-Feeds. Sie ermöglichen die schnelle Übertragung von Neuigkeiten. Was man dazu benötigt? Feeds natürlich, und auch ein Werkzeug, der diese verwaltet: ein Feed-Reader.

Solche Feed-Reader gibt es in zahlreichen Ausführungen und Funktionen. Manche sind bereits im Browser eingebaut (Firefox, Opera oder Safari verfügen über eine solche Funktion), andere sind lokal am Rechner installiert (ich verwende Vienna auf meinem Mac) und viele sind online als virtuelle Reader erreichbar. Der Vorteil der letzten Gruppe liegt auf der Hand: die Verfügbarkeit der Nachrichten weltweit. Voraussetzung ist allerdings ein Web-Zugang.

Mit Feeds 2.0 (derzeit noch in private Beta, d.h. Benutzung nur gegen Einladung möglich) kommt ein intelligentes Tool daher: es ermöglicht nicht nur das Gruppieren von Feeds (nicht bei jedem Reader möglich), sondern es lernt vom Verhalten des Nutzers, was seine Lese-Präferenzen betrifft. Diese Art der Personalisierung wird automatisch durchgeführt - das System merkt sich, welche Nachrichten mit welchen Inhalten wie oft und wie lange und ob überhaupt gelesen werden. Daraus werden Präferenzen abgeleitet.

feeds 2.0

Weitere Kern-Funktionen sind Tag-Clouds und Gruppierung von Nachrichten um einzelne Themen (Memetracking). Letzteres ist sehr praktisch, weil Themen aus verschiedenen Quellen nicht zeitlich gleichzeitig erscheinen, trotzdem möchte ich einen Bezug herstellen. Einige interessante Tutorials zur Funktionsweise sind über das Blog von Feeds 2.0 zu erreichen.

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