Digitales Museum der Künste: Indianapolis
Ich werfe wieder einmal den Blick über den großen Teich und schaue in ein online Museum of Art nach Indianopolis: sehr modern und sehr ästhetisch, wie es sich gehört. Und was ist mit Web 2.0?
Das Indianapolis Museum of Art hat damit begonnen, Teil für Teil seiner Ausstellung online zu stellen - sehr lobenswert!

Um die Sammlung anzusehen, stehen drei Suchvarianten zur Verfügung:
- klassische “Suche” mit Hilfe von Kategorien eines vorgegebenen Verzeichnisses (z.B. “Europäische Künste”, naja, ziemlich breit …)
- mit Hilfe der Tag-Cloud (eine Übersicht der populärsten Tags ist schon auf der Einstiegsseite zu sehen, die gesamte Liste läßt sich aber anzeigen)
- selbst Objekte zu taggen (ist derzeit allerdings “geschlossen”; ein persönliches Konto wird hierzu benötigt)
Schauen wir uns das Browsen über Tags an: wird ein Tag angeklickt, öffnet sich ein Screen mit zahlreichen Objekten (als Thumbnails). Wird eines dieser kleinen Bilder ausgewählt, dann erscheint ein großformatiges Bild mit weiteren Tags, die mit diesem Objekt assoziiert sind. Nun stelle ich zu meiner Überraschung fest: keine Information zum Objekt selbst - also wann es erschaffen wurde, von wem, der Titel etc.

Außer dem Taggen der Objekte ist von Web 2.0 nichts zu sehen - keine Verbindung zu anderen, externen Tagging-Diensten, keine RSS-Feeds für Sammlungen etc. Schade eigentlich.
Wie sich Web 2.0 einsetzen läßt und was alles dahinter steckt, das erfahren Sie auch im Web 2.0 Surf Camp.
[Technorati Tags: Museum - online Sammlung - Suche - Bibliothek - tagging ]
Idea Lounge - das Potential von Web 2.0 nützen





