Ein Bibliothekskatalog der schönen Art
Posted on | February 12, 2007 | 1 Comment
Landläufige OPACs sind oftmals nicht gerade Nutzer-freundlich und was das Optische angeht, naja, bestenfalls Mittelklasse. Hier ein Beispiel, wie sich Funktion und Ästhetik recht gut vereinbaren läßt, ohne dass der OPAC außen vor bleiben muss.
Die öffentliche Bibliothek des Ann Arbor Bezirks in Michigan, USA, hat was: das Design ist ansprechend, der OPAC wirkt wie ein integraler Bestandteil der Webseite (und nicht wie ein Fremdkörper) und zudem bietet die Seite einige Web 2.0 Features (mehr über Web 2.0 hier…) wie diverse RSS Feeds, Blogs zu verschiedenen Themen, Nutzer-generierte Tags und eine Tag-Cloud.

Nun zur Suche: grundsätzlich stehen diverse Browsing-Möglichkeiten offen (z.B. neue DVDs, beliebte Bücher etc.) oder eben die Katalog-Suche per OPAC.

Mit Hilfe der Reiter gelingt eine optische Reduzierung auf das Wesentliche, die Farbgebung zeigt immer schön an, in welchem Bereich ich mich befinde. Interessant auch das Feld “Age” – es kann nach Altersgruppen gefiltert werden. Das Suchergebnis, welches per RSS abonniert werden kann, inkludiert, je nach Vorhandensein der Daten, auch:
- Tags
- Google Books Look inside Funktion
- verschiedene Rezensionen und Besprechungen
- ein Bild des alten Zettelkatalogeintrags
- das Buchcover
Klickt man auf ein Suchergebnis, so erhält man u.a. weitere Buchvorschläge à la Amazon: was haben andere LeserInnen gelesen, die sich auch dieses Buch ausgeborgt haben.
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One Response to “Ein Bibliothekskatalog der schönen Art”
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December 14th, 2009 @ 6:57 am
[...] werden. Dieser Katalog wird aber über Text angereichert (WordPress) und ist somit mehr als nur ein OPAC. Scriblio ist open source und kostenlos. Die Facetten werden dabei über mehrere Tagclouds [...]