Suchmaschinen zu Gesundheitsfragen
In früheren Posts habe ich immer wieder auf Suchmaschinen verwiesen, die sich auf die Suche nach medizinischen Informationen spezialisiert haben. Hier eine Zusammenfassung und Erweiterung dieses Themas.
Sowohl für Mediziner als auch für Laien, für Lehrende wie Studierende des Faches Medizin gibt es mittlerweile eine ganze Bandbreite an spezifisch medizinischen Internet-Angeboten. Hier ein kleiner Auszug:
- virtuelle medizinische Bibliothek in Bozen
- Fachblog Medizin
- Blog der UB Medizin Wien
- Search Medica - eine Medizin-spezifische Suchmaschine für Ärzte
Zu diesen Angeboten gesellen sich zwei weitere Medizin-relevante Suchmaschinen:
- Healia: entwickelt vom US National Cancer Institute; der Inhalt ist englisch und kreist um das Thema “Krebs”; die Datenbank besteht aus rund 8.000 verschiedenen Webseiten. Die Suchmaschine wendet sich vor allem an den Patienten. Der Filtermechanismus ist sehr brauchbar, lassen sich doch die Treffer nach Kategorien wie “Prevention”, “Causes/Risks”, “Symptoms”, “Diagnosis/Tests” und “Treatment” gliedern. Die Trefferausgabe ist aber noch weiter eingrenzbar, indem weitere Filter auf der linken Seite bedient werden können.
- Kosmix: wie auch Healia, bietet Kosmix diverse Filter an, die die Treffermenge gut eingrenzen können. Auf der linken Seite werden diverse Kategorien angeboten (”Basic information”, “For medical professionals” etc.); auch Kosmix hat ein eigenes Set an Webseiten, die die Basis der Datenbank bilden. Neue Seiten können inkludiert werden. Kosmix crawlt aber das gesamte Web nach Ergebnissen, während Healia nur die “eigenen” Datenbestände durchforstet.

Weitere Medizin-spezifische Suchmaschinen sind:
[Technorati Tags: Suchmaschinen - Medizin - Suche - Bibliothek]
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Idea Lounge - das Potential von Web 2.0 nützen






July 26th, 2007 at 6:50 am
[...] Also, was wird das denn? Moderne Ahnenforschung mit Hilfe von Genen? Diese Daten sollen den Ausführungen nach ‘privat’ bleiben, doch glauben kann ich das nicht - steht doch in den Ausführungen der kleine Beisatz: “by connecting you to others,…” Vielmehr scheint sich 23andMe, und damit Google, im zukunftsträchtigen Markt der online Medizin zu positionieren. Damit wäre ein weiteres Mosaik-Stückchen zwischen Nutzern und medizinischen Auskunftsdiensten (siehe Medizin-Suchmaschinen) gelegt. Eines ist aber klar: die Digitalisierung der Welt schreitet unaufhörlich voran. Auch der Mensch ist Gegenstand dieser Entwicklung. Was hinter dem Geschäftsmodell steht, ist derzeit noch unklar. Zumindest die Google-Beteiligung kann man (teilweise) erklären - ist doch Google-Gründer Sergei Brin mit Anne Wojcicki, Mitgründerin von 23andMe, verheiratet. [...]