Digg - Content und Evaluation durch User
Digg ist eines dieser vielberühmten Web 2.0 Anwendungen. Mittlerweile ein Star, und für saftige zig-Millionen US$ verkauft, zeigt es auch seine Schwächen.
Digg folgt der Idee des Nutzer-zentrierten Webs: die Inhalte kommen vom Nutzer, und die Bewertung über die Qualität kommt aus der Community. Zum Konzept passend kommt ein sehr einfaches und übersichtliches Web-Layout zum tragen:

Wie funktioniert Digg eigentlich?
- Nach der Registrierung als Digg-Mitglied können Inhalte hinaufgeladen werden
- Die Community (das ist jedes Digg-Mitglied) kann andere Inhalte bewerten
Nach diesem Grundprinzip soll es möglich sein, “wertvolle Inhalte” von Spam zu unterscheiden und somit nur qualitätsvolle Webseiten der Community und nicht-Mitgliedern von Digg als Informationsquelle zur Verfügung zu stellen.
Hier liegt aber auch die Ursache für das Spam-Problem, von dem auch Digg nicht verschont bleibt: jeder Spammer kann sich ein Digg-Konto anlegen und Spam als qualitativ gut bewerten. Damit wird die Stimme der Community unterlaufen.
Was kann Digg sonst noch?
- Digg Spy ist eine Real-Time-Ansicht auf alles, was sich im Digg-Bereich tut
- Digg Labs ist ein Blick in die Entwicklungsprojekte von Digg - interessant
- Digg Tools: Integration von Digg Inhalten auf der eigenen Seite, Video Thumbnails, u.v.m
- Suche und Themenverzeichnis
Alles in allem ein interessantes Werkzeug zur Informaitonssuche. Wie die Spam-Problematik aber Digg weiter “nach unten” ziehen wird und irgendwanneinmal gänzlich unbrauchbar macht, das wird sich in der Zukunft an den Maßnahmen des Digg-Teams zeigen müssen.
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