Open Access bei Novartis

Open Access ist nicht nur der Versuch, Forschungsergebnisse breiter zugänglich zu machen, sondern auch ein steiniger Weg, alte Mentalitäten zu überwinden. Open Access ist ein Dauerbrenner und der Begriff wird dermaßen oft genannt, dass es, wäre es ein Zitat aus einer Forschungsarbeit, die Charts der Zitationsindizes nur so hinaufstürmen würde. Open Access wird oft im Zusammenhang mit Digital Rights genannt, aber Open Access hat auch sehr viel mit Geschäftsmodellen zu tun.

Christian Gumpenberger, Leiter der Wissensmanagement-Abteilung von Novartis in Wien, wird im Rahmen des Österreichischen Bibliothekartags 2006 in Bregenz über den Stellenwert von Open Access innerhalb eine Multinationalen Konzerns berichten.

Der Vortrag soll beleuchten, dass Open Access mittlerweile nicht nur ein Thema für akademische Einrichtungen, sondern auch für die Industrie darstellt. Bisherige Open Access Aktivitäten bei Novartis, insbesondere die umfangreichen Vorbereitungen zur möglichen Implementierung eines Institutional Repository, werden dabei präsentiert.
Zu Novartis: Novartis bietet ihrer globalen Community über das Novartis Knowledge Center Zugriff auf mehr als 200 Open Access e-Journals. Novartis ist zudem Mitglied bei BioMedCentral (seit 2003) sowie PloS (seit Mitte 2004) und ermuntert alle Autoren ausdrücklich zu Open Access Publikationen. Open Access Archiving ist auch Thema bei Novartis, um die Popularität dieses Zugangs zu steigern. Ein neues Projekt, „Open Access to Knowledge @ Novartis“, wurde initiiert, um über ein Institutional Repository den Zugriff auf den wissenschaftlichen Output von Novartis der gesamten Organisation und teilweise auch externen Interessensgruppen einfachen Zugriff auf den wissenschaftlichen Output von Novartis zu geben.
Ein spannendes Projekt, über das wir gerne am Bibliothekartag noch mehr hören werden.

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