Universitätsbibliothek Karlsruhe

In dieser Woche geht es um die Universitätsbibliothek Karlsruhe und deren bekannte und weniger bekannte online Dienste.

Die Universität Karlsruhe, eine technisch orientierte Uni, bietet mit seiner Hauptbibliothek und vielen anderen Institutsbibliotheken ein reichhaltiges Betätigungsfeld für diverse Recherchearbeiten. Fachgebiete bilden vor allem

  • Architektur, Bauingenieurwesen,
  • Chemie, Physik, Mathematik, Biologie, Geowissenschaften
  • Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau
  • Sport, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

und umfassen einen Bestand von rund 920.000 Bänden und 2.500 fortlaufenden Zeitschriften. Neben der Hauptbibliothek sind die Fachbibliothek Chemie und die Fachbibliothek Physik die wichtigsten Institutionen.

Der Einstieg auf die Startseite der UB Karlsruhe gestaltet sich sehr übersichtlich - die Seite ist aufgeräumt, mehrere Sprachversionen (Englisch, Französisch und Spanisch) sind verfügbar, allerdings nicht durchgängig.

Bild: die Startseite der UB Karlsruhe

Eine erste Übersicht über die Dienstleistungen der Bibliothek zeigt uns der Menüpunkt ‘Kataloge’:

  • Universität Karlsruhe: Uni-Katalog, Institutskataloge, Benachrichtigungsdienst
  • Weitere Kataloge: OLIX-Kataloge (Karlsruhe und Baden-Württemberg), Karlsruher Gesamtkatalog, Karlsruher Virtueller Katalog, OASE, EUCOR OPAC (Bestände mehrerer Bibliotheken in Basel, Bern, Freiburg, Karlsruhe, Mulhouse und Strasbourg)
  • Katalogverzeichnisse im Internet

Schauen wir zuerst in den Uni-Katalog. Ohne Umschweife gelangt man auf die Suchmaske des OPACs, welche dem geübten und weniger geübten Nutzer kaum Schwierigkeiten bereiten dürfte. Zahlreiche Filterfunktionen schränken die Trefferliste ein. Die Anzeige der Suchergebnisse ist allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig, weil gedrängt. Dafür ist die Detailansicht einer Medieneinheit optisch wieder sauberer. Interessante Option am rechten Rand: es kann vom angemeldeten Nutzer eine Bewertung sowie eine Rezension der betreffenden Medieneinheit verfasst werden.

Bild: die Detailansicht mit der Rezensionsmöglichkeit

Die Daten der Medieneinheit sind sowohl in Textform (default-Ansicht) als auch im MAB-Format verfügbar. Die gleiche Suchmaske ist für Fakultätsbibliotheken verfügbar.

Die regionale Suche, der Karlsruher Gesamtkatalog (KGK), schließt Bibliotheken der Region um Karlsruhe zusammen und kann über zahlreiche Filterfunktionen gezielt eingesetzt werden.
Eine Steigerung des KGK erfährt man durch den Karlsruher Virtueller Katalog (KVK). Dieser Meta-Katalog fasst seit 1996 zahlreiche internationale Bibliothekskataloge unter einer Suchmaske zusammen. Somit stehen über 100 Millionen (!) Buchtitel zur Recherche frei.

Eine weitere Entwicklung der UB Karlsruhe (in Kooperation mit der Informatik-Fakultät) ist OASE - Open Access to scientific literature. OASE kann verschiedene Dokumentenserver nach Dissertationen, Diplomarbeiten und anderen Publikationen von Universitäten in Deutschland und International abfragen. Eine Volltextsuche ist derzeit noch nicht möglich. Über die Trefferliste gelangt man dann schlußendlich auf den Dokumentenserver, wo das gewünschte Dokument liegt.

Neben diesen verschiedenen Katalogdiensten bietet die UB Karlsruhe auch eine digitale Bibliothek an - eine Sammlung von

  • Fachdatenbanken zur Recherche von Zeitschriften u.ä.
  • ein elektronisches Volltextarchiv von Publikation von Angehörigen der Uni Karlsruhe
  • elektronische Zeitschriften
  • Video- und Audio-Archiv, mit Material zu verschiedenen online-Vorlesungen
  • Bildarchiv
  • Benachrichtungsdienst und
  • ein Veröffentlichungsverzeichnis der Uni Karlsruhe

Verschiedene Lieferdienste und der Service einer 24-Stunden-Bibliothek runden das enorm große Online-Angebot dieser Universitätsbibliothek ab.

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1 Kommentar zu “Universitätsbibliothek Karlsruhe”

  1. Uwe Dierolf Says:

    vielen Dank für Ihren netten und informativen Blog-Eintrag über unsere Dienste. Womit haben wir das verdient ;-)

    Erlauben Sie mir dennoch eine kleine Korrektur. Sie erwähnen in Ihrem Beitrag die OLIX-Kataloge. Es waren mal welche. Im Januar 2005 haben wir OLIX durch den XOPAC (ebenfalls eine Eigenentwicklung von uns -> http://www.xopac.de) abgelöst.
    Die BLB hat unseren XOPAC im Herbst 2005 ebenfalls im Einsatz.

    Übrigens: kommende Woche, werden auch Favoriten in unserem OPAC von jedem Nutzer verwaltet werden können und wir erweitern gerade die Suche, so dass man auch nach Bewertungsnoten suchen kann. Die Menschen sind nicht alle so zur freiwilligen Mitarbeit bereit wie Sie. Wir bekommen kaum Einträge in den Rezensionen und selbst Bewertungen macht kaum jemand, obwohl das wenig Arbeit macht.

    Man liest überall von Web 2.0 und Social Network aber hier, wo sich zumindest die Studis gegenseitig durch solche Einträge helfen könnten, findet man kaum freiwillige Helfer.
    Vermutlich ist es so, dass Web 2.0 und Social Network nur in der Freizeit angesagt ist ;-)

    Viele Grüße, Uwe Dierolf

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